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Moderne Fenster: Überblick der wichtigsten Faktoren

Claudia Mühlbauer
13. Juni 2022

Neue Fenster können Ihr Haus leicht aufwerten und das Wohnen energieeffizienter machen, denn sie gehören zu den Schlüsselfaktoren bei der Wärmedämmung. Wir geben Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Rahmenmaterialien und Fensterverglasungen, unterschiedliche Modelle und Öffnungsarten sowie die Kosten und Förderungen für moderne Fenster.

Die passenden Fensterrahmen finden

In der Regel bestehen Fensterrahmen entweder aus Kunststoff, Aluminium oder Holz. Jedes der Materialien hat seine eigenen Vor- und Nachteile. In ihren Preisen unterscheiden sie sich teils deutlich, aber mit allen Rahmenmaterialien können heute hervorragende Dämmwerte erreicht werden.

Fensterrahmen Modelle Kunststoff

Kunststoffrahmen:

Fenster mit Rahmen aus Kunststoff haben die niedrigsten Preise. Sie sind pflegeleicht und beständig gegenüber Witterungseinflüssen. Sie können im Laufe der Zeit allerdings vergilben und sind bei Beschädigung schwierig auszubessern.

Fensterrahmen Modelle Aluminium

Aluminiumrahmen:

Aluminium ist besonders robust und hat eine hohe Tragfähigkeit, weist aber gleichzeitig ein geringes Gewicht auf. Bei Temperaturschwankungen kann sich das Material allerdings verformen und die Produktion der Rahmen ist sehr energieaufwendig.

Fensterrahmen Modelle Holz

Holzrahmen:

Holz ist atmungsaktiv und sorgt damit für ein angenehmes Raumklima. Es hat bereits von Natur aus hervorragende Dämmwerte. Die Rahmen sind allerdings sehr schwer und müssen auf der Außenseite regelmäßig gepflegt werden.

Daneben gibt es verschiedene Materialkombinationen bei Fensterrahmen. Häufig werden Holz-Aluminiumrahmen eingesetzt, aber auch Rahmen aus Kunststoff und Aluminium sind eine Möglichkeit. Damit können Sie sich jeweils die positiven Eigenschaften beider Materialien zunutze machen.

Fensterverglasung für alle Ansprüche

Bei modernen Fenstern haben Sie die Wahl zwischen einfacher Isolierverglasung und Wärmeschutzverglasung. Beide Varianten gibt es als Zwei- und Dreifachverglasung.

  • Zweifachverglasung: Zweifach verglaste Fenster werden heute vor allem im Altbau eingesetzt, wenn die Außenwände schlecht gedämmt sind.

  • Dreifachverglasung: Diese Verglasung ist der Standard im Neubau und wird bei gut gedämmten Fassaden eingesetzt.

  • Wärmeschutzverglasung: Der Unterschied zur Isolierverglasung liegt in einer zusätzlichen Wärmefunktionsschicht, die als hauchdünne metallische Beschichtung auf das Glas aufgebracht wird. Die Scheibenzwischenräume sind zusätzlich mit Edelgas befüllt.

Fenstertypen nach Aufbau & Form

Fenster sind in einer Vielzahl von Formen erhältlich, was eine individuelle Gestaltung ermöglicht. Einzelne Fenstertypen lassen sich mitunter kombinieren.

Formen Fenster Holzfenster
Die Fensterform kann an Ihre individuellen Gestaltungsvorstellungen angepasst werden.
  • Sprossenfenster: Sprossen können Altbauten wie Neubauten aufwerten und lassen sich leicht an das Rahmenmaterial anpassen. Klassische Sprossenfenster haben eine schlechtere Wärmedämmung, weil sie die Verglasung unterbrechen. Heute gibt es aber auch Sprossen, die auf das Glas aufgesetzt oder im Scheibenzwischenraum angebracht werden.

  • Dänische Fenster: Bei diesen Modellen handelt es sich um eine besondere Art der Sprossenfenster. Sie bestehen traditionell aus Holz und lassen sich nach außen öffnen.

  • Buntglasfenster: Buntglasscheiben werden nach einer traditionellen Technik in Handarbeit angefertigt. Sie lassen sich mit wärmedämmenden Fenstern kombinieren, indem eine Isolierglasscheibe gegen eine Buntglasscheibe ausgetauscht wird.

  • Kastenfenster: Hier werden zwei einzelne Fenster über einen gemeinsamen Blendrahmen miteinander verbunden. Sie lassen sich unabhängig voneinander öffnen. Kastenfenster bieten eine klassische Optik und einen hervorragenden Schallschutz.

Fenster Kosten
Kastenfenster haben einen historischen Charme, können aber auch im Neubau für eine besondere Optik sorgen.
  • Erkerfenster: In Erkern werden meist rustikale Kastenfenster oder Sprossenfenster verbaut. Klassisch sind ihre große Fläche und die Kombination mit einer Sitzbank im Inneren. Als moderne Variante lassen sie sich auch mit bodentiefen Fenstern ausstatten.

  • Bodentiefe Fenster: Mit Fenster, die bis zum Boden reichen, sorgen Sie für einen hohen Lichteinfall und eine offene Raumwirkung. Wegen der großen Fläche müssen Sie besonders auf den Wärme- und Sichtschutz sowie eine hohe Einbruchsicherheit achten.

  • Panoramafenster: Diese Fensterart ermöglicht einen ungestörten Ausblick auf die Umgebung. In Kombination mit einem bodentiefen Einbau wird dieser Effekt noch verstärkt. Da sich so auch sehr große Glasflächen realisieren lassen, ist der Einbau entsprechend aufwendig. Sie eignen sich auch als Dachfenster.

  • Rahmenlose Fenster: Fenster ohne sichtbaren Rahmen werden mit Festverglasung gerne bodentief und in der Panorama-Variante eingebaut. Sie lassen sich allerdings auch als Schiebefenster oder -tür realisieren. Die Profile werden dabei in Wand, Decke und Boden versteckt montiert.

  • Eckfenster: Diese Fenster ersetzen eine Gebäudeecke. Je nach Statik muss dazu ein Stützpfosten an der Ecke eingebaut werden. Eckfenster ohne Pfosten ergeben eine Ganzglasecke, die prinzipiell festverglast ist und meist nur in Neubauten infrage kommt.

Eckfenster Fenster Bodentief
Bodentief und rahmenlos verbaute Eckfenster ermöglichen einen besonders weiten Ausblick.
  • Gaubenfenster: Eine Dachgaube ermöglicht es Ihnen, sich auch an den Dachschrägen aufrecht zu bewegen, denn sie wird in den Dachaufbau eingefügt. Die Fenster werden entsprechend auch stehend eingebaut. Auch eine Seitenverglasung ist möglich. Die Fensterform hängt von der Art der Gaube ab.

  • Dreiecksfenster: Diese Fenster finden sich beispielsweise in Dachgauben, aber auch als Stilelemente in Fassaden. Sie sind entweder festverglast oder haben eine Dreh- oder Kippöffnung.

  • Rundbogenfenster: Die Fenster bieten einen besonders hohen Lichteinfall und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Häufig lässt sich nur der untere, rechteckige Fensterteil öffnen, während der Bogen selbst festverglast ist.

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Öffnungsarten von Fenstern

Welche Öffnungsart Sie für Ihre Fenster wählen sollten, hängt neben der gewünschten Optik unter anderen davon ab, wie viel Platz zur Verfügung steht und wie Sie das Fenster nutzen wollen.

  • Dreh- und Kippfenster: Dabei handelt es sich um die häufigste Art von Fenstern. Sie können entweder mit Dreh- und Kipp-Mechanismus ausgestattet sein oder nur über eine der Öffnungsarten verfügen.

  • Schiebefenster: Diese Fenster lassen sich je nach Typ entweder vertikal oder horizontal öffnen. Wählen Sie außerdem, ob nur ein Fensterflügel verschiebbar sein soll oder mehrere Flügel.

  • Schwingfenster: Die Fenster haben meist eine horizontale Drehachse. Sie lassen sich in Fassade wie in Dachflächen einbauen. Wendeflügelfenster sind eine Unterart davon – sie lassen sich vertikal aufdrehen.

  • Lamellenfenster: Diese Fensterart hat feste Flügel, deren Glasscheiben in kippbare Lamellen unterteilt sind. Die Öffnung erfolgt manuell oder über einen elektrischen Antrieb.

  • Hebeschiebetüren: Mit einer Hebeschiebetür können Sie große Flächen verglasen und erhalten gleichzeitig einen barrierefreien Ein- und Ausgang, etwa auf den Balkon oder die Terrasse.

Oeffnung Fenster Fensterbau
Viele Fenster verfügen über mehr als nur eine Öffnungsart.

Was ist bei der Fensterplanung wichtig?

Sind Sie auf der Suche nach den optimalen Fenstern, müssen Sie sich über einige Punkte Gedanken machen. Das geschieht am besten in enger Absprache mit einem Fachbetrieb:

  • Fenstermaße: Generell gibt es Fenster in Standard- und in Sondermaßen. Erstere sind oft günstiger, können aber meist nur im Neubau eingesetzt werden.

  • Fensterbauteile: Hier entscheiden Sie über die Ausstattung der Fenster. Vor allem die Art der Beschläge, aber auch optische Bauteile wie Kämpfer und Sprossen sind hier inbegriffen.

  • Fensterdämmung: Kunststoff- und Aluminiumrahmen erhalten ihre wärmedämmenden Eigenschaften durch einen speziellen Aufbau. Daneben ist der größte Faktor für die Dämmung die Art der Verglasung.

  • Fenstereinbau: Ein professioneller Einbau beugt der Entstehung von Wärmebrücken und Feuchtigkeitsbildung vor. Ohne optimale Montage schützen die besten Fenster nicht vor Energieverlusten.

Kosten Montage Kunststofffenster
Ein Fachbetrieb gewährleistet die korrekte Fenstermontage und haftet für Schäden beim Einbau.

Preise & Kosten von Fenstern

Wie viel ein Fenster kostet, hängt vor allem davon ab, welches Rahmenmaterial und welche Verglasung Sie wählen. Darüber hinaus spielen sämtliche Faktoren von der Form und den Maßen über das verbaute Zubehör bis zum Hersteller eine Rolle. Daher lohnt sich ein Preisvergleich verschiedener Modelle, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln.

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Förderungen für Fenster in Anspruch nehmen

Wer Fenster mit guter Wärmedämmung einbaut, erhöht die Energieeffizienz des Gebäudes. Dadurch muss weniger geheizt werden, was Ihre Kosten verringert und den CO2-Ausstoß der Heizung senkt. Kommunen und Länder fördern den Neueinbau und die Sanierung alter Fenster über regionale Programme. Daneben besteht durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) die Möglichkeit, Fördergelder über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu beantragen.

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