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Für Personen im Rollstuhl

Mit einem elektrischen Treppensteiger Barrierefreiheit genießen

Christina Tobias
Christina Tobias
12. September 2022

Das Wichtigste in Kürze

  • Treppensteiger unterstützen Rollstuhlfahrer:innen beim Überwinden steiler Treppen.
  • Die Bedienung ist nur mit der Unterstützung einer Begleitperson möglich.
  • Für die Installation sind keine baulichen Veränderungen erforderlich.
  • Modelle mit Sitzeinheit sind ab 3.000 Euro erhältlich.
  • Varianten ohne Sitzeinheit bekommen Sie ab 3.500 Euro aufwärts.

Treppensteiger sind mobile Geräte, mit deren Hilfe vor allem Rollstuhlfahrer:innen Stufen überwinden können. Sie verfügen entweder über einen festen Sitz oder werden am Rollstuhl befestigt und von einer Begleitperson bedient. Wir informieren Sie über die Vorteile einer solchen Anschaffung, über Finanzierungsmöglichkeiten sowie über den Kauf von gebrauchten Geräten.

Wie funktioniert ein Treppensteiger?

Treppensteiger sind Transportgeräte, die eingesetzt werden, um schwere Lasten (bis zu ca. 200 Kilogramm) mittels eines Räder- oder Raupensystems Treppen hinauf und hinab zu befördern. Beim Bewegen von Rollstühlen werden sie an der Rückenlehne des Rollstuhls befestigt oder sie sind mit einem festen Sitz ausgestattet. Das Scalamobil ist ein beliebtes Treppensteiger-Modell. Die Geräte werden mit Akkus betrieben und verfügen über einen kleinen Motor. Deshalb ist bei der Bedienung kein großer Kraftaufwand nötig. Rollstuhlfahrer:innen können damit problemlos und sicher die Stufen kurviger und gerader Treppen überwinden.

Treppensteiger ermöglichen es Rollstuhlfahrer:innen, selbst hohe und steile Treppen (bis zu 70 Prozent, max. 35 Grad) zu überwinden und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Durch ihre kompakte Bauweise können sie problemlos im Kofferraum verstaut und flexibel eingesetzt werden. Im Falle eines Neukaufs ist es ratsam, die Finanzierungsmöglichkeiten genau zu prüfen. In manchen Fällen lassen sich auch durch einen Gebrauchtkauf oder die zeitlich begrenzte Miete eines Treppensteigers erhebliche Kosten sparen. Der große Nachteil: Bei der Bedienung des Hilfsmittels sind Rollstuhlfahrer auf eine weitere Person zur Unterstützung angewiesen.

Was kostet ein Treppensteiger?

Treppensteiger sind neu bereits ab 3.000 Euro erhältlich. Sie sind mit oder ohne integrierte Sitzeinheit erhältlich. Bei Varianten ohne Sitzeinheit wird der Rollstuhl am Treppensteiger befestigt. Diese Modelle sind mit Preisen ab 3.500 Euro etwas teurer. Durch den Kauf eines gebrauchten Gerätes lassen sich mehr als 50 Prozent der Kosten sparen. Beachten Sie, dass es auf gebrauchte Ware jedoch häufig keine Herstellergarantie mehr gibt und Reparaturen selbst getragen werden müssen. Für eine zeitlich begrenzte Nutzung, wie Urlaube oder Ausflüge, stellt die Miete eine praktische Lösung dar. Wichtig ist hierbei, dass zum Mietpreis meist pauschale Liefer-, Einweisungs- und Abholkosten von ca. 100 Euro anfallen.

Treppensteiger sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen gelistet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Mitglieder in jedem Fall Anspruch auf Kostenübernahme haben. Die Krankenkassen prüfen individuell, ob die Kosten übernommen werden können. Im Falle einer Zustimmung gewähren Pflegekassen Zuschüsse bis zu 4.000 Euro. Teilweise erfolgt die Finanzierung auch durch Sozialhilfeträger. Sollte Ihr Antrag abgelehnt werden, können Sie innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen.

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