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Preis-Leistungs-Verhältnis

Was kostet eine Küche? Preise und Spartipps

Christina Tobias
Christina Tobias
3. August 2021

Eine neue Küche ist eine große Investition – aber auch Ihr Wunschmodell können Sie um einiges günstiger kaufen, wenn Sie an den richtigen Stellen sparen. Die Kosten für eine Kücheneinrichtung unterscheiden sich schon nach Anbieter und Modell sehr deutlich. Wie kann man beim Küchenkauf sparen und welche Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

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Welche Faktoren beeinflussen den Küchenpreis?

Von der einfachen Küchenzeile bis zur Kochinsel: Küchen sind sehr vielseitig in der Gestaltung und lassen sich individuell zusammenstellen. Dabei gibt es verschiedene Faktoren, die den Küchenpreis beeinflussen. Auf diese Dinge können Sie beim Küchenkauf achten, um zu sparen:

Größe und Modell der Küche

Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Modellen und Systemen. Eine Küche in U-Form bietet zum Beispiel mehr Stauraum als eine einzelne Küchenzeile und ist dementsprechend teurer. Eine Küche in L-Form mit einfacher Ausstattung erhalten Sie bereits ab 1.500 Euro. Dagegen sind Einbauküchen nach Maß teurer als Modulküchen, bei denen sich fertige Küchenelemente miteinander kombinieren lassen.

Verwendete Materialien

Die Preise der einzelnen Küchenmaterialien bei der Planung zu vergleichen, lohnt sich. Arbeitsplatten aus Holz sind zum Beispiel günstiger als Lösungen aus Naturstein. Kunststoffarbeitsplatten erhalten Sie bereits ab 8 Euro pro laufenden Meter.

Küchenhersteller

Schränke und Elektrogeräte von namhaften Marken erhöhen den Küchenpreis. Das sollten Sie bei der Küchenplanung bedenken. Zudem bieten viele Küchenhersteller mehrere Preissegmente von niedrig- bis hochpreisig an. Der Preis der Küchengeräte ergibt sich vor allem durch ihre Funktion.

Lieferung und Montage

Oft bieten Küchenstudios Komplettpreise an, sodass Sie für die Lieferung und Montage nicht extra zahlen müssen. Wird die Lieferung der Küche separat berechnet, können dafür Kosten von 100 bis 500 Euro anfallen. Für die Montage sollten Sie je nach Größe der Küche mit rund 300 bis 2.000 Euro kalkulieren.

Selbst aufbauen und Kosten sparen

Wenn Sie die Montagekosten sparen möchten, können Sie Ihre Küche selbst aufbauen. Achten Sie darauf, dass eine ausführliche Aufbauanleitung beigefügt ist und alle benötigten Werkzeuge bereitliegen.

Küchenpreise Einflussfaktoren
Je nachdem, welche Materialien verwendet werden, kann eine Küche mehrere Tausend Euro kosten.

Was kostet eine neue Küche?

Die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten für Küchen spiegeln sich in den Preisen wider. Daher sind pauschale Angaben darüber, wie viel eine neue Küche kostet, schwierig zu machen.

Günstige Modelle von Pantryküchen mit einer Basis-Ausstattung kosten ab 400 Euro aufwärts. Die Preise für eine Einbauküche beginnen ab 1.000 Euro. Bei diesen Modellen haben Sie jedoch kaum Gestaltungsspielraum, und müssen die Küche so kaufen, wie sie angeboten wird.

Wenn Sie eine individuelle Kücheneinrichtung wünschen, sind Sie im Fachhandel gut aufgehoben. Für eine maßgeschneiderte Küche sollten Sie hier mit Preisen ab 5.000 Euro rechnen. Eine Design-Küche, die mit Elektrogeräten von hochpreisigen Marken wie Bora oder Miele ausgestattet ist, kostet deutlich mehr. Hier liegen die Preise zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Für Luxus-Modelle mit Kochinsel müssen Sie mit Küchenpreisen von 40.000 Euro und mehr kalkulieren.

Preisbeispiele für verschiedene Einbauküchen

Je nach Hersteller variieren die Preise für neue Küchen. Eine einfache Küchenzeile von Ikea ist zum Beispiel ab 1.000 Euro erhältlich. Für eine Schüller-Küche können Sie dagegen ab 10.000 Euro rechnen. Weitere Preisbeispiele finden Sie in der Übersicht:

Preise für Küchen mit Kochinseln

Küchen mit Kochinseln sind in der Regel etwas teuerer als einfache Küchenzeilen. Kalkulieren Sie mit einem Preis ab 10.000 Euro für die Inselküchen. Allerdings entscheiden auch hier vordergründig die Ausstattung und die verwendeten Materialien über den Preis der Küche. Eine Kochinsel aus beschichtetem Holz ist beispielsweise günstiger als aus Beton.

Küchenpreis
Eine Kochinsel lässt den Preis für die Küche steigen.

Preise für gebrauchte Küchen

Gebrauchte Küchen werden meist von Privatpersonen im Internet angeboten oder stammen aus Insolvenzen oder Küchenausstellungen. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, Größen und Ausstattungen zu einem vielfach geringeren Preis als vergleichbare neue Modelle. In ihrer einfachsten Ausführung sind gebrauchte Küchen bereits ab 250 Euro erhältlich. Größere, gut erhaltene Modelle können allerdings auch bis zu 5.000 Euro kosten. Die Preise für gebrauchte Küchen aus dem Fachhandel liegen dagegen zwischen 8.000 und 15.000 Euro.

Der Nachteil: Die Suche nach einer gebrauchten Küche, die exakt über die erforderlichen Maße für die eigenen Räumlichkeiten verfügt, ist oft schwierig. Eine nachträgliche Anpassung und Modifizierung der gebrauchten Küche kann mit erheblichen Kosten verbunden sein, zumal gebrauchte Küchen oft ohne Gewährleistung verkauft werden.

Worauf sollten Sie beim Kauf einer gebrauchten Küche achten?

  • Funktionieren alle Elektrogeräte einwandfrei?
  • Sind Gebrauchsspuren an der Küche (z.B. an der Arbeitsplatte) zu sehen?
  • Funktionieren die Türscharniere der Küchenschränke?
  • Gibt es herausgebrochene Ecken oder tiefe, sichtbare Schrammen?
  • Gibt es Wasserschäden (zum Beispiel auf Möbelfüßen oder am Spülbecken)?
  • Welche Verbrauchswerte haben die Geräte bezüglich Wasser und Strom?
  • Überstehen die Schränke und Geräte den Transport und Wiederaufbau?

Preis für gebrauchte Küche berechnen

Mit jedem Gebrauchsjahr nimmt der Wert einer Küche um etwa zehn Prozent ab. Um den Preis für eine gebrauchte Küche zu berechnen, sollten Sie den ungefähren Neupreis der Küche kennen. Ziehen Sie für die Berechnung einmalig etwa zehn Prozent für die Montage ab, da diese meist im ursprünglichen Preis enthalten war. Beispiel: Eine Einbauküche mit einem Neupreis von 5.000 Euro ist nach fünf Jahren nur noch rund 2.600 Euro wert.

Das kosten Ausstellungsküchen

In Küchenstudios oder auf Küchenmessen werden häufig Musterküchen ausgestellt, um potenziellen Käufern einen guten Eindruck der Küche zu vermitteln. Wenn neue Designs erscheinen, werden die Ausstellungsstücke wieder ausgewechselt und günstig verkauft. So haben Sie die Möglichkeit, kaum abgenutzte Küchen bis zu 70 Prozent unter dem Listenpreis zu erwerben. Eine Küche, die vormals 8.000 Euro gekostet hat, ist dann für rund 6.000 Euro erhältlich.

Der große Nachteil: Die Abverkaufsküchen werden nicht individuell für Sie geplant, sondern müssen, so wie sie sind, in Ihre Räumlichkeiten passen. Die passenden Elemente nachzubestellen ist oft schwierig, da die Designs der Modelle regelmäßig verändert werden. Umplanungen oder Änderungen der Küche nehmen daher viel Zeit in Anspruch. Nicht zu vernachlässigen ist außerdem die Beschädigungsgefahr beim Abbau, Transport und Wiederaufbau der Küche.

Unser Tipp:

Küchen-Outlets bieten hochwertige Küchen und Elektrogeräte zu besonders günstigen Preisen. Bei den angebotenen Küchen handelt es sich meist um Küchen aus Insolvenzen, Ausstellungs- und Musterküchen aus großen Möbelhäusern, Messeküchen, Auslaufmodelle aus früheren Sortimenten, Überproduktionen und Küchen, die für Fotoshootings genutzt wurden.

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Wie können Sie beim Küchenkauf sparen?

Tipp 1: Prioritäten setzen

Sicherlich haben Sie sich über Ihre Traumküche schon viele Gedanken gemacht und wissen, auf welche Dinge sie keinesfalls verzichten wollen. Vielleicht legen Sie besonders viel Wert auf einen hochwertigen Backofen, brauchen aber keine Designer-Dunstabzugshaube. Legen Sie fest, was Ihnen besonders wichtig ist, und schauen Sie bei den anderen Punkten nach günstigen Varianten.

Tipp 2: Das richtige Material wählen

Da eine Küche meist eine Investition für viele Jahre ist, sollten Sie an der Qualität nicht sparen. Dennoch gilt: Durch die Wahl der richtigen Materialien können Sie den Gesamtpreis Ihrer neuen Küche erheblich senken. So kostet eine Vollholzküche erheblich mehr als eine Küche mit Furnier-Fronten, die nur über eine dünne Schicht aus Echtholz für die Optik verfügt. Auch die Holzart macht einen Unterschied: Das Holz der Kiefer ist zum Beispiel wesentlich günstiger als Kirschbaumholz.

Küchenmaterialien Marmor
Marmor-Arbeitsplatten und Massivholz-Schränke kosten viel Geld, doch es gibt gute günstige Alternativen.

Tipp 3: Mehrere Angebote einholen

Nicht immer bekommt man gleich im ersten Küchenstudio ein zufriedenstellendes Angebot. Schließlich gibt es viele Küchenhersteller zur Auswahl und jedes Küchenstudio empfiehlt Ihnen andere Kombinationen aus Geräten, Schränken und Montagekosten. Deshalb lassen sich die Angebote nicht immer 1:1 vergleichen. Trotzdem ist es gut, mehrere Optionen zu haben, bevor Sie sich final entscheiden.

Angebote einholen leicht gemacht

Wenn Sie noch weitere Beratung benötigen oder konkrete Angebote miteinander vergleichen wollen, unterstützt Sie Aroundhome kostenlos* bei der Suche nach passenden Küchenanbietern. Wir vermitteln Ihnen bis zu drei Fachunternehmen in Ihrer Nähe, die Ihnen unverbindliche* Kostenvoranschläge erstellen. Füllen Sie dazu einfach unser Online-Fragebogen aus.

Welche Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten gibt es?

Häufig wird für den Kauf einer neuen Küche die Ratenzahlung mit individuell anpassbaren Monatszahlungen als Finanzierungsform gewählt. Fragen Sie direkt im Küchenstudio nach, ob es mit einer Bank kooperiert und Ihnen ein Vorteilsangebot machen kann. Beachten Sie vor dem Vertragsabschluss aber immer auf die jeweiligen Zinssätze und das „Kleingedruckte“. So ist es zum Beispiel vorteilhaft, wenn Sie im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung des Kredits keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen.

Unser Tipp:

Neben Finanzierungsangeboten von Banken, Küchenstudios oder Möbelhäusern können auch Förderungen der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) für die Küchenfinanzierung infrage kommen. Die Modernisierung von Wohnraum wird beispielsweise mit dem Programm „Altersgerecht umbauen” gefördert. Gefördert werden vor allem Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit und einen verbesserten Einbruchsschutz.

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