Was kostet eine neue Heizung 2026?
Eine neue Heizung kostet zwischen 2.000 und 50.000 Euro. In der Anschaffung sind Elektroheizungen, Fernwärme und Solarthermie am günstigsten. Im Betrieb sparen Sie mit klimafreundlichen Heizungen wie einer Wärmepumpe am meisten. Sehen Sie die Kosten für alle Heizsysteme im Überblick.
Die Anschaffungskosten für Heizungen im Überblick
Der Einbau einer neuen Heizung kostet zwischen 2.000 und 50.000 Euro, abhängig vom gewählten Heizsystem. Klassische Öl-, Gas- oder Elektroheizungen sind in der Anschaffung meist günstiger als klimafreundliche Alternativen wie eine Wärmepumpe oder Pelletheizung. Langfristig sparen Sie mit erneuerbaren Energien jedoch deutlich an Heizkosten und profitieren zudem beim Kauf von attraktiven Förderungen.
Unsere Tabelle hilft Ihnen, die Preise für die verschiedenen Heizungsanlagen zu vergleichen.
* Preise sind Durchschnittswerte für ein 120 m² großes Einfamilienhaus und dienen zur Orientierung. Stand: April 2026
Anschaffungskosten Ihrer Heizung mit Förderungen senken
Die Bundesregierung unterstützt den Wechsel zu klimafreundlichen Heizungen wie Wärmepumpen oder Pelletheizungen über attraktive Förderungen. Durch die Kombination aus Grundförderung und verschiedenen Boni lassen sich die Investitionskosten bis zu 70 Prozent reduzieren. Informieren Sie sich frühzeitig, welche Heizungsförderung für Sie möglich ist. Ihre Fachfirma hilft Ihnen auch beim Förderantrag.
So können sich die Zuschüsse auf die tatsächlichen Kosten Ihrer neuen Heizung auswirken:
* Berechnet mit dem maximalen Fördersatz von 70 % (Zuschuss gedeckelt auf max. 21.000 €). Die tatsächliche Förderhöhe hängt von Ihren individuellen Voraussetzungen ab (z. B. Einkommen). Stand: April 2026
Mit welchen Betriebskosten müssen Sie je Heiztyp rechnen?
Die Betriebskosten für Ihre Heizung liegen je nach System zwischen 480 und 8.850 Euro pro Jahr für ein Einfamilienhaus. Am günstigsten heizen Sie mit erneuerbaren Energien. Fossile Heizungen und direkte Elektroheizungen sind deutlich teurer. Neben dem Heizungstyp beeinflussen die Wohnfläche und der energetische Zustand des Gebäudes die tatsächlichen Kosten.
Die folgende Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht der durchschnittlichen Betriebskosten (Stand April 2026):
* Richtwerte für eine Wohnung mit ca. 50 m² (Verbrauch 2.000 - 10.000 kWh/Jahr).
** Richtwerte für ein Einfamilienhaus mit ca. 150 m² (Verbrauch 6.000 - 30.000 kWh/Jahr). Stand: April 2026
Wärmepumpen und Pelletheizungen verursachen die niedrigsten Betriebskosten. Dabei ist die Funktion der Wärmepumpe besonders effizient: Aus einer Einheit Strom erzeugt sie drei bis fünf Einheiten Wärme. Fernwärme sowie Gas- oder Ölheizungen liegen preislich im Mittelfeld. Allerdings werden Heizöl und Erdgas durch den steigenden CO2-Preis in den kommenden Jahren erheblich teurer. Am teuersten heizen Sie aktuell mit direkten Elektroheizungen. Hier sorgen künftig steigende Netzentgelte für noch höhere Strompreise.
Wie lassen sich Heizkosten senken?
Solarstrom nutzen: Mit einer Solaranlage senken Sie die Stromkosten für Wärmepumpen oder Elektroheizungen deutlich. Eigener Solarstrom kostet in der Erzeugung nur etwa 6 bis 14 Cent pro kWh. Netzstrom kostet aktuell ca. 27 bis 30 Cent pro kWh.
Energetisch sanieren: Eine neue Wärmedämmung und der Austausch alter Fenster sind eine der wirkungsvollsten Methoden, um den Energiebedarf des Hauses zu senken.
Heizung optimieren: Auch kleinere Sanierungsmaßnahmen wie die Entlüftung der Heizkörper, der Einbau smarter Thermostate oder ein hydraulischer Abgleich lohnen sich, um die Heizkosten zu senken.
Heizverhalten anpassen: Indem Sie richtig heizen und lüften, können Sie direkt und ohne zusätzliche Investitionen Heizkosten sparen. Ein Grad weniger Raumtemperatur spart bereits etwa sechs Prozent Energie.
Wie hoch sind die Wartungskosten für unterschiedliche Heizungssysteme?
Damit Ihre Heizung lange einwandfrei funktioniert und nicht durch Verunreinigungen an Effizienz einbüßt, muss ungefähr einmal im Jahr eine Heizungswartung durchgeführt werden. Dabei wird die Anlage meist gereinigt und die Funktion und Regelungstechnik geprüft. Mit einem Wartungsvertrag mit Ihrem Heizungsfachbetrieb können Sie die Kosten häufig senken.
* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung. Stand: April 2026
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Häufig gestellte Fragen
Welche Art zu heizen ist am günstigsten?
Am günstigsten heizen Sie mit einer Wärmepumpe oder Pelletheizung, die in einem Einfamilienhaus jährliche Betriebskosten ab etwa 480 bis 2.400 Euro verursachen. Noch sparsamer ist die Kombination mit einer Solaranlage. Dagegen fallen fossile Brennstoffe durch steigende CO2-Preise deutlich teurer aus.
Was kostet eine neue Heizung?
Die Anschaffungskosten einer neuen Heizung variieren je nachdem, für welches System Sie sich entscheiden. Die Preise liegen zwischen 2.000 Euro (für eine Elektroheizung) und 50.000 Euro (für eine Wärmepumpe). Dank staatlicher Förderungen lassen sich die Kosten für klimafreundliche Heizungen jedoch um bis zu 70 Prozent senken.
Was kostet ein Heizungsbauer pro Stunde?
Heizungsbauer:innen oder Anlagenmechaniker:innen kosten ca. 50 bis 90 Euro pro Stunde. Je nach Region gibt es Unterschiede bei den Stundensätzen. Der Stundensatz ist nicht das Bruttogehalt der Handwerker:innen, sondern der Preis, den der Betrieb den Kund:innen in Rechnung stellt, also inklusive Gewinnmarge und Nebenkosten.