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Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in den kommenden Jahren?

Christina Tobias
Christina Tobias
12. April 2022

Das Wichtigste in Kürze

  • Durchschnittlich mussten Sie 2021 für ein Haus zwischen 1.076 und 5.066 Euro je Quadratmeter zahlen.

  • Die Immobilienpreise hängen von äußeren Faktoren wie der aktuellen Zinspolitik, der Wirtschaftslage und der Inflation ab.

  • Die höchsten Preisanstiege werden für den Großraum München prognostiziert.

Die Preise für Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen bewegen sich in Deutschland stetig nach oben. Davon profitieren in erster Linie Immobilienbesitzer:innen, die ihr Wohneigentum verkaufen oder vermieten wollen. Wir erklären die Hintergründe und Ursachen dieser Preisentwicklung und zeigen Ihnen, mit welchem Entwicklungstrend Sie in den nächsten Jahren rechnen sollten.

Aktuelle Immobilienpreise in Deutschland

In fast allen Regionen Deutschlands steigen die Preise auf dem Immobilienmarkt seit Jahren kontinuierlich an, und das nicht nur in besonders begehrten Lagen. Steigende Einkommen und niedrige Zinsen treiben die Preise nach oben.

Kurzfristig betrachtet lässt sich allerdings feststellen, dass die Anstiege der Immobilienpreise sinken: Laut dem F+B-Wohn-Index Deutschland erhöhten sich die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im dritten Quartal 2021 nur um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum dritten Quartal 2020 lag die Erhöhung bei 4,9 Prozent.

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser lagen im zweiten und dritten Quartal 2021 sogar auf dem gleichen Niveau. Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres haben sich die Hauspreise allerdings um 3,1 Prozent verteuert. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Häuser lagen 2021 zwischen 1.076 und 5.066 Euro:

Immobilienverkauf Preise Häuser 2021

Ursachen der Immobilienpreisentwicklung

Wie kommt es eigentlich zu den Preissteigerungen auf dem Wohnungsmarkt? Wir haben für Sie zusammengestellt, welche Faktoren sich auf die Entwicklung von Immobilienpreisen auswirken können:

  • Zinsentwicklung: Senkt die Zentralbank die Leitzinsen, ermöglicht dies günstigere Immobilienfinanzierungen. Das führt längerfristig zu höheren Preisen auf dem Immobilienmarkt.
  • Allgemeine Wirtschaftslage: In Zeiten eines Konjunkturaufschwungs steigen die Immobilienpreise. Bevölkerungszahlen und die Beschäftigungsquote haben ebenfalls Einfluss.
  • Die steigende Inflation sorgt auch für eine angespannte Preisentwicklung von Immobilien. Eine sinkende Inflation würde dafür sorgen, dass die Immobilienpreise fallen.
  • Lücke zwischen Angebot und Nachfrage: Gerade die Metropolen und Großstädte verzeichnen einen kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs. Da das Wohnraumangebot nicht im selben Maße steigt, führt die Verknappung zu einer großen Nachfrage an Immobilien und damit zu einer Erhöhung der Preise.
Skyline von München
Bei den Immobilien- und Grundstückspreisen hat München die höchsten Anstiege zu verzeichnen.

Faktoren für die Höhe der Immobilienpreise

Wer den Kauf oder Verkauf einer Immobilie plant, sollte sich im Vorfeld gründlich informieren und die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt in Deutschland beobachten – nur so ist eine realistische Einschätzung des aktuellen Marktpreises möglich. Banken, Makler:innen, einschlägige Magazine sowie Onlineportale bieten Informationen über die örtlichen Immobilienpreise. Der Wert einer Immobilie - egal ob Grundstück, Haus oder Eigentumswohnung - wird dabei von verschiedenen Faktoren bestimmt:

Wertsteigernde Faktoren

  • gute Infrastruktur, wie die Nähe zu Schulen und Freizeiteinrichtungen
  • nachgefragte Lage, beispielsweise stadtnah
  • Modernisierungsmaßnahmen, wie Wärmedämmung oder Fenstertausch
  • qualitativ hochwertige Baustruktur

Wertmindernde Faktoren

  • hohes Alter der Immobilie, insbesondere bei Sanierungsbedarf
  • dezentrale Lage
  • hoher Lärmpegel der Umgebung
  • Altlasten, z. B. eine Verseuchung des Bodens
  • nachträglicher Bau einer Schnellstraße oder eines Flughafens in der Nähe
  • Ausweisung als Naturschutzgebiet, da damit häufig ein Bauverbot einhergeht

Bodenrichtwert

Bei der Kalkulation des Verkaufspreises eines Grundstücks muss auch der Bodenrichtwert miteinbezogen werden. Er gibt den Quadratmeterpreis eines Grundstücks an, und wird regelmäßig von einem Gutachterausschuss ermittelt. Den Bodenrichtwert finden Sie entweder online oder beim Gutachterausschuss der jeweiligen Gemeinde, in der das Grundstück liegt.

Prognose: Wie werden sich die Immobilienpreise entwickeln?

Der Immobilienmarkt ist auch im Jahr 2022 angespannt. Prognosen über die zukünftige Entwicklung sind allerdings grundsätzlich schwierig. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Immobilien in guten bis sehr guten Lagen (sprich: Ballungsräume und an diese angrenzende Speckgürtel) und ansprechender Bauweise ihren Wert erhalten oder noch steigern. Auch eine anhaltende Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern ist zu erwarten.

Verschiedene Wirtschaftsinstitute bringen regelmäßig Prognosen heraus, die die Entwicklung des Immobilienmarkts der kommenden Jahre bis Jahrzehnte einschätzen. Die aktuelle Prognose der Postbank und des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts (HWWI) geht beispielsweise von einer anhaltenden Wertsteigerung bis zum Jahr 2030 aus. Insbesondere dem Süden und dem Nordwesten Deutschlands wird ein anhaltender Anstieg der Immobilienpreise vorhergesagt. Pro Jahr sollen sich die Preise in den sieben größten Städten zum Beispiel um 0,78 bis 1,99 Prozent erhöhen:

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