Bodenverlegung
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Mit Preistabellen:

So viel kostet eine Bodenverlegung

Anika Wegner
Anika Wegner
14. November 2020

Das Wichtigste in Kürze

  • Die günstigsten Bodenbeläge sind Teppich, Fliesen und Laminat.
  • Bei den Bodenbelägen gibt es verschiedene Qualitätsstufen, die große Preisschwankungen verursachen können.
  • Teppich gehört auch bei den Verlegungskosten zum günstigsten Bodenbelag.
  • Sie können Kosten für die Bodenverlegung einsparen, indem Sie Fördermittel beantragen oder die Arbeitskosten bei der Steuer absetzten.

Beim Bau eines Eigenheims macht allein die Bodenverlegung rund zwei bis drei Prozent der Gesamtkosten aus. Dabei setzen sich die Kosten für die Verlegung eines Bodens aus rund 40 Prozent Lohnkosten und 60 Prozent Materialkosten zusammen. Wir zeigen Ihnen, wie hoch diese genau ausfallen können und wie Sie bei den Kosten sparen können.

Die Materialkosten für die Bodenverlegung

Zu den Materialkosten gehört mehr als nur der neue Bodenbelag. Auch Fußleisten, spezielle Schutzfolien und Befestigungsmaterial sollten Sie bei der Berechnung nicht vergessen.

Kosten für den Bodenbelag

Bodenbeläge gibt es in vielen Variationen und Qualitätsstufen, die sich auch im Preis widerspiegeln. Zum Beispiel ist ein Parkettfußboden allein aufgrund des verwendeten Naturmaterials Holz teurer als ein PVC-Boden. Dazu gibt es bei Holz unterschiedliche Qualitätstypen, die zu großen Preisschwankungen führen können. Genauso sieht es auch bei Fliesen aus: Hochwertige Fließen aus Naturstein können weitaus mehr kosten, als normale, weiße Standardfließen.

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Verlegung von grauen Fliesen
Fliesen aus Naturstein sind qualitativ hochwertiger und deshalb auch preisintensiver.

In unserer Kostentabelle finden Sie Preisbeispiele für die verschiedenen Bodenmaterialien zur Orientierung:

Kosten für zusätzliches Material

Bei hellhörigen Häusern oder bei schwimmend verlegten Belägen, wie zum Beispiel Parkettboden, lohnt es sich auch, zusätzlich eine Trittschalldämmung unter dem Bodenbelag zu verlegen. Ein weicher Korkboden ist bereits von Natur aus sehr geräuschdämmend, sodass Sie sich die Trittschalldämmung hier sparen können. Zum Schutz des Untergrunds ist in diesem Fall aber die Verlegung einer Spezialfolie notwendig, damit der Boden nicht von unten verschimmelt.

Was bedeutet eine schwimmende Verlegung?

Materialien, die sich ausdehnen können, wie zum Beispiel Laminat und Parkett, werden schwimmend verlegt. Das bedeutet, dass sie nicht verklebt werden, damit sie sich je nach Raumklima bewegen können. Zudem wird als Ausdehnungsplatz zu allen Seiten eine kleine Lücke gelassen. Wenn Sie solche Böden nicht schwimmend verlegen, bilden sie mit der Zeit unschöne Wellen. Diese Art der Verlegung sollten Sie daher immer von einem Fachmann machen lassen.

Für ein schönes Gesamtbild gehören Fussleisten ebenfalls zur Bodenverlegung. Diese werden meist zusätzlich zum Bodenbelag berechnet. Wir zeigen Ihnen eine Übersicht der zusätzlichen Materialkosten zur Orientierung:

Handwerker verlegt Parkett
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Die Preise für die Arbeitszeit eines Bodenverlegers

Bei der Bodenverlegung geht es nicht nur um das Verlegen an sich. Es können auch diverse Zusatzarbeiten dazu kommen, wie zum Beispiel die Vorbereitung des Untergrundes, wenn es sich um einen alten Boden handelt und Unebenheiten gespachtelt werden müssen.

Kosten für die Bodenverlegung

Wie viel Sie im Endeffekt für die Arbeitsleistung des Handwerkers ausgeben müssen, hängt stark von der Schwierigkeit der Bodenverlegung ab. Das Verlegen von PVC- oder Teppichboden geht relativ schnell, da sie nur verklebt werden müssen. Dementsprechend günstig fallen die Arbeitskosten aus. Ein Mosaikparkettboden ist hingegen komplizierter zu verlegen und benötigt mehr Arbeitsaufwand.

Mit unserer Preistabelle haben Sie eine Übersicht, welche Arbeitskosten für die Bodenverlegung auf Sie zukommen werden:

Bodenverlegung
Ein Fachmann verlegt Ihren neuen Boden passgenau.

Kosten für zusätzliche Arbeiten

Die Verlegung der Sockelleisten oder der Trittschalldämmung wird genau wie bei den Materialpreisen extra berechnet. Zudem können Sie auch zusätzliche Arbeiten rund um die Bodenverlegung von einem Fachmann erledigen lassen, um Ihnen die Arbeit zu ersparen:

Was bedeutet es, auf Gehrung zu schneiden?

Die Gehrung ist die Eckverbindung zweier Werkteile, die in einem bestimmten Winkel aufeinanderstoßen. Wenn also beispielsweise zwei Sockelleisten in einem 90°-Winkel aneinander treffen, muss die Verbindung (Gehrung) mit einem Schnitt von 45° an den Enden geschaffen werden. Ein nahtloser Übergang ist nur dann möglich, wenn die Sockelleisten perfekt auf Gehrung zugeschnitten wurden.

Sockelleisten auf Gehrung schneiden
Nur wenn die Sockelleisten auf Gehrung geschnitten werden, ist ein nahtloser Übergang möglich.

So können Sie bei den Kosten sparen

Einen neuen Boden verlegen zu lassen kann recht teuer werden. Zum Glück stehen Ihnen ein paar Möglichkeiten offen, wie Sie die Kosten noch etwas drücken können:

Fördermittel für die Bodenverlegung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet für bestimmte Einzelmaßnahmen Förderungen für einen neuen Bodenbelag an:

Welche Maßnahmen werden von der KfW gefördert?

  • Fußbodenheizung, inkl. Bodenbelag, Trittschalldämmung und Estrich
  • Dämmung von Geschossdecken, inkl. Bodenbelag, Trittschalldämmung und Estrich

Voraussetzungen für die Förderungen:

Bitte beachten Sie, dass Sie die Fördermittel nur dann erhalten, wenn Sie sie vor dem Start des Projekts beantragt haben und sie von der KfW genehmigt wurden.

Kosten bei der Steuer absetzen

Wenn Sie mehrere Bodenbeläge in Ihrem Haushalt erneuern lassen möchten, kann das schnell die Kosten in die Höhe treiben. Zum Glück können Sie die Reparatur oder den Austausch von Bodenbelägen als Handwerkerleistungen von der Steuer absetzen. Dies gilt sowohl für Mieter als auch Eigenheimbesitzer. Beachten Sie aber, dass Sie die Bodenverlegung nur dann bei der Steuererklärung angeben können, wenn Sie keine Fördermittel vom Staat bekommen. Zudem benötigen Sie eine Rechnung über die erbrachte Handwerkerleistung.

Unser Tipp:

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