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Alle Kosten für Bodenverlegung auf einen Blick

Redaktionsbild von der Autorin
Undine Tackmann
2. Februar 2024

Die Kosten bei der Bodenverlegung setzen sich aus dem gewählten Material und den Handwerksleistungen zusammen. Werfen Sie jetzt einen Blick auf aktuelle Preise für Bodenbeläge und erfahren Sie, welche Kosten für Boden verlegen auf Sie zukommen können.

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Materialkosten für die Bodenverlegung

Zu den Materialkosten gehört mehr als nur der neue Bodenbelag. Auch Fußleisten, spezielle Schutzfolien und Befestigungsmaterial sollten Sie bei der Berechnung nicht vergessen. Beachten Sie, dass es bei günstigen Materialien, die Sie auch im Baumarkt erhalten, unter Umständen keine Gewährleistung der Fachfirmen gibt. Deswegen orientieren wir uns in unserem Artikel an Materialien, welche den Ansprüchen von Handwerker:innen entsprechen.

Kosten für den Bodenbelag

Bodenbeläge gibt es in vielen Variationen und Qualitätsstufen, die sich auch im Preis widerspiegeln. Je Bodenfläche und gewähltem Material müssen Sie etwa mit Preisen zwischen 25 und 110 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Ein Parkettfußboden ist allein aufgrund des verwendeten Naturmaterials Holz teurer als ein PVC-Boden. Dazu gibt es bei Holz unterschiedliche Qualitätstypen, die zu großen Preisschwankungen führen können. Einen günstigen Parkettboden gibt es bereits ab 20 Euro je Quadratmeter, während qualitativ hochwertiges Parkett etwa 110 Euro je Quadratmeter kostet. Ebenso kosten hochwertige Fliesen aus Naturstein weitaus mehr als normale, weiße Keramikfliesen. Die Preise variieren daher etwa zwischen 5 und 80 Euro je Quadratmeter. PCV-Beläge und Teppichboden sind mit 10 bis 30 Euro je Quadratmeter am günstigsten.

Kosten für zusätzliches Material

Bei hellhörigen Häusern oder bei schwimmend verlegten Belägen, zum Beispiel bei Parkettboden, lohnt es sich, zusätzlich eine Trittschalldämmung unter dem Bodenbelag zu verlegen. Ein weicher Korkboden ist bereits von Natur aus sehr geräuschdämmend, sodass Sie sich die Trittschalldämmung und ihre Kosten von ca. 15 Euro je Quadratmeter hier sparen können. Zum Schutz des Untergrunds ist in diesem Fall aber die Verlegung einer Dampfbremse (Folie) für ca. ein bis drei Euro oder eine Dampfsperre (Grundierung) für ca. 25 Euro /m ² notwendig, damit der Boden nicht von unten schimmelt.

Ein Bestandteil der Bodenverlegung sind auch die Fußleisten, die zusätzlich zum Bodenbelag berechnet werden. Je Meter sollten Sie mit etwa ab fünf Euro rechnen. Wir zeigen Ihnen eine Übersicht der zusätzlichen Materialkosten zur Orientierung.

Was ist eine schwimmende Verlegung?

Schwimmend verlegt bedeutet, dass der Bodenbelag „lose“ auf dem Boden verlegt wird. Das geschieht zum Beispiel bei Laminat und Parkett. Die Materialien werden dabei nicht mit dem Untergrund verklebt, damit sie sich je nach Raumklima bewegen können. Als Ausdehnungsplatz wird zu allen Seiten eine kleine Lücke gelassen. Wenn Sie solche Böden nicht schwimmend verlegen, bilden sie mit der Zeit unschöne Wellen. Diese Art der Bodenverlegung sollten Sie daher immer von einer Fachfirma durchführen lassen.

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Preise für die Bodenlegerarbeiten

Möchten Sie einen neuen Boden verlegen, geht es nicht nur um das Verlegen des Materials selbst. Unter Umständen kommen auch diverse Zusatzarbeiten dazu, die weitere Kosten mit sich bringen. Dazu kann zum Beispiel die Vorbereitung des Untergrundes zählen, wenn es sich um einen alten Boden handelt und Unebenheiten gespachtelt werden müssen.

Kosten für die Bodenverlegung

Wie viel Sie im Endeffekt für die Arbeitsleistung des Handwerksbetriebs ausgeben müssen, hängt stark von der Schwierigkeit der Bodenverlegung ab. Mit unserer Preistabelle erhalten Sie eine Übersicht, welche Arbeitskosten für Boden verlegen auf Sie zukommen werden. Rechnen Sie je Quadratmeter mit Kosten zwischen 10 und 38 Euro.

Das Verlegen von PVC- oder Teppichboden geht relativ schnell, da diese Materialien nur verklebt werden müssen. Dementsprechend niedrig fallen die Arbeitskosten aus. Ein Mosaikparkettboden ist hingegen komplizierter zu verlegen und benötigt mehr Arbeitsaufwand, der höhere Kosten mit sich bringt.

Kosten für zusätzliche Arbeiten

Die Verlegung der Sockelleisten oder der Trittschalldämmung wird genau wie bei den Materialpreisen extra berechnet. Zudem können Sie auch zusätzliche Arbeiten rund um die Bodenverlegung von dem Fachunternehmen ausführen lassen, was Ihnen die Arbeit erspart.

Die meisten Dienstleistungen werden nach Quadratmetern berechnet. Müssen beispielsweise alte Böden entfernt werden, belaufen sich die Kosten hierfür auf etwa 10 bis 15 Euro pro Quadratmeter. Soll die Firma den alten Belag auch mitnehmen und entsorgen, zahlen Sie dafür meist 2 bis 3 Euro je Quadratmeter.

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Gesamtkosten für Boden verlegen

Je nach Bodenmaterial unterscheiden sich die Gesamtkosten teils deutlich. In einem Raum mit 20 Quadratmetern müssen Sie beispielsweise für einen Teppichboden mit Hochfloorteppich inklusive Zusatzarbeiten und Arbeitsleistung mit etwa 900 Euro rechnen. Wählen Sie hingegen Parkett, ergeben sich bei gleicher Raumgröße bereits Kosten zwischen rund 1.115 und 3.290 Euro. Nachfolgend finden Sie eine Aufschlüsselung der einzelnen Kostenpositionen, wenn keine alten Böden entfernt werden müssen:

Förderungen für Boden verlegen & Kosten sparen

Wenn Sie mehrere Bodenbeläge in Ihrem Haushalt erneuern lassen möchten, kann das schnell die Kosten in die Höhe treiben. Werfen Sie jetzt einen Blick auf aktuelle Fördermöglichkeiten und unseren Tipp, wie Sie Kosten sparen können.

Aktuelles Förderprogramm

Steht die Bodenverlegung in Zusammenhang mit einer Erhöhung der Energieeffizienz des Gebäudes an, gibt es die Option eines zinsgünstigen Kredits der KfW.

Mit dem KfW-Wohngebäude-Kredit 261 sichern Sie sich bei Sanierung zum Effizienzhaus bis zu 150.000 Euro mit 5 bis 45 Prozent Tilgungszuschuss je Wohneinheit. Bei Bau und Kauf können Sie eine Kredithöhe von bis zu 120.000 Euro mit 5 Prozent Tilgungszuschuss je Wohneinheit erhalten.

Handwerkskosten bei der Steuer absetzen

Die Reparatur oder den Austausch von Bodenbelägen können Sie als Handwerkerleistungen von der Steuer absetzen. Das gilt sowohl im Eigenheim als auch beim Wohnen zur Miete.

Beachten Sie aber, dass Sie die Bodenverlegung nur dann bei der Steuererklärung angeben können, wenn Sie keine Fördermittel vom Staat bekommen. Auch benötigen Sie eine Rechnung über die erbrachte Handwerkerleistung.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet Bodenverlegen pro Stunde?

Fachfirmen für Bodenverlegung veranschlagen pro Arbeitsstunde und Arbeitsaufwand circa zwischen 60 und 100 Euro. Die genauen Kosten unterscheiden sich je nach Region und Firma. Beachten Sie aber, dass Boden verlegen in der Regel pro m² abgerechnet wird und nicht der Stundenlohn der Handwerker:innen.

Welcher Bodenbelag ist am günstigsten?

In der Regel sind PCV-Beläge am günstigsten. An zweiter Stelle kommt der Teppichboden. Allerdings sollten Sie bei der Wahl des richtigen Bodenbelags nicht nur die Materialkosten berücksichtigen, da nicht jeder Belag für jeden Raum gleich gut geeignet ist. Auch andere Materialien sind - abhängig von der Ausführung - mitunter günstig zu bekommen. Auch Qualität und die Nutzklasse entscheidet über den Preis.

Welcher Bodenbelag lässt sich leicht reparieren?

Ist ein Teppichboden beschädigt, muss in der Regel der gesamte Belag ausgetauscht werden. Für Kratzer im Laminat gibt es Reparatursets, die Sie im Baumarkt kaufen können. Holzdielen und Parkett können Sie hingegen mehrfach abschleifen und Beschädigungen dadurch beseitigen. Daher kann sich die Investition in ein teureres, aber robustes Material auf lange Sicht durchaus lohnen.

Was kostet 100 m² Vinylboden verlegen?

Ausgehend von einem Preis von 35 bis 90 Euro/m² für Klick Vinyl sollten Sie für eine Fläche von 100 Quadratmetern mit Materialkosten von ca. 3.500 bis 9.000 Euro rechnen. Hinzu kommen Arbeitskosten der Handwerker:innen für ca. 1.200 Euro. Trittschalldämmung und Fußleisten kosten ca. 2.000 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich also auf circa 6.700 bis 12.200 Euro. Sie können sich allerdings erhöhen, wenn neben Boden verlegen zusätzliche Arbeiten nötig sind.

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