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Unterstützung beim Immobilienverkauf

Wie Sie sich auf Ihren ersten Maklertermin vorbereiten können

Claudia Mühlbauer
15. Juli 2022

Sie wollen Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen? Dabei sind Sie nicht auf sich allein gestellt: Immobilienmakler:innen kennen den Markt genau und können Sie mit ihrer Expertise bei der Vermarktung und beim Verkauf unterstützen. Wir erklären Ihnen, wie Sie sich am besten auf Ihren Termin mit dem Maklerbüro vorbereiten, welche Unterlagen Sie brauchen und auf welche Punkte Sie achten sollten.

Informieren Sie sich über passende Maklerbüros

Bevor Sie Beratungstermine mit Makler:innen bzw. Immobilienagenturen wahrnehmen, sollten Sie sich zuerst einmal über einige Punkte informieren. Über die jeweiligen Internetseiten können Sie sich oftmals schon einen guten ersten Eindruck verschaffen und einige wichtige Informationen sammeln:

  • Wirkt der Internetauftritt seriös und ist er übersichtlich und ohne Rechtschreibfehler gestaltet?

  • Wie lange gibt es das Maklerbüro schon?

  • In welcher Region ist es tätig?

  • Gibt es eine Spezialisierung auf eine bestimmte Immobilienart und passt sie zu Ihrer Immobilie?

  • Auf welchen Wegen können Sie die Makler:innen kontaktieren?

  • Welche Leistungen werden angeboten?

  • Gibt es aussagekräftige Referenzen und Kundenbewertungen?

Anhand dieser Punkte können Sie zumindest eine allgemeine Vorauswahl treffen. In jedem Fall sollten Sie vorab mehrere Angebote vergleichen. Auch wir von Aroundhome können Sie hierbei unterstützen. Füllen Sie einfach unseren Fragebogen aus und wir vermitteln Ihnen bis zu drei regionale Makler:innen.

Welche Informationen sollten Sie parat haben?

Am hilfreichsten für die Arbeit eines Maklerbüros ist es, wenn Sie Ihre Immobilie gut kennen und wenn Sie wissen, wo die benötigten Unterlagen sind. Was nicht vorhanden ist, kann auch mit Unterstützung der Makler:innen eingeholt werden. Welche Unterlagen Sie brauchen, hängt davon ab, ob es sich bei Ihrer Immobilie um eine Eigentumswohnung oder um ein Haus handelt. Bei Wohnungen sind oftmals mehr Unterlagen nötig. Ein Maklerbüro gibt Ihnen üblicherweise eine Checkliste mit den nötigen Informationen und Unterlagen. Dazu gehören:

  • Baujahr

  • Größe und Art der Wohnanlage

  • Wohnflächenberechnung mit exakter Quadratmeterzahl

  • Grundriss

  • Höhe des monatlichen Hausgelds und der Instandhaltungsrücklage

  • Notwendige oder geplante Sanierungsmaßnahmen

  • Baujahr der Heizungsanlage

  • Pkw-Stellplatz, Garage oder Carport

  • Freie oder vermietete Wohnung bzw. Restdauer der Vermietung

Bei Einfamilienhäusern fallen die wohnungsspezifischen Punkte weg, da die Wohnfläche hier nicht auf mehrere Wohnparteien aufgeteilt ist. Auch gibt es kein Hausgeld und keine Instandhaltungsrücklage - über letztere wird bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft etwa das gemeinschaftliche Eigentum erhalten. Als Hausverkäufer:in sollten Sie allerdings wissen, ob es Grunddienstbarkeiten oder Baulasten gibt. In jedem Fall brauchen Sie einen Energieausweis – ob Sie ein Haus oder eine Wohnung verkaufen wollen.

Legen Sie sich Fragen an die Makler:innen vor dem Termin zurecht

Im Beratungsgespräch mit dem Maklerbüro haben Sie Gelegenheit, all Ihre Fragen loszuwerden. Anhand der Antworten können Sie auch abschätzen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. Machen Ihre Ansprechpartner:innen einen Eindruck, mit dem Sie zufrieden sind? In jedem Fall sollten Sie sich bei Ihrem Makler oder Ihrer Maklerin fachlich und persönlich gut aufgehoben fühlen. Fragen, die Sie sich für Ihr Beratungsgespräch zurechtlegen können, sind zum Beispiel folgende:

Was ist Bestandteil des Maklervertrags?

Machen Sie sich vorab Gedanken darüber, welche Art von Vertrag Sie abschließen wollen. Bei einem einfachen Maklerauftrag können Sie mehrere Makler:innen beauftragen, die Chancen auf eine schnelle und erfolgreiche Vermittlung sind dabei aber eher gering. Anders sieht es bei einem Alleinauftrag ab, bei dem Sie ein Maklerbüro exklusiv beauftragen. Nur auf diese Weise steht Ihnen die volle Leistung der Makler:innen zu. Klären Sie dann die Laufzeit des Vertrags – üblich sind hier wenige Monate. Vergewissern Sie sich außerdem, wie hoch die Maklerprovision ausfällt und welche Leistungen inbegriffen sind.

Ist eine Immobilienbewertung ohne Verkaufsauftrag sinnvoll?

Um den passenden Verkaufspreis bestimmen zu können, bieten Maklerbüros eine umfassende Einschätzung Ihres Immobilienwerts an. Dabei spielen unterschiedlichste Punkte eine Rolle – neben den generellen Preisen auf dem Markt zählen dazu auch individuelle Faktoren wie der Zustand des Gebäudes, die umgebende Infrastruktur und die Lage der Immobilie. Weil sich die Preise durch die aktuelle Marktlage recht schnell verändern können, sollten die Immobilienbewertung und der Start des Verkaufsprozesses nicht länger als vier Wochen auseinanderliegen.

Welcher Verkaufspreis ist realistisch?

Bedenken Sie, dass Makler:innen mit ihrer Arbeit in Vorleistung gehen und ihre Provision erst bei einem erfolgreichen Verkauf anfällt. Werden Ihnen unrealistisch hohe Preise genannt, die nicht zu einem Immobilienverkauf führen, wäre das auch schädlich für das Maklerbüro selbst. Lassen Sie sich die Bezugsquellen für die erwarteten Preise nennen und Preistabellen zeigen. Sprechen Sie auch darüber, in wie vielen Fällen in der Vergangenheit die Makler:innen mit ihrer Einschätzung des Marktwerts richtig lagen.

Kann es passieren, dass Ihre Immobilie nicht verkauft wird?

Wird eine Immobilie nicht verkauft, kann das zum Beispiel an einer geplatzten Finanzierung der Käufer:innen oder im Fall einer geerbten Immobilie auch an unterschiedlichen Vorstellungen innerhalb einer Erbengemeinschaft liegen. Wenn der Verkauf nicht zustande kommt, liegt das aber oft auch einfach daran, dass der Verkaufspreis zu hoch angesetzt war. Ein gutes Maklerbüro zeigt Ihnen auf, welche Preise realistisch sind und dass ein vergleichbarer Angebotspreis auf Internetportalen nicht in jedem Fall erreicht werden muss. Scheitert der Verkauf der Immobilie, kann sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal inseriert werden. Auch eine Anpassung der Marketingstrategie kann zum Erfolg führen.

Wichtig:

Sollte es aus irgendwelchen Gründen nicht zum Verkauf kommen, verlangen gute Makler:innen keine Ersatzzahlungen für die Leistungen, die sie bereits erbracht haben. Solche Fälle sind ohnehin eher selten und viele Maklerbüros sehen dies als Teil ihres Berufsrisikos an. Achten Sie daher auf entsprechende Klauseln im Vertrag.

Bekommen Sie Empfehlungen für eine Steigerung des Verkaufspreises?

Gute Makler:innen klären gemeinsam mit Ihnen, welche Verkaufspreise machbar sind. Dabei kommt es natürlich einerseits darauf an, welche Grundvoraussetzungen Ihre Immobilie bietet, und auch, mit welcher Dauer des Immobilienverkaufs Sie kalkulieren können. Grundsätzlich sollte das Maklerbüro Sie darüber beraten, mit welchen Maßnahmen der Verkaufserlös gesteigert werden könnte - so können beispielsweise energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen wie der Einbau einer Solaranlage, eine neue Wärmedämmung oder die Umrüstung auf ein nachhaltiges Heizsystem Ihre Immobilie attraktiver für Käufer:innen machen.

Wird die Immobilie durch Home Staging aufgewertet?

Beim Home Staging wird eine leere Immobilie professionell möbliert, dekoriert und beleuchtet. Im Exposé und bei Besichtigungen wirken Häuser und Eigentumswohnungen damit wohnlicher und die Raummaße sind greifbarer. Auf diese Weise lassen sich Immobilien oftmals deutlich schneller verkaufen, denn ihre Vorzüge sind auf den ersten Blick erkennbar. Klären Sie, wer die Kosten dafür übernimmt. Alternativ zum klassischen Home Staging hat sich auch die digitale Variante bewährt, mit der die Bilder der Räume einfach am Computer möbliert werden.

Was sind Ihre Aufgaben während des Verkaufsprozesses?

Ihr Makler bzw. Ihre Maklerin übernimmt den gesamten Vermarktungs- und Verkaufsprozess. Das gestaltet sich schwierig, wenn Sie als Eigentümer:in zu früh in den Austausch mit den Interessent:innen gehen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, sich zunächst zurückzuhalten und das Maklerbüro seine Arbeit erledigen zu lassen. Gute Makler:innen stellen Ihnen Reportings zur Verfügung und halten Sie über den Kontakt mit Interessent:innen auf dem Laufenden. In regelmäßigen Abständen sollten auch persönliche Gespräche stattfinden, in denen zum Beispiel Anpassungen in der Vermarktungsstrategie besprochen werden können.

Wichtig:

Ein gutes Maklerbüro zeichnet sich auch durch eine offene und transparente Kommunikation aus. Scheuen Sie sich also nicht, beim Beratungstermin Fragen zu stellen und mögliche Bedenken anzusprechen.