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Professionell und gut

Wie finden Sie geeignete Immobilienmakler:innen?

Christina Tobias
Christina Tobias
8. Januar 2021

Das Wichtigste in Kürze

  • Um gute Immobilienmakler:innen zu finden, sollten Sie auf die Mitgliedschaft in einem Maklerverband, ein seriöses Auftreten und eine ausführliche Beratung achten.
  • Gute Makler:innen finden häufig schnell solvente Käufer:innen für Ihr Objekt.
  • Welcher Makler der richtige für Sie ist, hängt auch davon ab, welche Art von Objekt Sie veräußern wollen.
  • Wer die Leistung von Immobilienmakler:innen in Auftrag gibt, muss auch für die Maklerprovision aufkommen.

Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu einem angemessenen Preis verkaufen wollen, führt oft kein Weg an professionellen Makler:innen vorbei. Achten Sie bei der Maklersuche jedoch darauf, dass Sie sich für seriöse Partner:innen entscheiden, die auf Anliegen wie Ihres spezialisiert ist. Wir erklären Ihnen, wie Sie richtige Immobilienmakler:innen finden und stellen die Dienstleistungen sowie grundsätzliche Vor- und Nachteile von Makler:innen vor.

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Was zeichnet gute Immobilienmakler:innen aus?

In Deutschland gibt es etwa 35.000 Makler:innen. Allerdings handelt es sich nicht bei allen um seriöse und kundenorientierte Dienstleister:innen. Stellen Sie deshalb bereits bei der Auswahl von Haus- oder Wohnungsmakler:innen einige kritische Fragen. So können Sie frühzeitig erkennen, ob Sie bei Ihrer Suche an ein verlässliches Unternehmen geraten sind.

Die folgende Checkliste kann Ihnen in der Vorbereitung auf Ihren Maklertermin dabei helfen, Qualität zu erkennen und gute Makler:innen zu finden:

  • Ist der Makler oder die Maklerin Mitglied in einem Maklerverband, wie z. B. dem Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. (BVFI), oder dem Immobilienverband Deutschland (IVD)?
  • Hat der Makler oder die Maklerin eine Ausbildung als Immobilienkaufmann/-frau, Architekt:in oder Ingenieur:in abgeschlossen bzw. besitzt er/sie eine vergleichbare Qualifikation?
  • Besitzt der/die Makler:in fundiertes Wissen über den regionalen Immobilienmarkt einschließlich der Preise und der aktuellen Preisentwicklungen?
  • Kann der/die Immobilienmakler:in Ihnen eine Auswahl von Referenzen bereits vermittelter Objekte präsentieren?
  • Weist der/die Makler:in auf mögliche Risiken hin und nimmt sich ausreichend Zeit für eine Beratung?
  • Liegt die erhobene Maklerprovision in einem für die entsprechende Region üblichen Bereich?
  • Verfügt der/die Makler:in über eine Versicherung, die bei einer falschen Beratung für entstandene Schäden haftet, wie eine Haftpflicht- oder eine Vermögensschadenversicherung?
  • Gibt es Empfehlungen und positive Erfahrungsberichte auf Bewertungsplattformen?
  • Vermittelt das Maklerbüro einen seriösen Eindruck und verfügt über eine professionelle Internetpräsenz?

Immobilienmakler:in ist keine geschützte Berufsbezeichnung

Immobilienmakler:in ist in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung. Grundsätzlich darf sich also jeder, ohne entsprechende Ausbildung, als Immobilienmakler:in bezeichnen. Achten Sie daher darauf, dass der/die von Ihnen gewählte Makler:in einschlägige Erfahrungen in den Bereichen Verkauf oder Immobilien vorweisen kann.

Welche Vor- und Nachteile bietet Ihnen ein/e Immobilienmakler:in?

Lohnt es sich, in Ihrem Fall eine/n Makler:in zu beauftragen? Meistens ja, denn Sie können Ihr Objekt häufig schneller und gewinnbringender veräußern. Folgende Vor- und Nachteile sollten Sie allerdings in Ihre Entscheidung eine/n Makler:in zu suchen mit einbeziehen:

Welche/r Makler:in ist der/die richtige?

Haben Sie mehrere vertrauenswürdige Makler:innen bei der Suche gefunden, gilt es zu bedenken, dass sich nicht jeder auf die gleiche Art von Aufträgen spezialisiert hat. Immobilienmakler:innen setzen sich oft bestimmte Schwerpunkte in ihrer Arbeit. Möchten Sie Ihr altes Einfamilienhaus verkaufen, weil Sie in ein neu gebautes und größeres Objekt ziehen, ist es nicht empfehlenswert, sich für eine Firma zu entscheiden, die ausschließlich Luxusimmobilien vermittelt. Wenn Sie vorhaben eine Gaststätte abzutreten, ist ein/e Gewerbemakler:in dafür am besten geeignet. Wünschen Sie den Verkauf einer Wohnung, ist ein/e Wohnungsmakler:in der/die richtige Ansprechpartner:in.

Außerdem sollten Sie darauf achten, ob er oder sie deutschlandweit bzw. sogar international arbeitet oder nur für eine bestimmte Region zuständig ist. Für große Franchise-Unternehmen spielt es in der Regel keine Rolle, in welchem Ort sich das Haus befindet. Mittelständische und familiengeführte Unternehmen mit nur wenigen Mitarbeiter:innen sind hingegen häufig nur auf eine Stadt spezialisiert.

Wo kann ich passende Immobilienmakler:innen finden?

Neben Empfehlungen von Freunden und Bekannten, hilft vor allem das Internet, wenn Sie eine Immobilienmakler:innen suchen. Bei Aroundhome finden Sie Makler:innen aus Ihrer Region. Dazu füllen Sie einfach nur unseren Fragebogen aus und teilen Ihre Anforderungen an den/die Immobilienmakler:in mit. Im Anschluss erhalten Sie kostenlos und unverbindlich* bis zu drei Maklerempfehlungen, aus denen Sie wählen können.

Wohnung Verkaufen Makler
Makler:innen unterstützen Sie beim Immobilienverkauf optimal.

Welche Leistungen bietet Makler:innen an?

Unabhängig davon, welche Art von Immobilienmakler:innen Sie suchen, unterstützen derartige Dienstleister:innen Sie in mehrfacher Hinsicht:

  • realistische Prüfung des aktuellen Verkehrswerts der Immobilie
  • Produktion professioneller Fotos der Immobilie und Ausarbeitung eines hochwertigen Exposés
  • Erstellung eines Energieausweises
  • Anzeigenerstellung auf Internetplattformen und in Tageszeitungen
  • Durchführung von Wohnungsbesichtigungen
  • Verkauf an Personen aus firmeninterner Interessentenliste
  • Bonitätsprüfung der Kaufinteressent:innen

Maklervertrag

Auch wenn ein Maklervertrag für den Immobilienverkauf nur für den Verkauf von einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses in Textform gesetzlich vorgeschrieben ist, sollten Sie dennoch möglichst den Rahmen der Provision sowie die Maklertätigkeiten schriftlich regeln. So sind Sie im Fall von Unklarheiten oder in Streitfällen auf der sicheren Seite.

Makler:innen für Immobilienverkauf?

Wir finden regionale Fachfirmen für Sie.

Wie viel Provision ist angemessen?

Die Provision (auch Maklercourtage) bezeichnet das Honorar, das Immobilienmakler:innen für die Vermietung oder den Verkauf eines Hauses beziehungsweise einer Wohnung erhält. Im Bürgerlichen Gesetzbuch §§ 652-654 ist zwar festgelegt, dass Makler:innen bei Vertragsabschluss Geld für die Vermittlung erhält. Wie hoch diese Immobilienmakler-Kosten ausfallen müssen, ist rechtlich allerdings nicht geregelt. Meistens beträgt die Höhe der Provision zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises. Hinzu kommt die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Der genaue Betrag unterscheidet sich allerdings von Region zu Region.

Die Höhe der Provisionsanteile unterliegt regionalen und lokalen Schwankungen und kann wie folgt aussehen:

Zur besseren Übersichtlichkeit können Sie anhand folgender Grafik die Maklerprovision in den einzelnen Bundesländern noch einmal nachvollziehen:

Maklerprovision Immobilienverkauf

Aufteilung der Maklerkosten

Seit dem 23. Dezember 2020 gilt ein neues Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten. Demnach muss die Partei, die den/die Makler:in bestellt hat, mindestens die Hälfte der Maklercourtage selbst zahlen. Dieses Gesetz gilt allerdings nur für den Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern.

Unterschiede in der Maklerprovision

Grundsätzlich existieren drei unterschiedliche Formen der Maklerprovision:

  • Innenprovision: Die Innenprovision handelt der/die Verkäufer:in einer Immobilie mit dem/der Makler:in aus. Der/die Käufer:in erfährt die festgelegte Innenprovision nicht.
  • Außenprovision: Als Außenprovision wird die Vergütung bezeichnet, die von der/dem Käufer:in einer Immobilie an den/die Makler:in zu entrichten ist. Sie wird üblicherweise in den Anzeigen ausgewiesen. Jede/r Käufer:in hat allerdings das Recht, mit dem/der zuständigen Makler:in über die Höhe der Provision zu verhandeln.
  • Mischprovision: Bei der Mischform der Provision teilt sich diese zwischen Verkäufer:in und Käufer:in der Immobilie auf. Wer welchen Anteil bezahlt, ist regional unterschiedlich. Die Mischprovision kommt relativ häufig vor.

Bestellerprinzip

Seit dem 1. Juni 2015 gilt bezüglich der Vermittlung einer Mietwohnung das Bestellerprinzip. Das bedeutet, dass immer der- oder diejenige die Maklercourtage bezahlen muss, der seine Leistungen in Auftrag gegeben hat – im Regelfall also der(die Vermieter:in der Immobilie. Seither ist es nicht mehr möglich, die Kosten für den/die Immobilienmakler:in auf den/die neue/n Mieter:in umzulegen.

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