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Übersicht über alle Kostenfaktoren:

Mit diesen Kosten & Preise müssen Sie für eine Garage rechnen

Anika Wegner
Anika Wegner
16. August 2021

Das Wichtigste in Kürze

  • Die günstigsten Modelle sind Fertiggaragen aus Holz ab 1.2000 Euro, im mittleren Preissegment liegen Betonfertiggaragen mit 4.000 bis 8.000 Euro.
  • Massivgaragen sind mit Kosten zwischen 15.000 und 25.000 Euro deutlich teurer als Fertiggaragen, dafür aber äußerst robust.
  • Breite Modelle fürs Wohnmobil beginnen preislich ab 2.5000. Sondermodelle wie Duplex-Garagaen sind mit Preisen ab 7.000 Euro teurer.
  • Mit einem Anbietervergleich und diversen anderen Maßnahmen können Sie noch zusätzlich am Endpreis sparen.

Garagen schützen nicht nur Ihr Auto vor Witterungseinflüssen, sondern können auch als Hobbyraum dienen. Doch Garage ist nicht gleich Garage: jeder Garagentyp hat seine Vor- und Nachteile. Erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie bei einer neuen Garage rechnen müssen und wo Sie beim Kauf noch Einsparmöglichkeiten haben.

Was kostet eine Garage?

Die Preise für eine Garage hängen vor allem von der Bauweise, dem Material sowie der Größe ab. Eine Fertiggarage aus Holz ist als Bausatz für die Eigenmontage bereits ab 1.200 Euro erhältlich. Hingegen beginnen die Preise für eine gemauerte Massivgarage erst ab 15.000 Euro. Zusätzliche Bauleistungen wie das Gießen eines Fundaments oder die Lieferung machen dabei rund 30 Prozent des Preises aus.

Preise für Massivgaragen

Bei einer gemauerten Garage haben Sie alle Gestaltungsmöglichkeiten. Sie können sie ganz nach Belieben ausstatten und perfekt an Ihr Wohnhaus anpassen. Das hat aber auch seinen Preis. Da alles in Handarbeit gefertigt werden muss, hat eine Massivgarage deutlich mehr Kostenposten als eine Fertiggarage. Je nach Größe und gewünschter Ausstattung können die Kosten für eine gemauerte Garage zwischen 15.000 und 25.000 Euro ausfallen.

Achtung

Prüfen Sie vor dem Start des Baus, ob Sie eine Baugenehmigung benötigen. Jedes Bundesland kann selbst entscheiden, ob eine beantragt werden muss. Aber auch wenn Sie keine benötigen, müssen Sie sich beim Garagenbau in jedem Fall an die Garagenverordnung Ihres Bundeslandes halten.

Massivgarage
Eine Massivgarage können Sie optisch perfekt an Ihr Eigenheim anpassen lassen.

Kosten für eine Fertiggarage

Dank der industriellen Herstellung sind Fertiggaragen besonders preiswert und schnell montiert. Sie sind im Preis sogar rund 60 Prozent günstiger als eine gemauerte Garage. Dabei haben Sie auch fast die gleichen Gestaltungsmöglichkeiten und Lebensdauer wie bei einer Massivgarage.

Der Preis einer Fertiggarage hängt im Wesentlichen vom gewählten Material und natürlich der Größe ab. Darüber hinaus sind noch andere Posten zu berücksichtigen. Eine Betonfertiggarage wird in der Regel bereits fertig montiert geliefert, weshalb für die Anlieferung ein Kran und entsprechender Rangierplatz auf Ihrem Grundstück nötig sind. Die Lieferkosten für eine Betonfertiggarage können daher bis zu 1.000 Euro hoch sein. Stahl- und Holzgaragen werden meistens als Bausätze geliefert, weshalb sich der Versand wesentlich einfacher gestaltet. Die Versandkosten können sich hier auf bis zu 200 Euro belaufen, je nach Schwere des Materials.

Wichtig ist zudem die Legung des Fundaments, damit Ihre neue Garage nicht im Laufe der Zeit verrutschen kann. Eine Betonplatte vom Profi kostet rund 70 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Wenn Sie das Fundament selbst bauen möchten, sollten Sie mit Kosten von rund 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Durch eine Zusatzausstattung, wie beispielsweise ein Fenster, Seitentür oder Elektroinstallation, kostet der Endpreis entsprechend mehr. Rechnen Sie hier mit 1.000 bis 2.000 Euro für eine komplette Ausstattung.

Das nachfolgende Rechenbeispiel listet Ihnen zur Orientierung die Kosten für einfache Fertiggaragen inklusive Garagentor auf.:

Fertiggarage
Eine Betonfertiggarage lässt sich in vielen Farben verputzen.

Das kosten Sondermodelle

Neben den gängigen Garagenmodellen gibt es aber auch ein paar Typen, die spezielle Anforderungen erfüllen. Eine Duplex-Garage bietet sich beispielsweise bei besonders wenig Platz auf dem Grundstück an. Einfache Liftsysteme erhalten Sie hier ab 3.000 Euro versenkbare Plattformen kosten dagegen 15.000 Euro und mehr. Ebenso platzsparend ist die Langgarage, die von vorne einer Einzelgarage ähnelt, aber mit ihrer besonderen Länge zwei Fahrzeuge unterbringen kann.

Wenn Sie Ihr Wohnmobil oder ein größeres Auto sicher parken möchten, bietet sich eine Wohnmobilgarage an. Einfache Modelle aus Stahl sind ab 2.500 Euro erhältlich. Als besonders sicheres Modell gilt die unterirdische Garage, bei der das Auto komplett in der Erde versenkt wird. Da hierfür hohe bauliche Anforderungen gestellt werden, beginnen die Preise für solche absenkbare Garagen erst bei ca. 35.000 Euro.

So setzt sich der Garagenpreis zusammen

Rund 40 Prozent der Gesamtkosten einer Fertiggarage entscheidet das Material. Ein weiterer großer Kostenfaktor sind Lieferung und Montage, die rund 20 Prozent des Endpreises ausmachen. Bei einer Massivgarage machen die Kosten für Material und Arbeitsaufwand den Hauptanteil aus. Fundament und Ausstattung haben bei allen Garagentypen je einen geringeren Anteil am Preis.

Garagen Kosten Preiszusammensetzung
* durchschnittliche Preiszusammensetzung; variiert je nach Hersteller und Angebot
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6 Spartipps beim Garagenkauf

Die Kosten für den Bau einer Garage können recht hoch ausfallen. Dennoch haben Sie ein paar Möglichkeiten zur Auswahl, wie Sie den Preis noch senken können.

Garagentyp

Die erste Sparmöglichkeit ergibt sich bei der Auswahl des Garagentyps. Eine gemauerte Garage ist zwar sehr stabil, muss aber nicht die beste Variante für Sie sein. Eine Holzgarage ist ebenfalls sehr langlebig, aber dafür wesentlich billiger in der Anschaffung. Wir raten Ihnen immer zu einem Vergleich:

Selbstmontage

Die zweite Sparmöglichkeit liegt bei den Montage- und Umbaukosten. Wer handwerklich versiert ist und einen Teil der Arbeiten in Eigenleistung erledigen kann, spart an den Baukosten. Informieren Sie sich aber vorab, ob durch eigene Arbeiten Garantieleistungen nichtig werden. Sollte dies der Fall sein, lassen Sie die Arbeiten besser durch Fachpersonal ausführen.

Ausstattung

Wählen Sie nur so viel Ausstattung, wie Sie tatsächlich benötigen. Zudem können Sie noch zusätzlich sparen, in dem Sie bei der benötigen Garagenausstattung nur die einfachen Varianten wählen:

  • Garagentor: Ein einfaches Schwingtor oder Sektionaltor kostet weniger als ein Rolltor mit einem elektrischen Garagentoröffner.
  • Fenster und Seitentür: Diese sind meist nur nötig, wenn Sie sich in der Garage einen kleinen Hobbyraum einrichten wollen, oder das gewählte Garagenmaterial zur Kondenswasserbildung neigt.
  • Garagendach: Ein einfaches Flachdach ist günstiger als ein Walmdach mit Dachziegeln.
  • Elektroinstallation: Wenn Sie die Garage nur als Unterstand für Ihr Auto nutzen wollen, brauchen diese keine Elektroinstallation.
  • Fundament: Wenn Ihre Garage nicht besonders schwer ist, wie das zum Beispiel bei der Massivgarage der Fall ist, reicht in der Regel auch ein Punkt- oder Streifenfundament aus.

Anbietervergleich

Die vierte Sparmöglichkeit ist ein umfassender Anbietervergleich. Wenn Sie für den Bau Ihrer Garage eine Fachfirma beauftragen möchten, sollten Sie die Leistungen und die Preise verschiedener Anbieter eingehend vergleichen. Aroundhome vermittelt Ihnen kostenlos* bis zu drei Anbieter aus Ihrer Region, deren unverbindliche* Angebote Sie hinsichtlich Preis und Leistung miteinander vergleichen und so das günstigste für sich auswählen können. Nutzen Sie dafür einfach unser Online-Formular.

Staatliche Fördermittel

Für gewisse Einzelmaßnahmen, die Sie an Ihrer Garage machen lassen wollen, können Sie Hilfsmittel vom Staat erhalten. Dazu zählen zum Beispiel die Erhöhung der Wärmedämmung oder die Errichtung einer Solaranlage auf dem Garagendach. Alle möglichen Hilfsgelder stehen in unserem Ratgeber „Förderungs- und Finanzierungs­möglichkeiten für Ihre Garage“.

Baukosten bei der Steuer absetzen

Als letzte Sparmöglichkeit können Sie die Arbeitskosten für den Bau einer Massivgarage bei Ihrer Steuererklärung angeben. Diese zählen zu den Handwerkerleistungen, wovon höchstens 20 Prozent von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Beachten Sie dabei diese Voraussetzungen:

  • Der Bau der Massivgaragen darf nicht zusammen mit dem Neubau Ihres Hauses erfolgen. Neubaumaßnahmen werden nicht steuerlich begünstigt.
  • Sie dürfen nicht bereits staatliche Fördergelder für den Bau erhalten haben.
  • Sie müssen eine Rechnung zu dem Baukosten inklusive der Arbeitskosten besitzen.
  • Sie müssen die Rechnung per Überweisung beglichen haben.

Unser Tipp:

Als Alternative zum Garagenbau können Sie auch eine Garage mieten oder gebraucht kaufen.

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