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Übersicht über alle Kostenfaktoren:

Garage Kosten und Preise: Damit müssen Sie rechnen

Lina Strauss, Online-Redakteurin bei Aroundhome
Lina Strauss
6. Februar 2024

Die Suche nach der passenden Garage ist auch eine Frage des Preises. Jeder Garagentyp hat seine Vor- und Nachteile – und die entsprechenden Kosten. Je nach Material, Größe und Sonderwünsche variiert auch der Garagenpreis. Erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie bei einer neuen Garage rechnen müssen und wie Sie beim Garagenkauf noch sparen können.

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Was kostet eine Garage?

Die Preise für eine Garage hängen vor allem von der Bauweise, dem Material sowie der Größe ab. Eine Fertiggarage aus Holz ist als Bausatz für die Eigenmontage bereits ab 3.000 Euro erhältlich. Die Preise für eine gemauerte Massivgarage beginnen dagegen erst bei ca. 9.200 Euro. Günstiger wird es, wenn Sie die Garage in Eigenregie bauen. Je nach Material können Sie Fertiggaragen oft günstiger erhalten. Was Garagen kosten können, hängt allerdings auch von zusätzlichen Kostenstellen wie dem Fundament oder der Lieferung ab.

Preise für Massivgaragen

Bei einer gemauerten Garage haben Sie freie Gestaltungsmöglichkeiten. Ganz nach Belieben können Sie Ihre Wunschgarage ausstatten und perfekt an Ihr Wohnhaus anpassen. Das hat aber auch seinen Preis. Da alles in Handarbeit gefertigt werden muss, verursacht eine Massivgarage mehr Kosten als eine Fertiggarage. Je nach Größe und gewünschter Ausstattung können die Kosten für eine gemauerte Garage bei ca. 9.200 beginnen.

Individuelle Massivgarage mit Steinfassade und weißem Tor
Eine Massivgarage können Sie optisch an Ihr Eigenheim anpassen lassen.

Achten Sie auf die Garagenverordnung

Prüfen Sie vor dem Start des Baus, ob Sie eine Baugenehmigung benötigen. Jedes Bundesland kann selbst entscheiden, ob eine beantragt werden muss. Aber auch wenn Sie keine benötigen, müssen Sie sich beim Garagenbau in jedem Fall an die Garagenverordnung Ihres Bundeslandes halten.

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Kosten für eine Fertiggarage

Dank der industriellen Herstellung sind Fertiggaragen preiswert und schnell montiert. Sie werden oft als Gesamtpaket verkauft, wobei Sonderwünsche oder Zusatzausstattungen den Garagenpreis entsprechend höher ausfallen lassen. Je nach Angebot können noch Liefer- und Montagekosten zwischen 400 Euro für Holzgaragen oder Stahlgaragen und 3.000 Euro für Betongaragen hinzukommen.

Doch zum Großteil hängt der Preis einer Fertiggarage vom gewählten Material und der Größe ab. Im der folgenden Tabelle finden Sie eine Preisliste für einfache Fertiggaragen inklusive Garagentor und Flachdach.

schwarze Fertiggarage mit Rolltor
Eine Betonfertiggarage lässt sich in vielen Farben verputzen.

Das kosten Garagen-Sondermodelle

Neben den gängigen Garagenmodellen gibt es auch speziellere Garagentypen. Eine Duplex-Garage bietet sich beispielsweise bei besonders wenig Platz auf dem Grundstück an. Einfache Liftsysteme zum Nachrüsten erhalten Sie ab 3.000 Euro, versenkbare Plattformen dagegen ab 15.000 Euro. Ebenso platzsparend ist die Langgarage, die Platz für zwei Fahrzeuge hintereinander bietet.

Wenn Sie Ihr Wohnmobil oder ein größeres Auto sicher parken möchten, bietet sich eine Wohnmobilgarage an. Einfache Modelle aus Stahl sind ab 3.500 Euro erhältlich. Als besonders sicheres Modell gilt die unterirdische Garage, bei der das Auto komplett in der Erde versenkt wird. Die Sicherheit hat ihren Preis: Die Kosten für absenkbare Garagen beginnen bei ca. 35.000 Euro.

Duplex-Garage für zwei Autos übereinander
Platz für zwei Fahrzeuge übereinander: Sondermodelle wie Duplexgaragen kosten mehr als einfache Garagen.

So setzt sich der Garagenpreis zusammen

Rund 40 Prozent der Gesamtkosten einer Fertiggarage macht das Material aus. Ein weiterer großer Kostenfaktor sind Lieferung und Montage, die rund 20 Prozent des Endpreises ausmachen. Bei einer Massivgarage bilden die Kosten für Material und Arbeitsaufwand den Hauptanteil. Fundament und Ausstattung haben bei allen Garagentypen einen geringeren Anteil am Preis.

Lesen Sie das Kleingedruckte

Achten Sie beim Preisvergeich der Hersteller darauf, was im Garagenpreis enthalten ist. Bei manchen Angeboten ist die Lieferung z. B. nicht inklusive. Je nach Garagentyp kann das bis zu 3.000 Euro Zusatzkosten verursachen.

Diagramm zur Preiszusammensetzung von Fertiggaragen mit dem Garagenkosen als größten Kostenpunkt
* durchschnittliche Preiszusammensetzung; variiert je nach Hersteller und Angebot
Garage aus dunklem Blech
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6 Spartipps beim Garagenkauf

Die Kosten für den Bau einer Garage können recht hoch ausfallen. Es gibt jedoch ein paar Möglichkeiten, um die Garagenkosten etwas zu senken.

Tipp 1: Einfachen Garagentyp wählen

Die erste Sparmöglichkeit ergibt sich bei der Auswahl des Garagentyps. Eine gemauerte Garage ist zwar sehr stabil, muss aber nicht die beste Variante für Sie sein. Eine Holzgarage kann bei guter Pflege ebenfalls sehr langlebig sein, ist aber dafür wesentlich günstiger in der Anschaffung. Wir raten Ihnen immer zu einem Vergleich:

Tipp 2: Garage selbst montieren

Die zweite Sparmöglichkeit liegt bei den Montage- und Umbaukosten. Wer handwerklich versiert ist und einen Teil der Arbeiten in Eigenleistung erledigen kann, spart an den Baukosten. Informieren Sie sich aber vorab, ob durch eigene Arbeiten Garantieleistungen erlöschen. Sollte dies der Fall sein, lassen Sie die Arbeiten besser durch Fachpersonal ausführen.

Tipp 3: Ausstattung der Garage beschränken

Machen SIe sich vor dem Garagenkauf bewusst, welche Extras Sie tatsächlich benötigen. Um möglichst viel zu sparen, wählen Sie bei der Garagenausstattung die einfachen Varianten:

  • Garagentor: Ein einfaches Schwingtor oder Sektionaltor kostet weniger als ein Rolltor mit einem elektrischen Garagentoröffner.
  • Fenster und Seitentür: Diese sind meist nur nötig, wenn Sie sich in der Garage einen kleinen Hobbyraum einrichten wollen oder das gewählte Garagenmaterial zur Kondenswasserbildung neigt.
  • Garagendach: Ein einfaches Flachdach ist günstiger als ein Walmdach mit Dachziegeln.
  • Elektroinstallation: Wenn Sie die Garage nur als Unterstand für Ihr Auto nutzen wollen, benötigen Sie keine Elektroinstallation.
  • Fundament: Wenn Ihre Garage nicht besonders schwer ist, reicht in der Regel auch ein Punkt- oder Streifenfundament aus.

Tipp 4: Garagen-Anbieter vergleichen

Die vierte Sparmöglichkeit ist ein umfassender Anbietervergleich. Wenn Sie für den Bau Ihrer Garage eine Fachfirma beauftragen möchten, sollten Sie die Leistungen und die Preise verschiedener Anbieter eingehend vergleichen.

Tipp 5: Staatliche Fördermittel für Garagen nutzen

Für gewisse Einzelmaßnahmen an der Garage können Sie Hilfsmittel vom Staat erhalten. Dazu zählen zum Beispiel der Einbau einbruchhemmender Garagentore oder die Errichtung einer Solaranlage auf dem Garagendach. Wir haben für Sie alle Möglichkeiten der Förderung und Finanzierung für Garagen zusammengefasst.

Tipp 6: Garagen Baukosten bei der Steuer absetzen

Als letzte Sparmöglichkeit können Sie die Arbeitskosten für den Bau einer Massivgarage bei Ihrer Steuererklärung angeben. Diese zählen zu den Handwerkerleistungen, wovon höchstens 20 Prozent von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Beachten Sie dabei diese Voraussetzungen:

  • Der Bau der Massivgaragen darf nicht zusammen mit dem Neubau Ihres Hauses erfolgen. Neubaumaßnahmen werden nicht steuerlich begünstigt.
  • Sie dürfen nicht bereits staatliche Fördergelder für den Bau erhalten haben.
  • Sie müssen eine Rechnung zu den Baukosten inklusive der Arbeitskosten besitzen.
  • Sie müssen die Rechnung per Überweisung beglichen haben.

Unser Service für Sie

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Häufig gestellte Fragen

Was sollte eine Garage kosten?

Die Kosten für eine Garage können stark variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Sehr einfache Garagen aus Holz erhalten Sie bereits ab 3.000 Euro. Für mehr Sicherheit, Komfort, Stabilität und eine bessere Ausstattung sollten Sie ein höheres Budget einplanen. Ab ca. 14.000 Euro beginnen zum Beispiel die Preise für eine große Garage aus gedämmten Stahl. Die Kosten für eine große Beton-Fertiggarage beginnen erst bei 20.000 Euro.

Wie viel soll eine Garage kosten pro Quadratmeter?

Die Garagenkosten pro Quadratmeter hängen vor allem vom gewählten Material, aber auch von der Größe ab. Je kleiner eine Garage ist, desto höher sind in der Regel die durchschnittlichen Garagenkosten pro Quadratmeter. Sie erhalten Holzgaragen bereits ab 80 Euro pro m², Garagen in Modulbauweise eher ab 280 Euro pro m². Die Quadratmeterkosten für Betonfertiggaragen liegen etwas darüber. Hinzukommen bei Massivgaragen außerdem die Kosten für das Fundament (ab 100 Euro pro m²).

Was kostet eine 50 Quadratmeter Garage?

Der Preis einer 50 Quadratmeter großen Garage hängt vom Hersteller und Material ab. Die Kosten für große Garagen aus Holz beginnen bei ca. 5.000 Euro, die aus Stahl bei ca. 8.000 Euro. Fertiggaragen in Modulbauweise kosten als Großraummodell etwa 14.000 Euro oder mehr. Die Kosten einer 50 Quadratmeter großen Betongarage beginnen bei ca. 20.000 Euro.