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Immobilienpreisentwicklung in der Hauptstadt

Wie hoch sind aktuell die Immobilienpreise in Berlin?

Anika Wegner
Anika Wegner
28. Mai 2021

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Kaufpreis pro Quadratmeter für Berliner Wohnungen liegt bei 4.836 Euro und für Häuser bei 3.448 Euro.
  • Die Wohnungspreise in Berlin sind in den letzten fünf Jahren um ca. 50 Prozent gestiegen.
  • Laut Expert:innen sollen die Berliner Immobilienpreise in den nächsten Jahren weiter steigen.

Die deutsche Hauptstadt ist sowohl ein bedeutendes Wirtschafts- und Industriezentrum als auch ein weltweit angesehener Universitätsstandort. Seit Jahren sind Berliner Immobilien beliebte Investitionen für Kapitalanleger:innen. Durch die hohe Nachfrage sind aber auch die Immobilienpreise stetig mit angestiegen. Aroundhome informiert Sie darüber, wie hoch die Preise derzeit für Wohnungen und Häuser in Berlin sind.

Wie sehen die aktuellen Immobilienpreise in Berlin aus?

Nicht einmal die Corona-Pandemie konnte das stetige Wachstum der Berliner Immobilienpreise aufhalten. Wohneigentum in der Hauptstadt ist immer noch stark nachgefragt. Zwischen in dem ersten Quartal 2020 und dem ersten Quartal 2021 sind die Preise für Eigentumswohnungen knapp 8 Prozent gestiegenBerliner Häuser haben sich innerhalb dieses Jahres sogar um ca. 14 Prozent verteuert.

Wie hoch sind die Quadratmeterpreise in den Berliner Bezirken?

Die Berliner Immobilienpreise unterscheiden sich sehr je nach Stadtteil. Nach wie vor gehören Mitte und die umliegenden Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg zu den teuersten in Berlin.

Karte Immobilienpreise Berlin 2021

Wie haben sich die Immobilienpreise in Berlin entwickelt?

Doch nicht nur Kapitalanleger:innen sind schuld an der rasanten Immobilienpreisentwicklung. Durch das derzeit niedrige Zinsniveau erwägen auch immer mehr Mieter:innen und Familien, sich den Traum vom Eigenheim zu realisieren – auch aufgrund des fehlenden Wohnraums. Dies bestätigt auch ein Sprecher der Berliner Sparkasse: „Berlin ist traditionell eine Mieterstadt, wir sehen aber einen Trend hin zum Eigenheim.“ Belegen könne das Kreditinstitut das neben dem laufenden Geschäft auch anhand einer repräsentativen Umfrage zu den Wohnwünschen der Berliner:innen vom Februar 2021. „Demnach planen 28 Prozent den Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung in Berlin oder im nahen Umland, 10 Prozent bereits in den nächsten drei Jahren.“

Laut dem F+B-Marktmonitor 2020 haben sich die Wohnungspreise in Berlin zwischen 2015 und 2020 um knapp 50 Prozent erhöht. Die Preise für Doppelhaushälften haben sich in demselben Zeitraum um etwa 27 Prozent verteuert. Am geringsten haben sich die Preise für frei stehende Einfamilienhäuser mit ca. 14 Prozent erhöht.

Unser Tipp:

Mehr Informationen zu den Immobilienpreisen in Deutschland und deren Entwicklung erfahren Sie in unserem Artikel „Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in den kommenden Jahren?“.

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Berliner Immobilien sind nach wie vor sehr gefragt.

Was sagen Expert:innen zur Immobilienpreisentwicklung in Berlin?

Die Kaufpreise für Immobilien steigen trotz der Corona-Krise weiter an, das ist das Ergebnis des Wohnatlas 2021 der Postbank. Darin berichtet Eva Grunwald, Leiterin des Immobiliengeschäfts Pankow, dass gerade während des Lockdowns die Wohnträume der Hauptstädter:innen wachsen würden. Vor allem der steigende Wunsch nach mehr Platz und Licht hätte gezeigt, dass eine Stadtwohnung in einem Berliner Trendviertel schnell an Reiz verlieren kann. So würden es viele eher aufs Land ins Berliner Umland ziehen, wo es mehr Platz drinnen wie draußen gebe.

Dies führe aber zu einer nachlassenden Knappheit an Wohnraum. So könne bis 2024 der Preisaufschwung auf dem deutschen Wohnungsmarkt zu Ende gehen, sehen Expert:innen der Deutschen Bank voraus. Auch die geringe Zuwanderung während der Pandemie sei ein Grund dafür. Für Berlin soll der Hauspreiszylkus aber trotzdem besonders lang anhalten.

Diese Prognose konnte Aroundhome auch Ekkehard Enkelmann, Spezialist für Baufinanzierung der Dr. Klein Privatkunden AG, bestätigen: „Gerade in Berlin werden die Preise mindestens noch in den nächsten Jahren steigen. Die Stadt ist auch international überaus attraktiv und ich gehe von einer starken Zuwanderung aus, sobald die Pandemie das wieder zulässt.“

Zum einen entwickle sich die Wirtschaft durch große Firmen, die sich hier ansiedeln würden, auch die weiter boomende Start-up-Szene sei sehr dynamisch. Zum anderen habe man in der Hauptstadt eine wachsende Lücke zwischen Angebot und Nachfrage – es entstehe viel zu wenig neuer Wohnraum. „Das alles lässt die Preise für Wohneigentum weiter steigen, sowohl in zentralen Vierteln als auch außerhalb. Corona hat dem Umland zu größerer Attraktivität – und damit schnellerer Verteuerung – verholfen, und die Dynamik wird bis auf Weiteres anhalten“, so Enkelmann.

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