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Aktuelle Haus- und Wohnungspreise:

So hoch sind die Immobilienpreise aktuell in München

Anika Wegner
Anika Wegner
18. Juni 2021

Das Wichtigste in Kürze

  • In München liegen die Wohnungspreise derzeit bei 8.388 Euro pro m² und die Hauspreise bei 9.943 Euro pro m².
  • Die teuersten Bezirke sind Au-Haidhausen, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und Maxvorstadt.
  • Die Preise für Münchner Immobilien sollen laut Expert:innen vorerst moderat weitersteigen und dann abflachen.

Der Immobilienmarkt in Deutschland boomt und am meisten in München: Keine andere deutsche Stadt hat ein so hohes Preisniveau bei den Wohnimmobilien. Doch wird es auch zukünftig so weitergehen? Wir zeigen Ihnen, wie hoch die Quadratmeterpreise derzeit sind und welche Prognose Expert:innen dem Münchner Immobilienmarkt geben.

Wie hoch stehen die Preise für Münchner Immobilien?

Die Immobilienpreise in München waren bereits vor der Corona-Krise auf einem sehr hohen Niveau. Dennoch sind sie im ersten Krisenjahr sogar noch weiter gestiegen: Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen haben sich zwischen dem ersten Quartal 2020 und dem ersten Quartal 2021 um ca. 7 Prozent auf 8.388 Euro pro Quadratmeter verteuert. Bei den Kaufpreisen für Ein- und Zweifamilienhäusern gab es dagegen einen Anstieg von knapp 2 Prozent auf fast 10.000 Euro pro Quadratmeter.

Wird jetzt die Immobilienblase platzen?

Der Immobilienboom in Deutschland läuft bereits seit Jahren und auch die Corona-Krise konnte ihn bisher nicht aufhalten. Droht uns jetzt das Platzen der Immobilienblase? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Magazin-Artikel „Wie entwickeln sich die Immobilienpreise während der Corona-Krise?“.

Wie hoch sind die Quadratmeterpreise in den Münchner Bezirken?

Zwischen den einzelnen Bezirken in München gibt es große Schwankungen bei den Immobilienpreisen. Die inneren Bezirke Au-Haidhausen, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und Maxvorstadt sind dabei die teuersten bei den Haus- und Wohnungspreisen. Am günstigsten lebt es sich in den Münchner Bezirken Sendling-Westpark und Milbertshofen-Am Hart.

Karte Immobilienpreise München 2021
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Wie haben sich die Immobilienpreise in München bisher entwickelt?

München gilt aufgrund seiner kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Bedeutung als attraktiver Wohnstandort. Vor allem Kapitalanleger:innen, junge Familien und Student:innen aus dem In- und Ausland zieht es in die Landeshauptstadt Bayerns. Zudem sorgen die ansässigen internationalen Unternehmen, wie z. B. BMW und Siemens, für eine kontinuierliche Zuwanderung von Fachkräften. Laut dem Marktreport München von Engel & Völkers ist die Bevölkerung in München seit 2014 um knapp 5 Prozent gewachsen.

Mit der hohen Zuwanderung kam auch eine hohe Nachfrage nach Wohnraum, die die Immobilienpreise in München in die Höhe steigen ließen. Laut der Preisdatenbank von empirica lag der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen im ersten Quartal 2014 noch bei 4.406 Euro. Bis zum ersten Quartal 2021 ist er um ganze 90 Prozent auf 8.388 Euro gewachsen. In demselben Zeitraum gab es bei den Kaufpreisen für Ein- und Zweifamilienhäuser einen Anstieg von knapp 70 Prozent von 5.864 Euro pro Quadratmeter auf 9.943 Euro pro Quadratmeter.

Die Gründe für den Preisanstieg sind aber nicht nur die hohe Zuwanderungsrate, sondern auch der zu langsame Wohnungsbau, was Aroundhome auch Hildegard Höhlich, Senior Manager Immobilienmarkt und Immobilienfinanzierung Inland beim Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e. V., bestätigt: „Die Bautätigkeit hinkt nach wie vor dem Bedarf hinterher: 2020 wurden in München 7.364 Wohnungen neu gebaut. Zielvorgabe der Stadt waren 8.500 Wohnungen, davon 2.000 geförderte beziehungsweise preisgedämpfte Wohnungen.“

Der äußerst angespannte Wohnungsmarkt habe laut Höhlich in München mit einer Leerstandsquote von unter 1 Prozent einen enormen Nachholbedarf. „Zwar hat sich die Einwohnerentwicklung im letzten Jahr COVID-19 bedingt deutlich abgeschwächt, dennoch gehen die amtlichen Prognosen auch für die nächsten Jahre von einer weiter zunehmenden Bevölkerungszahl aus. Zudem ist ein stärkerer Anstieg der Haushalte zu erwarten. Prognostiziert wird, dass zwei Drittel der zusätzlichen Haushalte Single-Haushalte sein werden.“

Skyline von München
Die Nachfrage nach Münchner Immobilien ist nachwievor hoch – und demzufolge auch die Preise.

Welche Prognose geben Expert:innen dem Münchner Immobilienmarkt?

Laut Höhlich hat die Corona-Pandemie den Münchner Immobilienpreisen sogar noch eingeheizt: „Vor der COVID-19-Pandemie hatte sich der Preisanstieg sowohl bei selbst genutzten Wohnimmobilien als auch bei Mehrfamilienhäusern vor dem Hintergrund des bereits sehr hohen Preisniveaus abgeflacht. Die Pandemie hat bundesweit die Attraktivität von Wohnimmobilien wieder beflügelt, sodass auch in München in den letzten vier Quartalen wieder stärkere Preisanstiege auszumachen waren, am deutlichsten im ersten Quartal 2021.“

Es gäbe derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Wohnimmobilienpreise in München sinken werden. „Der Preisanstieg hat sich seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie sogar wieder verstärkt. Aus unserer Sicht wird sich aber der Anstieg der Kaufpreise nach Auslaufen des COVID-19-Effektes etwas abflachen. Zum einen liegt in München bereits ein enorm hohes Preisniveau vor, zum anderen ist die Tendenz zu Umzügen ins Münchener Umland deutlich gestiegen.“

Ähnlich sieht es auch Dr. Heike Piasecki, Niederlassungsleiterin München und Partnerin der bulwiengesa AG, einem Analyseunternehmen der Immobilienbranche: „Für Hauspreise war der Verlauf in 2020 so, als hätte es Corona nicht gegeben. Der Effekt der Corona-Pandemie wird sich, wenn überhaupt in der lokalen Standortbeurteilung niederschlagen.“ Sowohl Mieten als auch Preise im Wohnungssegment wären nach wie vor moderat steigend. „Die Vororte beziehungsweise das weitere Umland waren, sind und werden attraktiv, wobei hier die noch einmal gestiegene Nachfrage und die Angebotsknappheit aktuell zu hohen Preisaufschlägen geführt haben.“ Verlängerte Vermarktungszeiträume, unter anderem durch Finanzierungsschwierigkeiten beim Endnutzer, wären die Folge.

Fallende Preise und Mieten würde Piasecki derzeit nur für denkbar halten, wenn die Zinslandschaft sich verändert – oder ein massiver Wirtschaftseinbruch erfolgt. Veränderungen in der Nachfrage, unter anderem durch Einwohnerrückgänge, könne sich ebenfalls auswirken. „Unsere aktuelle Prognose vom Mai geht unterm Strich von weiter steigenden Mieten und Preisen in München aus, wenn auch moderater als in den vergangenen Jahren“, prognostiziert Piasecki dem Münchner Immobilienmarkt.

Unser Tipp:

Wenn Sie wissen möchten, wie sich die Immobilienpreise in ganz Deutschland noch weiterentwickeln werden, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel „Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in den kommenden Jahren?“.

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