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Photovoltaik-Förderung 2024 - aktuelle Zuschüsse für Solaranlagen

Claudia Mühlbauer, Online-Redakteurin
Claudia Mühlbauer
15. März 2024

Mit einer Photovoltaikanlage erhöhen Sie die Energieeffizienz Ihres Gebäudes, Sie machen sich unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz und von fossilen Energien. Die relativ hohen Anschaffungskosten von Solaranlagen lassen sich deutlich senken, indem Sie eine Förderung in Anspruch nehmen. Unsere Übersicht zur Solarförderung hilft Ihnen bei der Planung und Umsetzung Ihrer eigenen PV-Anlage.

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KfW-Förderungen für Photovoltaik

Staatliche Fördergelder für Solaranlagen werden im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vergeben. Das Stellen von Förderanträgen ist ist bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) möglich. Die Photovoltaik-Förderungen der KfW sind nicht an eine bestimmte Region gebunden, sondern bundesweit nutzbar.

KfW-Kredit 270 für Solaranlagen

Das Förderprogramm Erneuerbare Energien - Standard (270) kommt für Sie infrage, wenn Sie eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach, an Ihrer Fassade oder auf einer Freifläche montieren oder eine bestehende Anlage erweitern wollen. Die Kosten für die Planung, die Projektierung und die Installation werden ebenfalls gefördert. Neben der PV-Anlage kann die Förderung auch für den Erwerb und die Errichtung eines Batteriespeichers genutzt werden. Sie können den Kredit mit anderen Förderprogrammen kombinieren.

Voraussetzung für die Antragstellung der Photovoltaik-Förderung ist, dass Sie zumindest einen Teil des erzeugten Solarstroms einspeisen. Gleichzeitig können Sie die staatliche Einspeisevergütung in Anspruch nehmen.

Förderdetails zum Kredit 270

  • Förderhöhe: bis zu 100 Prozent der Investitionskosten
  • Mindestlaufzeit: 2 Jahre
  • Effektiver Jahreszins: ab 5,21 Prozent

Den Kredit bekommen Sie nicht direkt bei der KfW, sondern bei Ihrer Hausbank. Die Beantragung der Photovoltaik-Förderung übernimmt ebenfalls die Bank für Sie – Sie können den Antrag im KfW-Förderassistenten aber bereits vorbereiten. Welcher Zinssatz Ihnen angeboten werden kann, wird anhand Ihres Standorts, Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse und Ihrer Sicherheiten berechnet.

KfW-Kredit 297/298 für Klimafreundlichen Neubau mit Photovoltaik

Über die Förderung „Klima­freundlicher Neubau – Wohngebäude (297, 298)“ können Sie bei der KfW einen Kredit beantragen, wenn Sie ein klimafreundliches Gebäude neu bauen oder erstmals kaufen. Als Erstkauf gilt ein Kauf bis spätestens ein Jahr nach Fertigstellung des Gebäudes.

Es handelt sich hierbei nicht direkt um eine Solarförderung, da eine Solaranlage hier nicht als Einzelmaßnahme gefördert wird, sondern wenn sie dazu beiträgt, die Effizienzhaus-Stufe 40 zu erreichen. Außerdem muss das Wohngebäude das „Qualitäts­siegel Nachhaltiges Gebäude Plus“ erhalten und darf nicht mit Öl, Gas oder Biomasse beheizt werden.

Förderdetails zum Kredit 297, 298

  • Kredithöhe bei Förderstufe „Klimafreundliches Wohngebäude“: bis zu 100.000 Euro je Wohneinheit
  • Kredithöhe bei Förderstufe „Klimafreundliches Wohngebäude - mit QNG“: bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit
  • Laufzeit: 4 bis 35 Jahre
  • Zinsbindung: 10 Jahre
  • Effektiver Jahreszins: ab 2,31 Prozent
zwei Solarteure montieren Photovoltaik auf einem Ziegeldach
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Regionale Förderungen für PV-Anlagen und Stromspeicher

Neben der bundesweiten KfW-Förderung für Photovoltaik gibt es in den meisten Bundesländern auch eine regionale Solarförderung. Die Förderprogramme laufen entweder direkt über das Land oder über eine Kommune. Je nach Programm wird nicht nur der Erwerb von Solaranlagen, sondern oftmals auch die Beratung zu Photovoltaik durch Fördergelder unterstützt. Ebenso sind für Stromspeicher und Balkonkraftwerke mehrere Förderungen verfügbar. In der folgenden Tabelle erhalten Sie einen Überblick, welches Bundesland derzeit regionale Photovoltaik-Förderungen anbietet.

Regionale Photovoltaik Förderung

Gibt es Förderprogramme?

Gibt es Förderprogramme?

  • Förderprogramm auf Landesebene für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher
  • Kommunale Förderungen in Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart, Tübingen und Ulm

Gibt es Förderprogramme?

  • Kommunale Förderungen in Augsburg, Erlangen, München, Regensburg und Petershausen

Gibt es Förderprogramme?

  • Förderprogramm auf Landesebene für Photovoltaik, Stromspeicher und Balkonsolaranlagen

Gibt es Förderprogramme?

  • Förderprogramm auf Landesebene für Photovoltaik
  • Kommunale Förderungen in Kleinmachnow und Potsdam

Gibt es Förderprogramme?

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Gibt es Förderprogramme?

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Gibt es Förderprogramme?

  • Förderprogramm auf Landesebene für Photovoltaik
  • Kommunale Förderungen in Darmstadt und Wiesbaden

Gibt es Förderprogramme?

  • Förderprogramm auf Landesebene für Balkonsolaranlagen

Gibt es Förderprogramme?

  • Kommunale Förderungen in Braunschweig, Göttingen, Lüneburg und der Region Hannover

Gibt es Förderprogramme?

  • Zwei Förderprogramme auf Landesebene für Photovoltaik und Stromspeicher
  • Kommunale Förderungen in Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Köln, Krefeld, Münster und Wuppertal

Gibt es Förderprogramme?

  • Förderprogramm auf Landesebene für Photovoltaik
  • Kommunale Förderungen in Mainz, Ingelheim am Rhein, Koblenz, Pirmasens und im Landkreis Mayen-Koblenz

Gibt es Förderprogramme?

  • Zwei Förderprogramme auf Landesebene für Photovoltaik

Gibt es Förderprogramme?

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Gibt es Förderprogramme?

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Gibt es Förderprogramme?

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Gibt es Förderprogramme?

  • Kommunale Förderung in Jena

Alternativ finden Sie mithilfe der Fördersuchfunktion des BAFA ganz einfach die Länderförderungen, über die Sie für Ihre Solaranlage einen Zuschuss oder einen Kredit beantragen können.

Haben Sie ein Förderprogramm entdeckt, das in unserer Übersicht fehlt? Oder ist eine aufgeführte Förderung nicht mehr verfügbar? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an editorial@aroundhome.de. Wir freuen uns über Ihre Mithilfe, um unsere Artikel für Solarförderungen stets auf dem neuesten Stand zu halten.

Staatliche Solarförderung durch Einspeisevergütung und Steuervorteile

Auch abseits der klassischen Förderungen bietet der Staat Unterstützung bei einer nachhaltigen Energieversorgung durch Photovoltaik. Durch die Einspeisevergütung für Solarstrom, Steuervorteile beim Kauf und Betrieb einer PV-Anlage und Zuschüsse zur Beratung zu Solaranlagen werden Investitionen in Solarenergie wirtschaftlich attraktiver.

Staatliche Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist eine vom Staat festgelegte Leistung, die Sie bei der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien erhalten. Sie stellt damit keine Förderung zum Bau einer Photovoltaik dar, fördert aber die Stromerzeugung durch Solaranlagen. Der für Sie geltende Vergütungssatz richtet sich danach, wann Ihre Anlage in Betrieb genommen wurde und gilt dann für einen Zeitraum von 20 Jahren.

Die aktuellen Vergütungssätze werden das nächste Mal am 1. August 2024 um jeweils 0,1 Cent/kWh sinken und gelten für Anlagen, die ab diesem Zeitpunkt in Betrieb gehen.

Anlagengröße

Vergütung bei Überschusseinspeisung

Vergütung bei Volleinspeisung

bis 10 kW

8,1 Cent/kWh

12,9 Cent/kWh

bis 40 kW

7,0 Cent/kWh

10,8 Cent/kWh

bis 100 kW

5,7 Cent/kWh

10,7 Cent/kWh

Steuervorteile beim Kauf und Betrieb einer PV-Anlage

2024 haben die steuerlichen Vereinfachungen für PV-Anlagen, die seit dem vergangenen Jahr gelten, weiterhin Bestand. So fällt keine Mehrwertsteuer beim Kauf, bei der Lieferung und bei der Montage von Solaranlagen mehr an - das gilt auch für dazugehörige Stromspeicher. Darüber hinaus sind Solaranlagen mit einer Leistung bis zu 30 kWp mittlerweile grundsätzlich von der Einkommensteuer befreit.

Zuschüsse zur Beratung zu Solaranlagen

Energieeffizienz-Expert:innen können Sie bei der Planung Ihrer Solaranlage unterstützen. Eine Energieberatung bieten beispielweise die Verbraucherzentralen an. Über die Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude können Sie sich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) dazu beraten lassen, wie sie die Energieeffizienz Ihres Gebäudes mit einer PV-Anlage verbessern können. Daneben schließen auch verschiedene regionale Förderungen eine Solarberatung mit ein. Informieren Sie sich dazu am besten bei Ihrer Gemeinde.

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Häufig gestellte Fragen

Wird Photovoltaik 2024 gefördert?

Ja, Photovoltaikanlagen werden bundesweit und regional durch verschiedene Programme gefördert. Häufig sind auch Stromspeicher und Balkonsolaranlagen in den Förderungen inbegriffen.

Welche Förderung gibt es für Solaranlagen?

Bundesweite Photovoltaik-Förderungen werden von der KfW vergeben. Infrage kommt vor allem das Förderprodukt „Erneuerbare Energien - Standard (270)“. Dabei handelt es sich um einen zinsgünstigen Kredit, der auch für Stromspeicher genutzt werden kann. Daneben gibt es verschiedene regionale Förderungen, die sich je nach Bundesland und Kommune unterscheiden.

Wie hoch ist die KfW-Förderung für Photovoltaik?

Die Förderhöhe beim KfW-Kredit 270 beträgt bis zu 100 Prozent der Investitionskosten.

Kann eine Wohnungseigentümergemeinschaft einen Förderantrag stellen?

Ja, wenn das Vorhaben das Gemeinschaftseigentum betrifft, kann sie den Antrag zum Beispiel über die Hausverwaltung stellen. Planen Sie eine Maßnahme an Ihrem Sondereigentum, stellen Sie den Antrag selbst.

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