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In Solarenergie investieren

Welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für Ihre Solaranlage?

Redaktionsbild von der Autorin
Undine Tackmann
14. Januar 2022

Das Wichtigste in Kürze

  • Photovoltaikanlagen werden durch einen zinsgünstigen Kredit der KfW gefördert.
  • Zuschüsse für Photovoltaik sind häufig regionalgebunden. Informieren Sie sich diesbezüglich bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung.
  • Wenn Sie Strom ins öffentliche Netz einspeisen, erhalten Sie eine Vergütung vom Staat.
  • Solarthermieanlagen werden durch einen Zuschuss der BAFA oder einen zinsgünstigen Kredit der KfW gefördert.

Aufgrund der relativ hohen Anschaffungskosten einer Solaranlage lohnt es sich für zukünftige Solaranlagenbesitzer:innen, über die verfügbaren Förderungen gut informiert zu sein. Nicht jeder, der sich eine Solaranlage für sein Eigenheim wünscht, hat auch die finanziellen Mittel dazu parat. Eine Übersicht zu verschiedenen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten hilft Ihnen bei der Planung und Umsetzung einer eigenen Photovoltaikanlage.

Sie hegen den Wunsch einer eigenen Photovoltaik (PV) mit Batteriespeicher, doch die Kosten sind Ihnen zu hoch? Die richtige Förderung ermöglicht Ihnen, Solarstrom kostengünstig auf Ihrem Dach zu erzeugen. Eine Übersicht verschiedener Förderprogramme für Ihre Photovoltaik oder einen zusätzlichen Batteriespeicher hilft Ihnen bei der Entscheidungsfindung.

Photovoltaik & Solarthermie - das ist der Unterschied

Bei der Suche nach dem passenden Finanzierungsprogramm ist es wichtig, zwischen Photovoltaik- und solarthermischen Anlagen zu unterscheiden:

  • Photovoltaikanlagen werden auch als Solaranlagen bezeichnet. Sie werden ausschließlich zur Stromgewinnung genutzt. Eine Photovoltaik kann als Einzel- oder Komplettsystem auf Ihrem Dach installiert werden.
  • Solarthermische Anlagen hingegen dienen der Erzeugung von Warmwasser und Heizwärme.

Für beide Anlagearten gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Hinzu kommen Förderprogramme für Batteriespeicher.

Dach mit Solaranlage
Infos zu Solarspeicher und Akkus
Haus mit Solaranlage vor Windrändern
Eine PV-Anlage wird genauso gefördert wie eine Solarthermie.

Förderprogramme für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher

Die Installation einer Photovoltaikanlage und gegebenenfalls auch der passende Batteriespeicher werden vielfältig gefördert. Förderungen in Form von Zuschüssen sind häufig regiongebunden. Informieren Sie sich dazu bei Ihrem zuständigen Bundes- oder Landesamt. Alternativ finden Sie mithilfe der Fördersuchfunktion des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BAFA) ganz einfach die für Ihr Bundesland angebotenen Zuschüsse und weitere Förderungen.

Unser Tipp:

Informieren Sie sich außerdem direkt beim Anbieter über Förderungen einer Photovoltaikanlage. Holen Sie unterschiedliche Angebote ein und vergleichen Sie diese, bevor Sie sich für einen Hersteller entscheiden.

In unserer Tabelle finden Sie eine Übersicht aktueller Zuschüsse:

Handwerker montieren Solaranlage auf Dach
Über Kosten informieren und so die passende Förderung finden!

Finanzierungsmöglichkeiten für PV

Finden Sie keinen Zuschuss, kann Ihnen auch ein zinsgünstiger Kredit bei der Finanzierung Ihrer Photovoltaikanlage helfen:

  • Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bieten mit dem Kredit 270 eine finanzielle Unterstützung für die Errichtung, Erweiterung und den Erwerb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die Kredithöhe beträgt bis zu 100 Prozent der Investitionskosten. In der Leistung mitinbegriffen sind Photovoltaikanlagen auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen. Gefördert werden neben der Anschaffung auch die Kosten für Planung, Projektierung und Installation der Anlage. Eine Voraussetzung ist, dass Sie einen Teil Ihres erzeugten Stroms einspeisen müssen.
  • Ein Kredit der UmweltBank bietet eine individuelle Finanzierung für Betreibergesellschaften. Die vom Kredit geförderten Anlagen fallen jedoch mit einer Mindestleistung von 250 kWp etwas größer aus.
  • Der Kredit zum Bau einer Photovoltaikanlage der GLS Bank finanziert Privatpersonen den Kauf einer bestehenden Anlage oder einer neuen Installation. Voraussetzung für die Kreditvergabe ist, dass Sie ein GLS Girkonto besitzen.
  • Neben speziellen PV-Kredite kann auch ein Immobilienkredit interessant für Sie sein. Diese Art des Kredits ist für Hauseigentümer:innen geeignet, die weitgehend schuldenfrei sind und eine größere Anlage planen. Weiterhin ist ein Grundbucheintrag erforderlich. Für Immobilienkredite ist Ihre Hausbank die erste Anlaufstelle. Vorteile bei einem Immobilienkredit sind eine lange Laufzeit und vergleichsweise niedrige Zinsen.
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Sichern Sie sich die Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung stellt keine direkte Förderung zum Bau einer Photovoltaik dar. Sie ist eine vom Staat festgelegte Leistung, welche Sie bei der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien erhalten. Wenn Sie beispielsweise 30 Prozent des Stroms aus Ihrer Photovoltaikanlage selbst verbrauchen, haben Sie die Möglichkeit, den Rest ins Stromnetz zu speisen und dafür die Einspeisevergütung zu beziehen. Aktuell beträgt die Einspeisevergütung für Solarstrom etwa 7 Cent pro eingespeiste kWh. Da der zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme festgelegte Vergütungssatz für 20 Jahre gilt, sollten Kaufinteressierte schnell reagieren, um sich eine hohe Vergütung für die nächsten Jahre zu sichern.

Hausdach mit Solaranlage
Je eher Sie Ihre Anlage installieren, desto höher Ihre Einspeisevergütung.

Förderungen für Solarthermie

Sind Sie an einer Solarthermieanlage interessiert, welche Heizwärme und Warmwasser erzeugt, stehen Ihnen folgende Förderungen zur Verfügung:

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