Badezimmer sanieren: Tipps, Kosten und Produkte

Sie spielen mit dem Gedanken, Ihr Bad zu renovieren oder komplett zu sanieren? Ein Bad von heute ist funktional, optisch ansprechend und mit wassersparender Sanitärtechnik ausgestattet. Wir erklären Ihnen, was Sie bei der Badrenovierung unbedingt beachten sollten.

Das eigene Bad ist heute mehr denn je eine Wellness-Oase und nicht mehr bloß ein rein funktionaler Ort. Ihr neues Bad ist deshalb auch ein Rückzugsort für Schaumbäder nach Feierabend oder Dusch-Massagen vor dem anstrengenden Arbeitstag. Dafür, dass Ihr neues Badezimmer nicht nur ansprechend aussieht, sorgen neue Generationen von WCs, Spülkästen und Armaturen. Diese helfen dabei, den Wasserverbrauch auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren und schonen so auf lange Sicht auch Ihren Geldbeutel.

Badezimmer-Typen: vom modernen Standardbad bis zum luxuriösen Wellness-Tempel

Wenn Sie ein neues Badezimmer planen, lohnt es sich, wenn Sie für Ihr Projekt die neuesten Trends in der Badgestaltung kennen. Wir stellen Ihnen hier drei der derzeit gefragtesten Badvarianten vor. Während sich ein modernes Badezimmer auch in kleinen Mietwohnungen realisieren lässt, benötigen barrierefreie Bäder und private Wellness-Oasen ein wenig mehr Grundfläche:

Das moderne Bad: Sparfuchs in attraktivem Gewand

Adieu Duschvorhang, hallo „Walk in“-Dusche: Ein zeitgemäßes Badezimmer strahlt auch auf kleinstem Raum Gemütlichkeit und Wohlbehagen aus. Wenn Sie die alte Duschwanne gegen ein bodengleiches Modell mit einer seitlichen Glaswand als Spritzwasserschutz tauschen, verhelfen Sie auch kleinen Bädern zu einem geräumigen Auftritt und machen das Duschen zum Erlebnis mit „Wow-Effekt“. Dafür sorgen in einem modernen Bad auch Duschpaneele mit

  • fester Kopfbrause,
  • Seitenbrause und/oder
  • variabler Handbrause.

In Sachen Hygiene macht ein neues und modernes Badezimmer ebenfalls viel her: Aktuelle Toilettenmodelle ohne Spülrand bieten Ihnen ein großes Plus an Sauberkeit; Waschbecken mit sogenannter Nano-Beschichtung nutzen den Lotus-Effekt auf ihrer Oberfläche und reduzieren so Kalkablagerungen und Reinigungsaufwand. Praktische Badmöbel mit viel Stauraum und Soft-Close-Schubladen ohne Griffe runden Ihr neues Bad ab.

Das Wellness-Bad: maximale Entspannung in den eignen vier Wänden

Der Trend zu Wellness und Spa ist ungebrochen und setzt sich immer öfter auch im Badezimmer durch – vielleicht auch bald in Ihrem? Wellness-Bäder beeindrucken mit voluminösen Körperformwannen oder Whirlpools, in denen Sie mit dem Partner gemeinsam relaxen können. Der Clou sind zudem ausgefeilte Duschsysteme. Für kräftige Wassermassagen oder sanftes Prasseln auf der Haut – wie bei einem milden Sommerregen. Mit extragroßen Duschköpfen wechseln Sie auf Knopfdruck oder per Drehbewegung bequem die Strahlart – ganz, wie Sie es gerade wünschen. Wenn Sie ein wenig mehr Geld investieren möchten, sind sogar Duschplätze mit Infrarotlicht, Dampfbad- oder Saunabetrieb möglich. Ihr Bad – Ihre Möglichkeiten!

Das barrierefreie Bad: ideal für Senioren und Menschen mit Behinderung

Egal, ob ebenerdige Duschwanne, höhenverstellbarer Waschplatz oder in Idealhöhe hängendes WC – ein barrierefreies Bad verspricht Ihnen maximalen Komfort und einfache Nutzung. Eigentlich wurde das barrierefreie Badezimmer für ältere Menschen oder Personen mit körperlichem Handicap konzipiert. Doch auch für junge und körperlich fitte Menschen bringen bodengleiche Bäder viel Komfort.

Barrierefreies Bad
Barrierefreie Bäder müssen nicht klinisch weiß wie in Krankenhäusern aussehen.

Vielleicht denken Sie schon jetzt an die Zukunft und planen in Ihrem neuen Badezimmer gleich die Barrierefreiheit mit ein? Mögliche Innovationen zur hindernisfreien Badgestaltung bringen Badewannen mit integrierter Einstiegstür oder berührungslos gesteuerte Wasserausläufe an Waschtisch, Dusche oder Wanne. Die beste Nachricht zum Schluss: Über die KfW-Förderbank können Sie Zuschüsse zur barrierefreien Badgestaltung beantragen. Der Bund stellte dafür im Jahr 2018 insgesamt 75 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Unser Tipp: Mit einem Fachmann zur Badplanung an Ihrer Seite nutzen Sie die Fördermöglichkeiten optimal aus!

Die Badsanierung: mit diesen Tipps klappt es reibungslos

Renovieren, modernisieren oder sanieren? Das ist letztlich auch eine Kostenfrage. Wenn Ihr Badezimmer aber 20 Jahre oder älter ist, lohnt sich eine komplette Sanierung auf jeden Fall. Mit einem Sanitärfachmann als fachlich versiertem und kompetentem Partner können Sie die Sanierung von Grund auf planen.

Badplanung
Wenn Ihr Bad 20 Jahre oder älter ist, lohnt es sich auch energetisch zu sanieren.

Zunächst sollten Sie sich Gedanken über die generelle Gestaltung des Raums machen. Dusche oder Badewanne? Wandhängendes oder Stand-WC? Diese Vorgaben benötigt der Fachmann unbedingt, damit er die entsprechenden Verrohrungen und Unterputzmontagen planen und ausführen kann. Die sichtbaren Teile Ihres neuen Badezimmers können Sie mit dem Installateur gemeinsam aussuchen. Hier lohnt sich der Besuch einer Badausstellung. Dort können Sie nicht nur alle neuen Badelemente ansehen und auf ihre Funktion überprüfen, sondern auch gemeinsam mit den Experten eine 3D-Planung am Computer vornehmen. So sehen Sie Ihr neues Bad „live und in Farbe“, noch bevor das alte Bad demontiert ist.

Tipp:
Messen Sie das Badezimmer vor dem Ausstellungsbesuch aus und berücksichtigen Sie auch die Positionen von Waschtisch, Dusche/Wanne und WC. Fotos der alten Sanitärkeramik helfen den Fachleuten dabei, für Sie neue Teile auszusuchen. Das kann unter Umständen für vorhandene Anschlussmaße relevant sein.

Wenn Sie alle Materialien ausgesucht haben, kann es auch schon losgehen. In der Regel dauert eine komplette Sanierung eines Standardbades nur wenige Tage.

Tipp:
Ein wichtiger Hinweis zur Sanierung: Vergessen Sie nicht, die entstandenen Anfahrts- und Arbeitskosten steuerlich geltend zu machen. Vermieter können sogenannte „Erhaltungsaufwendungen“ in vermieteten Wohnräumen in voller Höhe absetzen. Dazu zählt auch eine Sanierung des Badezimmers.
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Der Weg zum Traumbad: Welche Produkte gehören in ein modernes Badezimmer?

Was muss, was kann? Wenn Sie überlegen, mit welchen Produkten Sie Ihr neues Badezimmer verschönern, dann kommen Sie an der Basisausstattung nicht vorbei. Diese besteht immer aus

  • einem Waschplatz, 
  • einer Dusche oder Badewanne und 
  • einem WC.

Doch bereits hier haben Sie eine große Auswahl an Waren mit ganz unterschiedlichen Merkmalen in puncto Funktionalität und Design. Dann gibt es noch die optionalen Ausstattungsvarianten, wie Badmöbel oder Wellnessartikel. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Produktgruppen vor und helfen Ihnen so bei der Planung Ihres Badezimmers.

Welcher Waschtisch für Ihr Badezimmer?

Der Waschtisch – also das Sanitärobjekt zum täglichen Händewaschen, Zähneputzen, Rasieren und Schminken – besteht in den meisten Fällen aus Keramik. Dieses Material sollten Sie wählen, wenn Ihr neuer Waschtisch besonders langlebig und unempfindlich sein soll. Keramik hat außerdem den Vorteil, dass sie extrem temperaturbeständig ist. Auch bei der täglichen Reinigung bietet Keramik Pluspunkte – so lassen sich z. B. auch Reste von Haarfarben und -tönungen rückstandslos entfernen.

Möbelwaschtische mit integriertem Stauraum sind hingegen oftmals aus Sanitäracryl oder Mineralguss gefertigt – einem glatten und widerstandsfähigen Material, das UV-beständig und sehr leicht ist. Die Temperaturbelastung sollte hier zwar 65 Grad nicht übersteigen, dafür sind Acrylwaschtische in der Regel günstiger als ihre keramischen Pendants.

Soll es ein Stand- oder Wand-WC sein?

Toiletten werden aus hygienischen Gründen grundsätzlich aus Keramik hergestellt. Durch eine tief eingebrannte Oberflächenglasur sind Objekte aus Sanitärkeramik absolut porenfrei und deshalb perfekt sauber zu halten. Gängige Bauformen sind das Stand-WC, bei dem sich der Abfluss im Badezimmerboden befindet, und das Wand-WC, welches an der Badezimmerwand aufgehängt wird. Beide Modelle stehen als Flach- und als Tiefspüler zur Verfügung.

Der Vorteil eines Wand-WCs liegt vor allem darin, dass Sie den Boden unter der Toilette sehr bequem reinigen können. Zudem verschwinden bei dieser Variante alle Zu- und Ableitungen in der Wand (Unterputz-Installation), was für ein sehr aufgeräumtes Aussehen Ihres Badezimmers sorgt. Wenn für Sie eher die Budgetfrage ausschlaggebend ist, sollte die Wahl auf ein Stand-WC mit Aufputz-Spülkasten fallen. Relevant ist hierbei natürlich auch, wie die Anschlüsse in Ihrem Bad verlegt sind.

Badewanne vs. Dusche – Ihre Entscheidung!

Dusch- und Badewannen finden Sie in allen erdenklichen Formen. Bei der Farbgestaltung ist hier Weiß seit Jahren die erste Wahl – wie auch bei Waschtischen und WCs. Bade- und Duschwannen werden aus Acryl oder Emaille gefertigt. Letztere sind etwas stabiler als ihre Verwandten aus Sanitäracryl, dafür bietet Emaille eingeschränktere Gestaltungsmöglichkeiten bei der Fertigung. Abgerundet wird eine Duschwanne immer durch eine Duschabtrennung aus bruchsicherem Echt- oder Kunststoffglas – beide Komponenten zusammen bilden die Duschkabine. 

Modernes Bad
Freistehende Badwannen sind wieder im Trend und ein echter Hingucker.

Wenn Sie sich für eine Wanne in Ihrem neuen Bad entscheiden und diese häufig nutzen, müssen Sie mit leicht erhöhten Energiekosten rechnen. Mit dem Wasserinhalt einer Standardbadewanne können Sie drei- bis fünfmal duschen. Das gemütliche Flair eines sanften Schaumbads rechtfertigt diese Mehrkosten aber allemal.

Badezimmer-Armaturen: alles im Fluss

Die Wasserausläufe an Waschtisch, Dusche und Badewanne – im Volksmund auch Wasserhähne genannt – gab es lange Zeit nur mit zwei getrennten Ventilen für Warm- und Kaltwasser. In modernen Bädern werden heute allerdings vorwiegend Mischbatterien verbaut, bei denen sich der Mix aus kaltem und warmem Wasser mit nur einem Hebel regulieren lässt. Aufgrund dieses Merkmals sprechen Fachleute hier auch von einem Einhebelmischer – der perfekten Ergänzung für Ihren neuen Waschtisch.

Einhebelmischer gibt es mit nur einem Auslauf für Waschtisch und Dusche oder mit einem Umstellhebel als Badewannen-Mischer. Während des Badens können Sie dann wählen, ob das Wasser direkt aus der Armatur fließt oder den Umweg über einen angeschlossenen Brausekopf nimmt. Zeitgemäße Einhebelmischer verfügen über eine langlebige Keramikkartusche, Wassersparfunktion und einen flexiblen Strahlformer aus Silikon (Fachbegriff: Perlator), der Kalkablagerungen effektiv verhindert. Allein diese drei Gründe sprechen dafür, Ihre alten Badarmaturen auszutauschen.

Das Gros der Badezimmerarmaturen wird übrigens in verchromter Ausführung verkauft. In Sachen Design und Technik haben Sie aber trotzdem zahlreiche Auswahlmöglichkeiten. Badarmaturen gibt es beispielsweise

  • in der Aufputz-Version zur Montage an der Wand, 
  • als Unterputz-Modell zum Verbau in der Wand oder 
  • als Thermostat.

Generell ist die Montage und Anschaffung von Aufputzarmaturen günstiger, dafür punkten Unterputz-Modelle beim Style-Aspekt. In Sachen Funktionalität bietet die Thermostat-Variante die meisten Vorteile: Sie erlaubt Ihnen eine gradgenaue Temperaturregulierung, was vor allem beim Duschen besonders komfortabel ist.

Fliesen: beständige Wand- und Bodenverkleidung

Obwohl in modernen Badezimmern heutzutage auch andere Gestaltungsoptionen mit Vinylböden, Designplatten oder verputzten Wänden möglich sind, bleiben Fliesen das Top-Produkt unter den dekorativen Wand- und Bodenbelägen. Das liegt vor allem an der Beschaffenheit des keramischen Materials. Fliesen

  • nehmen keine Feuchtigkeit auf, 
  • sind sehr leicht zu reinigen und zudem 
  • farbecht, 
  • hygienisch und robust.

Mit diesen Eigenschaften sind Sie der perfekte Boden- und Wandbelag für die Nassbereiche Ihres neuen Badezimmers.

Badezimmer Fliesen
Spielen Sie mit Mustern, Farben und Fliesengrößen. Ein Fachmann kann Sie beraten, was am besten zusammenpasst, damit die Fliesen harmonisch wirken.
Tipp:
Besonders gefragt sind derzeit sehr große Fliesenformate, die mit wenigen Fugen auskommen. Der Vorteil: Die glatten, großen Flächen können Sie spielend leicht sauber halten!

Badmöbel: Stauraum für Handtücher, Kosmetik und Hygieneartikel

Fön, Rasierapparat, Cremes, Wattestäbchen und Co. – in Ihrem neuen Badezimmer werden Sie tagtäglich viele Utensilien benötigen. Diese können Sie in passenden Badmöbeln der folgenden Kategorien verschwinden lassen.

  • Waschtischunterschrank
  • Hochschrank
  • Seitenschrank 
  • Hängeschrank 
  • Spiegelschrank

Die einzelnen Varianten sind zumeist in einheitlichen Sets erhältlich, sodass Sie beispielsweise einen Waschtischunterschrank und einen Spiegelschrank im gleichen Look erwerben können – je nach der Größe Ihres Badezimmers. Badmöbel bieten Ihnen einige Vorteile:

  • Sie bringen Ordnung in das Bad und schaffen Lagerfläche für Handtücher & Co.
  • Sie bilden eine optische Einheit mit der Badkeramik.
  • Sie bieten maximale Gestaltungsfreiheit (Fronten in Holzoptik, knalligen Farben etc.).
  • Sie sind pflegeleicht, wasserfest und langlebig.

Tipp:

Die Anschaffung von Badmöbeln bringt auch ohne große Renovierungsarbeiten frischen Wind in ältere Bäder.

Beleuchtung für das Bad: stilvoll Lichtakzente setzen

Ein gemütliches Bad braucht natürlich auch ein passendes Beleuchtungs-Ensemble. Hier ist Planung das A und O, denn schummriges Licht kann beim abendlichen Schaumbad von Vorteil sein, nicht aber, wenn Sie sich gerade für den Theaterbesuch ausgehfertig machen. 

Aus diesem Grund sollten Sie bei der Badezimmerbeleuchtung auf ein Lichtkonzept setzen, das den Raum morgens großflächig und hell ausleuchtet und abends bei Bedarf gedimmt werden kann. Die Lösung sind beispielsweise smarte LED-Leuchtmittel, die Sie per Smartphone oder Tablet bedienen können und mit denen sich Ihr Bad in alle erdenklichen Farben tauchen lässt.

Eingebaut werden diese Leuchtmittel entweder in Einbaurahmen für die Decke oder in Wand-, Decken- oder Schrankleuchten. Auch Schminkspiegel mit integrierter Beleuchtung sind im Badezimmer sehr nützlich. Achten Sie bei der Badbeleuchtung aber immer auf eine entsprechende Schutzart (IP), die den Anforderungen an „feuchte“ Räume genügen muss.

Tipp:
Setzen Sie bei der Spiegelbeleuchtung auf tageslichtweiße
Glühbirnen – das ist besser fürs Schminken!

Wellness-Objekte: das i-Tüpfelchen im neuen Badezimmer

Sie möchten sich Luxus wie in Ihrer Lieblingstherme nach Hause holen? Auch in diesem Sektor sind die Möglichkeiten der modernen Badezimmergestaltung fast unbegrenzt.

Wie wäre es beispielsweise mit einer Duschkabine, die zeitgleich als Infrarotsauna oder Dampfdusche dient oder sogar eine Fußmassage bietet? Zeit zur Entspannung bieten auch ein Whirlpool, kompakte Solarien für den Heimbetrieb oder Bioethanol-Kamine, deren Anblick und Wärme Sie beim Wannenbad zur Ruhe kommen lassen.

Heizsysteme: Badheizkörper, Fußbodenheizung & Co.

Handtuchheizung
Handtuchwärmer sind vor allem im 
Winter eine echte Bereicherung.

Neben dem klassischen Flachheizkörper gibt es für das Badezimmer noch einige andere Möglichkeiten, den Raum angenehm zu temperieren und so den Wohlfühl-Effekt zu erhöhen. Gerade im Bad erweist sich eine Fußbodenheizung als besonders angenehm – dafür sorgen der warme Boden und die gleichmäßige Temperaturverteilung. Zudem ist eine Flächenheizung quasi „unsichtbar“ und belegt keinen Platz an der Wand, was in kleinen Badezimmern ein Vorteil ist.

Sie möchten sich nach der Dusche mit einem handwarmen Handtuch abtrocknen? Diesen Komfort bieten Handtuchwärmekörper, die es in elektrischer oder Warmwasser-Ausführung gibt. Die wandhängenden Badheizkörper sind nicht nur ein dekoratives Element und farblicher Akzent, sie bieten auch eine praktische Ablagefläche für Duschlaken & Co.

Das neue Badezimmer – Preise und Kosten reduzieren

Zugegeben: Ein Bad zu sanieren verursacht einige Tage Lärm und ein wenig Schmutz – zudem fallen nicht unerhebliche Kosten an. Ein neues Bad bringt Ihnen bei guter Pflege allerdings mindestens 20 Jahre Freude und Wohlbefinden. Zudem bedeutet eine Badsanierung großes Energiesparpotenzial. Sie möchten wissen, wie Sie bei einer Investition dieser Größe Geld sparen können? Hier finden Sie die besten Ideen dazu:

1. Wandfliesen nur bis Kopfhöhe verlegen lassen

Markenfliesen und ihre Verlegung haben ihren Preis. Sie können allerdings bares Geld sparen, wenn Sie die langlebigen und wasserabweisenden Kacheln nur im direkten Nassbereich einsetzen. Moderne Bäder sind oft vom Boden bis zur Decke ca. auf zwei Dritteln gefliest. Im oberen Raumbereich werden die Wände hingegen verputzt und gestrichen, was Ihnen erhebliche Ausgaben erspart.

2. Kaufen Sie modern, aber trotzdem zeitlos

Setzen Sie bei der Badgestaltung nicht auf schnelllebige Trends – zumindest nicht bei Objekten, die sich nur mühevoll austauschen lassen. Die klassische Keramik in weißer Farbe in Kombination mit verchromten Armaturen bietet die ideale Basis für Ihr neues Bad. Auflockernde Farbakzente setzen Sie besser mit Handtüchern oder Deko-Elementen.

3. Qualität ist Trumpf

Kennen Sie das Sprichwort „Wer billig kauft, kauft zweimal“? Vor allem bei großen und langfristigen Investitionen steckt darin eine beträchtliche Portion Wahrheit. Vertrauen Sie deshalb auf Fachhandwerker, die Sie perfekt beraten, und wählen Sie Armaturen, Keramik und Badmöbel von namhaften Herstellern. Spätestens dann, wenn Sie ein Ersatzteil für einen Unterputz-Mischer oder die Duschabtrennungen kaufen, macht sich diese Vorgehensweise bezahlt. So genießen Sie tatsächlich über viele Jahre hinweg erholsame und schöne Momente in Ihrem Badezimmer!

Bad Vorher Nachher
Keine Angst vor größeren Veränderungen, das Ergebnis zahlt sich immer aus. 
Tipp:
Besonders saubere und schnelle Badsanierungen sind mit innovativen Renovierungslösungen möglich – beispielsweise mit fugenlosen Wandpaneelen oder Verblendern. Rechnen Sie bei Ihrer Renovierung mit folgenden ungefähren Arbeitszeiten:
  • Fugensanierung: 3 Stunden
  • Teilsanierung: 8 Stunden
  • Komplettsanierung: 24 Arbeitsstunden