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Unser Partner Seniovo bietet Barrierefreiheit aus einer Hand. Als einziger Anbieter für den barrierefreien Badumbau betreut das Unternehmen seine Kund:innen von der Beratung über die Beantragung von Fördermitteln bis zur Umsetzung und schöpft dabei aus seiner Erfahrung mit über 3.000 Badumbauten in ganz Deutschland und zehntausenden Beratungen für bedarfsgerechte Lösungen im Badezimmer. Das Unternehmen ist bestrebt, Menschen dabei zu helfen, ihre Badezimmer mit geringem Eigenaufwand in eine sichere Umgebung zu verwandeln, die den individuellen Bedürfnissen gerecht wird.

Badewanne raus - Dusche rein

Ein Umbau von der Badewanne zu einer Dusche beseitigt die größte Barriere

Wo für viele eine Badewanne ein unverzichtbares Ausstattungsmerkmal ist, kommen ältere Menschen oder Personen mit Bewegungseinschränkungen an Ihre Grenzen. Denn eine Einstiegshöhe von 50 bis 60 Zentimeter muss erst einmal überwunden werden. Wer sich damit schwertut, dem ist ein Umbau von der Badewanne zur Dusche zu empfehlen. „Einstiegsschwellen werden damit reduziert oder vollständig beseitigt“, sagt Florian Stiebler, Geschäftsführer bei Senovio.

Welche Möglichkeiten beim Umbau Badewanne zu Dusche gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten, die Badewanne zu einer Dusche umzubauen: ebenerdig oder bodennah. Je nach Aufwand fallen die Kosten für den Umbau unterschiedlich aus.

Die bodennahe Dusche

„Ein Umbau der Badewanne zu einer bodennahen Dusche - auch barrierearme Dusche genannt - ist in der Regel in jedem Badezimmer möglich“, erklärt Stiebler. Bei dieser Variante verbleibt eine Restschwelle und damit eine Einstiegshöhe von circa 8 bis 10 Zentimetern. Wie hoch diese tatsächlich ausfällt, hängt von den darunter liegenden Rohrleitungen ab. „Wir greifen bei unseren alters- und pflegegerechten Umbauten auf besonders flache Duschtassen zurück”, so Senovio-Geschäftsführer Florian Stiebler. „So kann das Sturzrisiko so niedrig wie möglich gehalten werden.“

Wie läuft der Umbau Badewanne zur bodennahen Dusche ab?

„Unsere Erfahrung bei Senovio zeigt, dass diese Art des Umbaus recht unkompliziert ist und bereits innerhalb von zwei Tagen durchgeführt werden kann”, erklärt Florian Stiebler.

Die einzelnen Schritte im Überblick:

  • die bestehende Badewanne wird demontiert
  • eine neue Duschtasse wird über den Rohrleitungen angebracht
  • Rohrleitungen müssen nicht verlegt werden
  • Abfluss legen und Armatur anbringen

„Es kann sein, dass die Armatur versetzt werden sollte, damit sie leichter zu erreichen ist“, so Geschäftsführer Stiebler. Nachdem die gewünschte Duschabtrennung angebracht wurde und das Silikon 24 Stunden Zeit zum Trocknen hatte, kann die Dusche bereits genutzt werden. „Wir empfehlen auch gerne, die Dusche mit einer zusätzlichen kleinen Rampe auszustatten - so kann der Einstieg zusätzlich erleichtert werden.“

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Welche Kosten entstehen beim Umbau zur bodennahen Dusche?

Der Umbau von der Badewanne in eine barrierearme Dusche ist mit vergleichsweise wenig Aufwand verbunden. „Nach über 3.000 Umbauten, sehen wir, dass die Preise meist bei 4.000 bis 7.000 Euro für den Umbau inklusive Abdichtung, Fliesenarbeiten, Armaturen und eventuellen Haltegriffen und zusätzlichen Hilfsmitteln liegen“, erklärt der Bad-Experte. Der genaue Umfang der Umbaumaßnahme und die Qualität der verwendeten Materialien wirken sich auf die tatsächlichen Kosten aus und variieren teilweise stark zwischen den verschiedenen Anbietern. „Bei unseren Produkten vertrauen wir auf die Qualität und Langlebigkeit von namhaften Herstellern wie Villeroy & Boch und Grohe“, sagt Stiebler.

Zuschuss der Pflegekasse sichern

„Ein wichtiger Tipp von uns: Die Pflegekasse fördert Maßnahmen, die die Selbstständigkeit von Personen erhöhen oder die Pflege erleichtern.“ Wer über einen Pflegegrad verfüge, habe mit großer Wahrscheinlichkeit Anspruch auf 4.000 Euro Zuschuss pro Person in einem Haushalt. „Unserer Erfahrung nach kann ein solcher Umbau in vielen Fällen damit komplett finanziert werden. Um unsere Kunden größtmöglich zu entlasten, kümmern wir uns um die Beantragung des Zuschusses inklusive finaler Abrechnung.“

Die ebenerdige Dusche

Den größten Grad an Barrierefreiheit und damit die optimale Langzeitlösung bietet eine ebenerdige Dusche - auch bodengleiche Dusche genannt. Wirklich barrierefrei ist die Dusche, wenn sie in ihrer Größe auch noch die DIN-Vorgaben erfüllt (mindestens 120 x 120 cm). Anders als bei der bodennahen Dusche gibt es bei der ebenerdigen Duschlösung einiges zu beachten.

„Beispielsweise ist der Umbau nur in Badezimmern mit darunter liegendem Keller und zugänglichen Rohrleitungen ohne Weiteres möglich“, erklärt Stiebler. „Das hat mit der Höhe des Abflusses und dem notwendigen Gefälle zu tun. In der Regel ist dies nur bei Badezimmern der Fall, die im Erdgeschoss liegen.“ Im Keller selbst oder in höheren Etagen schafft eine Pumpe Abhilfe. Trotz des Mehraufwandes im Vergleich zur bodennahen Dusche lohnt sich der Umbau von der Badewanne in eine ebenerdige Dusche.

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Wie läuft der Umbau Badewanne zur ebenerdigen Dusche ab?

  • Entfernen der Badewanne
  • Abstemmen aller Bodenfliesen
  • Rohrleitungen vorbereiten und Herstellen eines Gefälles
  • Restliche Boden wird ausgeglichen und fachgerecht abgedichtet
  • Wandbereiche werden wasserdicht versiegelt

Um Stürze zu vermeiden, sind Bodenfliesen mit einem Rutschhemmungsgrad von mindestens 9 empfehlenswert. Nach Fertigstellung muss alles mehrere Stunden, am besten über Nacht, trocknen. Abschließend wird die Duschabtrennung - Vorhang oder Kabine - angebracht. Nachdem das Silikon getrocknet ist, kann die neue Dusche genutzt werden. „Die Umbaudauer richtet sich nach der Größe des Bades. Je größer dieses ist, desto länger dauert es. Im Schnitt kommen wir auf ungefähr fünf Tage“, sagt Florian Stiebler.

Welche Kosten entstehen beim Umbau zur ebenerdigen Dusche?

Durch den wesentlich höheren Aufwand im Vergleich zur barrierearmen Variante belaufen sich die Kosten auf mindestens 7.000 Euro. Wird eine Pumpe notwendig, entstehen Extrakosten. „Auch die Art und Qualität der Duschabtrennung erhöhen den Gesamtpreis natürlich“, so der Geschäftsführer. Am kostengünstigsten ist ein Vorhang - empfehlenswert ist allerdings eine fest installierte Abtrennung. Sofern Anspruch auf den Pflegekassenzuschuss besteht, reduziert sich der Endpreis ebenfalls um 4.000 Euro.

Alternativen sind oft nur eine Übergangslösung

Abgesehen von einem Umbau gibt es mechanische Lösungen, wie zum Beispiel den Badewannenlifter. Damit ist das Baden zwar weiterhin möglich, inwieweit dieser allerdings die Eigenständigkeit verbessert, ist vom jeweiligen Gesundheitszustand abhängig. „Nur, wer seine Beine noch eigenständig über den Wannenrand heben kann, gelangt ohne fremde Hilfe in die Badewanne und wieder hinaus“, sagt Stiebler. „Nicht zu vernachlässigen ist außerdem der Reinigungsaufwand eines solchen Gerätes, da es viele Zwischenräume gibt.“ Weiterhin spielt das Platzangebot des Badezimmers eine entscheidende Rolle bei der Wahl einer Lösung.

Welche Lösung ist am geeignetsten für Ihre Situation?

Stellen Sie sich vorab drei Fragen, um zu der für Sie am besten passenden Lösung zu kommen:

  • 1. Wie sind die baulichen Gegebenheiten Ihres Badezimmers?
  • 2. Welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung und besteht gegebenenfalls Anspruch auf Förderungen oder Zuschüsse?
  • 3. Wie ist Ihr eigener Gesundheitszustand einzuschätzen?
  • Wer nur leichte körperliche Einschränkungen hat, dem reicht in den meisten Fällen eine bodennahe Dusche. Für Personen im Rollstuhl empfiehlt Senovio eine barrierefreie Dusche, vor allem um genügend Rangierabstand zu haben. Wir empfehlen für einen barrierefreien oder barrierearmen Badumbau darauf spezialisierte Anbieter. Dieser kann Sie kompetent beraten, übernimmt die Beantragung der Zuschüsse und begleitet Sie bis zum abgeschlossenen Umbau.
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