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PV-Anlage: Genehmigung, Vorschriften & gesetzliche Regelungen 2026

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Wollen Sie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installieren, müssen Sie je nach Bundesland einige Vorschriften beachten. Damit sie in Betrieb genommen werden kann, sind außerdem verschiedene Anmeldungen nötig. Wir zeigen Ihnen, welche Regelungen für eine Solaranlage gelten.

Unsere Autorin Undine Tackmann  ist Senior Editor bei Aroundhome und Expertin auf dem Gebiet Energieeffizienz und für Solaranlagen
Undine Tackmann
Aktualisiert am
Monteure installieren Photovoltaikmodule auf einem Schrägdach
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Brauchen Sie eine Genehmigung für Ihre PV-Anlage?

Die meisten Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden sind in Deutschland genehmigungsfrei. Ob Sie eine Baugenehmigung benötigen, hängt von der Art der Anlage, dem Standort und Ihrem Bundesland ab.

Wann ist eine PV-Anlage genehmigungsfrei?

In allen Bundesländern sind PV-Anlagen auf oder an Gebäuden grundsätzlich genehmigungsfrei, wenn:

  • Die Statik des Gebäudes nicht wesentlich beeinträchtigt wird

  • Die Anlage nicht über die Dachfläche hinausragt

  • Es sich nicht um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt

  • Keine wesentlichen baulichen Veränderungen erforderlich sind

Diese Anlagen benötigen keine Baugenehmigung:

Wann ist eine Baugenehmigung für Solaranlagen erforderlich?

Laut Bauordnung der einzelnen Bundesländer brauchen Sie in folgenden Fällen eine Baugenehmigung:

Bundesland

Genehmigungspflicht

Baden-Württemberg

Dach-PV, Freiflächen-PV und Agri-PV sind verfahrensfrei; keine Baugenehmigung erforderlich

Bayern

gebäudeunabhängige Anlagen über 3 m Höhe und 9 m Länge

Berlin

gebäudeunabhängige Anlagen über 3 m Höhe und 9 m Länge

Brandenburg

Flachdachanlagen über 10 m² oder Bauhöhe über 60 cm und Freiflächenanlagen

Bremen

Anlagen in der Nähe von Kulturdenkmälern, Freianlagen

Hamburg

gebäudeunabhängige Anlagen über 3 m Höhe und 9 m Länge

Hessen

Freianlagen über 10 m²

Mecklenburg-Vorpommern

gebäudeunabhängige Anlagen über 3 m Höhe und 9 m Länge

Niedersachsen

Freianlagen

Nordrhein-Westfalen

Anlagen auf Gebäuden bei Nutzungsänderung des Gebäudes, Freianlagen

Rheinland-Pfalz

Freianlagen, Anlagen auf oder in der Nähe von Denkmälern

Saarland

gebäudeunabhängige Anlagen über 3 m Höhe und 10 m Länge

Sachsen

gebäudeunabhängige Anlagen über 3 m Höhe und 9 m Länge

Sachsen-Anhalt

gebäudeunabhängige Anlagen über 3 m Höhe und 9 m Länge

Schleswig-Holstein

gebäudeunabhängige Anlagen über 2,75 m Höhe und 9 m Länge sowie Anlagen an, auf und in der Nähe von Denkmälern

Thüringen

gebäudeunabhängige Anlagen über 3 m Höhe und 9 m Länge

Stand: 21.05.2026

PV-Anlage und Denkmalschutz

Für denkmalgeschützte Gebäude ist immer eine Genehmigung der zuständigen Denkmalschutzbehörde erforderlich.

Müssen Sie bei Ihrer PV-Anlage den Bebauungsplan berücksichtigen?

Ja, auch wenn keine Baugenehmigung erforderlich ist, müssen Sie die Vorgaben des örtlichen Bebauungsplans beachten. Die Gemeinde kann festlegen:

  • Welche Ausrichtung der Module erlaubt ist

  • Welche Farben verwendet werden dürfen

  • Wie die Dachgestaltung auszusehen hat

  • Ob und wie die Anlage über die Dachfläche hinausragen darf

  • Ob eine bestimmte Gebäudehöhe nicht überschritten werden darf

Zwei Arbeiter in gelben Warnwesten und weißen Helmen installieren ein Solarmodul auf einem Dach
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Welche Anmeldungen sind für Photovoltaikanlagen Pflicht?

Es sind mehrere Anmeldungen für die PV-Anlage sowie technische Voraussetzungen gesetzlich vorgeschrieben. Das ist unabhängig davon, ob Sie den Strom für den Eigengebrauch nutzen oder ins Netz einspeisen.

  • Anmeldung beim Netzbetreiber: Vor der Inbetriebnahme; übernimmt in der Regel der Installationsbetrieb

  • Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR): Spätestens einen Monat nach Inbetriebnahme; müssen Sie selbst vornehmen

  • Anmeldung beim Finanzamt: Nach Inbetriebnahme; müssen Sie selbst vornehmen, auch bei Steuerbefreiung

  • Stromspeicher (falls vorhanden): Separate Registrierung im MaStR erforderlich; müssen Sie selbst vornehmen

  • Technische Voraussetzungen: PV-Module durch anerkannte Prüfstellen zertifiziert; CE-Kennzeichnung

Wichtig: In unserer Übersicht zu gesetzlichen Anmeldungen von PV-Anlagen finden Sie detaillierte Anleitungen, Fristen und Regelungen zu entsprechenden Meldeverfahren.

Gesetzliche Vorgaben nach dem EEG bei Photovoltaik

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die Förderung von Solarstrom in Deutschland. Es legt fest, wie viel Vergütung Sie für eingespeisten Strom erhalten und welche Pflichten damit verbunden sind.

Einspeisevergütung für Photovoltaik

  • Netzbetreiber müssen Ihren Solarstrom abnehmen und vergüten

  • Die Höhe der Vergütung richtet sich nach Anlagengröße und Inbetriebnahmedatum

  • Vergütungssätze sinken halbjährlich um 1 Prozent

  • Die Vergütung ist für 20 Jahre garantiert

Unser Artikel liefert Informationen zur aktuellen Einspeisevergütung für Solarstrom.

Eigenverbrauch oder Volleinspeisung von Solarstrom?

  • Sie können zwischen Eigenverbrauch und Volleinspeisung wählen

  • Volleinspeisung bringt höhere Vergütungssätze

  • Eigenverbrauch senkt Ihre Stromkosten

  • Die Entscheidung treffen Sie bei der Anmeldung

Direktvermarktung von Solarstrom

  • Für größere Anlagen ab 100 kWp ist Direktvermarktung Pflicht

  • Sie verkaufen den Strom direkt an der Strombörse

  • Ein Direktvermarkter übernimmt dies gegen Gebühr

  • Für Privatanlagen meist nicht relevant

Meldepflichten bei PV-Strom

  • Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist Pflicht (siehe oben)

  • Ohne korrekte Meldung entfällt die Einspeisevergütung

Solarpflicht in Deutschland – Übersicht nach Bundesland

In Deutschland gibt es keine bundesweite Solarpflicht. Mehrere Bundesländer haben jedoch eigene Regelungen für Neubauten und umfassende Dachsanierungen eingeführt.

Solarpflicht nach Bundesland

Bundesland

Was gilt?

Solarpflicht in Baden-Württemberg

Pflicht für Neubauten und Dachsanierungen

Solarpflicht in Bayern

Nur Sollregelung (keine Pflicht) für private Wohngebäude; Pflicht für Nichtwohngebäude

Solarpflicht in Berlin

Pflicht für Neubauten und wesentliche Dachumbauten

Solarpflicht in Brandenburg

Keine Pflicht für Privathaushalte; Pflicht nur für öffentliche und gewerbliche Gebäude

Solarpflicht in Bremen

Pflicht für Neubauten und für Dachsanierungen

Solarpflicht in Hamburg

Pflicht für Neubauten und für Dachsanierungen

Solarpflicht in Hessen

Keine Pflicht für Privathaushalte; Pflicht nur für landeseigene Gebäude

Solarpflicht in Mecklenburg-Vorpommern

Keine Solarpflicht

Solarpflicht in Niedersachsen

Pflicht für Neubauten und Dachsanierungen

Solarpflicht in Nordrhein-Westfalen

Pflicht für Neubauten und für Dachsanierungen

Solarpflicht in Rheinland-Pfalz

PV-Ready-Pflicht für Wohngebäude; Pflicht für öffentliche Gebäude und Gewerbe

Solarpflicht im Saarland

PV-Ready-Pflicht für Wohngebäude; Pflicht für öffentliche und gewerbliche Gebäude

Solarpflicht in Sachsen

Keine Solarpflicht

Solarpflicht in Sachsen-Anhalt

Keine Solarpflicht

Solarpflicht in Schleswig-Holstein

Pflicht für Neubauten; Pflicht für Gewerbe

Solarpflicht in Thüringen

Projektbezogene Solarpflicht möglich (kommunal geregelt)

Stand 21.05.2026

Bauarbeiter stehen vor strahlend blauem Himmel und Sonnenstrahlen auf einem Dach und montieren eine Solaranlage
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Technische Vorschriften und Normen für PV-Anlagen

Photovoltaikanlagen müssen strenge technische Anforderungen erfüllen, um Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Diese technischen Vorschriften betreffen die Solarmodule selbst, die Montage von Photovoltaik und den Betrieb.

VDE-Normen und Sicherheitsvorschriften bei PV

VDE 0100-712: Errichten von Niederspannungsanlagen

  • Gilt für die elektrische Installation von PV-Anlagen

  • Regelt Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag

  • Legt Anforderungen an Verkabelung und Komponenten fest

  • Muss von qualifizierten Elektrofachkräften eingehalten werden

VDE-AR-N 4105: Netzanschluss und Netzbetrieb

  • Regelt den Anschluss von PV-Anlagen ans öffentliche Netz

  • Legt technische Mindestanforderungen fest

  • Gilt für Anlagen bis 135 kW

  • Ihr Installationsbetrieb sorgt für die Einhaltung

Zertifizierung und Kennzeichnung

  • PV-Module müssen durch anerkannte Prüfstellen zertifiziert sein

  • CE-Kennzeichnung ist in Europa Pflicht

  • IEC 61215 und IEC 61730 sind internationale Standards für Modul-Qualität und Sicherheit

Statische Anforderungen an das Dach bei PV

Traglast prüfen ist Pflicht

Bevor eine PV-Anlage installiert wird, muss sichergestellt sein, dass Ihr Dach die zusätzliche Last tragen kann:

  • PV-Module wiegen ca. 10-15 kg pro Quadratmeter

  • Montagegestell und Befestigungen kommen hinzu

  • Bei älteren Gebäuden ist eine statische Prüfung durch einen Statiker empfohlen

  • Bei Altbauten oder fragiler Dachkonstruktion ist sie Pflicht

Schneelast berücksichtigen

  • DIN EN 1991-1-3 legt regionale Schneelast-Zonen fest

  • In schneereichen Regionen müssen Module höhere Lasten aushalten

  • Die Befestigungssysteme müssen entsprechend dimensioniert werden

Windlast einkalkulieren

  • DIN EN 1991-1-4 regelt die Berechnung von Windlasten

  • Besonders bei aufgeständerten Anlagen wichtig

  • Abhängig von Gebäudehöhe, Dachneigung und regionalen Windverhältnissen

  • PV-Module müssen nach IEC 61215 auf Windfestigkeit getestet sein

Dynamische Belastungen

  • Module müssen auch Hagel, Windböen und Temperaturwechsel standhalten

  • IEC 61215 simuliert diese Einwirkungen in Prüfverfahren

Brandschutz und Abstandsflächen bei PV

PV-Anlagen dürfen Rettungswege und Arbeitsflächen der Feuerwehr nicht blockieren:

  • Mindestens ein Zugang zum Dach muss frei bleiben

  • Feuerwehr muss im Notfall sicher arbeiten können

  • In einigen Bundesländern gelten spezifische Brandschutzvorschriften

Abstand zum Dachrand einhalten

  • Je nach Bundesland sind Mindestabstände vorgeschrieben

  • Typischerweise 0,5 bis 1 Meter Abstand zur Dachkante

  • Verhindert Brandausbreitung und erleichtert Wartungsarbeiten

  • Ermöglicht der Feuerwehr sicheren Stand am Dachrand

Abstandsregelungen zum Nachbargrundstück

  • Grenzabstände sind im örtlichen Bebauungsplan geregelt

  • Bei aufgeständerten Anlagen besonders wichtig

  • Vermeidet Verschattung und Konflikte mit Nachbarn

  • Ihre Gemeinde gibt Auskunft über geltende Abstände

Brandschutzklassen nach CPR

  • Die Bauproduktenverordnung (CPR) legt Mindestanforderungen fest

  • PV-Module müssen je nach Gebäudetyp bestimmte Brandschutzklassen erfüllen

  • Normen wie UL 1703 und IEC 61730 regeln Testmethoden

  • Installationsanleitungen müssen das Brandrisiko minimieren

Nichtbrennbare Materialien verwenden

  • Kabelkanäle und Befestigungssysteme sollten schwer entflammbar sein

  • Mindestabstände zwischen Modulen und Dachfläche einhalten

  • Integration in bestehende Brandschutzkonzepte des Gebäudes

Elektrische Sicherheit und Umweltbeständigkeit bei PV

Elektrische Sicherheit nach IEC-Normen

  • IEC 61730 und IEC 61215 legen Testmethoden fest

  • Isolationsfestigkeit muss gewährleistet sein

  • Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Temperaturwechseln wird geprüft

  • Schutz vor elektrischem Schlag ist Pflicht

Umweltbeständigkeit

PV-Module müssen extremen Umweltbedingungen standhalten:

  • UV-Strahlung über Jahrzehnte

  • Temperaturzyklen von -40°C bis +85°C

  • Hohe Luftfeuchtigkeit und Regen

  • Tests nach IEC-Normen stellen Langlebigkeit sicher

Wichtig: Ihr Installationsbetrieb kümmert sich um die Einhaltung aller technischen Vorschriften. Lassen Sie Ihre Anlage nur von zertifizierten Fachfirmen installieren.

Steuerliche Regelungen für Photovoltaik

Das EEG 2023 hat die Steuerregelungen für PV-Anlagen deutlich vereinfacht und für die meisten Privatanlagen steuerfrei gestellt.

Umsatzsteuer bei Solaranlagen

Wer ist befreit?

  • Private PV-Anlagen auf oder in der Nähe von Wohngebäuden und öffentlichen Gebäuden

  • Gilt für Kauf, Lieferung und Installation der Anlage

  • keine Mehrwertsteuer für PV-Anlagen (0 Prozent statt 19 Prozent)

Was bedeutet das konkret?

  • Sie zahlen beim Kauf der Anlage keine Umsatzsteuer

  • Ersparnis von bis zu 19 Prozent der Anschaffungskosten

  • Gilt unabhängig von der Anlagengröße

  • Auch Speicher und Zubehör sind befreit

Kein Antrag erforderlich: Die Befreiung ist unabhängig vom Einkommen und erfolgt automatisch. Es ist kein Antrag nötig.

Einkommensteuer bei Solaranlagen

Seit dem 1. Januar 2023 sind kleinere PV-Anlagen von der Einkommensteuer befreit.

Befreiung gilt für:

  • Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern, Nebengebäuden oder Nichtwohngebäuden

  • Anlagen bis 15 kWp je Wohneinheit bei Mehrfamilienhäusern (max. 100 kWp Gesamtleistung)

Was ist steuerfrei?

  • Einnahmen aus der Einspeisevergütung

  • Selbst genutzter Solarstrom

  • Verkauf von Strom an Mieter (Mieterstrom)

Kein Antrag erforderlich: Die Steuerbefreiung erfolgt automatisch.

Nachteil der Steuerbefreiung:

  • Anschaffungskosten können nicht steuerlich abgesetzt werden

  • Keine Abschreibungen möglich

  • Kein Investitionsabzugsbetrag nutzbar

Steuerpflichtig bleiben:

  • Anlagen über 30 kWp

  • Anlagen über 100 kWp bei Mehrfamilienhäusern

  • In diesen Fällen müssen Erlöse und Eigenverbrauch in der Einkommensteuererklärung und EÜR angegeben werden

Gewerbesteuer

Kleinere PV-Anlagen auf privaten Wohngebäuden bis 30 kWp gelten nicht als Gewerbe und sind damit automatisch von der Gewerbesteuer befreit.

Befreiung gilt für:

  • Anlagen bis 10 kWp auf privaten Wohngebäuden

  • Strom muss überwiegend selbst verbraucht werden

Keine Befreiung:

  • Größere Anlagen über 10 kWp

  • Anlagen, die nicht auf Wohngebäuden installiert sind

  • In diesen Fällen müssen gewerbliche Einkünfte versteuert werden

Wichtig: Freibeträge und spezifische Regelungen variieren je nach Gemeinde. Informieren Sie sich bei Ihrem örtlichen Finanzamt.

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Häufig gestellte Fragen

Wie groß darf eine PV-Anlage ohne Genehmigung sein?

Auf Dächern von Wohngebäuden sind PV-Anlagen in den meisten Bundesländern genehmigungsfrei, solange die Statik nicht wesentlich beeinträchtigt wird, die Module nicht über die Dachfläche hinausragen und es sich nicht um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt.

Eine Ausnahme bildet Brandenburg: Hier sind Flachdachanlagen über 10 m² oder mit einer Bauhöhe über 60 cm genehmigungspflichtig.

Auch wenn keine Baugenehmigung erforderlich ist, müssen Sie die Vorgaben des örtlichen Bebauungsplans beachten. Erkundigen Sie sich vor der Installation bei Ihrer Gemeinde über geltende Gestaltungsgrundsätze.

Müssen Sie Ihre PV-Anlage bei der Gemeinde anmelden?

Nein, eine Anmeldung bei der Gemeinde ist in der Regel nicht erforderlich. Sie müssen Ihre PV-Anlage lediglich beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister (MaStR) anmelden sowie beim Finanzamt angeben.

Wann muss eine PV-Anlage angemeldet werden?

Eine PV-Anlage muss vor und nach der Inbetriebnahme bei verschiedenen Stellen angemeldet werden.

  • Beim Netzbetreiber erfolgt die Anmeldung vor der Installation. In der Regel übernimmt dies Ihr Installationsbetrieb.

  • Im Marktstammdatenregister (MaStR) müssen Sie Ihre Anlage spätestens einen Monat nach Inbetriebnahme selbst registrieren.

  • Beim Finanzamt ist die Anmeldung im Rahmen Ihrer Steuererklärung erforderlich, auch wenn Ihre Anlage steuerfrei ist. Ohne korrekte und fristgerechte Anmeldung kann die Einspeisevergütung zurückgehalten werden oder es drohen Bußgelder.

Was passiert, wenn Sie Ihre PV-Anlage nicht beim Netzbetreiber anmelden?

Kommen Sie der Registrierungspflicht nicht nach, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Außerdem kann in diesem Fall die Einspeisevergütung zurückgehalten werden.

Können Sie Ihre PV-Anlage selber beim Netzbetreiber anmelden?

Ja, Sie können Ihre PV-Anlage selbst beim Netzbetreiber anmelden. In der Praxis übernimmt dies jedoch meist Ihr Installationsbetrieb, da technische Details und Unterlagen erforderlich sind.

Unsere Autorin Undine Tackmann  ist Senior Editor bei Aroundhome und Expertin auf dem Gebiet Energieeffizienz und für Solaranlagen
Undine Tackmann
Undine Tackmann hat sich bei Aroundhome auf den Energiebereich spezialisiert. Mit ihrer Expertise verfasst sie Artikel, die komplexe Energiethemen verständlich aufbereiten. Sie konzentriert sich auf nachhaltige Energielösungen und innovative Trends, um Leser:innen bei der Entscheidungsfindung für eine grünere Zukunft zu unterstützen.

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