Stromspeicher für Solaranlagen - Funktion, Vorteile und Kosten
Mit einem Solarspeicher können Sie den Strom aus Ihrer Photovoltaikanlage zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. So machen Sie sich unabhängiger von steigenden Strompreisen. Zudem erhöht ein Stromspeicher die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage. Informieren Sie sich über die Funktionsweise und die verschiedenen Arten von Solarspeichern und Akkus.
Was ist ein Solarspeicher?
Ein Solarspeicher, der auch als Batteriespeicher bezeichnet wird, speichert die überschüssige Energie von Solarpanelen einer PV-Anlage. So können Sie Ihren selbst erzeugten Strom auch dann nutzen, wenn die Sonne nicht scheint.
Das bedeutet:
Wenn die Sonne scheint und die Solarpaneele mehr Energie produzieren, als gerade benötigt wird, nimmt der Photovoltaik-Speicher diesen überschüssigen Strom auf.
Diese gespeicherte Energie steht dann zur Verfügung, wenn sie benötigt wird, beispielsweise nachts oder an bewölkten Tagen, wenn die Solarpaneele keinen oder nur wenig Strom erzeugen können.
Der Einsatz eines Photovoltaik-Speichers erhöht demnach den Eigenverbrauch an Solarstrom.
Wie funktioniert ein Photovoltaik-Speicher?
Ein Photovoltaik-Speicher besteht aus einem Akku zur Energiespeicherung, einem Batteriemanagementsystem (BMS) zur Steuerung der Stromverbraucher im Haushalt und einer Laderegelung, die festlegt, in welchem Maß der erzeugte Solarstrom den Verbrauchern bereitgestellt oder ins öffentliche Netz eingespeist wird.
In Kombination mit der PV-Anlage arbeitet er mit Einspeise- und Bezugszähler sowie Umschalter und Laderegler zusammen. Ein intelligentes Energiemanagementsystem (EMS) regelt dabei den Stromfluss zwischen Solarzellen, Batterie und Stromnetz.
Vereinfacht dargestellt, durchläuft der Solarstrom drei unterschiedliche Stufen:
Der erzeugte Strom wird direkt genutzt: Scheint die Sonne, wird der Strom bei Bedarf direkt in die Hausleitungen überführt. Die Menge ist genau auf den Verbrauch der im Haus betriebenen Geräte abgestimmt.
Der Strom fließt in die Batterie: Ist der Haushaltsbedarf abgedeckt und die Zellen produzieren weiterhin Strom, fließt die überschüssige Menge in den Stromspeicher der PV-Anlage.
Der Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist: Sobald die Maximalkapazität des Photovoltaik-Speichers erreicht ist, wird der Strom ins öffentliche Netz eingespeist. Ab diesem Zeitpunkt wird der produzierte Strom ins Stromnetz eingespeist.
Auf welche Technik setzen moderne Batteriespeicher?
Seit einigen Jahren haben die Lithium-Ionen-Batterien die herkömmlichen Blei-Säure-Batterien als bevorzugte Technologie abgelöst. Grund dafür ist die bessere Speicherkapazität, Effizienz und Langlebigkeit der Lithium-Ionen-Batterien.
Moderne Lithium-Ionen-Speicher (LFP-Speicher) übertreffen Blei-Säure-Batterien in allen relevanten Kennwerten deutlich.
Hohe Zyklenfestigkeit: Sie können 6.000 bis 10.000 Ladezyklen durchlaufen, bevor ihre Kapazität auf rund 80 Prozent abfällt.
Lange Lebensdauer: Sie halten im Schnitt 15 bis 25 Jahre.
Gute Effizienz: Sie haben eine Entladetiefe von bis zu 98 Prozent, was deutlich höher ist als bei Blei-Akkus.
Obwohl Blei-Säure-Batterien nach wie vor erhältlich sind, werden sie kaum noch verbaut.
Welche Solarspeicher-Typen gibt es?
Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Speichersystemen für Photovoltaikanlagen. Die einen werden auf der Wechselstromseite (AC) der Anlage angeschlossen. Die anderen auf der Gleichstromseite (DC).
AC-gekoppelte Solarspeichersysteme
Bei AC-gekoppelten Solarspeichersystemen wird der von den Solarpanelen produzierte Strom über den Wechselrichter ins heimische Stromnetz eingespeist. Anschließend wird der zur Speicherung bestimmte Strom mittels eines Batteriewechselrichters wieder in Gleichstrom umgewandelt und in die Batterie eingespeist.
Sie sind besonders geeignet für die Nachrüstung bestehender Solaranlagen.
Sie sind flexibel und weit verbreitet.
DC-gekoppeltes Speichersystem
Bei einem DC-gekoppelten Speichersystem werden die Solarpanele direkt mit der Batterie verbunden, sodass der Strom ohne Umweg über das Hausnetz gespeichert wird. Ein separater Batteriewechselrichter ist nicht nötig, da der Hybridwechselrichter genutzt wird.
Sie haben eine höhere Effizienz und sind häufig günstiger als AC-Systeme.
Sie sind besonders attraktiv für Neubauten.
Solarspeicher mit Hybrid-Wechselrichter
Photovoltaik-Stromspeicher mit Hybridwechselrichtern werden direkt an die Solaranlage angeschlossen und leiten den erzeugten Strom unmittelbar an die Verbraucher:innen im Haus weiter.
Der integrierte Wechselrichter steuert dabei die Stromzufuhr von der Solaranlage und die Entnahme aus dem Speicher, wodurch der Solarstrom effizient genutzt werden kann.
Was ist ein Hochvolt-PV-Speicher?
Ein Hochvolt-PV-Speicher, der mit mehr als 48 Volt arbeitet, ist für die nahtlose Integration in PV-Anlagen konzipiert. Er nutzt vorrangig Lithium-Ionen-Technologie, um Energie effizient zu speichern und abzugeben.
Vorteile:
verbesserte Energieübertragung durch hohe Spannung
minimierte Umwandlungsverluste und höhere Systemeffizienz
ausgestattet mit Batteriemanagementsystem (BMS) zur Leistungsüberwachung
kompatibel mit Wechselrichtern, die DC-AC-Umwandlung unterstützen
Was ist ein Niedervolt-PV-Speicher?
Ein Niedervolt-PV-Speicher arbeitet mit einer Spannung von bis zu 48 Volt und nutzt überwiegend die Lithium-Ionen-Technologie, um Solarstrom effizient zu speichern. Aufgrund der niedrigeren Spannung sind diese Speicher einfacher zu handhaben und zu installieren. Sie eignen sich ideal für kleinere Solarprojekte.
Vorteile:
einfachere Handhabung und Installation; oft DIY-freundlich
aufgrund geringerer Spannung sind höhere Ströme nötig; mehr Leitungsverluste
integriertes BMS regelt Ladung und Entladung zur Verlängerung der Lebensdauer
Was gibt es bei einphasigen und dreiphasigen Stromspeichern zu beachten?
Einphasige und dreiphasige Stromspeicher sind zwei Arten von Energiespeichersystemen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Art und Weise, wie sie mit dem Stromnetz und den angeschlossenen Verbrauchern interagieren.
Welche Art von Stromspeicher für Sie geeignet ist, hängt von der vorhandenen Netzanschlussart, dem Energiebedarf sowie den spezifischen Anforderungen Ihres Haushalts oder Betriebs ab.
Wie wählen Sie die richtige Anschlussart aus?
Um die passende Anschlussart auszuwählen, sollten Sie folgende Dinge beachten:
Die Anschlussart Ihres Hauses
Bei einem einphasigen Anschluss ist ein einphasiger Speicher die logische Wahl. Eine Umrüstung wäre aufwendig und teuer.
Bei einem dreiphasigen Anschluss ermöglicht ein dreiphasiger Speicher hingegen eine effizientere Lastverteilung, insbesondere bei hohem Verbrauch.
Ihren Energiebedarf und -verbrauch
Für Haushalte mit geringem bis mittlerem Energiebedarf kann ein einphasiger Stromspeicher ausreichen.
Haushalte mit einem hohen Energiebedarf, beispielsweise durch Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen oder andere energieintensive Geräte, profitieren dagegen möglicherweise mehr von einem dreiphasigen System.
Die technischen Vorschriften
Der gewählte Speichertyp muss technisch mit Ihrer bestehenden bzw. geplanten PV-Anlage sowie den Hausinstallationen kompatibel sein.
Bei der Planung sollten zukünftige Erweiterungen der Solaranlage oder des Speichersystems berücksichtigt werden. Ein dreiphasiges System bietet hierfür mehr Flexibilität.
Warum Sie über den Kauf eines Solarspeichers nachdenken sollten
Ohne Speicher müsste der überschüssige Solarstrom direkt ins Netz eingespeist werden. Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 7,70 ct/kWh (bei Teileinspeisung bis 10 kWp, Stand: August 2026). Das ist deutlich weniger als der Preis für Netzstrom. Ein Speicher macht den Eigenverbrauch daher wesentlich rentabler.
Mit einem Solarspeicher können Sie Ihren Eigenverbrauchsanteil von etwa 30 Prozent auf 60 bis 80 Prozent steigern. Zudem sind die Preise für Batteriespeicher, insbesondere für Lithium-Ionen-Batterien, in den letzten Jahren stetig gefallen, sodass sie für Besitzer:innen von PV-Anlagen erschwinglicher geworden sind. Dadurch verbessern sich die Amortisationszeiten von PV-Anlagen, was die Investition noch attraktiver macht.
Die Vorteile eines Solarspeichers auf einen Blick:
Ein erhöhter Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms und damit höhere Kosteneinsparungen.
Eine größere Unabhängigkeit von externen Stromversorgern und Preisschwankungen.
Eine optimierte Nutzung der Solarenergie, da der gespeicherte Strom zu Zeiten genutzt werden kann, wenn die Sonne nicht scheint, z. B. in den Abendstunden.
Finanzielle Einsparungen bei Energiekosten durch die Maximierung des Eigenverbrauchs.
Eine verbesserte Amortisation durch eine insgesamt bessere Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage.
Förderprogramme und Vergütungen für die Installation von Solarspeichern, welche die Investitionskosten weiter senken und die Entscheidung für einen Solarspeicher finanziell noch attraktiver machen.
Energy Sharing ab Juli 2026: Überschüssiger Solarstrom kann über eine lokale Energiegemeinschaft mit Personen in der direkten Nachbarschaft geteilt werden. Ein Speicher ermöglicht eine noch flexiblere Teilnahme.
Solarstromspeicher mit Preissignalfähigkeit können auf die Preise an der Strombörse reagieren und so stets zum günstigsten Zeitpunkt Strom beziehen. Wie das genau funktioniert, erklärt Solar-Experte Christopher Döring im Interview mit Aroundhome.
Wie wählen Sie die richtige Speichergröße?
Die richtige Speichergröße für einen PV-Speicher ist entscheidend für die Effizienz und Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage. Bei der Dimensionierung sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:
Verbrauchsspitzen: Ermitteln Sie, zu welchen Zeiten besonders viel Strom gleichzeitig verbraucht wird, beispielsweise wenn Waschmaschine und Geschirrspüler in Betrieb sind. Ein größerer Speicher kann diese Spitzen abdecken.
Zukünftige Anschaffungen und zusätzliche Stromverbraucher: Ein E-Auto oder eine Wärmepumpe erhöht den Energiebedarf erheblich. Planen Sie deshalb solche Geräte frühzeitig ein und dimensionieren Sie den Speicher entsprechend größer.
Personen im Haushalt: Berücksichtigen Sie auch mögliche Veränderungen wie z. B. Familienzuwachs oder den Einzug von Angehörigen.
Zur Orientierung finden Sie in der folgenden Tabelle Richtwerte für die empfohlene Größe von Solarspeichern. Je nach tatsächlichem Verbrauch, geografischer Lage und Dachausrichtung können die Empfehlungen variieren.
Was muss bei der Wahl des Aufstellorts für den Photovoltaik-Speicher beachtet werden?
Der richtige Standort hat direkten Einfluss auf die Sicherheit, die Leistung und die Lebensdauer des Speichers. Eine Fachfirma unterstützt Sie bei der Auswahl des passenden Aufstellortes.
Die wichtigsten Merkmale für einen geeigneten Aufstellort des PV-Speichers sind:
Eine Umgebungstemperatur von 5 °C bis 25 °C. Extreme Temperaturen können die Leistung und Lebensdauer des Speichers beeinträchtigen. Zu hohe Temperaturen können zu Überhitzung führen, während zu niedrige Temperaturen die Batterieeffizienz verringern können. Es ist daher wichtig, den Speicher in einem gut belüfteten Bereich aufzustellen, der vor direkter Sonneneinstrahlung und Frost geschützt ist.
Der Standort und die Installationsfläche sind für das Gewicht des Speichers geeignet. PV-Speicher können ein erhebliches Gewicht haben. Prüfen Sie deshalb vor der Installation unbedingt die Statik und Tragfähigkeit der Befestigungsfläche, insbesondere bei einer Montage an der Wand oder in höheren Stockwerken.
Der Ort ist leicht zugänglich für die Installation und Wartung des Speichers. Der Speicher sollte für die Installation und Wartung gut erreichbar sein, für Kinder und Unbefugte jedoch nicht leicht zugänglich.
Der Batteriespeicher sollte an einem trockenen Ort aufgestellt werden, an dem er keinen Regen, Schnee oder hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist. Nur so können Sie Schäden durch Feuchtigkeit vermeiden.
Eine Position in der Nähe des Wechselrichters und anderer Systemkomponenten. Berücksichtigen Sie bei der Wahl des Aufstellorts auch den Installationsort der gesamten PV-Anlage sowie der Kabelführungen. Eine Position in der Nähe des Wechselrichters und anderer Systemkomponenten kann die Installation vereinfachen und den Kabelaufwand reduzieren.
Lebenserwartung - Wie lange hält ein Photovoltaik-Speicher?
Moderne Lithium-Ionen-Speicher erreichen heute eine Lebensdauer von 10 bis 25 Jahren. Die Lebensdauer wird oft in Ladezyklen angegeben. Viele moderne PV-Speicher sind für 6.000 bis 10.000 vollständige Lade-Entlade-Zyklen ausgelegt, bevor ihre Kapazität auf etwa 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität nachlässt.
Die Lebensdauer eines Batteriespeichers kann verkürzt werden durch
zu niedrige oder zu hohe Umgebungs- und Betriebstemperaturen.
ein häufiges Entladen des Speichers bis auf einen sehr niedrigen Ladestand.
die Missachtung der vom Hersteller empfohlenen Betriebsbedingungen.
zu wenige oder fehlende Wartungen.
Was kostet ein Solarspeicher?
Für eine durchschnittliche Solaranlage eines Einfamilienhauses wird ein PV-Speicher mit einer Kapazität von ca. 5 bis 15 kWh empfohlen. Die einmaligen Anschaffungskosten für einen Batteriespeicher in dieser Größe liegen im Schnitt zwischen 3.000 und 10.000 Euro. Beachten Sie, dass die Preise je nach je nach Hersteller, Modell, Kapazität und Zusatzfunktionen variieren.
Für eine bessere Vergleichbarkeit kann der Preis pro Kilowattstunde Speicherkapazität herangezogen werden. Dieser liegt bei ca. 300 bis 700 Euro für das Gerät und bei ca. 400 bis 1.000 Euro pro Kilowattstunde inklusive Installation.
Was kostet ein 10 kWh Stromspeicher?
Ein 10-kWh-Speicher für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Installation ca. 4.000 bis 7.000 Euro. Die Kosten pro kWh betragen somit etwa 400 bis 600 Euro.
Größere Speicher mit einer Kapazität von ca. 15 kWh liegen installiert bei rund 5.000 bis 8.000 Euro.
Was kostet ein 5 kWhStromspeicher?
Kleine Speicher mit einer Kapazität von etwa 5 kWh kosten inklusive Installation etwa 2.500 bis 4.500 Euro. Das entspricht Kosten von etwa 450 bis 700 Euro pro kWh.
Im Verhältnis zur Kapazität sind kleinere Speicher etwas teurer als größere Systeme.
Fördermöglichkeiten für Stromspeicher
Aufgrund der Bedeutung von Solaranlagen für die Energieeffizienz von Gebäuden gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, die auch für Solarstromspeicher gelten können.
Über regional gebundene Zuschüsse der Bundesländer und Gemeinden können Sie sich bei Ihrem zuständigen Bundes- oder Landesamt informieren. Darüber hinaus gibt es über das Förderprogramm 270 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Möglichkeit, eine Photovoltaikanlage und einen Batteriespeicher staatlich fördern zu lassen.
Wir von Aroundhome unterstützen Sie dabei, Ihre Hausprojekte erfolgreich und stressfrei umzusetzen – durch individuelle Beratung und die Vermittlung passender Fachfirmen. Unser Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich, wir finanzieren uns über die Zusammenarbeit mit den Fachfirmen.
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Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Entladetiefe?
Die Entladetiefe (Depth of Discharge, DoD) eines Batteriespeichers gibt an, welcher Anteil seiner gesamten Speicherkapazität maximal entnommen werden kann, bevor er wieder aufgeladen werden muss. Sie wird in Prozent ausgedrückt.
Je höher die Entladetiefe, desto größer ist der nutzbare Anteil der gespeicherten Energie. Ein DoD von 80 Prozent bedeutet beispielsweise, dass 80 Prozent der gesamten Kapazität der Batterie genutzt werden können, während 20 Prozent als Reserve verbleiben. So wird die Lebensdauer der Batterie geschont.
Was versteht man unter dem Wirkungsgrad eines Batteriespeicher?
Der Wirkungsgrad eines Batteriespeichers gibt an, wie effizient die Batterie elektrische Energie speichert und wieder abgibt. Er wird als Prozentsatz angegeben und zeigt das Verhältnis der abgegebenen zur aufgenommenen Energiemenge.
Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet, dass nur ein geringer Teil der Energie bei der Umwandlung und Speicherung verloren geht. Ein Wirkungsgrad von 90 Prozent bedeutet beispielsweise, dass von 100 eingespeisten Kilowattstunden (kWh) effektiv 90 kWh für die spätere Nutzung zur Verfügung stehen, während 10 kWh durch Umwandlungsverluste verloren gehen.
Wie wird ein PV-Speicher entsorgt?
Da diese Batterien umweltschädliche und teilweise gefährliche Materialien enthalten können, dürfen sie nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden. Sie müssen an spezielle Recyclingzentren oder Sammelstellen für Batterien und Elektroschrott übergeben werden. Viele Städte und Gemeinden betreiben Wertstoff- oder Recyclinghöfe, bei denen Batterien und Elektroschrott kostenlos abgegeben werden können. Auch einige Hersteller von PV-Speichern und -Batterien bieten Rücknahme- und Recyclingprogramme an. Informieren Sie sich auch bei großen Elektronik- oder Baumärkten, ob diese einen Rücknahmeservice für Strombatterien anbieten.