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Praktisch und vielseitig

Von Pantry bis Kochinsel: 4 Küchensysteme im Überblick

Christina Tobias
Christina Tobias
6. Juni 2019

Bevor Sie die Entscheidung für ein bestimmtes Modell im Stil Ihrer Wahl fällen, müssen Sie sich zuerst das passende Küchensystem auswählen. Hauptsächlich wird zwischen Modulküchen, Inselküchen, Einbauküchen und Küchenzeilen unterschieden. Je nach Bedarf und Größe der Küche bieten die verschiedenen Systeme Vor- und Nachteile.

Die klassische Küchenzeile

Eine Küchenzeile ist vielseitig einsetzbar und ermöglicht eine individuelle Küchenplanung. Üblicherweise sind die einzelnen Elemente nach Standardmaßen gefertigt, werden möglichst platzsparend angeordnet und mit einer durchgehenden Arbeitsplatte verbunden. In der Standardausführung wird die Zeile an eine Wand montiert, sie ist aber auch in L-Form umsetzbar. Es gibt viele preiswerte Standardmodelle zur Auswahl, die Sie ganz nach Ihren Wünschen gestalten können.

Aufgrund unterschiedlicher Ausstattungen und verschiedener Materialien variieren die Preise von Küchenzeilen stark. Günstige Modelle mit einer Breite von 200 cm und einer einfachen Ausstattung gibt es mit Geräten schon ab ca. 1.200 Euro. Wie überall gilt aber auch bei Küchenpreisen: Nach oben gibt es keine Grenze. Mit hochwertigeren Geräten und Materialien sind Sie auch bei einer einfachen Küchenzeile schnell bei mehreren Tausend Euro. Für eine individuell zusammengestellte und hochwertige Küchenzeile sollten Sie mindestens 4.000 Euro einplanen.

Gängige Maße von Küchenelementen

Standardmaße einer Küchenzeile

Pantryküche

Pantryküchen bestehen aus nur einem Block und passen ideal in kleine Küchen, zum Beispiel in Singlewohnungen, Büros, Ferienwohnungen oder Wohnwagen. In ihrer Standardausführung sind Pantryküchen dank ihrer minimalistischen Ausstattung die günstigste Küchenvariante, können aber dennoch nach eigenen Bedürfnissen ausgestattet werden. Klassisch umfasst eine Pantryküche ein Spülbecken, ein Kochfeld mit zwei Platten, einen Mini-Kühlschrank und einen Unterschrank. Mit dieser Ausstattung kostet die Singleküche ab 400 Euro aufwärts. Gegen Aufpreis können auch ein Geschirrspüler oder eine Mikrowelle in den Küchenblock eingebaut werden. Dafür muss eventuell der Unterschrank weichen. Hängeschränke können dafür den Stauraum kompensieren. Auf einen Backofen müssen Sie meist verzichten.

Modulküche: flexibel zur Traumküche

Modulküchen sind besonders flexible Küchenlösungen. Nach dem Baukastenprinzip suchen Sie sich genau die Komponenten aus, die Sie benötigen und stellen sich so Ihre individuelle Wunschküche zusammen. Sie können zwischen Kochmodul, Spüle, Unterschränken, Hängeschränken, Schubladenelementen, Regalen und Hochschränken sowie Elementen mit Elektrogeräten, also Backofen-, Mikrowellen- Spülmaschinen- und Kühlschrankmodul wählen. Der große Vorteil: Die einzelnen Küchenmodule lassen sich im Falle eines Umzugs einfach und schnell in der neuen Küche anordnen. Die Küchenmöbel haben keine durchgehende, gemeinsame Arbeitsplatte und können auch frei im Küchenraum stehen. Dadurch wirkt das Gesamtbild weniger einheitlich als bei einer klassischen Einbauküche.

Preisbeispiele für einzelne Module:

Einbauküche – Maßarbeit in Perfektion

Eine Einbauküche besteht im Gegensatz zu einer Modulküche aus einer durchgehenden Front, in die die verschiedenen Elemente und Küchengeräte integriert sind. Verbunden sind die verschiedenen Teile zumeist mit einer durchgehend aufliegenden Arbeitsplatte. Das Küchensystem spart Platz, weil es genau auf die Maße des Küchenraumes abgestimmt werden kann. Ecken, Kanten, Vorsprünge oder Fensternischen können perfekt eingeplant werden. Idealerweise fertigen Sie vorher eine möglichst detailgenaue Skizze an und bringen diese zur Küchenplanung mit. Der Nachteil: Da eine Einbauküche passgenau auf den Raum abgestimmt ist, wäre es im Fall eines Umzugs aufwendig und schwierig, die Küche mitzunehmen. Eine Einbauküche empfiehlt sich also vor allem bei Eigentum oder langfristigen Mietverhältnissen.

Unser Tipp:

Achten Sie bei der Planung Ihrer Einbauküche auf komfortable, kurze Wege zwischen der Spüle, dem Kühlschrank und der Kochstelle. Außerdem ergibt es Sinn, Geräte wie Backöfen oder Geschirrspüler auf einer rückenschonenden Arbeitshöhe einzubauen und Schränke mit Vollauszug-Schubladen zu bevorzugen.

Ob rustikale Landhausküche oder moderne Hochglanz-Küche: Die Auswahl an Farben und Materialien ist bei Einbauküchen unbegrenzt. Bei Fronten und Arbeitsplatten gibt es zahlreiche Ausführungen. Hier kommen Echtholz- oder Spanplatten zum Einsatz. Spanplatten sind mit einer laminierten, lackierten oder folierten Oberfläche versehen. Bei den Arbeitsplatten gibt es zusätzlich noch die Option Edelstahl, Marmor oder Naturstein einzusetzen.

Günstige Modelle gibt es schon ab ca. 2.000 Euro. Hier ist jedoch oft wenig Spielraum für individuelle Anpassungen, da es sich um Standardausführungen handelt. Für individuell geplante Küchen mit Grundausstattung muss ein Budget von mindestens 4.000 Euro kalkuliert werden. Für eine erweiterte Ausstattung sollte man etwa 10.000 Euro einplanen; eine Küche mit exklusiver Vollausstattung beginnt bei 15.000 Euro.

Preisspiegel für Einbauküchen ohne Geräte

Für mehr Geselligkeit: Die Inselküche

Inselküchen eignen sich vor allem für große Küchenräume und verfügen über eine freistehende Arbeitsfläche, die Kochinsel genannt wird. Sie werden genau wie Einbauküchen geplant und an die jeweilige Raumgröße angepasst. Damit das Konzept umgesetzt werden kann, müssen allerdings wenigstens 15 m² Fläche zur Verfügung stehen.

Wohnküche

Eine offene Wohnküche als Treffpunkt zum gemeinsamen Kochen und Essen wird immer beliebter, weil sich hier die Zubereitung leckerer Gerichte und eine gemütliche Zeit mit Gästen oder der Familie wunderbar miteinander kombinieren lassen. Gerade Inselküchen bieten sich für Wohnküchen an, da die Kochinseln sich gut als Raumtrenner zwischen Wohn- und Essbereich eignen. Der einzige Nachteil der offenen Gestaltung: Viel Privatsphäre bleibt nicht, und eine leise, aber gleichzeitig leistungsstarke Dunstabzugshaube sowie Fenster sind nötig, um lästige Küchengerüche loswerden zu können. Außerdem zählen Wohnküchen mit Kücheninsel zu den teureren Varianten und erfordern Räumlichkeiten mit viel Platz. Sie müssen mit Kosten von mehreren Tausend Euro rechnen.

Unser Tipp:

Damit sich neben dem Küchenbereich auch ein wohnliches Raumklima verbreitet, sollten Sie Farben, Formen und Materialien aufeinander abstimmen. Der Küchenbereich soll sich als funktionale Erweiterung in den Wohnraum integrieren. Ebenso kann eine unordentliche Küche schnell unruhig wirken und das Wohnklima stören. Besondere Ordnungssysteme wie Apothekerschränke oder Schubläden können zusätzlichen Stauraum schaffen.

Die passende Beratung für die richtige Systemküche

Kaufinteressenten sollten bei der Wahl ihres zukünftigen Küchenmodells auf eine maßgeschneiderte und fachgerechte Beratung achten. Nur so kann die langfristige Zufriedenheit garantiert werden. Trendkäufe sollten Sie unbedingt vermeiden. Zuerst wird ein Küchensystem ausgewählt, das dann mithilfe der zur Auswahl stehenden Komponenten zum fertigen Küchenmodell umgesetzt wird. Ein Fachunternehmen kann Ihnen innerhalb der ausgewählten Stilrichtung passende Modelle zeigen. Für die genaue Planung des passenden Küchenmodells benötigt der Fachbetrieb üblicherweise folgende Angaben:

Diese Informationen brauchen Sie bei der Küchenberatung

  • optische Vorstellungen
  • Stilrichtung
  • gewünschte Möbel- und Geräteausstattung
  • Nutzungswünsche
  • Anzahl der im Haushalt lebenden Personen
  • Grundriss des Küchenraums
  • genaue Maßangaben
  • Position von Fenstern, Türen, Heizung, Steckdosen und Wasseranschlüssen
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