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Solarthermie und Photovoltaik:

So nutzen Sie Solartechnologie zum Heizen

Christina Tobias
Christina Tobias
31. Mai 2022

Das Wichtigste in Kürze

  • Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen können unterstützend zu einer Heizungsanlage eingesetzt werden und helfen, Heizkosten zu senken.
  • Elektroheizungen und Wärmepumpen sind mit Photovoltaikanlagen kombinierbar.
  • Solarthermieanlagen kosten ab 4.500 Euro aufwärts. Photovoltaikanlagen sind für ca. 2.400 bis 3.200 Euro pro kWp erhältlich.
  • Für beide Anlagenarten gibt es umfangreiche staatliche Förderungen.

Solarenergie wird aus der Strahlung der Sonne gewonnen und dann in Strom oder Heizenergie umgewandelt. Das macht sie umweltfreundlich und kostengünstig. Erfahren Sie, wie Sie mit Photovoltaik und Solarthermie günstig heizen können, welche Unterschiede es zwischen den Technologien gibt und was zu beachten ist.

Solarthermie vs. Photovoltaik: Das ist der Unterschied

Die Wörter Solaranlage und Photovoltaikanlage werden oft synonym verwendet. Dabei ist „Solaranlage“ eigentlich der übergeordnete Begriff für alle Anlagen, die Sonnenenergie nutzen. Diese werden wiederum aufgrund ihrer Funktionsweisen in Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen unterschieden. Solarthermieanlagen produzieren aus Sonnenstrahlen Wärme, die zur Warmwasserbereitung und/oder zum Heizen eines Gebäudes verwendet werden kann. Photovoltaikanlagen gewinnen aus Sonnenenergie Strom. Beide Anlagenarten können Ihre Heizung unterstützen und dazu beitragen, Heizkosten zu reduzieren.

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Heizen mit Solarthermie

Solarthermieanlagen nutzen die kostenfreie Wärme der Sonne, um Ihr Zuhause zu beheizen und mit warmem Wasser zu versorgen. Dazu wird die Sonnenwärme über Kollektoren gesammelt und dann in Form von thermischer Energie an einen Wärmespeicher im Heizungssystem übertragen. Es wird zwischen Anlagen für die Warmwasserbereitung und Systemen für Heizwärme und Warmwasser unterschieden. Systeme, die ausschließlich zur Warmwasserbereitung genutzt werden, sind zwar günstiger in der Anschaffung, langfristig betrachtet rentieren sich Solarthermieanlagen, die auch zur Heizungsunterstützung dienen, aber mehr.

Um Engpässe bei ausbleibender Sonne zu vermeiden, werden Solarthermieanlagen in der Regel als Ergänzung zu einer klassischen Heizung verbaut. Diese springt nur dann ein, wenn aktuell nicht ausreichend Sonnenenergie zur Verfügung steht. Weil die Zahl der Sonnenstunden in Deutschland vergleichsweise gering ist, ist eine Abdeckung des gesamten Heizungs- und Warmwasserbedarfs über Solarthermie kaum möglich.

Solar Solarthermie Funktionsweise

Voraussetzungen für Solarthermie:

  • Lage der Kollektoren: Die Ausrichtung der Solarkollektoren entscheidet maßgeblich über den Wirkungsgrad der Anlage.
  • Pufferspeicher: Im Pufferspeicher wird die Wärme der Sonnenkraft gespeichert. So kann Warmwasser zum Heizen, Duschen oder Waschen vorgehalten werden.
  • Dach-/Wandfläche: Die Kombination aus Heiz- und Wärmebedarf des Haushaltes mit dem am und auf dem Gebäude verfügbaren Platz für Solarkollektoren entscheidet maßgeblich über die Effizienz der Solarthermieanlage.
  • Moderne Heizungsanlage: Empfehlenswert sind moderne Gas-Hybridheizungen oder Hybridheizungen, die auf erneuerbare Energien setzen, wie beispielsweise Pelletheizungen.

Heizung mit Photovoltaik kombinieren: Diese Möglichkeiten gibt es

Eine Photovoltaikanlage in Ihre Heizungsanlage einzubinden, lohnt sich vor allem, wenn die Heizung mit Strom betrieben wird. Folgende Kombinationen sind möglich:

Elektroheizung

Prinzipiell lässt sich festhalten: Eine Elektroheizung wird mit Strom betrieben und jede Kilowattstunde, die Solarstrom statt konventionellen Netzstrom nutzt, schont das Klima und senkt die Heizkosten. Trotzdem ergibt die Kombination aus Photovoltaikanlage und Elektroheizung nicht uneingeschränkt Sinn. Der Grund: Konventionelle elektrische Heizungen betreibt man mit hoher Leistung und hoher Stromstärke. Der erzeugte Solarstrom reicht in der Regel nicht aus, um den Bedarf der Heizung zu decken. Der verbleibende Rest müsste zu teuren Preisen aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen werden. Das ist nicht kosteneffizient. Für einzelne Räume, die selten genutzt werden, oder Ferienhäuser, Schrebergärten oder Ähnliches kann diese Kombination durchaus sinnvoll sein.

Wärmepumpe

Wärmepumpen entziehen der Umgebung Wärme und werden mit Strom betrieben. Da selbst erzeugter Solarstrom günstiger und umweltfreundlicher ist als konventioneller Netzstrom, lohnt sich die Kombination aus einer Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage besonders. So können die Stromkosten reduziert werden. Achtung: Der Strombedarf einer Wärmepumpe kann nicht komplett mithilfe von Solartechnologie abgedeckt werden. Realistisch ist ein Anteil von 10 bis 15 Prozent. Damit sich der Betrieb einer Wärmepumpe lohnt, muss Ihr Neubau oder Bestandsgebäude zudem gut gedämmt sein, um einen geringeren Wärmebedarf zu erreichen.

Pufferspeicher zur Warmwassererzeugung nutzen

Im Sommer scheint die Sonne von morgens bis abends. Das sorgt gerade in den warmen Monaten für hohe Erträge der Photovoltaikanlage. Hier lohnt es sich, einen Heizstab im Pufferspeicher für die Warmwasserversorgung einzusetzen. So kann der überschüssige Solarstrom zur Warmwasserbereitung nutzbar gemacht werden und der Heizkessel kann in der sonnigen Jahreszeit ruhen. Die jährliche Ersparnis beläuft sich auf bis zu 100 Euro.

Kosten von Solarthermie- und PV-Anlagen

Die Preise für Solarthermieanlagen beginnen bei 4.500 Euro für eine einfache Anlage zur Warmwasserbereitung. Inklusive zusätzlicher Heizungsunterstützung können Sie mit Preisen um 11.000 Euro rechnen. PV-Anlagen kosten circa 2.400 bis 3.200 Euro pro kWp.

Förderungen für Solarthermie und PV-Anlagen

Neben verschiedenen Förderungen für Heizungen fördern die Kreditanstalt für Wideraufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auch den Einbau von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Unsere Übersicht stellt Ihnen die einzelnen Zuschüsse und Kredite und ihre Bedingungen vor:

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