Wintergarten Kosten 2026: Preise und Beispielrechnungen
Ein Wintergarten bietet zusätzlichen Wohnraum und steigert den Wert Ihres Hauses. Ein einfacher Wintergarten kostet zwischen 10.000 und 25.000 Euro, während ein beheizter Warmwintergarten ab 50.000 Euro aufwärts beginnt. Pro Quadratmeter liegen die Kosten zwischen 500 und 5.500 Euro. Erfahren Sie mehr über die Kosten für Materialien, Fundament, Baugenehmigung und Montage.
Das Wichtigste in Kürze
Kaltwintergarten ab 10.000 Euro, Warmwintergarten ab 50.000 Euro (Komplettpreise inkl. Montage).
Kosten pro m² ca. 500–5.500 Euro, abhängig von Ausstattung und Nutzung.
Materialpreise: Kunststoff am günstigsten, Holz-Alu/Edelstahl am teuersten.
Zusätzliche Kosten für Fundament, Montage, Heizung, Belüftung und Baugenehmigung einplanen.
Laufende Nebenkosten betragen ca. 120 bis 300 Euro pro Jahr für Kaltwintergärten, 430 bis 980 Euro für beheizte Warmwintergärten.
Tipp: Mehrere Angebote vergleichen und Fördermöglichkeiten nutzen.
Was kostet ein Wintergarten? Kosten im Überblick
Ein Wintergarten kostet zwischen 10.000 und 100.000 Euro. Grundsätzlich gilt: Je wärmer der Anbau sein soll, desto höher die Wintergartenkosten für Anschaffung und Betrieb. Ein Kaltwintergarten, der hauptsächlich als Witterungsschutz dient, ist mit 10.000 bis 25.000 Euro die günstigste Variante. Für einen mittelwarmen Wintergarten, der auch in der Übergangszeit genutzt werden kann, müssen Sie mit Kosten von 25.000 bis 50.000 Euro rechnen. Der ganzjährig beheizte Warmwintergarten ist mit 50.000 bis 100.000 Euro die teuerste Variante.
* Preise sind Durchschnittswerte als Komplettpreise inkl. Montage. Die Kosten dienen als Richtwerte zur Orientierung. (Stand Juni 2026)
Was kostet ein Wintergarten pro Quadratmeter?
Die Kosten für einen Wintergarten liegen bei etwa 500 bis 5.500 Euro pro Quadratmeter.
Je nach Wintergartenmodell können Sie mit folgenden Quadratmeterpreisen rechnen:
Ein Kaltwintergarten kostet etwa 500 bis 900 Euro pro Quadratmeter.
Ein Warmwintergarten kostet etwa 1.400 bis 5.500 Euro pro Quadratmeter.
Wintergarten Kosten nach Größe
Je größer Ihr Wintergarten, desto höher fallen die Kosten für Material, Fundament und Montage aus. Bei Wintergärten über 20 m² können die Kosten entsprechend höher ausfallen. Für größere Projekte sollten Sie mit individuellen Angeboten von Fachfirmen rechnen.
Die Preise sind Komplettpreise inkl. Montage und dienen als Richtwerte zur Orientierung. Die tatsächlichen Kosten können je nach Ausstattung, Material und regionalen Gegebenheiten variieren. (Stand Juni 2026)
Was kostet ein Wintergarten Anbau?
Ein Wintergarten Anbau kostet zwischen 10.000 und 100.000 Euro, abhängig von Größe und Ausstattung. Die Kosten unterscheiden sich kaum von einem freistehenden Wintergarten.
Vorteil ist, dass der Anbau oft an das bestehende Heizsystem angeschlossen werden kann, was Heizkosten spart. Zudem entfällt eine Außenwand, was Material reduziert. Planen Sie dennoch Budget für die fachgerechte Abdichtung zur Hauswand ein.
Fachfirmen vor Ort können Ihnen helfen, die genauen Kosten basierend auf Ihren individuellen Wünschen und den örtlichen Gegebenheiten zu ermitteln.
Was kostet ein Kaltwintergarten?
Ein Kaltwintergarten kostet zwischen 10.000 und 25.000 Euro, bei Kosten von etwa 500 bis 900 Euro pro Quadratmeter. Dabei handelt es sich um einen unbeheizten Glasanbau, der hauptsächlich als Witterungsschutz dient und vor allem in der Übergangszeit nutzbar ist.
Ausstattung eines Kaltwintergartens und was im Preis enthalten ist
Einfachverglasung oder einfache Isolierverglasung
Rahmen aus Kunststoff, Aluminium oder Holz
Basis-Fundament
Standardmontage
einfache Türen und Fenster
Grundlegende Belüftungsmöglichkeiten
Optional können Beschattungssysteme oder Schiebetüren hinzukommen; erhöht die Kosten zusätzlich
Vor- und Nachteile eines Kaltwintergartens
Vorteile:
niedrigste Anschaffungskosten aller Wintergarten-Varianten
geringe laufende Nebenkosten; keine Heizkosten
einfachere Konstruktion ermöglicht schnelleren Bau
oft ohne aufwendige Dämmung und weniger Genehmigungsaufwand
Nachteile:
nur saisonal nutzbar; Frühjahr bis Herbst
keine ganzjährige Wohnraumerweiterung
bei sehr günstigen Modellen eingeschränkte Materialqualität
nachträglicher Umbau zum Warmwintergarten teuer
Was kostet ein Kaltwintergarten mit 20 m²?
Die Gesamtkosten für einen 20 m² großen Kaltwintergarten liegen zwischen ca. 10.000 und 20.000 Euro. Diese Preisspanne berücksichtigt die Materialkosten, das Fundament, die Montage sowie optionale Ausstattung wie Beschattung.
Die Gesamtkosten setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:
Wintergartenkonstruktion: 10.000 bis 18.000 Euro (500–900 €/m² × 20 m²)
Fundament: 1.500 bis 5.000 Euro
Montage: 2.000 bis 4.000 Euro
Belüftung: 200 bis 800 Euro
Beschattung (optional): 1.500 bis 2.500 Euro
Bei Kaltwintergärten bis zu einer Größe von 20 bis 30 m² ist in vielen Bundesländern wie z. B. Brandenburg, Bremen, Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz keine Baugenehmigung erforderlich. In anderen Bundesländern können zusätzlich Kosten von ca. 400 bis 1.000 Euro für die Baugenehmigung anfallen. Klären Sie die Genehmigungspflicht vorab mit Ihrem örtlichen Bauamt.
Was kostet ein Warmwintergarten?
Ein Warmwintergarten kostet zwischen 50.000 und 100.000 Euro, bei Kosten von etwa 1.400 bis 5.500 Euro pro Quadratmeter. Bei großen Warmwintergärten können die Kosten auch weit über 100.000 Euro liegen.
Ein Warmwintergarten, auch Wohnwintergarten genannt, ist ein vollständig isolierter und beheizter Glasanbau, der ganzjährig als vollwertiger Wohnraum genutzt werden kann. Er erfüllt die gleichen energetischen Anforderungen wie ein beheizter Wohnraum.
Zusatzkosten beim Warmwintergarten
Ein Warmwintergarten erfordert deutlich mehr technische Ausstattung als ein Kaltwintergarten:
Heizung: 2.500 bis 5.000 Euro; Fußbodenheizung, Heizkörper oder Anschluss an bestehendes Heizsystem
2- oder 3-fach-Verglasung: Aufpreis von ca. 200 bis 400 Euro pro m² gegenüber Einfachverglasung
Wärmedämmung: Gedämmte Profile und Isolierung erhöhen die Kosten um 15–25 Prozent
Belüftungssystem: 500 bis 2.000 Euro für automatische Lüftung
EnEV/GEG-konforme Ausführung: Zusätzliche Kosten für energetische Nachweise und Baubegleitung
Warum ist ein Warmwintergarten so viel teurer als ein Kaltwintergarten?
Der erhebliche Preisunterschied zwischen Kalt- und Warmwintergarten erklärt sich durch mehrere Faktoren:
Hochwertige Verglasung: 2- oder 3-fach-Isolierverglasung statt einfacher Verglasung
Gedämmte Rahmenkonstruktion: Spezielle Wärmedämmprofile sind deutlich aufwendiger und teurer
Heizsystem: Installation und Anschluss einer Heizung verursachen erhebliche Zusatzkosten
Fundament: Frostsicheres, gedämmtes Fundament erforderlich; tiefer und aufwendiger
Energetische Anforderungen: Einhaltung der GEG-Vorgaben erfordert zusätzliche Maßnahmen
Komplexere Planung: Statik, Wärmebrücken und Bauphysik müssen genau berechnet werden
Was kostet ein Wohnwintergarten mit 20m²? Beispielrechnung
Die Gesamtkosten für einen 20 m² großen Wintergarten liegen zwischen ca. 50.000 Euro und 80.000 Euro. Diese Preisspanne berücksichtigt die Materialkosten, das Fundament, die Montage, Heizung, Belüftung, Beschattung sowie die Kosten für die Baugenehmigung und die Bauplanung.
Die Gesamtkosten setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:
Wintergartenkonstruktion: 28.000 bis 55.000 Euro (1.400–2.750 €/m² × 20 m²)
Fundament (frostsicher und gedämmt): 3.000 bis 10.000 Euro
Montage: 3.000 bis 6.000 Euro
Heizung: 2.500 bis 5.000 Euro
Belüftungssystem: 500 bis 2.000 Euro
Beschattung: 2.000 bis 3.500 Euro
Baugenehmigung: ca. 400 bis 1.000 Euro
Bauplanung: ca. 5.000 bis 8.000 Euro; rund 10 Prozent der Bausumme
Was kostet ein mittelwarmer Wintergarten als Kompromiss?
Ein mittelwarmer Wintergarten kostet zwischen 25.000 und 50.000 Euro, bei etwa 900 bis 1.800 Euro pro Quadratmeter.
Er bietet einen Kompromiss zwischen Kalt- und Warmwintergarten: bessere Isolierung als ein Kaltwintergarten, aber ohne die strengen energetischen Anforderungen eines Wohnwintergartens.
Wintergartenpreise nach Material
Eine Kunststoffkonstruktion ist mit Kosten von ca. 5.000 bis 10.000 Euro die günstigste Variante. Etwas teurer ist ein Wintergarten aus Holz mit Kosten zwischen 9.000 und 18.000 Euro. Eine beliebte, aber teurere Variante ist ein Wintergarten aus Aluminium mit Kosten von etwa 15.000 bis 30.000 Euro. Am teuersten ist ein Anbau aus Edelstahl mit 28.000 bis 40.000 Euro und Wintergärten aus Holz-Alu mit 30.000 bis 50.000 Euro.
Damit Sie sich die Zusammenstellung der Kosten verschiedener Materialien für Wintergärten besser vorstellen können, haben wir ein Preisbeispiel für Sie aufgeschlüsselt. Beachten Sie, dass es sich dabei nur um die Materialkosten handelt ohne Montage sowie Kosten für Baugenehmigung, Planung und Einrichtung.
* Kosten sind Materialpreise ohne Montagekosten für einen durchschnittlichen Wintergarten von ca. 15-20 m². Die Preise dienen als Richtwerte zur Orientierung. Quellen: handwerk.cloud, MyHammer, Wintergarten-Experte.de (Stand 2026).
Wintergarten Verglasung: Kosten und Unterschiede
Die Verglasung und Fenster eines Wintergartens kostet zwischen 150 und 500 Euro pro Quadratmeter, abhängig von der gewählten Verglasungsart. Je nach Wintergartentyp und Nutzung kommen unterschiedliche Verglasungsarten zum Einsatz.
Einfachverglasung vs. Isolierverglasung für den Wintergarten
Einfachverglasung ist die günstigste Variante mit etwa 150 bis 250 Euro pro m². Sie eignet sich ausschließlich für unbeheizte Kaltwintergärten, bietet jedoch keine Wärmedämmung und keinen nennenswerten Schallschutz.
Isolierglas / Doppelverglasung kostet 200 bis 350 Euro pro m². Dabei handelt es sich um zwei Glasscheiben mit Edelgasfüllung, die bereits gute Wärmedämmeigenschaften aufweisen. Sie eignet sich für kalte und mittelwarme Wintergärten.
Dreifachverglasung ist die hochwertigste und teuerste Option mit 300 bis 500 Euro pro m². Sie ist für beheizte Wohnwintergärten erforderlich und erfüllt die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) an energieeffiziente Bauweise.
Kosten für Wintergarten-Dach: Glas vs. Polycarbonat
Auch beim Dachmaterial für den Wintergarten haben Sie verschiedene Optionen mit unterschiedlichen Kosten:
Glasdach: Ein Dach aus Isolier- oder Sicherheitsglas kostet etwa 250 bis 450 Euro pro m². Es bietet maximale Lichtdurchlässigkeit, ist langlebig und wertet den Wintergarten optisch auf. Für Wohnwintergärten ist Wärmeschutzglas mit niedriger U-Wert-Dämmung empfehlenswert.
Polycarbonat / Stegplatten ist die kostengünstige Alternative mit etwa 50 bis 150 Euro pro m². Polycarbonat ist leichter als Glas und bietet eine gute Wärmedämmung, allerdings mit geringerer Lichtdurchlässigkeit und eingeschränkter Optik. Diese Variante eignet sich vor allem für Kaltwintergärten mit kleinerem Budget.
Spezielle Verglasungsarten für Wintergärten und Zusatzkosten
Neben der Basisverglasung können Sie funktionale Verglasungen wählen, die zusätzliche Vorteile bieten:
Sonnenschutzverglasung: 50 bis 100 Euro/m², reduziert Hitze im Sommer
Schallschutzverglasung: 80 bis 150 Euro/m²; mindert Lärmbelastung
Sicherheitsverglasung (VSG): 30 bis 80 Euro/m²; erhöhter Einbruchschutz
Selbstreinigende Verglasung: 100 bis 200 Euro/m²; Wartungsarm, ideal für Dachflächen
Zusätzliche Kosten beim Wintergartenbau
Zusätzlich zum Wintergarten selbst können weitere Kosten zwischen 6.000 und 28.000 Euro anfallen.
Kosten sind Richtwerte zur Orientierung. (Stand Juni 2026)
Kosten für Wintergarten-Fundament
Das Fundament für einen Wintergarten kostet zwischen 1.500 und 10.000 Euro. Zusätzlich können Kosten für Erdarbeiten, Drainage oder das Verlegen von Leitungen anfallen. Die Kosten hängen stark von der Art des Fundaments, der Bodenbeschaffenheit und der Größe des Wintergartens ab.
Einfaches Punktfundament: 1.500 bis 3.000 Euro; für leichte Kaltwintergärten
Streifenfundament: 3.000 bis 6.000 Euro; Standard für mittelgroße Wintergärten
Bodenplatte (frostsicher und gedämmt): 5.000 bis 10.000 Euro; erforderlich für Warmwintergärten
Montagekosten von Wintergärten
Die Montage eines Wintergartens kostet zwischen 2.000 und 6.000 Euro und wird in der Regel von spezialisierten Fachfirmen durchgeführt. Die Kosten variieren je nach
der Größe und Komplexität,
der Materialwahl,
den örtlichen Gegebenheiten und
zusätzliche Arbeiten.
Kosten für die Wintergarten-Baugenehmigung
Die Kosten für eine Wintergarten-Baugenehmigung liegen zwischen 400 und 1.000 Euro und variieren je nach Bundesland und Gemeinde.
In Bundesländern wie Brandenburg, Bremen, Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz sind unbeheizte Kaltwintergärten bis zu einer bestimmten Größe häufig genehmigungsfrei. Für beheizte Warmwintergärten ist in den meisten Fällen eine Baugenehmigung erforderlich.
Wintergarten Heizung und Belüftung – Kosten
Eine Heizung für den Wintergarten kostet 2.500 bis 5.000 Euro. Für einen Warmwintergarten ist eine Heizung unerlässlich. Die Kosten hängen von der gewählten Heizart ab:
Anschluss an bestehendes Heizsystem: 2.500 bis 3.500 Euro
Elektrische Infrarotheizung: 1.500 bis 3.000 Euro
Kaminofen/Pelletofen: 3.000 bis 5.000 Euro
Eine Belüftung für den Wintergarten kostet 200 bis 2.000 Euro. Unterschieden werden:
Manuelle Lüftung wie Dachfenster, Oberlichter: 200 bis 800 Euro
Automatisches Lüftungssystem mit Sensoren: 800 bis 2.000 Euro
Beschattung und Sonnenschutz beim Wintergarten – Kosten
Ein Beschattungssystem für den Wintergarten kostet zwischen 2.000 und 3.500 Euro. Besonders bei südlich oder westlich ausgerichteten Wintergärten ist Sonnenschutz wichtig, um Überhitzung zu vermeiden. Die Kosten variieren je nach System:
Innenliegende Jalousien/Plissees: 1.000 bis 2.000 Euro
Außenliegende Markisen/Raffstores: 2.500 bis 3.500 Euro
Elektrische Steuerung: 500 bis 1.000 Euro
Regionale Wintergarten-Fachfirmen sind mit den aktuellen Vorschriften bestens vertraut. Sie unterstützen Sie bei der Planung und Baugenehmigung Ihres Wintergartens sowie der rechtssicheren Umsetzung. So können Sie sicher sein, dass Ihr Wintergarten am Ende allen gesetzlichen Bestimmungen entspricht.
Wie hoch sind die laufenden Nebenkosten eines Wintergartens?
Die laufenden Nebenkosten eines Wintergartens liegen bei 120 bis 300 Euro pro Jahr für Kaltwintergärten und 430 bis 980 Euro pro Jahr für beheizte Warmwintergärten. Die Kosten setzen sich hauptsächlich aus Heizung, Reinigung, Wartung und optionaler Versicherung zusammen.
Kosten sind Richtwerte zur Orientierung. (Stand Juni 2026)
Heizkosten für einen Wintergarten
Bei guter Dämmung und energieeffizienter Verglasung können die Heizkosten eine Wintergartens auf 200 bis 300 Euro pro Jahr reduziert werden. Schlecht isolierte Wintergärten können hingegen bis zu 500 Euro oder mehr verursachen.
Abhängig sind die Heizkosten für Wintergärten von
der Größe des Wintergartens,
der Qualität der Verglasung,
dem Heizsystem und
der Nutzungsintensität.
Kosten für die Reinigung eines Wintergartens
Eine professionelle Reinigung eines Wintergartens kostet ca. 100 bis 200 Euro im Jahr. Wenn Sie Ihren Wintergarten selbst reinigen, ist es deutlich günstiger. Eine selbstreinigende Verglasung kann die Reinigungsintervalle verlängern und langfristig Kosten sparen, erfordert aber eine höhere Anfangsinvestition.
Eigenreinigung: Materialkosten von ca. 20 bis 50 Euro/Jahr für Glasreiniger und Pflegemittel
Professionelle Reinigung: 100 bis 200 Euro/Jahr; 1-2 Mal jährlich, je nach Größe
Kosten für Wartung und Instandhaltung eines Wintergartens
Die jährlichen Wartungskosten für einen Wintergarten liegen bei 50 bis 200 Euro, abhängig vom Rahmenmaterial und der installierten Technik.
Dichtungen und Beschläge prüfen: 50 bis 100 Euro/Jahr
Beschattungssysteme warten: 30 bis 80 Euro/Jahr
Holzpflege (bei Holzrahmen): zusätzlich 50 bis 100 Euro alle 2-3 Jahre
Kosten für eine Versicherung des Wintergartens
Die Versicherung eines Wintergartens kostet 20 bis 80 Euro pro Jahr als Erhöhung Ihrer bestehenden Gebäudeversicherung. Ein Wintergarten sollte in Ihrer Gebäudeversicherung mitversichert sein.
Kaltwintergarten: ca. 20 bis 50 Euro/Jahr; Erhöhung der Versicherungsprämie
Warmwintergarten: ca. 30 bis 80 Euro/Jahr; höherer Wert, entsprechend höhere Prämie
Wie können Sie Kosten beim Wintergarten sparen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kosten für einen Wintergarten zu reduzieren.
Spartipps für Wintergärten auf einen Blick:
Mehrere Angebote vergleichen: Einsparungen von bis zu 5.000 Euro möglich
Förderungen nutzen: Bis zu 20 Prozent der Kosten als Zuschuss oder steuerlich absetzen
Saisonale Angebote: In der Nebensaison günstigere Konditionen
Materialwahl: Kunststoff statt Holz-Alu spart bis zu 40.000 Euro
Größe optimieren: Kleinere Wintergärten (10-15 m²) deutlich günstiger
Lohnt sich ein Angebotsvergleich?
Ja, wenn Sie Angebote von verschiedenen Anbietern einholen, kann Ihnen das mehrere Tausend Euro ersparen. Der Grund dafür ist, dass die Preise je nach Anbieter stark variieren, da unterschiedliche Rabatte und Konditionen angeboten werden.
Darauf sollten Sie beim Angebotsvergleich achten:
Sind Montagekosten im Kaufpreis enthalten?
Sind Fundament und Bodenplatte inklusive?
Wie hoch sind die Lieferkosten?
Gibt es Aufpreise für Sonderwünsche?
Bietet der Anbieter saisonale Rabatte wie z. B. in der Nebensaison?
Förderungen und Zuschüsse für Wintergärten 2026
Für wärmegedämmte und energieeffiziente Wintergärten gibt es staatliche Förderungen. Detaillierte Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel „Förderungen für Wintergärten 2026”.
BAFA-Zuschuss: Bis zu 20 Prozent der Kosten für beheizte Wintergärten mit Mehrfachverglasung; Energieberater erforderlich
KfW-Kredite: Bis zu 150.000 Euro zinsgünstige Darlehen für Neubau, Sanierung oder altersgerechten Umbau, teilweise mit Tilgungszuschuss bis 25 Prozent
Steuerliche Absetzung: 20 Prozent von max. 6.000 Euro/Jahr; kombinierbar mit anderen Förderungen
Wintergarten selber bauen – Lohnt sich das?
Auf den ersten Blick scheinen die Einsparungen durch den Eigenbau eines Wintergartens lohnenswert zu sein. Für die meisten ist die Beauftragung einer Fachfirma die bessere Wahl. Die Mehrkosten werden durch Gewährleistung, fachgerechte Ausführung, Förderungsmöglichkeiten und Zeitersparnis oft wieder ausgeglichen. Zudem können Sie sicher sein, dass Ihr Wintergarten allen baulichen und energetischen Anforderungen entspricht.
Kostenvergleich: Selbstbau vs. Fachfirma
*Erdarbeiten und Betonarbeiten erfordern oft trotzdem Fachfirmen. (Stand Juni 2026)
Potenzielle Ersparnis beim Selbstbau: 3.000 bis 8.000 Euro, jedoch mit Risiken verbunden.
Keine Gewährleistung: Bei Fehlern oder Schäden trägt man selbst die Kosten
Kein Versicherungsschutz: Fachfirmen haben Betriebshaftpflicht
Baugenehmigung schwieriger: Bauämter verlangen oft Nachweise von Fachbetrieben
Keine Förderung möglich: BAFA und KfW setzen Fachfirmen voraus
Hoher Zeitaufwand: 80-120 Stunden Arbeitszeit
Spezialwerkzeug erforderlich: Zusätzliche Kosten für Miete oder Kauf
Statik und Abdichtung: Fehler können zu Wasserschäden oder Einsturzgefahr führen
Wir von Aroundhome unterstützen Sie dabei, Ihre Hausprojekte erfolgreich und stressfrei umzusetzen – durch individuelle Beratung und die Vermittlung passender Fachfirmen. Unser Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich, wir finanzieren uns über die Zusammenarbeit mit den Fachfirmen.
Fachfirma finden- > 500.000
erfolgreich an Fachfirmen vermittelte Aufträge pro Jahr
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Produkte und Dienstleistungen rund ums Eigenheim
Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Kaltwintergarten mit Montage?
Ein Kaltwintergarten kostet mit Montage ab etwa 10.000 Euro für kleine Standardmodelle. Bei durchschnittlicher Größe von ca. 15 bis 20 m² liegen die Gesamtkosten inklusive Fundament, Material und Montage zwischen 10.000 und 25.000 Euro. Größere oder hochwertigere Ausführungen können bis 40.000 Euro kosten.
Was kostet ein Wintergarten mit 20 m²?
Ein Kaltwintergarten mit 20 m² kostet etwa 10.000 bis 18.000 Euro. Ein Warmwintergarten derselben Größe liegt zwischen 28.000 und 110.000 Euro, je nach Ausstattung, Isolierung und Heizsystem.
Was kostet ein Wintergarten mit 12 m²?
Bei 12 m² Grundfläche kostet ein Kaltwintergarten ca. 6.000 bis 11.000 Euro. Ein Warmwintergarten beginnt bei rund 17.000 Euro und kann je nach Ausstattung bis 66.000 Euro oder mehr erreichen.
Was kostet ein Wintergarten mit 15 m²?
Ein Kaltwintergarten mit 15 m² kostet etwa 7.500 bis 13.500 Euro. Ein Warmwintergarten liegt bei 21.000 bis 82.500 Euro, abhängig von Verglasung, Dämmung und Heizung.
Was kostet ein Wintergarten mit 30 m²?
Bei 30 m² Fläche entstehen für einen Kaltwintergarten Kosten von ca. 15.000 bis 27.000 Euro. Ein Warmwintergarten kostet zwischen 42.000 und 165.000 Euro oder mehr, je nach gewünschter Ausstattung und Energiestandard.
Was kostet ein Wintergarten mit 25 m²?
Ein Kaltwintergarten mit 25 m² kostet etwa 12.500 bis 22.500 Euro. Für einen Warmwintergarten fallen 35.000 bis 137.500 Euro an, je nach Isolierung, Verglasung und technischer Ausstattung.
Was ist günstiger: Kaltwintergarten oder Warmwintergarten?
Ein Kaltwintergarten ist deutlich günstiger und kostet ab etwa 10.000 Euro, während ein Warmwintergarten ab 50.000 Euro beginnt. Der Preisunterschied erklärt sich durch die aufwändigere Isolierung, Heizung und Wärmedämmung beim Warmwintergarten. Dafür ist der Warmwintergarten ganzjährig als vollwertiger Wohnraum nutzbar, während der Kaltwintergarten hauptsächlich als Übergangsraum dient.
Welche laufenden Kosten hat ein Wintergarten?
Ein unbeheizter Kaltwintergarten verursacht jährlich etwa 50 bis 200 Euro für Reinigung und Wartung. Beheizte Warmwintergärten haben zusätzlich Heizkosten von 200 bis 500 Euro pro Jahr sowie weitere laufende Kosten für Versicherung und Instandhaltung, insgesamt etwa 430 bis 980 Euro jährlich.