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Preise im Überblick

Solaranlage Kosten & Preise: Lohnt sich Photovoltaik?

Redaktionsbild von der Autorin
Undine Tackmann
14. Januar 2022

Das Wichtigste in Kürze

  • Aktuell zahlen Sie für eine schlüsselfertige PV-Anlage mit 5 bis 15 kWp etwa 2.400 bis 3.200 Euro/kWp.
  • Ein Stromspeicher ist optional. Er kostet circa 600 bis 1.000 Euro pro kWh Speicherleistung.
  • Die Stromgestehungskosten beschreiben den Preis pro kWh, den Verbraucher:innen für selbst erzeugten Solarstrom zahlen müssen. Dieser beträgt zwischen 6 bis 11 Cent/kWh.

Entwicklung der Photovoltaik Kosten

Photovoltaikanlagen auf Hausdächern sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Ein Blick durch Ihre Nachbarschaft zeigt, dass Solaranlagen auch für Privatpersonen zunehmend beliebter werden. Dieser Trend spiegelt sich auch in der Entwicklung der Preise von Photovoltaik wieder: Im Jahr 2006 zahlten Besitzer einer Photovoltaikanlage noch über 4.500 Euro pro kWp. Heute zahlen Interessenten pro kWp ca. 2.400 bis 3.200 Euro bei Anlagen mit 5 bis 11 kWp Leistung inkl. Montage. Durch diese niedrigen Anschaffungskosten haben Photovoltaikanlagen eine kürzere Amortisationszeit und werden für nahezu jeden Hausbesitzer wirtschaftlich rentabel.

Was kostet eine Solaranlage?

Die Kosten einer Photovoltaikanlage betragen derzeit etwa 2.400 bis 3.200 Euro pro kWp bei Anlagen mit 5 bis 11 kWp Leistung. In der Regel erhalten Sie Ihre Photovoltaikanlage als Gesamtpaket von einer Fachfirma. Die Preise gelten dabei meist inklusive der Montagekosten.

Den größten Faktor der Kosten für Photovoltaik machen, mit knapp der Hälfte des Anschaffungspreises, die gewählten Photovoltaikmodule aus. Die restlichen Kosten für die Solaranlage setzen sich aus den anderen Bauteilen, dem Montagesystem und dem Stromanschluss zusammen. Ein Stromspeicher ist optional, in den meisten Fällen jedoch empfehlenswert.

Mehrere Häuser mit Photovoltaikanlagen auf Hausdächer
Photovoltaikanlagen auf Hausdächern sind mittlerweile keine Seltenheit mehr.

Preise für Solarmodule

Je nachdem, welche Modulart Sie wählen, variieren die Preise stark. Mit dem Wirkungsgrad eines Moduls steigt auch der Endpreis. So sind leistungsstarke kristalline Module teurer als schwächere Dünnschichtmodule. Demnach wird auch der Solaranlage-Preis in Abhängigkeit vom Modul teurer oder günstiger.

Struktur Monokristallines Solarmodul
Mit dem richtigen Modul zu mehr Strom

Kosten für den Wechselrichter

Ein Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen produzierten Gleichstrom in für uns nutzbaren Wechselstrom um. Somit ist er unverzichtbar, wenn Sie den Strom Ihrer Photovoltaikanlage für Ihren eigenen Haushalt nutzen möchten. Die Kosten für das Gerät ist von der Nennleistung abhängig. Das bedeutet, je weniger Energie bei der Umwandlung des Stroms verloren geht, desto teurer das Produkt

Für private Photovoltaikanlagen sind Wechselrichter mit einer niedrigeren Nennleistung meist ausreichend. Im Schnitt kostet ein Wechselrichter 230 Euro pro kW. Dieser ist in der Regel im Preis der Solaranlage enthalten.

Preise für Stromspeicher

Der Einbau eines Stromspeichers gehört nicht zur Standardausrüstung einer Photovoltaikanlage. Ohne Speicher müssen Sie den produzierten Solarstrom jedoch direkt verbrauchen, einspeisen oder verfallen lassen.

Ein Stromspeicher sichert den erzeugten Strom, sodass Sie diesen zu einem späteren Zeitpunkt nutzen können. Somit kann ein Speicher den Eigenverbrauch Ihres Solarstroms von etwa 30 Prozent auf zwischen 70 bis 80 Prozent erhöhen. Die Kosten pro kWh installierter Speicherkapazität schwanken von 600 bis ca. 1.000 Euro (netto).

Sinkende Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist eine staatliche Vergütung, welche Besitzern von Photovoltaikanlagen pro eingespeiste Kilowattstunde ausgezahlt wird. Haben Sie keinen Speicher, können Sie demzufolge Ihren ungenutzten Strom einspeisen und dafür eine Vergütung erhalten. In Anbetracht der sinkenden Einspeisevergütung und der parallel ansteigenden Netzstromspeise ist das Speichern und die Selbstnutzung von Solarstrom meist jedoch rentabler.

Außenansicht von Haus mit Photovoltaikanlage auf Hausdach
Eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher kann für Privathaushalte rentabler sein.

Betriebskosten für Photovoltaikanlagen

Genau wie bei anderen Geräten, müssen Sie auch bei den Kosten einer Photovoltaikanlage mit ein paar laufenden Betriebskosten rechnen. Diese betragen im Schnitt ein Prozent der Investitionskosten.

Zu zahlende Stromkosten

Trotz eigener Stromproduktion ist Ihr Solarstrom für Sie nicht vollkommen kostenfrei. Die Preise für Solarstrom werden Stromgestehungskosten genannt. Jedoch fallen diese im Vergleich zum öffentlichen Netzstrom viel günstiger aus:

Regelmäßige Wartungskosten

Eine Solaranlage für den Privatgebrauch mit circa 10 kWp Leistung benötigt in der Regel keine Wartung. Ein Wartungsvertrag lohnt sich deswegen meist erst für Solaranlagen ab 100 kWp Leistung. In solchen Fällen betragen die Wartungskosten über einen Vertrag im Schnitt 150 Euro im Jahr.

Gelegentliche Reinigungskosten

Ist Ihre Moduloberfläche stark verschmutzt, kann es zu Ertragseinbußen kommen. Meist reicht ein kräftiger Regenschauer, um die Solarmodule von Verschmutzungen durch Laub, Staub oder Blütenpollen zu befreien. Unter Umständen kann jedoch auch eine professionelle Modulreinigung sinnvoll sein, beispielsweise wenn Sie in einer Gegend mit starkem Verkehr oder landwirtschaftlicher Belastung wohnen. Rechnen Sie für eine fachmännische Reinigung mit Kosten von circa 2,50 Euro pro Quadratmeter.

Photovoltaikmodule werden gesäubert
Beugen Sie Ertragsverluste durch eine jährliche Reinigung Ihrer Photovoltaikmodule vor.

Versicherungen für Photovoltaik

In Abhängigkeit zur Anlagengröße kann eine zusätzliche Versicherung für Ihre Photovoltaikanlage sinnvoll sein. Fragen Sie jedoch zuerst bei Ihrer Haftpflichtversicherung nach, ob Sie die Anlage mit in den Vertrag aufnehmen können. Einige Firmen sichern Sie auch hier gegen hohe Reparaturkosten ab. Ansonsten bieten auch Solarfachfirmen spezielle Versicherungen für circa 50 Euro im Jahr an.

Fördergelder und Finanzierungshilfen

Auch wenn die Photovoltaikpreise in den letzten Jahren stark gesunken sind, müssen Sie in den meisten Fällen die Investition in eine Solaranlage nicht allein stemmen. Da Solarenergie vom Staat als sehr umweltfreundlich eingestuft wird, gibt es mehrere Finanzierungsmöglichkeiten für Anlagenbetreiber:innen von Photovoltaikanlagen. Informieren Sie sich bei Ihrer Solarexpertin oder Ihrem Solarexperten, welche regionalen Förderungen für Sie infrage kommen.

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So finden Sie das passende Angebot

Trotz sinkender Anschaffungskosten ist eine Photovoltaikanlage keine Investition, die leichtfertig getätigt wird. Ein Solarteur hilft Ihnen, die passende Anlage für Ihr Hausdach zu planen. Damit Sie den optimalen Anbieter finden, lohnt es sich, mehrere Angebote einzuholen und diese miteinander zu vergleichen.

Aroundhome hilft Ihnen bei der Suche nach dem geeigneten Betrieb. In unserem Online-Fragenbogen erfragen wir alle für Sie relevanten Leistungen Ihrer Anlage und suchen für Sie kostenlos* bis drei von uns geprüfte Fachfirmen aus Ihrer Umgebung aus. Die Angebote der Fachfirmen können Sie anschließend von zu Hause aus vergleichen. Am Ende entscheiden Sie, mit welcher Firma Sie Ihre Solaranlage planen möchten.

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