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Mit welchen Hausnotruf Kosten müssen Sie rechnen?

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Die Preise eines Hausnotrufs variieren je nach Anbieter und den enthaltenen Leistungen. Ein Basis-Hausnotrufsystem kostet monatlich knapp 25 Euro. Haben Sie einen Pflegegrad, haben Sie gute Chancen, dass Ihnen ein Teil der Kosten sogar erstattet wird. Wir geben Ihnen einen Überblick über die Leistungen der verschiedenen Notrufsysteme und ihre Preise.

Lina Strauss, Online-Redakteurin
Lina Strauss
Aktualisiert am
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Was kostet ein Hausnotruf für Senior:innen 2026?

Ein Hausnotruf für Senior:innen kostet zwischen 25,50 und 35 Euro pro Monat im Basistarif. Zusätzlich kommt je nach Anbieter eine einmalige Anschlussgebühr von 0 bis 90 Euro hinzu. Zusatzleistungen wie ein Schlüsselverwahrung oder ein Sturzmelder kosten 5 bis 80 Euro einmalig oder als monatliche Miete. Wenn ein Pflegegrad vorliegt, übernimmt die Pflegekasse 25,50 Euro Ihrer Hausnotrufkosten im Monat.

Was kostet ein Hausnotruf ohne Pflegegrad?

Ohne Pflegegrad müssen Sie mit folgenden Preisen für Ihren Hausnotruf rechnen:

  • Monatliche Kosten Basistarif: 25,50 bis 35 Euro

  • Einmalige Anschlussgebühr für Hausnotruf: 0 bis 90 Euro

  • Kosten für Zusatzleistungen: 5 bis 80 Euro zusätzlich

Preise für Hausnotrufsysteme im Vergleich

Die meisten Anbieter richten die Preise für ihr Notrufsystem im Basistarif auf den Pflegekassen-Zuschuss von 25,50 Euro aus. Die Kosten für Anschlussgebühren und Zusatzleistungen variieren dagegen erheblich. Die folgende Übersicht zeigt einen Preisvergleich der Hausnotruf-Anbieter:

Anbieter für Hausnotruf

Basiskosten pro Monat

Zusatzleistungen

Anschlussgebühr (einmalig)

Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)

25,50 €

ab 45 €

ca. 39 €

Arbeiterwohlfahrt (AWO)

25,50 €

ab 50 €

ca. 20 - 90 €

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

25,50 €

ab 51 €

ca. 49 €

EasierLife

34,95 €

44,95 €

49,90€

Johanniter

25,50 €

ab 54 €

ca. 49 €

Malteser

25,50 €

ab 62 €

-

Libify

30,35 €

ab 39,90 €

ca. 20 - 60 €

ProVita

30 €

ab 44,50 €

ca. 50 €

Sonotel

25,50 €

Einmalig 79 € oder monatlich 5 € extra

-

Vitakt

25,50 €

25,50 € (plus einmalig 86 €)

-

Volkssolidarität

25,50 €

ab 51 €

ca. 45 €

Stand: Februar 2026

Ein Preisvergleich lohnt sich

Bei der großen Auswahl an Modellen und Anbietern können Sie schnell den Überblick verlieren. Die tatsächlichen Gesamtkosten für einen Hausnotruf sind oft erst nach einer Anfrage ersichtlich. Mit einem Vergleichsportal wie Aroundhome können Sie jedoch noch vor Vertragsabschluss mehrere Anbieter auswählen und einen Preisvergleich für Ihren Hausnotruf starten.

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Welche Zusatzleistungen für Notrufsysteme gibt es?

Im Basispaket enthalten sind in der Regel:

  • Bereitstellung der Geräte (Basisstation und Funksender) zur Miete

  • Installation des Notrufsystems

  • 24-Stunden-Erreichbarkeit der Notrufzentrale, die im Ernstfall die nötigen Schritte einleitet

  • kurzfristiger Austausch von defekten Geräten

Zusatzleistungen können zum Beispiel sein:

  • Schlüsselhinterlegung oder GPS-Tracking

  • Kontaktmatten oder „Alles-okay-Taste“

  • Rauchmelder oder Bewegungsmelder mit Inaktivitätsalarm

  • Mobiler Notruf über Notrufhandy oder Sender

  • Sturzmelder oder Fallsensoren

Was ein Hausnotruf im Monat kostet, hängt zu einem großen Teil von den Zusatzleistungen ab. Extras können die monatliche Grundmiete um 50 Prozent oder mehr erhöhen.

Was kosten Zusatzleistungen für den Hausnotruf?

Für zusätzliche Geräte wie einen Rauchmelder müssen Sie oft eine einmalige Gebühr von 40 bis 90 Euro zahlen. Ein Notrufsystem mit Uhr statt mit Armband kann einmalig mehr als 200 Euro kosten.

Andere Extras wie ein Sturzsensor, eine Schlüsselhinterlegung oder ein Anrufdienst kosten circa 5 bis 30 Euro mehr pro Monat. Oft können Sie auch Premium- oder Komplettpakete buchen. Diese decken für eine monatliche Miete zwischen 40 und 80 Euro verschiedene Zusatzleistungen beim Hausnotruf ab.

Wann sind welche Zusatzleistungen sinnvoll?

Grundsätzlich kann ein Hausnotruf im Basistarif völlig ausreichend sein. Bei besonderen Lebensumständen, Krankheitsbildern oder Komfortwünschen können Extras jedoch sinnvoll sein:

  • Schlüsselhinterlegung: Wenn Sie allein leben und im Notfall niemand schnell vor Ort ist, um die Tür zu öffnen.

  • GPS-Tracking: Wenn Sie viel unterwegs sind oder an Orientierungsstörungen wie Demenz leiden.

  • Mobiler Notruf: Wenn Sie aktiv sind, regelmäßig spazieren gehen oder sich häufig außerhalb Ihrer Wohnung bewegen.

  • Sturzmelder/Fallsensoren: Wenn Sie sturzgefährdet sind oder nach einem Sturz möglicherweise nicht selbst den Notrufknopf drücken können.

  • Rauchmelder: Wenn Sie vergesslich sind und beispielsweise den Herd nicht immer ausschalten.

  • Bewegungsmelder mit Inaktivitätsalarm: Wenn Sie allein leben und Angehörige informiert werden sollen, falls über längere Zeit keine Bewegung registriert wird.

  • „Alles-okay-Taste“: Wenn Sie täglich bestätigen möchten, dass es Ihnen gut geht, ohne jeden Tag Ihre Angehörigen anrufen zu müssen.

Szene in einer hellen, modernen Küche: ältere Frau mit kurzen weißen Haaren und gestreiftem Oberteil trägt ein Notruf-Armband und stützt sich auf die Arbeitsplatte. Neben ihr steht ein jüngerer Mann im weißen Hemd mit Smartwatch; im Hintergrund sind Holzschränke, Beleuchtung und Küchengeräte zu sehen.
Viele Angehörige befürworten einen Hausnotruf, da er allen Beteiligten mehr Sicherheit gibt.

Wann zahlt die Pflegekasse den Hausnotruf?

Die Pflegekasse übernimmt einen Teil der Kosten für den Hausnotruf, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Da der Hausnotruf ist ein anerkanntes Pflegehilfsmittel kann sie Pflegekasse ab Pflegegrad 1 einen Zuschuss von 25,50 Euro im Monat für die Notrufknopf-Kosten zahlen. Damit sind die Grundgebühren der meisten Hausnotrufsysteme abgedeckt. Lediglich die Anschlussgebühr und die Zusatzleistungen müssen Sie selbst zahlen.

Viele Anbieter für Hausnotrufe helfen Ihnen bei der Antragstellung für die Kostenübernahme durch die Pflegekasse. Finden Sie mit Aroundhome schnell und einfach passende Anbieter aus Ihrer Region.

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Wie Sie beim Hausnotruf Kosten sparen

Ob Pflegekassen-Zuschuss, steuerliche Absetzung oder Angebotsvergleich – Sie können an vielen Stellen beim Kauf Ihres neuen Notrufsystems Kosten einsparen. Unsere drei wichtigsten Tipps sind:

1. Pflegekassen-Kostenübernahme beantragen

Bei den Hausnotruf-Preisen können Sie mit dem Pflegekassen-Zuschuss von 25,50 Euro im Monat einsparen. Haben Sie noch keinen Pflegegrad, sollten Sie daher in Betracht ziehen, einen zu beantragen. Der Pflegegrad 1 wird bereits bei geringen Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten gewährt.

2. Hausnotrufkosten von der Steuer absetzen

Nach einem Urteil des BFH von 2015 sind Hausnotruf-Kosten als haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a EStG absetzbar. Allerdings hat der BFH im Jahr 2023 klargestellt, dass dies nur gilt, wenn der Notruf-Anbieter eigene Rettungskräfte zur Verfügung stellt. Verständigt die Servicezentrale lediglich einen externen Rettungsdienst oder Angehörige, können die Kosten nicht abgesetzt werden.

Alternativ lässt sich der Hausnotruf als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG steuerlich absetzen. Voraussetzung hierfür ist ein anerkannter Pflegegrad und dass der Hausnotruf aus gesundheitlichen Gründen zwingend erforderlich ist. Eine reine Vorsorgemaßnahme reicht nicht aus.

3. Notrufsysteme vergleichen

Mit einem Hausnotruf-Preisvergleich sparen Sie nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Denn die Gegenüberstellung unterschiedlicher Angebote ist oft zeitaufwendig und unübersichtlich.

Für die Kostenübernahme muss der Hausnotrufdienst von Ihrer Kasse anerkannt sein. Informieren Sie sich daher vorher bei Ihrer Pflegekasse, ob das ausgesuchte Modell Ihres Anbieters als Pflegehilfsmittel infrage kommt.

Das ist Aroundhome

Wir von Aroundhome unterstützen Sie dabei, Ihre Hausprojekte erfolgreich und stressfrei umzusetzen – durch individuelle Beratung und die Vermittlung passender Fachfirmen. Unser Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich, wir finanzieren uns über die Zusammenarbeit mit den Fachfirmen.

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Häufig gestellte Fragen

Wer übernimmt die Kosten für einen Hausnotruf?

Die Pflegekasse ist für die Bezuschussung eines Hausnotrufsystems zuständig. Pflegekassen sind den Krankenkassen angegliedert. Sie sind zuständig für die Gelder der Pflegeversicherung.

Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten für den Hausnotruf?

Die Hausnotrufkosten werden nicht von der Krankenkasse sondern von der Pflegekasse übernommen, wenn ein Pflegegrad vorhanden ist und eine Notsituation zu erwarten ist, aus der sich die betroffene Person nicht selbst befreien kann. Sind sie bereits älter und wohnen alleine, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihnen ein Zuschuss für die Hausnotruf Kosten gewährt wird. Wohnen Sie dagegen zum Beispiel zur besseren Unterstützung bei Angehörigen, sollten Sie schildern, warum dennoch eine Notsituation eintreten könnte.

Was kostet ein Hausnotruf im Monat?

Die monatlichen Kosten für das Basispaket belaufen sich bei den meisten Anbietern auf 20 bis 25,50 Euro. Wer über einen Pflegegrad verfügt, kann bei der Pflegekasse einen Antrag auf Kostenübernahme in Höhe von 25,50 Euro stellen. Damit sind die Grundgebühren abgedeckt und Sie zahlen 0 Euro monatlich für Ihren Hausnotruf. Die einmalige Anschlussgebühr sowie Zusatzleistungen tragen Sie selbst. Extras kosten durchschnittlich 10 bis 30 Euro im Monat, je nach Leistung.

Kann ich einen Hausnotruf für Angehörige kaufen?

Es kommt sehr häufig vor, dass Angehörige sich um das Notrufsystem von ihren älteren oder chronisch kranken Familienmitgliedern kümmern. Als Angehörige können Sie sich in der Regel schon bei der Beratung problemlos bei den Herstellern als Kontaktperson eintragen lassen und Ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse hinterlegen.

Wird ein Hausnotruf von der Kasse bezahlt?

Als anerkanntes Pflegehilfsmittel wird der Hausnotruf von der Pflegekasse gezahlt, ab Pflegegrad 1. Weitere Voraussetzungen sind, dass die Person allein lebt oder mit einer Person zusammen, die im Ernstfall nicht zuverlässig Hilfe holen könnte. Außerdem muss jederzeit mit einer Notsituation zu rechnen sein und ein handelsübliches Telefon im Notfall nicht bedient werden können.

Was kostet ein Hausnotruf bei Pflegestufe 2 oder 3?

Bei Pflegegrad (ehemals Pflegestufe) 2 oder 3 kostet ein Hausnotruf im Basistarif 0 Euro. Die Pflegekasse zahlt für alle Pflegegrade gleich viel für einen Hausnotruf, nämlich 25,50 Euro im Monat. Dieser Betrag deckt die Basistarife der meisten Hausnotruf-Anbieter ab.

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