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Notrufarmband – unsere Tipps für den Kauf

Wenn Senioren alleine in ihrer Wohnung leben, ist bei Stürzen oder kleinen Unfällen keine direkte Hilfe verfügbar. Ein Notrufarmband löst dieses Problem und informiert eine Notrufzentrale oder die Familie über eine Notsituation, was im Extremfall über Leben und Tod entscheiden kann. Lesen Sie hier, worauf Sie beim Kauf eines solchen Armbands achten müssen.

In Deutschland leben Millionen ältere Menschen alleine zu Hause. Mit steigendem Alter oder bei körperlichen Einschränkungen können Notfälle in den eigenen vier Wänden eintreten, für die eine schnelle Hilfe wichtig ist. Mit einem Notfallarmband für Senioren lässt sich ein Hilferuf einfach mittels Tastendruck absetzen, was dem Betroffenen und seinen Angehörigen größere Sicherheit im Alltag bietet.

Diese Vor- und Nachteile bietet das Notrufarmband

Aus folgenden Gründen ist ein Notrufarmband empfehlenswert:

  • Es ist klein und äußerst leicht.
  • Es lässt sich bequem und sicher wie eine Armbanduhr um das Handgelenk des Trägers legen. Oft nur mit einem einfachen Notrufknopf ausgestattet, wird beim Drücken ein Signal bei ein oder mehreren Empfängern abgesetzt. Familienmitglieder, der Pflegedienst oder eine Meldezentrale wissen so, dass ein Notfall vorliegt und schnelle Maßnahmen einzuleiten sind.
  • Jedes moderne Senioren-Notrufarmband ist einfach zu bedienen. Gerade technische Geräte können Senioren im höheren Alter verwirren. Das Notrufarmband bleibt mit seinem simplen Druckknopf hingegen einfach bedienbar.
  • Durch die Befestigung am Arm geht das Armband im Vergleich zu anderen Geräten wie dem Notruftelefon nicht allzu einfach verloren.
  • In der Regel ist ein Notrufarmband wasserfest und kann dadurch auch beim Duschen, Baden und Spülen getragen werden.
  • Mit vielfältigen Funktionen, die etwas später genauer beschrieben werden, lässt sich die Technik an alle persönlichen Bedürfnisse anpassen.
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Abhängig vom jeweiligen Träger können folgende Nachteile eintreten:

  • Das Armband sollte durchgehend getragen werden, was bei Hautkrankheiten als unangenehm empfunden werden kann.
  • Dem Träger muss bewusst sein, dass das Drücken des Knopfes ausschließlich in echten Notfällen erfolgen darf. Bei geistiger Beeinträchtigung oder einer fortschreitenden Demenz kann es sonst zum "Fehlalarm" kommen.

Funktionen und Ausstattung von Notrufarmbändern

In seiner Grundfunktion leitet ein Knopfdruck auf das Notrufarmband den Alarm an die Basisstation und anschließend an ein oder mehreren Stellen (Angehörige oder Notrufzentrale) weiter. Daneben gibt es je nach Hersteller attraktive Zusatzfunktionen.

Zu den wichtigsten Extras moderner Notrufarmbänder gehören:

  • Freisprechfunktion: Nach der Betätigung des Knopfes können die Notrufzentrale oder ein Familienmitglieder über ihre Empfängereinheit Kontakt zum Senior aufnehmen. Im direkten Gespräch lässt sich einfacher abklären, was dem Absender des Notrufs fehlt und wie schnell er Hilfe benötigt.
  • Handsender: Wenn ein permanentes Tragen des Notrufgeräts am Handgelenk nicht gewünscht oder möglich ist, sind viele Modelle als Handsysteme nutzbar. Diese lassen sich frei in der Wohnung transportieren und sind für Senioren sinnvoll, die sich noch sicher in den eigenen vier Wänden bewegen. Das Absetzen des Notrufs wird so auch im Garten oder vor der Haustüre möglich.
  • umgekehrte Funktionsweise: Falls eine akute Gefährdung der Gesundheit vorliegt oder sich Angehörige große Sorgen machen, kann das Notrufarmband im umgekehrten Modus genutzt werden. Der Senior betätigt hierbei die Taste in regelmäßigen Abständen und zeigt so, dass es ihm gut geht. Ein Notfall liegt bei längerem Ausbleiben des Tastendrucks vor.

Wie teuer ist das Alarm-Armband für Senioren?

Die verschiedenen Notrufsystem-Modelle werden stetig weiterentwickelt, über die Jahre kommen immer mehr Geräte auf den Markt. Der Preis für ein Notrufarmband hängt wesentlich von der technischen Ausstattung und weiterem Zubehör für ein sicheres Wohnen im Alter ab. Aktuelle Modelle liegen bei 50 bis 150 Euro (modellabhängig mit GPS-Ortung und Telefonfunktion oder inklusive Seniorentelefon).

Bei Bedarf ist zu prüfen, ob sich das Notrufarmband technisch in ein Smart-Home einbinden lässt. Bei modernen Geräten wird keine gesonderte Empfängereinheit benötigt. Die Verbindung erfolgt stattdessen ganz einfach über den Router des Hauses.

Tipp:

Notrufuhr, Armband oder Handy? Da viele Interessenten im Vorfeld nicht wissen, welche Funktionen das Notrufsystem erfüllen soll, hilft Ihnen Aroundhome beim Kauf weiter: Über unseren Onlinefragebogen können Sie bequem Ihre Wünsche und Bedürfnisse angeben. Anschließend vermitteln wir Ihnen bis zu drei Anbieter von Notrufsystemen, von denen Sie individuelle Angebote erhalten. Das Beste: Unser Angebot ist für Sie völlig kostenlos und unverbindlich!

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