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Photovoltaik und Steuern: Die wichtigsten Punkte einfach erklärt

Redaktionsbild von der Autorin
Undine Tackmann
25. März 2022

Das Wichtigste in Kürze

  • Unter bestimmten Voraussetzungen entfällt die Einkommensteuer durch die Vereinfachungsregelung.

  • Bei einem jährlichen Umsatz von bis zu 22.000 Euro aus verkauftem Solarstrom gelten Sie als Kleinunternehmer und zahlen keine Umsatzsteuer.

  • 20 Prozent der Anschaffungskosten können Sie als Sonderabschreibung geltend machen und auf das Jahr der Anschaffung und die folgenden vier Jahre verteilen.

  • Die anfallenden Kosten können Sie als Betriebsausgabe bzw. Werbungskosten in der Steuererklärung aufführen.

Betreiben Sie eine Solaranlage auf Ihrem privaten Hausdach, kommen diverse Steuerpflichten auf Sie zu. Diese sind in erster Linie davon abhängig, wie groß Ihre Anlage ist, ob Sie Solarstrom auch verkaufen oder nur selbst nutzen. Dabei existiert eine Reihe an Möglichkeiten, wie Sie Steuern einsparen können – von diversen Abschreibungen über Investitionsabzug bis hin zur Rückerstattung der Umsatzsteuer. Verschaffen Sie sich einen Überblick und sparen Sie bares Geld.

Wann müssen Sie Einkommensteuer auf Ihren Solarstrom zahlen?

Einkommensteuerpflichtig sind Sie immer dann, wenn Sie einen Teil Ihres selbst erzeugten Solarstroms an andere liefern und dafür Geld erhalten, beispielsweise indem Sie Solarstrom einspeisen und dafür eine Einspeisevergütung bekommen. In diesem Fall sind Sie unternehmerisch tätig und somit fällt auf den erzielten Gewinn Umsatzsteuer an. Demnach müssen Sie den Gewinn in Ihrer Steuererklärung angeben und darauf Steuern zahlen.

Wie können Sie sich von der Einkommensteuer befreien?

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie sich von der Einkommensteuer befreien können:

  • Die einfachste Variante, die Einkommensteuer zu umgehen, ist, wenn Sie Ihren Strom nicht verkaufen und ausschließlich selbst nutzen. Das ist beispielsweise häufig bei kleinen Stecker-Solar-Anlagen für den Balkon der Fall. Gleiches gilt für Inselanlagen. In diesem Fall ist Ihr System in der Regel nicht mit dem Stromnetz verbunden, wodurch die Möglichkeit entfällt, Strom über das öffentliche Netz zu verkaufen.

  • Eine weitere Option, um sich von der Einkommensteuer zu befreien, ist, von der Vereinfachungsregelung Gebrauch zu machen. Dabei müssen Sie eventuelle Gewinne aus dem Anlagenbetrieb nicht mehr bei der Steuer angeben. Dazu müssen jedoch die vom Bundesfinanzamt festgelegten Voraussetzungen erfüllt werden.

Vereinfachungsregelung: Erfüllen Sie die Voraussetzungen?

Erst wenn Sie alle Voraussetzungen erfüllen, wird die Vereinfachungsregelung zur Einkommensteuerbefreiung für Sie interessant:

  • Sie sind Inhaber:in der Photovoltaikanlage.

  • Die Anlagenleistung beträgt maximal 10 Kilowatt.

  • Die Anlage wurde erst nach 2003 in Betrieb genommen.

  • Die Anlage befindet sich auf einem Ein- oder Zweifamilienhaus oder auf einem anderen Gebäude auf demselben Grundstück, beispielsweise auf der Garage oder dem Gartenhaus.

  • Sie leben in dem Haus, auf dem sich die Anlage befindet (als Eigentümer:in oder zur Miete), oder Sie sind Eigentümer:in des Gebäudes, wohnen aber nicht darin.

  • Ggf. nehmen Sie durch eine gelegentliche Vermietung von Räumen im Haus maximal 520 Euro pro Jahr ein (häusliche Arbeitszimmer bleiben unberücksichtigt).

Erfüllen Sie alle der oben genannten Voraussetzungen, haben Sie ein Wahlrecht, ob Sie von der Vereinfachungsregelung Gebrauch machen möchten und somit keine Einkommensteuer auf Gewinne zahlen, oder ob Sie weiterhin die Gewinne aus dem Betrieb Ihrer Photovoltaikanlage versteuern möchten.

Vereinfachungsregelung zustimmen

Wenn Sie sich für die Vereinfachungsregel entscheiden, geht das Finanzamt pauschal davon aus, dass Sie Ihre Anlage als Liebhaberei betreiben. Das heißt: Sie erwirtschaften mit Ihrer Anlage über die gesamte Betriebsdauer hinweg keine Gewinne. Ob dies wirklich zutrifft, überprüft das Finanzamt in der Regel nicht.

So beantragen Sie die Vereinfachungsregel

Um die Vereinfachungsregel zu nutzen, müssen Sie ein einfaches Schreiben an die Behörde aufsetzen, in dem Sie offen darlegen, dass Sie alle notwendigen Anforderungen erfüllen. Diese Regelung gilt dann für alle Steuererklärungen innerhalb der Betriebsdauer und solange sich bei Ihrer Anlagennutzung nichts ändert. Wenn Sie beispielsweise die Modulleistung auf über 10 Kilowatt erhöhen, müssen Sie das dem Finanzamt mitteilen. Die Vereinfachungsregel gilt für Sie dann nicht mehr.

Vereinfachungsregelung ablehnen

Entscheiden Sie sich gegen die Vereinfachungsregel, wird das Finanzamt überprüfen, ob Sie Ihre Anlage gewinnbringend betreiben können. Dazu müssen Sie Angaben zu Investitions- und Betriebskosten sowie zu den voraussichtlichen Erlösen machen. Erkennt das Finanzamt keine Gewinnerzielungsabsichten, wird Ihr Anlagenbetrieb als Liebhaberei und nicht als gewerblich eingestuft. Glaubt das Finanzamt hingegen, dass Sie über die gesamte Betriebsdauer Gewinn erzielen können, müssen Sie jedes Jahr eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) abgeben und den Gewinn versteuern.

Einspeisevergütung: Welche Steuern kommen auf Sie zu?

Das 2014 in Kraft getretene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) begünstigt auch private Stromproduzent:innen. Denn wer eine Photovoltaikanlage besitzt, nutzt den produzierten Strom in den meisten Fällen nicht nur selbst, sondern speist eine bestimmte Menge in das öffentliche Netz ein. Dafür zahlt der Netzbetreiber eine Einspeisevergütung. Ist das der Fall, gelten Sie als Unternehmer:in und können sich die Umsatzsteuer für die Anschaffung der Anlage erstatten lassen.

Die Erlöse aus der Einspeisevergütung sind unter Umständen einkommensteuerpflichtig. Liegen die Einnahmen unter 22.000 Euro, reicht eine formlose Gewinnaufstellung. Bei Einnahmen bis 50.000 Euro nutzen Sie ein Formular des Finanzamts - die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Einnahmen aus der Einspeisevergütung und Ausgaben wie die Versicherung, Schuldzinsen und die Miete für Stromzähler werden gegengerechnet. Der übrige Gewinn oder Verlust ist steuerlich relevant. Staatliche Zuschüsse gelten nicht als Einnahmen.

Kleines Modellhaus mit Solaranlage auf Dach
Lohnt sich Einspeisen noch?

Umsatzsteuerbefreiung durch Kleinunternehmerregelung?

Speisen Sie als Eigentümer:in Ihrer Photovoltaikanlage Strom in das öffentliche Netz ein, gelten Sie als Unternehmer:in. In diesem Fall sind Sie dazu verpflichtet, eine Umsatzsteuer auf Verkäufe abzuführen. Darüber hinaus haben Sie das Recht, sich die Vorsteuer rückerstatten zu lassen. Dabei handelt es sich um die Umsatzsteuer, die für Unternehmen beim Einkauf von Waren oder Dienstleistungen anfällt.

Gelten Sie als Kleinunternehmer:in?

Erfüllen Sie mit Ihrer Anlage zwei elementare Voraussetzungen, gelten Sie noch als Kleinunternehmer:in:

  1. Der geschätzte Ertrag Ihrer Anlage darf im laufenden Kalenderjahr einen Betrag von 50.000 Euro nicht überschreiten.
  2. Der reelle Ertrag der Anlage musste im vergangenen Kalenderjahr unter einem Betrag von 22.000 Euro liegen.

Da die Einnahmen aus der Einspeisevergütung in der Regel nicht den jährlichen Betrag von 22.000 Euro überschreiten, gelten die meisten Besitzer:innen einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage als Kleinunternehmer und fallen damit unter die Kleinunternehmerregelung.

Wann ist die Kleinunternehmerregelung sinnvoll?

Erfüllen Sie alle Bedingungen, haben die Sie die Wahl, ob Sie die Regelung beanspruchen oder ausschlagen. Lehnen Sie die Kleinunternehmerregelung ab, ist Ihre Entscheidung fünf Jahre lang gültig, sofern Sie die Maximalumsätze nicht überschreiten.

Entscheiden Sie sich für die Regelung für Kleinunternehmer, bedeutet das für Sie, dass Sie:

  • zukünftig die Rechnungen über die zu zahlende Einspeisevergütung ohne Mehrwertsteuer an das zuständige Energieversorgungsamt erstellen - es gilt brutto gleich netto.
  • keine Umsatzsteuer an das zuständige Finanzamt abführen müssen.
  • die entrichteten Umsatzsteuerbeiträge zur Anschaffung der Anlage nicht vorsteuerlich geltend machen können.

Entscheiden Sie sich gegen die Kleinunternehmerregelung, bedeutet das:

  • Sie können die Vorsteuer auf den Kauf der Solaranlage sofort geltend machen. Das sind bei einem Steuersatz von 19 Prozent unter Umständen mehrere Tausend Euro.
  • Auf die Einnahmen aus der Stromeinspeisung muss die Umsatzsteuer aufgerechnet werden. Dazu geben Sie am besten Ihrem Netzbetreiber Bescheid.
  • Ihre Entscheidung ist fünf Jahre lang gültig. Danach haben Sie erneut die Möglichkeit, die Regelung in Anspruch zu nehmen.

Häufig wird die Kleinunternehmerregelung aufgrund der vereinfachten Buchführung in Anspruch genommen. Eine einfache Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ist in diesem Fall ausreichend.

Frau die Steuerberechnung durchführt
Die Rechnungen für die Steuererklärung sind mit der Kleinunternehmerregel vergleichsweise einfach.

Beispielrechnung gemäß Kleinunternehmerregelung

Eine EÜR ist im Vergleich zur doppelten Buchführung einfacher selbst aufzustellen und verlangt keine vertieften Buchhaltungskenntnisse.

  1. Einnahmenseite: Alle monatlichen Einnahmen, die sich aus der Einspeisung Ihres Stroms ergeben, tragen Sie hier ein. Wichtig ist, dass Sie alle Daten belegen können.
  2. Ausgabenseite: Alle für die Solaranlage anfallenden Ausgaben tragen Sie hier ein. Das sind beispielsweise monatliche Stromkosten für den Anlagenbetrieb sowie Auslagen für Wartung oder Reparaturen und Versicherungskosten. Weitere Unkosten für die Steuerberatung, Büromaterialien oder Portokosten können Sie ebenfalls hinzufügen. Auch Erstinvestitionsbeträge zählen zu den Ausgaben. Berücksichtigen Sie dabei zutreffende Abschreibungsmodalitäten wie Kosten für die Reinigung.

  3. Gewinn: Die Differenz aus der Einnahmen- und Ausgabenseite zeigt Ihnen den Gewinn beziehungsweise den Verlust aus Ihrer Photovoltaikanlage auf.

Der ermittelte Wert zeigt Ihnen die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage auf und stellt die Berechnungsgrundlage für die Einkommen- und Gewerbesteuer dar. Letztere fällt allerdings nur an, wenn sich die Gewinne durch das Gewerbe auf mehr als 24.500 Euro pro Jahr belaufen.

Vorteil der Kleinunternehmerregelung

Der Vorteil der Kleinunternehmerregelung liegt darin, dass Sie sich dadurch allerlei Formalitäten ersparen. Der Abrechnungsaufwand ist deutlich geringer, da die Berechnung der monatlichen Umsatzsteuer für die Einspeisevergütung wegfällt. Allerdings verzichten Sie mit der Kleinunternehmerregelung auf den Erlass der Vorsteuer.

Wichtig:

Die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer werden getrennt betrachtet. Fällt für Sie aufgrund der Vereinfachungsregelung die Einkommensteuer weg, heißt das nicht, dass Sie auch automatisch keine Umsatzsteuer mehr zahlen müssen. Ebenso bedeutet eine Befreiung von der Umsatzssteuerzahlung nicht gleichzeitig eine Einkommensteuerbefreiung.

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Lineare Abschreibung berücksichtigen

Sobald Sie Strom aus Ihrer Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz einspeisen und die dafür festgelegte Vergütung erhalten, erzielen Sie Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb. Im Rahmen der dazu notwendigen Gewinnermittlung sind die Anschaffungskosten für ihre Anlage abzuschreiben. Das ist der Fall, weil PV-Anlagen steuerrechtlich als abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter gelten. Aus diesem Grund trifft die sogenannte AfA-Regelung auf sie zu, wobei diese Abkürzung „Abschreibung für Abnutzung“ bedeutet.

Damit wird die Möglichkeit, den Anschaffungspreis eines Wirtschaftsguts auf seine durchschnittliche Nutzungsdauer umzulegen, beschrieben. Das Bundesministerium für Finanzen bestimmt in der AfA-Tabelle für Photovoltaikanlagen eine Nutzungsdauer von 20 Jahren. Dementsprechend liegt auch die lineare Abschreibungsdauer für Solaranlagen bei 20 Jahren.

Beispielrechnung einer linearen Abschreibung Ihrer Photovoltaikanlage

Die lineare Steuerabschreibung soll den Verschleiß von Wirtschaftsgütern berücksichtigen und steuerlich aufwiegen. Sie beträgt jährlich fünf Prozent des Kaufpreises einer Solaranlage. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die lineare Abschreibung:

Paar schaut sich Rechnungen an
Beachten Sie einige Punkte bei der Steuererklärung, können Sie leicht bares Geld sparen.

Mit Sonderabschreibung weitere 20 Prozent sparen

Im Jahr der Anschaffung und in den darauffolgenden vier Jahren haben Sie die Möglichkeit, insgesamt 20 Prozent der Kaufsumme als Sonderabschreibung geltend zu machen. Diese 20 Prozent können Sie nach Belieben auf den Zeitraum aufteilen. Nach Inanspruchnahme der Sonderabschreibung der Photovoltaikanlage muss die lineare Abschreibung über den Restbetrag neu berechnet werden.

Zur Info:

Um die Sonderabschreibung geltend machen zu können, dürfen im Jahr der Anschaffung und im Folgejahr nur maximal zehn Prozent des erzeugten Stroms für privaten Verbrauch genutzt werden. Die restlichen 90 Prozent müssen Sie laut § 7g EStG betrieblich nutzen.

Beispielrechnung für eine Sonderabschreibung

Unabhängig von der Sonderregelung sind Sie als Gewerbebetrieb dazu verpflichtet, die Anschaffungskosten für Ihre PV-Anlage über 20 Jahre linear abzuschreiben. Das bedeutet, Sie machen jährlich 5 Prozent der Anschaffungskosten als Betriebsausgabe geltend.

Wenn Sie sich zusätzlich für eine gesonderte Steuerabschreibung entscheiden, verändert sich die Abschreibungsberechnung nach 5 Jahren. Im Rahmen einer korrekten Einnahmenüberschussrechnung ist die Abschreibung unbedingt zu berücksichtigen, da Sie sonst keinen korrekten Gewinn ermitteln.

Vor dem Kauf Investitionsabzug sichern

Sie wissen, dass Sie zukünftig eine Photovoltaikanlage oder einen Batteriespeicher kaufen möchten? Dann kann Ihnen der Investitionsabzug helfen. So kann die geplante Investition bereits im laufenden Jahr gewinnmindernd geltend gemacht werden: Das bedeutet für Sie, dass Ihr Einkommensteuersatz niedriger ist und Sie somit weniger Steuern zahlen müssen. Den Überschuss können Sie dann in den Kauf der Anlage investieren.

40 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungskosten können Sie sich maximal erstatten lassen. Dafür ist es ratsam, dem Finanzamt bereits eine konkrete Kostenaufstellung Ihrer Anlage vorlegen zu können. Beachten Sie, dass auch in diesem Fall gesonderte Regelungen des Einkommensteuergesetzes nach § 7g zu berücksichtigen sind.

Kombination verschiedener Steuersparmodelle

Wenn Sie alle Voraussetzungen mit Ihrer Anlage erfüllen, können Sie die lineare Abschreibung mit der Sonderabschreibung und/oder dem Investitionsabzug kombinieren. Als Ausgangswert für die gesetzlich verpflichtende lineare Steuerabschreibung berücksichtigen Sie dann den Wert, welcher nach Abzug der Sonderabschreibung und/oder des Investitionsabzugs übrig bleibt. Eine Beispielrechnung veranschaulicht Ihnen diesen Fall:

Beispielrechnung für die Abschreibung einer Solaranlage

Welche Kombinationen der verschiedenen Modelle der Steuerabschreibung infrage kommen bzw. sinnvoll sind, hängt vor allem von Ihrer Einkommenssituation und Ihrem Steuersatz sowie der geplanten Nutzung der Photovoltaikanlage ab. Die folgende Rechnung orientiert sich an einer Solaranlage, die am 1. Januar 2019 gekauft wurde und 46.000 Euro inklusive Umsatzsteuer gekostet hat. Der Netto-Kaufpreis beträgt damit 38.655,46 Euro. Es wird ein Steuersatz von 42 Prozent angenommen.

Bei einer Besteuerung des Einkommens mit 42 Prozent ergibt sich bereits für das erste Anschaffungsjahr (auf 12 Monate gerechnet) eine Steuerrückerstattung von: 9.741,17 Euro (zzgl. Umsatzsteuer). In den kommenden 19 Jahren erhalten Sie jährlich den Betrag für die lineare Steuerabschreibung zurück: 773,11 Euro x 42 Prozent = 324,71 Euro

Familie berechnet Steuern
Eine Solaranlage rentiert sich für die ganze Familie.

Betriebsausgaben bei Steuerklärung

Die für die Photovoltaikanlage anfallenden Kosten können Sie als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten in der Steuererklärung aufführen: Relevant sind beispielsweise Reinigungs- und Sicherungsmaterialien, Wartungs- und Reparaturarbeiten, Ausgaben für die Dachrenovierung sowie die bei der Anschaffung angefallenen Kosten wie Material- und Fahrtkosten.

Mit einer individuell auf Sie abgestimmten Steuertaktik können Sie die fiskalischen Spielräume clever ausnutzen. Im Zweifelsfall hilft Ihnen Ihr Steuerbüro bei der Zusammenstellung der für Sie infrage kommenden Abschreibungsmethoden. Bei weiteren Fragen beispielsweise zur Umsatzsteuer können Sie sich auch an Ihr zuständiges Finanzamt wenden.

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