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HomeSolaranlageEinspeisevergütung
Zuschuss vom Staat

Strom einspeisen und Einspeisevergütung sichern

Redaktionsbild von der Autorin
Undine Tackmann
1. Februar 2022

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Einspeisevergütung erhalten Sie je Kilowattstunde eingespeisten Stroms in das öffentliche Netz.

  • Wie hoch die Einspeisevergütung ist, hängt davon ab, wann Sie Ihre PV-Anlage in Betrieb nehmen.

  • Der festgesetzte Vergütungssatz gilt ab Betriebsstart 20 Jahre lang.

Besitzen Sie eine Solaranlage, können Sie einen staatlichen Zuschuss für die Einspeisung des Stroms ins öffentliche Netz erhalten. Wir informieren Sie darüber, wie hoch die Einspeisevergütung aktuell ist und wie Sie diesen Zuschuss beanspruchen können.

Die Einspeisevergütung kurz erklärt

Wer eine Photovoltaikanlage besitzt, kann überschüssigen Solarstrom ins Netz einspeisen. Dafür erhalten Sie vom Staat eine Einspeisevergütung pro eingespeister Kilowattstunde. Der Vergütungssatz richtet sich nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage und gilt für 20 Jahre. Aktuell sinkt die Einspeisevergütung monatlich, weswegen Sie bei Interesse an einer Stromeinspeisung schnell reagieren sollten, um sich eine hohe Vergütung für die nächsten Jahre zu sichern.

So funktioniert die Einspeisung von Solarstrom

Das Einspeisen selbsterzeugten Solarstroms ist für Anlagen bis zu 100 kWp freiwillig. Haben Sie sich dazu entschieden, Ihren überschüssigen Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen, gibt es einige Sachen zu beachten:

Registrierung im Marktstammdatenregister

Noch vor der Inbetriebnahme sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, Ihre Solaranlage bei der Bundesnetzagentur anzumelden. Dazu müssen Sie die Stammdaten Ihrer Anlage im Marktstammdatenregister (MaStR) hinterlegen.

Zu den notwendigen Daten gehören die Nennleistung und der Standort der Anlage sowie der Tag der Inbetriebnahme. Auch Informationen darüber, wer die Anlage betreibt, und die dazugehörigen Kontaktdaten müssen Sie bereitstellen. Die Anmeldung sollte frühestens zwei Wochen vor und spätestens am Tag der Inbetriebnahme erfolgen.

Anmeldung beim Netzbetreiber

Nachdem Ihre Solaranlage auf dem Dach installiert und angeschlossen wurde, meldet Sie der Installationsbetrieb beim Netzbetreiber an. Diesem schicken Sie zusätzlich ein Inbetriebnahmeprotokoll, welches Ihre Fachkraft für Solartechnik Ihnen ausstellt. Halten Sie in dem Protokoll sicherheitshalber fest, dass Sie auch an einer Stromeinspeisung interessiert sind.

Stromerzeugung Bundesnetzagentur melden

Ihre jährliche Produktion von Solarstrom und den eingespeisten Anteil können Sie auf dem Stromzähler Ihrer Solaranlage ablesen. Einmal im Jahr müssen Sie der Bundesnetzagentur beide Werte mitteilen. Im Anschluss erhalten Sie die Einspeisevergütung.

Handyapp und Solarenergie
Mitunter können Sie Ihre Solarerträge auch über eine App einsehen.

Gewerbeanmeldung

Planen Sie Solarstrom einzuspeisen, müssen Sie ein Gewerbe anmelden, da dies als kleinunternehmerische Tätigkeit gilt. Auch bei der Bereitstellung des Stroms an Dritte, beispielsweise an Untermietende, ist eine Gewerbeanmeldung verpflichtend.

Wie hoch ist die Einspeisevergütung?

Ist Ihre Solaranlage einmal angemeldet, bleibt der zum Anmeldezeitpunkt festgelegte Förderungssatz 20 Jahre gleich für Sie. Die Höhe der Einspeisevergütung wird allerdings regelmäßig vom Staat angepasst. Aktuell sinkt die Förderhöhe für eingespeisten Solarstrom monatlich um 1,4 Prozent.

So betrug zu Beginn des Jahres 2021 der Vergütungssatz für Photovoltaikanlagen bis zu 10 kWp noch 8,16 Cent. Bereits sechs Monate später betrug die Vergütung nur noch 7,47 Cent. Aktuelle Vergütungssätze finden Sie bei der Bundesnetzagentur unter „Fördersätze für Solaranlagen“. Wie sich die Einspeisevergütung zuletzt entwickelt hat, sehen Sie in folgender Tabelle:

Den passenden Fachbetrieb finden

Damit bei der Planung und Montage Ihrer Solaranlage alles reibungslos abläuft, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einer Fachfirma. Diese sichert eine fehlerfreie Installation der Anlage und achtet auch darauf, dass bei der Anmeldung nichts schiefgeht. Füllen Sie einfach unseren Online-Fragebogen aus und wir empfehlen Ihnen kostenlos und unverbindlich* bis zu drei passende Fachfirmen aus Ihrer Umgebung. So können Sie mehrere Angebote vergleichen und das für Sie beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden.

Wann ist das Einspeisen von Strom sinnvoll?

Ein Blick auf die sinkende Vergütung lässt die Frage aufkommen, ob es sich überhaupt noch lohnt, Strom einzuspeisen. Tatsächlich ist eine Stromeinspeisung immer dann sinnvoll, wenn Sie keinen Stromspeicher haben. Denn ohne Speicher müssten Sie Ihren Solarstrom direkt verbrauchen, um ihn nicht ungenutzt zu lassen. Doch nicht immer benötigen Sie gerade dann den Strom, wenn die Sonne scheint und die Solarmodule auf Hochtouren laufen. Damit er nicht einfach verfällt, können Sie ihn in das öffentliche Stromnetz einspeisen und dafür eine Einspeisevergütung erhalten.

Besitzen Sie hingegen einen Stromspeicher, ist es meist sinnvoller, den Solarstrom selbst zu nutzen. Mit einem Speicher haben Sie die Möglichkeit, Ihren selbst erzeugten Strom auch noch zu einem späteren Zeitpunkt zu verwenden und sind somit unabhängiger vom öffentlichen Netzstrom. Unter Betrachtung der sinkenden Einspeisevergütung und der steigenden Netzstrompreise (aktuell etwa 35 Cent je Kilowattstunde) ist das Einsparpotenzial so höher.

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