Pelletheizung Vs Wärmepumpe
Kostenlos Heizungsangebote erhalten*

Nach der Erfassung Ihrer Wünsche verbinden wir Sie mit bis zu drei Fachpartnern.
*Der Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich. Wir finanzieren den Service über die Provision unserer Anbieter.

HomeHeizungPelletheizung oder Wärmepumpe
Der große Vergleich

Was lohnt sich mehr: Pelletheizung oder Wärmepumpe?

Christina Tobias
Christina Tobias
3. Mai 2022

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Entscheidung für eine Pelletheizung oder Wärmepumpe hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab.

  • Pelletheizungen erfordern viel Platz zur Lagerung und für die Fördereinrichtungen.

  • Wärmepumpen lohnen sich nur bei gut gedämmten Gebäuden. Teilweise sind außerdem bauliche Genehmigungen nötig.

  • Pelletheizungen und Wärmepumpen werden mit staatlichen Fördergeldern unterstützt.

Pelletheizungen und Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energien und gelten als umweltfreundlich. Beide Systeme haben viele Vorteile, stellen aber auch unterschiedliche Anforderungen an Ihre Immobilie. Sie sollten deshalb genau abwägen, welches System zu Ihrem Zuhause passt. Unser Vergleich hilft Ihnen bei der Entscheidung für eine Pelletheizung oder eine Wärmepumpe.

Übersicht: Pelletheizung

Der Ofen einer Pelletheizung wird automatisch mithilfe einer Förderschnecke mit Holzpellets versorgt. Im Anschluss startet der Verbrennungsvorgang und die Anlage beginnt zu heizen. Ist die eingestellte Temperatur erreicht, kann überschüssige Wärme in einem Pufferspeicher gehalten werden. Verglichen mit anderen Holzheizungen benötigt eine Pelletheizung weniger Platz zur Lagerung des Brennstoffs.

Für ein möglichst klimafreundliches Heizen sollten Sie auf Pellets aus regionaler, nachhaltiger Waldwirtschaft setzen. Der Feinstaubausstoß von Pelletheizungen, der bei der Verbrennung zwangsläufig entsteht, ist dank moderner Anlagen nur noch gering.

Übersicht: Wärmepumpen

Wärmepumpen greifen bei der Wärmeerzeugung auf die Umgebungswärme aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser zurück:

  • Luft-Luft-Wärmepumpen sind vor allem für Passivhäuser geeignet, da sie eine besonders gute Dämmung erfordern. Sie nutzen die Wärmeenergie der Luft im Gebäude und benötigen keinen eigenen Kältemittelkreislauf.

  • Luft-Wasser-Wärmepumpen entziehen der Umgebungsluft Wärme, um sie an das Brauch- und Heizungswasser abzugeben. Sie sind vergleichsweise günstig und deshalb auch besonders beliebt.

  • Erdwärmepumpen arbeiten mit Erdkollektoren oder Erdsonden. Für den Betrieb ist eine Bohrung erforderlich, die sie genehmigen lassen müssen. Das erhöht die Kosten der Erdwärmepumpe deutlich. In der Anschaffung zählt sie zu den teuren Varianten, punktet aber auch mit hohen Effizienzwerten.

  • Grundwasser-Wärmepumpen setzen die Installation von zwei Brunnen voraus. Durch die Erschließungsarbeiten, die zusätzlich zu den Anschaffungskosten anfallen, liegen diese Modelle preislich gleichauf mit Erdwärmepumpen.

Damit eine Wärmepumpe als effizient und wirtschaftlich gilt, benötigt Ihr Gebäude einen guten Dämmstatus. Die Dämmung sorgt dafür, dass weniger Energie an die Umgebung verloren geht und die Wärme im Haus gehalten wird. So muss die Heizung weniger Leistung erbringen, um das Gebäude zu erwärmen, und die Vorlauftemperatur kann niedriger eingestellt werden. Ist die Dämmung hingegen nicht ausreichend, sind hohe Betriebskosten die Folge und die Wärmepumpe lohnt sich nicht.

Heizungsvergleich Pellet Wärmepumpe

Vor- und Nachteile beider Heizsysteme

Wärmepumpen und Pelletheizungen nutzen beide erneuerbare Energien und gelten als nachhaltig. Wer vor der Entscheidung zwischen den beiden Anlagentechniken steht, sollte sich mit den Unterschieden sowie Vor- und Nachteilen auseinandersetzen.

Wärmepumpen punkten mit einer langen Lebensdauer.

Weitere Heizungsvergleiche

Wärmepumpe und Pelletheizung: Was kosten die Systeme?

Wer sich zwischen einer Wärmepumpe und einer Pelletheizung entscheiden möchte, sollte sich auch mit den Kosten beider Systeme vertraut machen. Dabei spielen neben den Anschaffungskosten auch die Betriebs- und Wartungskosten eine Rolle. Unsere Tabelle zeigt Ihnen die Vergleichswerte:

Hybridheizungen

Mehrere Energieträger miteinander zu kombinieren, kann sehr lohnenswert sein. Deshalb sind Hybridheizungen definitiv eine Überlegung wert. Neben Gas-Hybridheizungen, die Sie zum Beispiel mit einer Wärmepumpe koppeln können, gibt es auch Varianten, die nur auf Heizsysteme mit erneuerbaren Energien zurückgreifen. Pelletheizungen lassen sich mit Solarthermie oder auch Wärmepumpen kombinieren. Denkbar ist auch die Gewinnung des Stroms für die Wärmepumpe mittels einer Solaranlage. Informieren Sie sich am besten bei einem Heizungsfachbetrieb oder einem Energieberater oder einer Energieberater:in.

Welche Förderungen gibt es?

Wärmepumpen und Pelletheizung werden beide mit staatlichen Fördergeldern unterstützt:

  • Zuschuss des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): Für Wärmepumpen und Pelletheizungen liegt die Fördersatzhöhe zwischen 35 und 45 Prozent.

  • Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Für beide Heizungssysteme gibt es die gleichen Programme. Zur Verfügung stehen die Förderungen „Erneuerbare Energien - Premium 271, 281“, der „Wohngebäude-Kredit 261, 262“ und der „Kommunen-Kredit 264“.

Weitere Details zu den Zuschüssen und Krediten erfahren Sie in unserer Übersicht aktueller Heizungsförderungen.

Fachfirmen für Heizung in Ihrer Region.

Wir finden die passenden Fachfirmen für Sie.

© 2022 Aroundhome. Eine Marke der be Around GmbH. Alle Rechte vorbehalten.