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Schluss mit Lärm:

Schallschutztüren sorgen für ein ruhiges Umfeld

Anika Wegner
Anika Wegner
4. Februar 2020

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Schallschutz bei Türen wird in unterschiedliche Schallschutzklassen eingeteilt.
  • Schallschutztüren sind bei gewissen Gebäudearten Vorschrift.
  • Der fachgerechte Einbau ist absolut notwendig, um einen effektiven Schallschutz zu gewährleisten.

Schallschutztüren halten störenden Lärm fern und sorgen so für ein gesundes Ambiente. Besonders wichtig sind sie daher in Räumlichkeiten, in denen sich viele Menschen aufhalten, wie Büroräume, Krankenhäuser und Schulen. Aber auch für laute Werkstätten oder Industrieanlagen sind Schallschutztüren ganz wesentlich. Wenn Sie in einem lauten Umfeld wohnen, kann sie sich ebenso für Ihr Wohnhaus lohnen.

Warum Schallschutztüren?

Jede normale Zimmertür sorgt von Natur aus für eine gewisse Schalldämmung. Manchmal ist ein besserer Schutz vor störendem Lärm wünschenswert – manchmal ist er sogar Pflicht. In dem Fall werden Schallschutztüren eingesetzt, die eine Übertragung von Schall erschweren.

Schallschutztüren sorgen auf zwei Wegen für eine gute Dämmung. Dabei wird der Lärm davon abgehalten von außen nach innen und von innen nach außen zu dringen. Wichtig ist dabei die Montage. Werden hier Fehler gemacht, nützen die besten Schalldämmwerte nichts. Effektive Schalldämmung stellt dabei besondere Anforderungen an Türblatt, Zarge und Dichtung.

Abhängig von der Umgebung und Gebäudenutzung werden verschiedene Typen von Schallschutztüren eingesetzt, die über unterschiedliche Schallschutzklassen verfügen. Die Klassen reichen von SK I - V, wobei die ersten drei Klassen in den meisten Fällen bereits ausreichend sind. Je höher die Schallschutzklasse, desto stärker der Lärmschutz.

Unterschiedliche Schallschutzklassen

Diese Funktionstüren lassen sich in fünf Schallschutzklassen einteilen. Das Bauordnungsrecht legt den Mindestwert an Dezibel (dB) nach DIN 4109 fest, gegen den die jeweilige Schallschutzklasse gesichert sein muss.

Achtung:

Die Schalldämmung einer Tür wird oft in Rechenwerten (RwR) und Prüfwerten (RwP) angegeben. Beim Kauf sollten Sie sich immer am Rechenwert orientieren. Der Prüfwert gibt lediglich den Dezibel-Schutz unter Laborbedingungen an und liegt immer etwas höher als der Rechenwert.

Funktionsweise einer Schallschutztür

Wie gut eine Schallschutztür vor Lärm schützt, hängt im Wesentlichen von ihrer Masse und Biegeweichheit ab. Je höher Masse und Biegsamkeit des Materials sind, desto besser ist die schalldämmende Wirkung. Schallschutztüren werden daher oft in der sogenannten Sandwichbauweise gebaut: Sie bestehen aus mehreren Schichten. Jede Schicht ist nur punktweise miteinander verbunden – so bleiben sie biegeweich.

Bauarten von Schallschutztüren

Mehrlagige Schallschutztüren funktionieren physikalisch nach dem sogenannten Feder-Masse-System: Hier werden mindestens zwei Massen durch eine Feder verbunden. Konkret bedeutet das, dass zwischen beiden Außenwänden eine Füllung liegt (z. B. Mineralwolle). Dieser mehrlagige Aufbau absorbiert Schallwellen sehr viel besser.

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Wo ist Lärmschutz Vorschrift?

Der Schallschutz muss je nach Gebäudeart, Bereich oder Raum unterschiedlich hoch sein. Diese Lärmschutzanforderungen gelten immer für die betriebsfertige Schallschutztür – also das Türblatt zusammen mit der Zarge und allen Anschlüssen an die Umgebungsbauteile.

Im privaten Bereich sollten Haustüren je nach Umgebungslärm einen Rw-Wert von 27 bis 42 dB haben. Wohnungseingangstüren weisen einen Mindestschallschutz von 37 dB auf. Das entspricht der Lautstärke von leiser Musik.

Die folgende Tabelle zeigt, auf welche Schallbestimmungen Sie achten müssen:

Wichtig beim Schallschutz: fachgerechte Montage!

Die beste Schallschutztür verfehlt ihre Wirkung, wenn die Montage nicht einwandfrei verlaufen ist. Für den Einbau sollte immer eine erfahrene Fachfirma beauftragt werden. Da Türen bewegliche Teile sind, ist Schallschutz eine besondere Herausforderung: Schallwellen verbreiten sich über kleinste Öffnungen, unterstützende Bauteile oder den Boden.

Unser Tipp:

Aroundhome vermittelt Ihnen bis zu drei von uns geprüfte Fachfirmen aus Ihrer Region. Diese beraten Sie ausführlich zu den verschiedenen Schallschütztüren und können Ihnen eine fachgerechte Montage garantieren. Füllen Sie dazu einfach unser Anfrageformular aus. Unser Service ist für Sie komplett kostenlos und unverbindlich*!

Mehrere Dichtungen, sogenannte Akustikdichtungen, und zusätzliche Falzdichtungen stellen sicher, dass der kleine Spalt zwischen Tür und Zarge (Türrahmen) bei geschlossener Tür absolut dicht ist. Akustikdichtungen bestehen aus elastischen Materialien: Sie können ihre ursprüngliche Form immer wieder herstellen und halten so dicht.

Schallübertragungswege bei einer Haustür

Damit der Schall sich nicht über den Boden ausbreiten kann, muss die Spalte zwischen Tür und Boden dicht sein. Deshalb gibt es für Schallschutztüren spezielle Arten von Fußbodendichtungen, die über besonders elastische Einfederungen und eine gute Andruckwirkung verfügen.

Wir stellen Ihnen die gängigsten Abdichtungen vor:

Absenkdichtung

Die gängigste Fußbodendichtung ist die automatische Absenkdichtung. Beim Schließen der Tür wird durch einen Auslösenocken in der Falz ein Dichtungsstreifen aus Gummi oder Filz nach unten abgesenkt. Absenkdichtungen müssen sich auf der ganzen Türbreite am Boden anpressen.

Schwellendichtung

Die Schwellendichtung dichtet direkt an der Türschwelle oder der Türunterkante ab. Sie ist besonders wirkungsvoll gegen den Schalldurchgang, hat aber durch die leicht erhöhte Schwelle Nachteile beim Begehen oder Befahren.

Auflaufdichtung

Eine Auflaufdichtung ist eine kleine Höckerschwelle aus Kunststoff oder Leichtmetall, die unter der Tür auf dem Fußboden angeklebt wird. An der unteren Türkante ist eine Lamellendichtung befestigt, welche die Fuge abdichtet. Ist unter der Tür durchlaufend Teppich verlegt, kann leider keine Auflaufdichtung verwendet werden.

Schallentkopplung

Bei Teppichböden oder Estrichen ist in Einzelfällen sogar eine völlige Schallentkopplung notwendig, um Schleichwege für die Schallübertragung zu unterbinden.

Faustregeln zum Thema Schallschutz:

  • Effektiver Schallschutz wird nur durch ein Zusammenspiel vieler Komponenten gewährleistet.
  • Nicht nur Türen – auch Wände, Decken oder Fenster müssen gleichermaßen schallgedämmt sein.
  • Der Schallschutz ist immer nur so gut wie sein schwächstes Glied.

Kosten & Preise von Schallschutztüren

Schallhemmende Türen sind günstiger als gedacht. Bereits für 190 Euro bekommen Sie komplett einbaufertige Schallschutztüren. Mit höherer Schalldämmung und Materialqualität steigt natürlich auch der Preis. Massive, mehrlagige Schallschutztüren aus Stahl mit einer hohen Schallschutzklasse, die sogar 60 dB und mehr aushalten, können um die 3.000 Euro kosten.

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