moderne Hauseingangstür aus Aluminium
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Den ersten Eindruck gestalten:

Das müssen Sie bei Hauseingangstüren beachten

Anika Wegner
Anika Wegner
19. März 2020

Das Wichtigste in Kürze

  • Hauseingangstüren werden meist aus den Materialien Aluminium, Holz oder Kunststoff gefertigt.
  • Die beliebtesten Stilrichtungen sind Klassisch, Modern und Landhaus.
  • Beim Kauf einer neuen Haustür sollten Sie auch auf einen hohen Wärme- und Einbruchschutz achten.
  • Die Preise sind hauptsächlich abhängig von Materialauswahl, Größe und Ausstattung.

Ob dezent-modern in Anthrazit, im Landhausstil mit Kassetten und Glaseinsätzen oder farbenfroh in knalligem Rot: Für Ihre Hauseingangstür stehen Ihnen viele Stile und Farben zur Auswahl. Sie sind noch unentschieden? Wir informieren Sie über Designs, Materialien und Kosten.

Das müssen Sie bei der Planung beachten

Mit der Wahl des Materials für Ihre neue Hauseingangstür treffen Sie nicht nur eine optische Entscheidung. Die auf dem Markt gängigen Materialien erbringen die an sie gestellten Anforderungen in unterschiedlicher Güte.

Je nachdem welche Prioritäten Sie an Wärme- und Schallschutz, Sicherheit, Witterungsbeständigkeit sowie Pflegeaufwand stellen, ist die Wahl des Materials schon vorgegeben.

Je mehr Eigenschaften eine Haustür in entsprechender Qualität erfüllt, desto teurer fällt der Türkauf aus. Folgende Punkte fallen in die Budgetplanung:

  • optische Eigenschaften des Materials
  • praktische Eigenschaften des Materials
  • Investitionsbereitschaft

Dabei haben Käufer diese Anforderungen an eine Haustür:

  • einbruchssicher
  • hohe Wärmedämmung aller verwendeten Materialien
  • ausreichender Schallschutz
  • Witterungsbeständigkeit
  • pflegeleicht und möglichst wartungsfrei

Verschiedene Materialien – verschiedene Eigenschaften

Ein beliebtes Material für Hauseingangstüren bei Kunden ist Aluminium, dieser Werkstoff ist neben Holz der kostenintensivste. Massivholz und Aluminium sind sehr zuverlässige Materialien, die viele geforderte Eigenschaften selbst mitbringen oder aber leicht aufgerüstet werden können. Für den kleinen Geldbeutel eignet sich Kunststoff am besten. Alle Hauseingangstüren können Sie nach Ihren individuellen Wünschen konfigurieren.

Aluminium

Aluminium eignet sich gut als Türwerkstoff. Es ist formbeständig, robust, langlebig und pflegeleicht. Mit entsprechender Beschichtung sind Aluminiumtüren korrosions- und witterungsbeständig. Zudem bieten sie einen hohen Einbruchschutz. Aluminiumtüren haben jedoch schlechte Dämmwerte und müssen nachgerüstet werden. Achten Sie bei Aluminiumtüren daher darauf, dass die Innen- und Außenprofile thermisch getrennt sind. So wird gewährleistet, dass die wertvolle Heizwärme nicht nach draußen entweicht.

Holz

Holz hat im Gegenteil zu Aluminium ausgezeichnete Dämmwerte. Für zusätzliche Stabilität sorgt ein Kern aus Stahl oder Aluminium. So unterscheidet man zwischen Massiv- oder Vollholztüren und Holztüren in Sandwichbauweise, die mit Metall oder Metalllegierungen verstärkt wurden.

Holztüren sind sehr pflegeintensiv und müssen regelmäßig gestrichen und lasiert werden. Auch die Beschläge sind jährlich auf Korrosionsschäden zu überprüfen. Holztüren können nach außen mit wetterresistenten Oberflächen, wie Aluminiumprofilen oder Kunststoffverblendungen ausgestattet werden.

Kunststoff

Eingangstüren aus Kunststoff sind weit verbreitet, vor allem in Neubaugebieten. Durch hohe Formen- und Farbvielfalt setzen sie individuelle Akzente. Kunststofftüren sind die günstigste Variante. Bei der Dämmung, Stabilität und Pflege muss im Vergleich zu Holz oder Aluminium aufgerüstet werden.

Kunststoff ist nicht sehr formbeständig. Mit einem umlaufenden Stahlrahmen können Sie die Stabilität verbessern. Die Oberflächenpflege ist dagegen nicht sehr aufwendig. Kunststoff ist zwar nicht kratzunempfindlich, lässt sich jedoch gut abwaschen und ist in der Regel langlebig. Allerdings kann sich Kunststoff im Laufe der Zeit irreversibel verfärben.

Stahl

Stahltüren haben sich als Hauseingangstür noch nicht ganz durchgesetzt. Viele bekannte Hersteller bieten Türen aus Stahl ausschließlich für Sondertüren, wie für Kellerräume, Nebeneingänge oder Sicherheitsbereiche an. Dabei sind Stahltüren in der Herstellung recht günstig und bringen ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit und Wetterfestigkeit mit. Auch Rost ist dank Verzinkung und Pulverbeschichtung kein Problem.

Stahltüren sind genauso leichtgängig wie Eingangstüren aus anderen Materialien. Der Gestaltungsspielraum ist bei Türen aus diesem Material nicht sehr groß. Aber Glaseinsätze und verschiedene farbliche Ausführungen sind auch hier möglich. Ähnlich wie Aluminium hat auch Stahl schlechte Dämmwerte und muss entsprechend nachgerüstet werden.

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Hingucker oder eher traditionell?

Stilrichtungen

Ihrer neuen Hauseingangstür können Sie aus vielen verschiedenen Stilrichtungen auswählen. Auch bei den Designmöglichkeiten innerhalb der Stilklassen sind keine Grenzen gesetzt.

Einsatz aus Glas

Glaseinsätze, aus Klar- oder Ornamentglas, lockern die Hausfront etwas auf. Sie bringen in den unterschiedlichsten Formen Tageslicht in Ihren Flur: runde, eckige, längliche oder mehrere Fenster. Aber auch Oberlichter oder Seitenteile aus Glas sind möglich.

Farbauswahl

Bei der Farbauswahl stehen Ihnen meistens die RAL-Farben zur Verfügung. Verschiedene Beschichtungen oder Struktureffekte bei Aluminiumtüren erhöhen den Gestaltungsspielraum. Türrahmen und Türblatt können außerdem nach innen und außen in unterschiedlichen Farben gefertigt werden.

Bildergalerie

Wissen Sie noch nicht, für welchen Stil Sie sich entscheiden sollen? Klicken Sie sich einfach durch unsere Bildergalerie und lassen Sie sich inspirieren:

Welche Ausstattungen sind bei Hauseingangstüren wichtig?

Wärmedämmung und Klimaklasse

Die Anforderungen an die Wärmeeigenschaften einer Haustür sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 geregelt. So darf der Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) maximal 1,8 W/m²K betragen. Kleinere U-Werte sind bei Hauseingangstüren ebenfalls möglich. Je kleiner der U-Wert ist, desto höher ist der Wärmeschutz.

Bei Materialien, die keine hohe Stabilität aufweisen oder empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren, wie beispielsweise Kunststoff oder Holz, sollten Sie zusätzlich auf die Klimaklasse achten. Bei Hauseingangstüren ist die Klimaklasse 3 empfehlenswert. Damit hält sie den Luftfeuchtigkeits- und Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen langfristig stand.

Schallschutz

Wenn Ihr Haus viel Umgebungslärm ausgesetzt ist, dann ist ein erhöhter Schallschutz durchaus lohnenswert. Bei Hauseingangstüren wird ein Rw-Wert von 27 bis 42 Dezibel (dB) empfohlen. Je mehr Dezibel der Wert hat, desto höher ist der Schallschutz.

Keine Chance für Einbrecher

Neben Energieeffizienz ist Einbruchsschutz ein besonders wichtiges Thema für Hauseingangstüren. Polizeilich wird eine Sicherheitsausstattung nach DIN EN 1627 mit der Widerstandsklasse RC 2 empfohlen. Diese Widerstandsklasse besagt, dass ein mit einem einfachen Werkzeug ausgestatteter Dieb ungefähr drei Minuten braucht, um sich über eine verriegelte Tür Zugang zu Ihrem Haus zu verschaffen.

Für einen erhöhten Einbruchschutz können Sie Ihre Haustür mit diesen Elementen ausstatten:

  • mindestens drei Verriegelungspunkte: Türen werden zusätzlich durch jeweils einen Riegel ober- und unterhalb des Hauptschlosses gesichert
  • Sicherheitsgarnitur mit gehärteten Stahleinlagen: das Durchbohren und Herausziehen des Schlosses wird hier erschwert
  • Sicherheitsglas: einbruchshemmende Verglasung bei Glaseinsätzen

Achten Sie beim Kauf einer mit der Widerstandsklasse RC 2 ausgezeichneten Tür auf unten stehende Prüfsiegel. Nur sie garantieren, dass die Sicherheitsmaßnahmen in ordentlicher Qualität, vollem Umfang und fachgerechter Ausführung vorgenommen wurden. Die aufgelisteten Institutionen sind neutrale Kontrollorgane, die im Interesse Ihrer Sicherheit arbeiten.

Kosten & Preise für Hauseingangstüren

Die Kosten für Hauseingangstüren sind pauschal schlecht zu nennen. Der Gestaltungs- und Materialspielraum ist groß, die Kombinationsmöglichkeiten vielfältig. Darüber hinaus kommt es darauf an, wo Sie Ihre Hauseingangstür erwerben: Im Baumarkt oder über einen Online-Versandhändler bekommen Sie die Türen günstiger als bei einem Fachhändler. Dafür müssen Sie dort auf eine kompetente Beratung verzichten. Auch Sonderanfertigungen setzen Fachhändler professioneller um, da Baumärkte und Online-Versandhändler in der Regel nur genormte Maße anbieten.

Je mehr Extras Ihre Wunschtür enthält, desto teurer wird sie. Sondermaße, Glaseinsätze, erhöhte Sicherheitstechnik, wie Brand- oder Einbruchschutz, haben ihren Preis, der mit jeweils mehreren hundert bis tausend Euro zu Buche schlägt. So ergeben folgende Preise für eine ein- oder zweiflügelige Haustür mit den erforderlichen Qualitätsstandards:

Die professionelle Montage, die von einer Fachfirma durchgeführt wird, kostet zusätzlich circa 200 bis 400 Euro. Wenn Sie zudem den Ausbau und Entsorgung Ihrer alten Haustür wünschen, müssen Sie mit weiteren 100 bis 200 Euro rechnen.

Unser Tipp:

Eine intensive Beratung und das Sichten verschiedener Angebote erleichtern Ihnen die Wahl. Aroundhome hilft Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten, regionalen Anbieter. Fordern Sie einfach und unverbindlich bis zu drei Empfehlungen von unterschiedlichen Herstellern aus Ihrer Umgebung ein und Sie sind Ihrer idealen Hauseingangstür einen Schritt näher.

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