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Erneuerbare Energien

Dank Solarstrom haben Sie keine Angst mehr vor der Stromrechnung

Sophia Papalamprou
20. Januar 2020

Das Wichtigste in Kürze

  • Strom wird immer teurer und Solaranlagen immer günstiger.
  • Mit einem Wechselrichter muss der Gleichstrom zu Wechelstrom verarbeitet werden.
  • Das Dach sollte nach Süden ausgerichtet sein.

Seit der Jahrtausendwende haben sich die Strompreise mehr als verdoppelt und auch die Zukunft lässt keine sinkenden Kosten erwarten. Immer mehr Verbraucher beklagen sich über die großen finanziellen Belastungen. Gleichzeitig ist der Klimawandel in aller Munde und die Nutzung erneuerbarer Energien soll ausgebaut werden. Solarstrom vom eigenen Dach löst beide Probleme.

Wie funktioniert eine Solaranlage?

Das Herzstück jeder Photovoltaikanlage sind die Panels, in denen einzelne Zellen den Solarstrom produzieren. Das funktioniert so:

  • Der überwiegende Teil der Solarzellen besteht aus Silizium, das zu Beginn des Produktionsprozesses eingeschmolzen wird.
  • Daraus werden die Solarzellen in Form von dünnen Scheiben geschnitten.
  • Im nächsten Schritt erhalten die Scheiben Leiterbahnen, um den entstehenden Solarstrom zu transportieren.
  • Zum Abschluss werden beide Seiten der Solarzellen mit jeweils unterschiedlichen Elementen beschichtet. Meist kommen Phosphor und Bor zum Einsatz.
  • Fällt nun Sonnenlicht auf die Scheibe, entstehen Protonen und Elektronen.
  • Diese sammeln sich wie bei den Polen einer Batterie auf beiden Seiten der Scheibe.
  • Durch den Anschluss eines Verbrauchers oder Akkus fließt der produzierte Solarstrom aus den Zellen.

Jedes Solarpanel besteht aus vielen Solarzellen, die verbunden sind. Durch die Verbindung der einzelnen Panels miteinander und den Anschluss der Anlage an das Stromnetz, einen Energiespeicher oder das hauseigene Netz, lässt sich der Solarstrom nutzen.

Arten der Solarzellen

Sie erhalten drei verschiedene Arten von Solarzellen, die sich in Preis und Wirkungsgrad unterscheiden.

Solaranlage auf dem Dach
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Weitere Technik für Solarstrom

Eine Photovoltaikanlage produziert immer Gleichstrom. Daher benötigen Sie einen Wechselrichter. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, denn erst dann kann der Solarstrom in das hauseigene oder öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Möchten Sie den gewonnenen Strom nicht in das öffentliche Netz einleiten und können Sie die Strommenge nicht sofort verbrauchen, benötigen Sie einen Akku. Dieser speichert den Solarstrom für später.

Die Dacheignung für Solarstrom

Wenn Sie Solarstrom produzieren möchten, ist eine Prüfung der Dacheignung unerlässlich. Die folgenden Punkte sind dabei wichtig:

Dachneigung

Flachdächer eignen sich grundsätzlich für eine Photovoltaikanlage, sofern Trag- und Windlasten der Anlage entsprechen. Bei Satteldächern gelten in Deutschland Dachneigungen zwischen 30 und 35 Grad als sehr gut geeignet.

Dachausrichtung

Solarstrom entsteht zwar auch bei wenig Licht, doch je größer die Sonneneinstrahlung ist, desto höher ist der Ertrag. Daher sind insbesondere Dächer geeignet, die eine der folgenden Ausrichtungen haben:

  • Süd
  • Südwest
  • Südost

Ost- und Westausrichtungen sind nur bedingt geeignet und gehen mit Ertragseinbußen einher.

Asbest

In vielen Dächern von Bestandsimmobilien älteren Baujahres schlummert im noch intakten Dach Asbest. In diesem Fall erhalten Sie keine Genehmigung für die Installation einer Anlage für Solarstrom. Erst müsste eine mitunter teure Dachsanierung erfolgen, die sich in den meisten Fällen für Solarstrom nicht lohnt.

Das Zusammenspiel zählt

Lassen Sie sich fachkundig beraten. Denn je nach Standort unterscheiden sich die Idealwerte eines Daches deutlich. Ein Fachbetrieb überprüft das Hausdach auf seine Eignung und kann Ihnen die zu erwartenden Erträge genau berechnen.

Mit Solarstrom können Sie sich von Stromanbietern unabhängig machen.

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Wie viel Solarstrom kann ich produzieren?

Die Leistung einer Photovoltaikanlage berechnet sich in Kilowatt peak. Je nach Standort, Ausrichtung und Dachneigung produzieren Sie pro installiertem Kilowatt peak etwa 800 bis 1.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr. Im sonnigen Süden fällt der Ertrag meist höher aus als in nördlichen Bundesländern mit wechselhafterem Wetter.

Beispiel: In Deutschland verbraucht eine vierköpfige Familie im Durchschnitt 4.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Um eine Leistung von einem Kilowatt peak zu erreichen, benötigen Sie rund sieben Quadratmeter Solarpanel. Mit einer Anlage von rund 25 Quadratmetern Fläche ist es theoretisch möglich, den gesamten Strombedarf einer Familie zu decken. Praktisch funktioniert das jedoch nicht so einfach, da häufig nur wenig Strom verbraucht wird, wenn die Produktion hoch ausfällt.

Lassen Sie sich bei Solaranlagen von einem Fachmann beraten.

Lohnt es sich, Solarstrom zu produzieren?

Diese Frage lässt sich nicht mehr eindeutig beantworten, denn die Einspeisevergütung für Strom ist in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Während zu Beginn Solarstrom-Erzeuger mit einer Vergütung von rund 30 Cent pro Kilowattstunde rechnen konnten, erreichen Sie inzwischen mit einer Solaranlage auf einem Einfamilienhaus eine maximale Vergütung von rund 10 Cent pro Kilowattstunde. Aus diesem Grund ist die Produktion von Solarstrom empfehlenswert, wenn Sie den Strom größtenteils oder komplett selbst verbrauchen und zwischenspeichern.

Ist Solarstrom günstiger als Strom vom Stromanbieter?

Die Erfahrung zeigt, dass die Investitionskosten für Solarstrom über die Nutzungsdauer einem Strompreis von etwa 10 Cent pro Kilowattstunde entsprechen. Sofern Sie den Solarstrom weitgehend selbst verbrauchen, ist das rund ein Drittel günstiger als der Strom Ihres Anbieters. Speichern Sie die Energie zwischen, steigt der Preis, weil Sie die Kosten für den Akku mit einkalkulieren müssen.

Solarstrom speichern und selbst nutzen

Neue Anlagen für Solarstrom rentieren sich nur, wenn der größte Teil der produzierten Energie selbst genutzt wird. Da die meisten Häuser in der Mittagszeit leer stehen und insbesondere am Morgen und am Abend viel Strom verbraucht wird, kann eine Solaranlage den Eigenverbrauch nur um rund 25 Prozent senken. Mit einem Stromspeicher können Sie die Ausbeute dagegen verdoppeln und die Hälfte des Bedarfs selbst erzeugen.

Eine Inselanlage schaffen

Mit einem Stromspeicher nutzen Sie den Solarstrom für den eigenen Bedarf. Sie können sogar komplett auf die Einspeisung in das öffentliche Netz verzichten und eine Inselanlage schaffen. Gebräuchlich sind heute Lithium-Ionen-Akkus, für die die Hersteller 10 bis 15 Jahre Garantie geben. Die Kosten für Stromspeicher sinken rapide. Doch bedenken Sie, dass sich diese Investition erst über lange Laufzeiten hinweg amortisiert.

Unser Tipp:

Lassen Sie sich beraten und bitten Sie um realistische Modellberechnungen. So erfahren Sie, was Sie das Speichern von Solarstrom pro Kilowattstunde kostet.

Was sind die Unterschiede zwischen netzgekoppelten Anlagen und Inselanlagen?

Fördermittel für Stromspeicher

Der Bund und die Länder fördern die Errichtung von Solarstrom-Anlagen mit günstigen Krediten und Zuschüssen. Die verschiedenen Programme sind an Bedingungen geknüpft, beispielsweise:

  • Planung einer neuen Solaranlage mit Speicher
  • Einspeisung in das öffentliche Netz
  • Kombination mit weiteren Sanierungsmaßnahmen

Lassen Sie sich auch von Solarfachbetrieben zu aktuellen Förderungen in Ihrer Region beraten.

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