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Gut geschützt im Eigenheim:

Das müssen Sie über Brandschutztüren wissen

Anika Wegner
Anika Wegner
24. Juli 2020

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt sowohl ein- als auch zweiflügelige Brandschutztüren, wobei letztere hauptsächlich gewerblich eingesetzt werden.
  • Brandschutztüren sind in verschiedene Feuerwiderstandsklassen unterteilt.
  • Der fachgerechte Einbau nach Herstellervorgaben ist Pflicht für einen sicheren Brandschutz.
  • Die Preise für Brandschutztüren können je nach Material und Größe stark schwanken.

Sicherheit im Brandfall – Brandschutztüren sind oft Pflicht in gewerblichen oder öffentlichen Gebäuden. Aber auch im Eigenheim müssen sie eingebaut werden, wenn es sich um eine direkte Verbindungstür zwischen Haus und Garage handelt: So bleiben Hitze und Flammen draußen! Wir verraten Ihnen, was Sie über Brandschutztüren wissen müssen.

Welche Arten von Brandschutztüren gibt es?

Brandschutztüren, auch Feuerschutztüren oder Feuerschutzabschlüsse genannt, hindern aufkommende Brände in der Entstehung und an der Ausbreitung und sorgen so für ein deutliches Plus an Sicherheit.

Je nach Umgebung und Gebäudenutzung werden verschiedene Arten von Brandschutztüren eingesetzt, die gegen unterschiedlich große Brände bestehen können. Gängige Materialien sind Stahl, Aluminium oder sogar Holz. Unsere Partnerfirmen beraten Sie ausführlich und unverbindlich bei der Wahl Ihrer Brandschutztür. Füllen Sie einfach unser Anfrageformular aus und wir vermitteln Ihnen bis zu drei Fachfirmen aus Ihrer Region.

Brandschutztüren trotzen je nach Art unterschiedlich starken Bränden . Wie zuverlässig eine Tür gegen Feuer schützt, gibt die sogenannte Feuerwiderstandsklasse nach DIN 4102-2 und DIN EN 13501 an. Für den privaten Gebrauch wird zwischen feuerhemmenden (T30), hochfeuerhemmenden (T60) und feuerbeständigen Brandschutztüren (T90) unterschieden. Die Zahl hinter dem „T“ steht für die Anzahl der Minuten, die die Tür dem Feuer standhalten kann. Insgesamt gibt es Feuerwiderstandsklassen bis zu 180 Minuten. Eine weitere Unterteilung wird zwischen einflügeligen Türen (z. B. T90-1) und zweiflügeligen Türen (z. B. T90-2) gemacht.

Welche Widerstandsklasse die richtige ist, hängt von der Gebäudenutzung und der Wand ab, in welche die Schutztür integriert wird. Grundsätzlich können Brandschutztüren in so gut wie jedes Baumaterial eingebaut werden.

Unser Tipp:

Brandschutztüren müssen lediglich Feuer fernhalten, aber keinen Rauch. Wenn Sie zusätzlich einen Rauchschutz wünschen, lohnt sich eine Mehrzwecktür, die mehrere Schutzfunktionen vereint.

Gängige Materialien für Brandschutztüren

Modernen Funktionstüren zum Brandschutz sieht man ihre besondere Fähigkeit heutzutage gar nicht mehr an. Neben der klassischen Bauweise aus Stahl können sie mittlerweile auch aus wohnlichem Holz, Aluminium mit großflächiger Verglasung oder aus Mischkonstruktionen gefertigt werden. Unabhängig davon welches Material Sie verwenden gilt: alle Varianten bieten ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit.

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Wann ist der Einbau Pflicht?

Brandschutztüren sind überall dort zu montieren, wo es die Landesbauordnung oder die jeweils aktuellen Sonderbauvorschriften Ihres Bundeslandes vorsehen. Pflicht sind feuerfeste Türen in Durchbrüchen von Brandwänden. Brandwände dienen der Trennung von Brandabschnitten. Durch sie soll verhindert werden, dass ein Brand von einem Gebäudeabschnitt in den nächsten übergreift. Auch zwischen wichtigen Fluren und Treppenräumen werden meist Brandschutztüren eingebaut.

Haustür Brandschutztür Bürokomplex
Standardmäßiger Einbau von Brandschutztüren in einem Bürokomplex

Auch als private Bauherren müssen Sie laut Bauordnung an manchen Stellen im Eigenheim Türen zum Schutz vor Bränden anbringen – beispielsweise zwischen Wohnhaus und Garage.

Unser Tipp:

Halten Sie Brandschutztüren immer geschlossen. Bei offener Tür verfällt jeglicher Brand- und Versicherungsschutz!

Fachgerechte Montage nach Herstellervorgaben

Brandschutztüren können in Mauerwerk, Beton, Gipskartonwände (z. B. Trockenbauwände oder Rigipswände) oder Holzständerwerk montiert werden. Achten Sie auf die Wahl des richtigen Türrahmens für die entsprechende Wand. Der Hersteller Ihrer Brandschutztür informiert Sie hierbei über die geeignete Zargenkonstruktion für den jeweiligen Türtyp und aus welchem Baumaterial die Wand gefertigt sein muss.

Beachten Sie, dass Brandschutztüren immer streng nach den Vorgaben des Herstellers eingebaut werden müssen. Bereits bei kleinen Abweichungen von der fachgerechten Montage kann der Brandschutz nicht mehr vollständig garantiert werden. Deswegen sollte am besten eine erfahrene Fachfirma mit der Montage beauftragt werden.

Der detaillierte Aufbau einer Brandschutztür.

Kosten & Preise von Brandschutztüren

Feuerhemmende Türen sind günstiger als gedacht: Bereits für wenige Hundert Euro bekommen Sie komplett einbaufertige Brandschutztüren. Mit höherem Sicherheitsstandard und Materialqualität steigt natürlich auch der Preis. Ein massiver und umfassender Schutz kann mehrere Tausend Euro kosten. Dies ist aber meist nur für gewerblich genutzte Türen notwendig.

In unserer Tabelle zeigen wie Ihnen Preisbeispiele für ein- und zweiflügelige Brandschutztüren mit der Feuerwiderstandsklasse T30:

Wie erkennt man eine Brandschutztür?

Es gibt vier Anforderungen an eine Brandschutztür:

  1. Die Tür muss selbstschließend sein
  2. Es muss eine Feuerwiderstandsklasse von mindestens T30 garantiert sein.
  3. Die Funktionsfähigkeit muss über einen längeren Zeitraum garantiert sein.
  4. Die Brandschutztür (Türblatt, Zarge, Beschläge und Schließmittel) muss als Komplettsystem von einem Hersteller geliefert werden.

Eine Brandschutztür muss vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) zugelassen sein. Überprüfen Sie folgende Punkte bei Ihrer neuen Brandschutztür:

  • Zulassungsbescheid des Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt)
  • Zulassungsschild am Türblatt
  • Wartungsanleitung
  • Übereinstimmungserklärung der Montagefirma (Sie muss eine zulassungskonforme Montage bescheinigen!)
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