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Bröckeliger Putz und Risse?

Fassadensanierung: Sofortmaßnahmen für Ihren Sanierungsplan

Jessica Tomala
11. Oktober 2019

Die Fassade eines Hauses kann mit der Zeit verdrecken, abbröckeln oder schlicht unansehnlich wirken. Mit einer Fassadensanierung können Sie Ihr Haus wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Sollten Sie als Hausbesitzer bei einer aufwendigeren Fassadensanierung mehr als zehn Prozent erneuern müssen, sollten Sie auf die Vorgaben der Energiesparverordnung (EnEV) achten. Denn bei größeren Mängeln an Ihrer Hausfassade kann es vorkommen, dass Sie die gesamte Fassade mit einem speziellen Wärmedämmschutz verkleiden müssen.

Bröckeliger Putz und Risse – die Maßnahmen bei einer Fassadensanierung

Die Schäden von Mauerwerk und Fassade können so individuell sein, wie die Häuser selbst. Je nach Materialzustand, bedarf es neben einer gründlichen Analyse auch einer zielorientierten Vorgehensweise. Bei einer Schadensanalyse informieren Sie sich bei Ihrem Fachmann über einen geeigneten Sanierungsplan. Geübte Heimwerker können kleinere Schäden sowie Streicharbeiten problemlos allein durchführen. Um den Zustand Ihrer Fassade auf akute Mängel zu überprüfen, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Überprüfen der Oberfläche: Klopfen Sie Ihre Fassade sorgfältig mit einem Gummi- oder Holzhammer ab. So lassen sich innere Hohlräume schnell feststellen. Sollte Ihr Haus noch mit alten WDVS-Platten (Wärmedämmverbundsystem) isoliert sein, so klingt Ihre Fassade generell hohl. Dennoch sind in diesem Fall Hohlräume eher unwahrscheinlich. Bei Unsicherheiten ziehen Sie besser einen Fachmann hinzu.
  2. Die Klebeband-Technik: Nehmen Sie ein langes Stück eines stark klebenden Klebebands und befestigen Sie dieses auf der Oberfläche Ihrer Fassade. Nun ziehen Sie das Klebeband ruckartig ab. Wenn Sie auf dem Klebeband Farbreste entdecken, benötigt Ihre Fassade vermutlich eine neue Grundierung, bevor Sie mit dem Neuanstrich beginnen. Sollten gleich größere Stücke am Klebeband hängen bleiben, sollten Sie eine komplette Fassadensanierung in Erwägung ziehen.
Fassadensanierung Riss
Bei so offensichtlichen Rissen in der Fassade, sollten Sie auf jeden Fall eine Fassadensanierung in Angriff nehmen.

Fassadenrenovierung durch Neuanstrich

Bevor ein Neuanstrich durch eine Fachfirma ausgeführt werden kann, sollte die Fassade entsprechend vorbereitet sein. Lose Stücke des Putzes können vorsichtig abgeklopft werden. Anschließend ist eine Reinigung Ihrer Fassade notwendig. Hierfür beauftragen Sie entweder die von Ihnen ausgewählte Fachfirma oder Sie erledigen es selbst mit einem Hochdruckreiniger. Nun ist es Zeit, alle Löcher und Risse neu zu verputzen. Eine Fachfirma erledigt diese Arbeiten meist im Zuge eines Neuanstrichs.

Neuverputzung der Fassade

Laut der Energiesparverordnung (EnEV) benötigt eine Neuverputzung stets einen Vollwärmeschutz. Wenn bei Ihrer Immobilie eine Neuverputzung notwendig ist, müssen Sie vorher ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oder einen Vollwärmeschutz anbringen. Ein neuer Fassadenputz benötigt oftmals eine fachgerechte Fassadensanierung einer Fachfirma.

Fassadenverkleidung

Eine neue Fassadenverkleidung bietet sich an, wenn Sie Ihrem Haus eine neue Optik verschaffen wollen. Fassadenverkleidungen gibt es als Selbstbausatz oder im Auftrag von professionellen Fachfirmen. Hierbei haben Sie eine vielfältige Materialauswahl, von Schieferoptik über Holz- zu Natursteinoptik.

Sanierung einer Fassade mit Holz
Auch mit Holzpaletten können Sie Ihre Fassade neu schmücken.

Wärmegedämmte Fassaden

Sollten Sie einen Neubau in Aussicht haben, so sollte eine gute Wärmedämmung Standard sein. Bei einer Wärmedämmung handelt es sich in den meisten Fällen um eine Außendämmung. Hierbei wird Ihre komplette Fassade mit geeignetem Dämmmaterial, wie beispielsweise Steinwolle, Polystyrol-Hartschaum oder Polyurethan (PU) ausgekleidet. Auch eine Kerndämmung, bei der die Häuser praktisch zwei Außenwände haben, eignet sich zur Fassadenerneuerung. Dabei besteht die äußere Wand aus einem Klinkermauerwerk. Die innere Wand ist dabei eine tragende Wand. Im Hohlraum zwischen den beiden Wänden kann nun ein geeigneter Dämmstoff eingelassen werden.

Spezielle Fassadensanierung: Verblendfassaden

Eine Möglichkeit bei der Gestaltung Ihrer Hausfassade ist die sogenannte Verblendung Ihrer Fassaden. Die beliebteste Option ist mit Sicherheit die Verblendung mit Vormauersteinen. Vormauersteine wirken besonders lebhaft, wenn Sie bei der Auswahl der Fugengestaltung die Farben und Oberflächen der Mauerziegel miteinbeziehen. Ein Verblendmauerwerk ist bei einer Fassadensanierung eine wirtschaftliche Alternative zu anderen Maßnahmen, wie beispielsweise einem nachträglich aufgebrachten Wärmeverbundsystem.

Handwerker streicht Fassade
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In der folgenden Tabelle finden Sie einen groben Überblick über typische Fassadenschäden und Ihre Sanierungsmöglichkeiten:

Vorgaben der Energiesparverordnung

Eine Fassadendämmung mit geeigneten Wärmedämmverbundsystemen ist unter Umständen bei Ihrer nächsten Fassadensanierung Pflicht. Dies schreibt die Energiesparverordnung (EnEV) seit 2014 bei allen Sanierungsarbeiten an Hausfassaden vor: Sollten Sie mehr als zehn Prozent der Fassade verändern oder den Putz erneuern, so benötigen Sie für Ihre komplette Fassade eine Überprüfung des Wärmeschutzes sowie eine Dämmung der Außenwände.

Unser Tipp:

Sollte Ihre Fassade gleichzeitig frisch gedämmt werden, so können Sie eine Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Mit dem Zuschuss der KfW können Sie die Kosten Ihrer Fassadensanierung reduzieren.

Fassadensanierung Kostenüberblick

Je nach geeigneter Maßnahme der Sanierung Ihrer Fassade, variieren die Kosten stark. Ein Maler, der die komplette Fassade Ihres Hauses neu anstreicht, verlangt in der Regel zwischen 10 und 15 Euro pro Quadratmeter. Bei einer kompletten Neuverkleidung der Fassade, beispielsweise aus Holz oder Faserzementplatten, können Sie mit Preisen zwischen 100 und 250 Euro pro Quadratmeter rechnen. In der folgenden Tabelle finden Sie einen groben Überblick über die Kosten einer Fassadensanierung:

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