Maler verputzt Fassade
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Aufwertung für Ihre Immobilie

Der Fassadenputz schützt und verschönert Ihre Immobilie

Jessica Tomala
16. September 2019

Der Fassadenputz wertet Ihre Immobilie nicht nur optisch auf, sondern übernimmt gleich mehrere Funktionen. Er reguliert Wärme und Feuchtigkeit, gleicht Unebenheiten aus, glättet die Wand, dichtet die Mauer ab und schützt vor Dreck, Feuchtigkeit, Algen, Schimmel oder Korrosion. Entsprechend wichtig ist der Fassadenputz für den Werterhalt einer Immobilie.

Maler, Gipser oder Maurer?

Welchen Handwerker Sie mit dem Verputzen beauftragen, hängt vom Umfang der Arbeit ab. Wenn Sie lediglich Unebenheiten glätten wollen, bevor Sie die Wand neu streichen, ist der Maler der richtige Ansprechpartner. Größere Arbeiten hingegen wie beispielsweise eine komplett neu verputzte Wand führen Maurer oder Gipser aus.

Riss in der Fassade
Bei Fassadenrissen wie diesem lohnt es sich, darüber nachzudenken, die Fassade neu zu verputzen. Denn durch den Riss ist die Dämmung nicht mehr gewährleistet.

5 Dinge, auf die der Fachmann beim Fassadenputz achtet

  1. Verputzt wird nur an einem trockenen Tag und bei einer Wandtemperatur von mehr als fünf Grad.
  2. Beim Sanieren einer Fassade werden Dreck, alte Farbe oder Kalkausscheidungen vor dem Auftragen entfernt und Löcher und Risse gefüllt.
  3. Ein Fachmann vermeidet Dehnungs- und Spannungsrisse, indem er sich an die Regel „weich auf hart“ hält. Das bedeutet, dass die aufgetragene Schicht immer weicher sein muss als der Untergrund. Bei mehrlagigem Auftragen ist jede Schicht vor dem nächsten Arbeitsgang ausreichend angetrocknet.
  4. Das verwendete Putzmaterial ist gut gelagert und trocken.
  5. Der Fachmann weiß: Durch unsauber verputzte Ecken und Übergänge etwa hinter Leitungen oder Sanitär- und Elektroinstallationen dringt unerwünschte Zugluft in den Raum. Gewissenhaft verputzt der Handwerker jeden Winkel – und spart Ihnen damit Heizkosten!

Unser Tipp:

Wenn Sie Ihr Gebäude mit einer ungewöhnlichen Farbe verputzen möchten, sollten Sie unbedingt bei der Stadt beziehungsweise Ihrer Gemeinde nachfragen, ob das erlaubt ist. Manche Städte und Kommunen schreiben nämlich die möglichen Fassadenfarben vor, um ein einheitliches und harmonisches Stadtbild beziehungsweise Straßenbild sicherzustellen. Ein denkmalgeschütztes Haus darf nicht ohne Weiteres mit Farbe verputzt werden, denn das äußere Erscheinungsbild darf nicht verändert werden. Fragen Sie vorher bei der Denkmalschutzbehörde nach.

Handwerker streicht Fassade
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Kostenfaktoren beim Fassadenputz

Grundsätzlich ist das Verputzen einer Fassade kostspieliger als das Verputzen der Innenwände. Das liegt einerseits daran, dass – neben Arbeits- und Materialkosten – ein Gerüst für die meisten Wände benötigt wird.

Höhe und Fläche der Fassade

Berücksichtigt werden müssen die Fassadenfläche und die Fassadenhöhe. Grundsätzlich gilt, dass das Verputzen einer großen Fläche wesentlich günstiger ist als das Verputzen von vielen kleinen Flächen und Erkern, Vorsprüngen, Winkeln und Ecken. Grund dafür ist der damit verbundene Arbeitsaufwand, der vom Fachmann entsprechend berechnet wird. Ebenfalls teurer werden in der Regel Außenwände, die höher als zehn Meter sind, weil das Gerüst ab dieser Höhe meistens wesentlich mehr kostet.

Maler verputzt Fassade auf einem hohen Gerüst
Je höher das Wohngebäude, desto mehr Arbeit steckt auch hinter dem Verputzen der Fassade.

Der verwendete Putz

Der Fassadenputz wird in der Regel in drei Schichten aufgetragen: Nach einem sogenannten Spritzbewurf, der Unebenheiten ausgleicht, folgt der Unterputz oder Dämmputz, bevor der Ober- oder auch Edel- oder Strukturputz den Arbeitsgang dekorativ abschließt. Für den Oberputz werden am häufigsten organische und mineralische Putzarten verwendet, wobei der organische Putz teurer ist als der mineralische. Beide Arten gibt es auch in verschiedenen Farben. Nachfolgend finden Sie einen Überblick mit der Zusammensetzung sowie den Vorteilen und Nachteilen:

Quadratmeterpreise beim Fassadenputz

Wenn für eine Fassadensanierung der alte Fassadenputzes entfernt werden muss, erhöhen sich die Preise entsprechend.

Dämmputz

Er spart Heizkosten und in manchen Fällen ist er gesetzlich vorgeschrieben: der Dämmputz. Diese Form der Wärmedämmung wird auch beim Hausbau immer beliebter. Sollten auch Sie sich zum Auftragen eines zusätzlichen Dämmputzes entscheiden, erhöhen sich die Gesamtkosten für das Verputzen um zusätzlich 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter.

Unser Tipp:

Das Anbringen eines Dämmputzes ist bei Fassadensanierungen gesetzlich vorgeschrieben, sobald mehr als zehn Prozent einer Fassade verputzt wird und das Gebäude vor 1983 gebaut wurde. Für ein denkmalgeschütztes Gebäude könnte eine Ausnahme gemacht werden. Wenden Sie sich in diesem Fall an die zuständige Behörde.

Kostenbeispiel für das Verputzen einer Fassade

Das Kostenbeispiel bezieht sich auf einen Neubau mit einer Außenwandfläche von 100 Quadratmetern und dem Auftragen von einem mineralischen Putz. Türen und Fenster sind im Preis eingerechnet. Vorsprünge und Erker sind nicht vorhanden und es ist auch kein Dekorputz vorgesehen. Allerdings unterscheiden sich die Preise in Deutschland je nach Region.

Unser Tipp:

Eine Fassade hält nicht ein Leben lang und muss grob gesehen alle zehn Jahre neu gestrichen werden. Auch die Putzschäden sollten regelmäßig ausgebessert werden. Ungefähr alle 50 Jahre sollte die Fassade komplett erneuert werden.

Verputzen in Eigenleistung

In Eigenarbeit Verputzen spart Arbeitskosten. Allerdings bezahlen Sie für das Putzmaterial in den meisten Fällen mehr als der beauftragte Maler beziehungsweise Maurer oder Gipser. Unter einem nicht fachgerecht aufgetragenen Putz kann die Bausubstanz leiden – und das kann unter Umständen richtig teuer werden! Aroundhome unterstützt Sie kostenlos und unverbindlich* bei der Auswahl der passenden Fachfirma für Ihr Fassadenprojekt. Füllen Sie jetzt unser Formular aus.

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