Infrarotheizung Kosten
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Alle Preise im Überblick:

Was kostet eine Infrarotheizung?

Christina Tobias
Christina Tobias
9. November 2021

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Anschaffungskosten für eine Infrarotheizung liegen zwischen 100 bis 900 Euro je Heizkörper, abhängig von Leistung, Hersteller und Design.

  • Um zu wissen, wie viele Heizkörper Sie benötigen, müssen Sie den Wärmebedarf des Raumes kennen. Durchschnittlich liegt er bei 100 Watt pro Quadratmeter.

  • Die Montage von Infrarotheizungen können Sie selbst vornehmen und auch für die Wartung fallen keine Kosten an.

  • Da Infrarotheizungen mit Strom betrieben werden, sind die Betriebskosten mit ca. 32 Cent/kWh vergleichsweise hoch.

Infrarotheizungen zählen zu den Elektroheizungen und punkten mit niedrigen Anschaffungskosten, einer langen Lebensdauer und einem sehr geringen Wartungsaufwand. Da sie mit Strom betrieben werden, liegen die Betriebskosten jedoch deutlich höher als bei Öl-, Gas- oder Pelletheizungen. Erfahren Sie, welche Kosten bei einer Infrarotheizung auf Sie zukommen können.

Die Anschaffungskosten im Überblick

Die Kosten für Infrarotheizungen hängen davon ab, welchen Hersteller, welche Leistung und welches Design (Spiegel-, Metall-, Bild- oder Tafelheizung) Sie bevorzugen. Die Preise pro Heizkörper liegen durchschnittlich bei zwischen 100 und 900 Euro. Einfache Modelle mit einer Leistung von 200 Watt gibt es bereits für 150 Euro zu kaufen. Die Preise für Design-Varianten mit einer höheren Leistung liegen dagegen deutlich höher.

Wie viele Heizkörper Sie benötigen, wird vom Wärmebedarf des zu beheizenden Raumes bestimmt. Dieser hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel davon, wie gut die Dämmung der Immobilie ist, wie hoch die Decken sind und ob die Infrarotheizung primär oder zusätzlich zu einem anderen Heizungssystem genutzt wird. Als ungefähren Richtwert können Sie mit einer Heizleistung von 100 Watt pro Quadratmeter kalkulieren. Ein Fachbetrieb kann Sie beraten und Ihnen helfen, den Wärmebedarf und die Anzahl der benötigten Heizkörper für den zu beheizenden Raum zu bestimmen.

Was kostet die Montage?

Die Installation der Paneele können Sie selbst vornehmen. Sie müssen die elektrische Heizung nur in eine handelsübliche Steckdose (mit 230 Watt Wechselstrom) stecken und schon ist sie betriebsbereit. Wenn Sie eine Montage an der Wand oder Decke bevorzugen, können Sie diese üblicherweise auch als Laie selbst vornehmen. Die benötigten Halterungen werden in der Regel mitgeliefert.

Mit welchen Betriebskosten müssen Sie rechnen?

Bei der Auswahl einer neuen Heizung sollten Sie möglichst langfristig denken und einkalkulieren, welche wiederkehrenden Kosten in etwa auf Sie zukommen. Während Infrarotheizungen vor allem mit niedrigen Anschaffungskosten überzeugen können, sind die Betriebskosten der größte Nachteil. Da sie mit Strom betrieben werden, liegt der Preis aktuell bei rund 32 Cent/kWh – für Ökostrom liegen die Preise höher. Bei einem speziellen Heizstromtarif kann der Preis auch niedriger sein. Zum Vergleich: Die Preise für Gas- und Pelletheizungen befinden sich zwischen fünf und sechs Cent pro Kilowattstunde.

Beispielrechnung

Für die Berechnung der ungefähren Stromkosten, die Sie beim Betrieb einer Infrarotheizung erwarten, müssen Sie die Größe und den Wärmebedarf des Raumes kennen. In diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass ungefähr 5.000 Watt Heizleistung benötigt werden, um eine Fläche von 50 Quadratmetern zu beheizen. Bei einem Strompreis von 32 Cent pro kWh und angenommenen 180 Heiztagen mit je acht Stunden Betriebsdauer ergeben sich jährliche Kosten von 2.304 Euro.

Wie hoch sind die Kosten für die Wartung?

Während Sie bei Öl- und Gasheizungen mit Wartungskosten von etwa 100 und 250 Euro rechnen, fallen diese bei Elektroheizungen komplett weg. Ein Schornsteinfeger wird nicht benötigt, keine Luft muss abgelassen und auch kein Wasser nachgefüllt werden. Dabei sind sie, wie alle Elektroheizungen, sehr langlebig. Einige Hersteller werben mit einer Lebensdauer von bis zu 50 Jahren und geben 15 Jahre Garantie.

Lohnt sich die Anschaffung einer Infrarotheizung?

Keine Frage: Die hohen Betriebskosten sind ein klarer Nachteil der Infrarotheizung. Ein komplettes Haus elektrisch zu beheizen, ist deshalb in den meisten Fällen unwirtschaftlich. Der Einsatz einer Infrarotheizung lohnt sich vor allem bei Immobilien, die über eine gute Wärmedämmung verfügen, da diese in der Regel weniger Wärme benötigen. Außerdem sind sie gut geeignet für Räume, die nur selten beheizt werden, wie zum Beispiel Gästezimmer oder Partykeller. Auch für Gartenlauben sind sie eine gute Lösung, weil hier der Anschluss an ein vorhandenes Heizsystem nicht immer möglich ist bzw. aufwendig und teuer wäre. Gleiches gilt für Ferienhäuser, die jedes Jahr nur ein paar wenige Wochen genutzt werden.

Welche Förderungsmaßnahmen gibt es?

Für Elektroheizungen gibt es keine staatliche Förderung. Weder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt den Einbau von Infrarotheizungen, noch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

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