Wenn's mal schnell gehen muss:

Schneller Innenausbau? Mit Trockenbau im Handumdrehen erledigt

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Undine Tackmann
17. Juli 2019

Sie planen einen weiteren Raum mit wenig Aufwand? Ohne große Baumaßnahmen gelingt Ihnen der Innenausbau mithilfe der Trockenbautechnik. Im Gegensatz zum Massivbau ist der Trockenbau eine leichte Montagebauweise, bei der Unterbauten aus beispielsweise Leichtmetall mit Bauplatten beplankt werden. Wir verraten Ihnen, was Sie beim Trockenbau alles beachten müssen und wie Sie Kosten beim Umbau einsparen können.

Gestaltungsmöglichkeiten beim Trockenbau

Flexibel und einfach gestalten Sie den Innenausbau Ihres Hausprojekts mit der Trockenbautechnik. Dazu zählen Montage- und Trennwände, Spanndecken und abgehängte Decken sowie Bodensysteme. Durch eine zügige Montage sowie leichte Materialien ohne Baufeuchte, sind die Räume innerhalb kürzester Zeit bezugsfertig. Eine Übersicht zeigt Ihnen, welche Gestaltungsmöglichkeiten Sie mit der Trockenbautechnik haben und welche Anforderungen erfüllt werden müssen:

  Einfach Wände ziehen

Nachträglich eine zusätzliche Wand einzubauen, muss nicht aufwendig sein. Mit handlichen Bauplatten unterteilen Sie Ihren Wohnraum im Handumdrehen nach eigenen Vorstellungen. Möglich sind Trennwände für Räume, Raumteiler oder auch feste oder umsetzbare Ständerwände bestehend aus:

  • Gipskarton (z. B. Rigips)
  • Gips-, Zement- und Mineralfaserplatten
  • Holz- und Holzwerkstoffplatten
  • Metall
  • Glas
  • Kunststoff
  • Calciumsilikat
  • Fiberplatten

Wenn Sie bei Gipskartonplatten an hellhörige Räume denken, liegen Sie allerdings falsch. Die Technik beim Trockenbau hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt, sodass das richtige Dämmmaterial für überdurchschnittlichen Schall- und Brandschutz sorgt. Der Vorteil: Unmittelbar nach der Wandbefestigung kann der Putz aufgetragen oder direkt gemalert und tapeziert werden. Neben Gipskarton können Sie auch Holz, Kunststoff, Metall oder Glas als Bekleidungsmaterial wählen.

Trockenbau Rigipsplatten
Rigipsplatten werden am häufigsten beim Trockenbau verwendet.

  Deckenbekleidung zur Raumaufwertung

Sie wünschen sich schöne Einbauleuchten oder möchten den abblätternden Putz überdecken? Auch die Zimmerdecke können Sie leicht mit verschiedenen Trockenbautechniken verändern:

  • Eine Möglichkeit ist das Montieren von Paneelbrettern oder Bauplatten. Dazu werden die Paneele mithilfe von Klammern an eine entsprechende Unterlattung geschraubt oder getackert. Das Ergebnis ist eine fertige Deckenoberfläche. Bei Gips- oder Zementbauplatten entstehen nach der Montage Fugen zwischen den einzelnen Bauteilen, welche verspachtelt werden müssen. Im Anschluss kann tapeziert oder gestrichen werden. Das ist zwar zeitaufwendiger, aber dafür nicht so kostenintensiv wie Deckenpaneele.
  • Durch eine Unterdecke (abhängende Decke) kann unter anderem ein zusätzlicher Schall- oder Sichtschutz sowie eine Lüftungs- und Klimafunktion eingebaut werden. Bei den Bauplatten können Sie neben Gipskarton aus weiteren Materialien wie Gipsfaser, Holz, Metall, Kunststoff oder Mineralfaser auswählen. 
  • Eine Spanndecke ist eine hochwertige PVC-Folie, welche über die ganze Deckenfläche gespannt wird und dabei die alte Zimmerdecke komplett kaschiert. Dazu werden zunächst Leisten auf gewünschter Höhe an den Wänden befestigt. An der Spanndecke befindet sich eine Randverstärkung aus Kunststoff, ein sogenannter Keder, welche in die Leisten eingespannt wird, sodass sich die Folie straff über die Deckenfläche zieht. Die Spanndecke ist in der Regel matt, kann aber auch glänzend sein (Lackspanndecke genannt).

  Gerade Fußböden als Basis

Gipsplatten und Gipsfaserplatten werden auch beim Fußboden, als sogenannten Trockenestrich, eingesetzt. Die dazu verwendeten Platten beinhalten Estrich-Elemente und wahlweise zusätzlich Mineralwolle oder Hartschaumschichten. Dadurch erhalten sie eine hohe Stabilität sowie eine Schall-, Brand- und Wärmeschutzfunktion. Nach der Installation des Bodensystems kann bereits nach etwa zwölf Stunden der Bodenbelag Ihrer Wahl verlegt werden. Trockenunterböden sind für alle denkbaren Oberbeläge wie Textil, Holzparkett, Linoleum, PVC oder Fliesen geeignet.

Als geübter Heimwerker können Sie Trockenestrich auch selbst verlegen:

  1. Verlegen Sie als erstes eine Dampfsperre auf den tragfähigen, trockenen und sauberen Boden. Eine Dampfsperre ist eine wasserdampfdurchlässige Folie, welche eine spätere Schimmelbildung vorbeugt.
  2. Als Nächstes unterteilen Sie mit Dachlatten die gesamte Bodenfläche in 20 cm breite Parzellen. Füllen Sie die Bereiche mit Ausgleichsschüttung bis zum Rand der Latten und ziehen Sie anschließend die Oberfläche mit einer Abziehlatte gerade. Nachdem Sie auch die Dachlatten entfernt haben, füllen und begradigen Sie ebenfalls die dadurch entstandenen Rillen.
  3. Im Anschluss verlegen Sie die Estrichplatten. Die aneinanderliegenden Seiten verkleben Sie mit Estrichkleber. Zum Festschrauben verwenden Sie sogenannte Schnellbauschrauben, welche Sie nahe der Falz befestigen.
  4. Je nach Art des Klebers können Sie nach 12 bis 24 Stunden die Klebereste entfernen und den weiteren Bodenbelag auf den Trockenestrich verlegen.
  Unser Tipp:
Sollten Sie den Trockenestrich auf einem Holzdielenboden verlegen, ist ein Rieselschutz von Vorteil. Dabei handelt es sich um ein Spezialpapier, eine Folie oder Vlies, welcher über den Boden gelegt wird. Die Schüttmasse des Trockenestrichs kann dadurch nicht durch Risse, Spalten oder Löcher der Dielen gelangen.

Was ist zu beachten beim Trockenbau?

Trockenbau eignet sich optimal zur individuellen und schnellen Gestaltung des Innenbereichs. Möchten Sie trotz einfacher Trockenbautechnik ruhige und schalldichte Räume, ist die Investition in eine Dämmung unumgänglich. Geräusche in den Räumen, beispielsweise durch einen Fernseher, verursachen Schallwellen, welche auf die Trockenbauplatten treffen und diese in Schwingung versetzen. An dieser Stelle verhindert ein Schallschutz, dass der Schall auf den Estrich und von dort auf die Wände übertragen werden kann. Das richtige Dämmsystem sorgt außerdem für eine gute Wärmeisolierung sowie für Brandschutz.

  Schallschutz

Die schallharten Werkstoffe der modernen Bauweise reflektieren und verstärken die Schallbildung in den Räumen zusätzlich. Um den Geräuschpegel im Gebäude zu reduzieren, kann eine Akustikdecke oder -wand sowie ein Schallschutzboden eingebaut werden:

  • Eine Akustikdecke wird ähnlich wie andere Trockenbaudecken an die Zimmerdecke angehängt. Die einzelnen Akustik-Deckplatten bestehen aus schallabsorbierenden Vliesstoffen. Eine Akustikdecke ermöglicht auch das Erschaffen besonderer Effekte wie ein raumvergrößerndes Oberflächendesign.

  • Eine Akustikwand ist eine mobile oder feste Wand zur Verringerung des Schallpegels. Die Oberfläche wird mit einem schallabsorbierenden Material überzogen und lässt sich einfach in das Raumkonzept integrieren.

  • Bei einem Schallschutz für den Boden handelt es sich meist um eine Trittschalldämpfung. Durch eine Dämmschicht aus Mineralwolle oder Hartschaum wird der Trockenestrich von der Rohdecke und den Wänden getrennt. Eine weitere Möglichkeit ist eine Schüttdämmung oder der Einbau einer Dämmmatte.

  Dämmung

Bei der Trockenbauweise sollten Sie die Dämmung nicht vernachlässigen. Eine Trennwanddämmung oder das Dämmen der Decke dient sowohl zum Wärmeschutz als auch zur Schalldämmung. Verschiedene Dämmstoffe wie Steinwolle, Flachs, Holzwolle oder Kork sorgen für Ruhe in den Räumen. Wichtig zu beachten ist, dass der Schallschutz nicht auf den Estrich, sondern direkt auf den Rohboden verlegt wird. 

Trockenbau Dämmmaterial
Mit dem richtigen Dämmmaterial sorgen Sie für ausreichend Wärme- und Schallschutz

  Brandschutz

Die Elemente beim Trockenbau müssen laut DIN 4102 (oder DIN EN 13501) einem Brand für eine fest definierte Minutenzahl standhalten können. Die verschiedenen Brandschutzklassen werden in 30, 60, 90 und 120 Minuten eingeteilt und entsprechend auf dem Material gekennzeichnet. F30 bedeutet dementsprechend, dass die Elemente 30 Minuten einem Feuer standhalten. Der Feuerwiderstand von Trockenbauteilen kann durch den Einsatz von nicht brennenden Dämmstoffen wie beispielsweise Mineralwolle verstärkt werden. Eine fachgerechte Konstruktion aus Stahl vermindert zusätzlich die Brandlast.

  Dampfbremse und Dampfsperre

Insbesondere bei der Dämmung kann eine Dampfbremse oder Dampfsperre vorteilhaft sein. Dabei handelt es sich um ein Bauteil mit einem bestimmten Wasserdampfdiffusionswiderstand (SD-Wert). Der SD-Wert ist ein Maß für den Widerstand, den ein Material der Verdunstung von Wasser entgegensetzt. Dampfsperren haben eine absolute Dichtigkeit gegen Wasser und werden eher selten angewandt beispielsweise in Schwimmbädern. Eine Dampfbremse hingegen ist vor allem in Feuchträumen wie im Badezimmer sinnvoll. Sie reduziert die Menge des eindringenden Wasserdampfes auf ein für die Konstruktion ungefährliches Maß und kann dadurch die Bildung von Schimmel verhindern.

Materialeinsatz & Baustoffe beim Trockenbau

  Trockenbauplatten

Trockenbauplatten sind im Vergleich zu massiven Mauern relativ instabil und dürfen daher keine tragenden Funktionen innerhalb des Gesamtbauwerks übernehmen. Nach DIN 4101-1 sind sie deswegen ausschließlich als Trennwände zur Raumteilung in den Innenräumen zu verwenden. Dennoch sind sie stabil genug, um beispielsweise Bücherregale oder Wandschränke anzubringen. Der für die Platten verwendete Gips (Gipskarton genannt) besitzt eine universelle Formbarkeit und eine Widerstandsfähigkeit gegen Feuer. Er ist ein Naturprodukt und inzwischen universell recycelbar.

  Unser Tipp:

Insbesondere bei Feuchträumen, wie beispielsweise im Badezimmer, sind spezielle feuchtraumgeeignete, imprägnierte Trennwandplatten als Beplankung zu verwenden. Bei der Dusche kann eine zusätzliche Abdichtung vorteilhaft sein, um das Eindringen von Spritzwasser in die Platten zu vermeiden.

  Trockenbauprofile

Die Gipskartonplatten werden in der Regel mit einer Konstruktion aus Stahlblechprofilen oder einer hölzernen Alternative errichtet. Metall hat im Vergleich zu Holzprofilen den Vorteil, dass es sich unter Belastung durch Feuchtigkeit nicht verformt und keine zusätzliche Brandlast darstellt. 

  Ständerwerk

Die Metallprofile des Ständerwerks bestehen aus u-förmigen Anschlussprofilen, die schallentkoppelt an Boden und Zimmerdecke befestigt sind und aus c-förmigen Tragprofilen, welche lose in die U-Profile eingehängt werden und später den „Rahmen” der Wand oder Decke bilden. Grundsätzlich unterscheiden sich Einfachständerwände und Doppelständerwände:

  • Einfachständerwände bestehen aus nur einer Metallständerebene. Die Trägerprofile werden beidseitig einlagig oder mehrlagig mit dem Plattenwerkstoff beplankt. Zwischen den Beplankungen entsteht ein Hohlraum, welcher je nach Profilgröße 50, 75, 100, 125 oder 150 mm breit sein kann.
  • Für Doppelständerwände werden zwei parallele Ständerreihen errichtet, welche meist einseitig mit jeweils zwei Plattenlagen beplankt werden. Durch die voneinander getrennten Konstruktionen entstehen zwei entkoppelte Wandschalen. Diese sorgen für besseren Schallschutz oder eignen sich zum Verlegen von Elektrokabeln sowie Rohren.
Doppelschaliges Ständerwerk
In den Zwischenräumen der Doppelständerwände können unauffällig die Kabel verstecken.

  Dämmmaterial

Der Hohlraum im Ständerwerk wird mit Dämmstoff ausgelegt, um die Schallentwicklung abzusenken und für eine bessere Wärmeisolierung zu sorgen. Mineral-, Glas- oder Steinwolle als Dämmstoff zwischen den beiden Gipskartonplatten hemmen die Feuerdurchlässigkeit im Brandfall und sorgen für überdurchschnittlichen Schallschutz. Natürliche Dämmstoffe sind Flachs, Kokosmatten, Korkplatten, Schafs- und Hanfwolle sowie Schilfrohr- und Holzfaserdämmplatten.

  Unser Tipp:
Die entkoppelte, zweischalige Bauweise hat insbesondere für den Schallschutz große Vorteile. Mithilfe der doppelten Ständerkonstruktion, einer zweifachen Beplankung und zusätzlichen Dämmlagen in den Hohlräumen, lassen sich Schallschutzwände errichten, welche teilweise leistungsfähiger als Massivwände sind.

Vor- & Nachteile zum Mauerwerksbau

Planen Sie einen schnellen Innenausbau oder wollen nachträglich neue Wände in Ihrem Haus ziehen, sind Trockenbauplatten optimal dafür geeignet. Ihre leichte Handhabung ermöglicht es geübten Heimwerkern eigenständig Projekte zu planen und umzusetzen. Dank der Trockenbautechnik können Sie außerdem kurz nach der Montage mit dem Streichen oder Tapezieren beginnen.

  Vorteile & Nachteile vom Trockenbau

Vorteile Nachteile
  Zeitersparnis   begrenzte Tragfähigkeit
  leichte Handhabung   gegebenenfalls gute Dämmung notwendig
  kostengünstig   empfindlich gegenüber Abrieb und Schmutz
  flexibel einsetzbar  
  keine zusätzliche Baufeuchte  

Einen geeigneten Handwerker finden

Haben Sie an Ihre Zimmerdecken, Wände oder Ihren Fußboden bestimmte Anforderungen, ist ein Handwerker für die Trockenbauarbeiten sinnvoll. Informieren Sie sich im Vorfeld, ob sich der Fachbetrieb auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert hat, wie beispielsweise Deckenbekleidungen. Die Preise für Trockenbauarbeiten werden in der Regel pro Quadratmeter angeben. Holen Sie in jedem Fall mehrere Angebote ein, bevor Sie sich entscheiden.

Handwerker bauen an Trockenbaudecke
MIt einer Fachfirma an Ihrer Seite wird Ihr Innenausbau noch schneller fertig.

Welche Vorschriften sind zu beachten?

Trockenbauplatten punkten zwar mit einer leichten Handhabung, müssen beim Verbau jedoch mit einer Reihe von europäischen Richtlinien und DIN Normen einhergehen:

  • DIN 4102, DIN EN 13501:

Teilt die Bauteile in Feuerstandsklassen ein und erläutert diese genauer. Sie sind in der Regel eher beim Trockenbau von größeren Gebäuden relevant.

  • DIN 4103:

Definiert alle Normen für das Verwenden von Holzständerwerken beim Trockenbau. Beispielsweise sind in der DIN 4103-4 alle Regeln zur Bauart von hölzernen Unterkonstruktionen festgelegt.

  • DIN 18180, DIN 18168, DIN 18182, DIN EN 520:

Erläutern alle Richtlinien zum Verbau von Gipsplatten. Die DIN 18180 legt beispielsweise die einzelnen Gipsplattenarten und ihre Anforderungen fest.

  • DIN EN 14195:

Definiert Richtlinien für Metallprofile bei Unterkonstruktionen von Gipsplattensystemen. In Deutschland wird sie zusätzlich durch die DIN 18182-1 ergänzt.

Mit Trockenbau energieeffizient sanieren

Ein flexibler Einsatz der Trockenbauplatten ermöglicht Ihnen eine variable, energieeffiziente Sanierung. Füllen Sie dazu in die Hohlräume der Ständerwerke entsprechende Dämmstoffe, welche den Wärmeverlust Ihrer Räume minimieren. Eine Dämmschicht auf der Innenseite einer Außenwand bewirkt zusätzlich, dass weniger Wärme von innen nach außen strömen kann. Platten bzw. Matten für eine Trennwandisolierung bestehen meistens aus Stein- oder Glaswolle sowie aus natürliche Dämmstoffen wie Hanf. Im Gegensatz zu natürlichen Dämmstoffen haben mineralische Stoffe den Vorteil, dass sie unverrottbar, diffusionsoffen und nicht brennbar sowie hoch wärmedämmend und schallsicher sind.

  Unser Tipp:

Prüfen Sie hinsichtlich des Wärmeschutzes, ob auf der warmen Seite (auch Wärmeseite genannt) eine Dampfbremsfolie beziehungsweise eine Dampfsperre eingebaut werden muss. 

Staatliche Förderungen & Finanzierung

Wenn Sie im Rahmen Ihres Innenausbaus gleichzeitig eine neue Wärmedämmung installieren, haben Sie unter bestimmten Umständen die Möglichkeit auf eine Förderung Ihres Projekts.

Entscheiden Sie sich zum Beispiel, Ihr Haus zu einem KfW-Effizienzhaus umzubauen, werden alle dazu notwendigen Maßnahmen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Mit dem Kredit 430 „Energieeffizient Sanieren“ sichern Sie sich bis zu 30.000 Euro pro Wohnungseinheit.

Diese Preise & Kosten kommen auf Sie zu

Die Kosten für den Innenausbau mit der Trockenbautechnik sind variabel. Neben der bevorzugten Technik spielen auch die verwendeten Baustoffe eine ausschlaggebende Rolle. Die Preise für Platten sowie Ständerprofile sind außerdem abhängig von der Größe. Für spezielle Wünsche wie beispielsweise eine Spanndecke informieren Sie sich am besten direkt beim Fachbetrieb. Eine Tabelle verschafft Ihnen eine Übersicht:

  Materialkosten beim Trockenbau

Material Kosten*
Gipskartonplatte ab 2,50 Euro/m²
Gipsfaserplatte ab 6,50 Euro/m²
Ständerwerk Rahmenprofil 50x40mm ab 1,50 Euro/m
Ständerwerk Rahmenprofil 75x40mm ab 1,70 Euro/m
Ständerwerk Rahmenprofil 100x40mm ab 1,90 Euro/m
Ständerprofil 50x50mm ab 1,50 Euro/m
Ständerprofil 75x50mm ab 1,90 Euro/m
Ständerprofil 100x50mm ab 2 Euro/m
Estrichelement ab 16 Euro/m²
Spanndecke ab etwa 120 Euro/m²
  * Preisangaben sind Richtwerte zur Orientierung

Für die richtige Dämmung beim Trockenbau werden mehrere Komponenten benötigt. Am häufigsten wird Klemmfilz in die Zwischenräume der Platten gelegt. Kompakte Dämmplatten sind etwas teurer, dafür einfacher in der Handhabung. Eine Tabelle verschiedener Dämmstoffe gibt einen Einblick in die Preise:

  Kosten für Dämmung beim Trockenbau

Material Preis pro m²
Zwischensparrendämmung Klemmfilz ab 4 Euro
Untersparrendämmung Klemmfilz ab 4 Euro
Deckendämmplatte ab 24 Euro
Mineraldämmplatte ab 21 Euro
Dampfbremsfolie ab 1,40 Euro
Akustik Trennwandplatte ab 1,30 Euro
Styroporplatte ab 1 Euro
  * Preisangaben sind Richtwerte zur Orientierung

Zusätzlich zum Material können auch Kosten für eine fachgerechte Montage durch einen Handwerker hinzukommen. Vergleichen Sie mehrere Angebote, bevor Sie einem Fachbetrieb für Trockenbau den Auftrag erteilen.

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