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Welches Panel brauchen Sie?

An diesen 5 Merkmalen erkennen Sie gute Solarpanels

Redaktionsbild von der Autorin
Undine Tackmann
24. Juni 2022

Das Wichtigste in Kürze

  • Solarpanels werden oft auch als Solarmodule bezeichnet.
  • Die Wahl der Solarpanels wirkt sich entscheidend auf die Wirtschaftlichkeit Ihrer Solaranlage aus.
  • Achten Sie beim Kauf auf die Zertifizierung der Module und Ihre Garantieansprüche.
  • Außerdem ist eine Antireflexionsschicht sinnvoll, die den Energieverlust gering hält.

Bei Solarpanels handelt es sich um die rechteckigen Solarplatten, welche Sie unter anderem auf den Hausdächern von Solaranlagenbesitzern sehen können. Die verschiedenen Arten der Panels unterscheiden sich dabei in ihrer Leistungsstärke und den Einsatzgebieten. Um ein gutes Solarpanel auszuwählen, gibt es fünf Merkmale, die Sie überprüfen können.

5 Merkmale guter Solarpanels

Solarpanels können auch als Solarmodule bezeichnet werden. Die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage wird im Wesentlichen von der Wahl Ihrer Solarpanels beeinflusst. Damit Sie das passende Panel für Ihren Zweck auswählen können, ist es wichtig, die verschiedenen Merkmale der Module zu kennen.

  • Dünnschichtmodule: Diese Modul- oder Solarpanelart hat einen Wirkungsgrad von etwa 7 Prozent. Sie sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung.
  • Kristalline Module: Hierbei wird zwischen polykristallinen Modulen und monokristallinen Modulen unterschieden. Kristalline Solarpanels haben einen Wirkungsgrad von etwa 15 bis 19 Prozent und sind deswegen kostenintensiver. Wobei monokristalline Module in der Regel teurer sind als polykristalline.

Neben dem Wirkungsgrad sollten Sie bei der Auswahl von Solarpanels besonders auf fünf weitere Eigenschaften achten:

1. Niedrige Degradation

Die Degradation beschreibt den Leistungsverlust eines Bauteils. Wie bei fast allen technischen Bauteilen nimmt auch bei Solarpanels die Leistung nach der Inbetriebnahme über die Jahre ab. Je niedriger die Degradation, desto besser also auch das Solarpanel.

  • Für kristalline Module wird von einem Degradationsgrad von ca. 0,1 Prozent pro Jahr ausgegangen, wobei in den ersten Tagen nach der Inbetriebnahme die Leistung um bis zu zwei Prozent abfallen kann.
  • Bei Dünnschichtmodulen fällt die Leistung innerhalb der ersten 1.000 Betriebsstunden auf bis zu 25 Prozent ab und bleibt danach für circa 20 Jahre konstant.

2. Zertifizierung der Solarpanels

Sowohl für kristalline Module als auch für Dünnschichtmodule gibt es Zertifizierungen. Diese sichern Ihnen eine bestimmte Qualität Ihres Solarmoduls. Für manche Förderungen sind zertifizierte Solarpanels sogar eine Voraussetzung.

3. Garantieansprüche

Laut Gesetz haben Sie einen Garantieanspruch von zwei Jahren auf die Funktionstauglichkeit der Solarmodule. Darüber hinaus ist es ratsam, auf eine Garantie bei Insolvenz des Herstellers im Kaufvertrag zu achten, vor allem wenn die Solarpanels im Ausland produziert werden.

4. Antireflexionsschicht

In der Regel wird auf die Solarpanels eine Antireflexionsschicht aufgetragen. Diese verringert die Reflexion der Sonne auf dem Solarmodul und minimiert dadurch den Energieverlust. Eine Antireflexionsschicht erkennen Sie an der typisch blau-schwarzen Farbe des Solarmoduls.

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Typisch für jedes hochwertige Solarpanel ist die schwarz-blaue Farbe.

5. Resistenz gegen Schatten und Schmutz

Nicht jedes Solarpanel ist stark resistent gegenüber Verschattungen oder Schmutz. Doch vor allem bei einer kleinen Dachfläche mit wenigen Montagemöglichkeiten und vielen Bäumen ringsum ist es wichtig, leistungsstarke Panels zu wählen. Häufig sind kristalline Solarmodule resistenter gegenüber Schatten und Schmutz als Dünnschichtmodule, jedoch auch kostenintensiver. Lassen Sie sich diesbezüglich von einer Solarfachfirma beraten, um trotz scheinbar ungünstiger Umstände einen hohen Ertrag mit Ihrer Anlage erwirtschaften zu können.

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