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Gebrauchte Einbauküche: 3 Tipps für den Kauf

Redaktionsbild von der Autorin
Undine Tackmann
25. Januar 2021

Eine gebrauchte Einbauküche kann Ihnen einen Preisvorteil von bis zu 50 Prozent gegenüber neuen Modellen bieten. Doch nicht immer lohnt sich der Gebrauchtkauf: Zusatzkosten oder Mängel an der Küche können schnell zur Kostenfalle werden. Wir verraten Ihnen unsere wichtigsten Tipps, mit denen Sie die wahren Schnäppchen unter den Angeboten herausfiltern können.

Gebrauchte Einbauküchen: Was beim Kauf zu beachten ist

Um Fehler beim Gebrauchtkauf zu vermeiden, sollte auf einiges geachtet werden. Nicht nur die Maße, sondern auch der Zustand der gebrauchten Einbauküche muss Ihren Vorstellungen entsprechen. Wir haben Ihnen die drei wichtigsten Tipps zusammengetragen, die beim Kauf einer gebrauchten Küche zu berücksichtigen sind:

1. Maße der Küche genau aufnehmen

  • Messen Sie die Länge der Wände, an denen die Küche stehen soll.
  • Vermessen Sie die Anschlüsse für Strom, Gas und Wasser.
  • Skizzieren Sie Ihren Küchengrundriss. Markieren Sie Anschlüsse, Steckdosen, Schalter, Türen, Fenster, Heizungen und Vorsprünge.

Die Maße der gebrauchten Küche passen gut oder zumindest zum Großteil in die neuen Räumlichkeiten.

2. Zustand der Küche ermitteln

  • An der Küche sind keine/sehr wenige Gebrauchsspuren zu sehen.
  • Alle Elektrogeräte funktionieren einwandfrei.
  • Alle Türscharniere der Schränke funktionieren einwandfrei.
  • Es gibt keine sichtbaren Wasserschäden.
  • Es gibt keine herausgebrochenen Ecken oder Schrammen.
  • Die verbauten Küchengeräte haben gute/sehr gute Verbrauchswerte.

Die Schränke und Geräte sind in einem guten Zustand und überstehen den Transport und Wiederaufbau.

3. Verkaufspreis überprüfen

  • Sie haben den Zeitwert der gebrauchten Einbauküche ermittelt.
  • Sie haben die Küche mit den Kosten für neuwertige Einbauküchen verglichen.
  • Eventuell auftretende Zusatzkosten für Transport, Montage oder Ausbesserungen haben Sie auf den Preis draufgeschlagen.

Der Verkaufspreis steht in einem fairen Preis-Leistungsverhältnis.

Unser Tipp:

Gebrauchte Küchen werden meist von Privatanbieter:innen verkauft, sind aber auch aus Insolvenzen, Überproduktionen oder Küchen-Ausstellungen günstig zu bekommen. Musterküchen aus Ausstellungsgalerien sind weder benutzt noch minderwertig und dennoch ähnlich preiswert wie gebrauchte Küchen. Zudem werden sie häufig mit einer Garantie verkauft.

Leere Küche ohne Geräte
Überprüfen Sie vor dem Gebrauchtkauf ganz genau, ob die Küche bei Ihnen reinpasst.

Was kostet eine gebrauchte Einbauküche?

Die Preise für gebrauchte Einbauküchen liegen weit unter dem Neupreis. So können Sie meist über 50 Prozent beim Gebrauchtkauf sparen. Entscheidend für den Wert einer gebrauchten Küche sind ihr Alter und Zustand: je älter die Küche, desto günstiger der Preis. Wie teuer eine gebrauchte Einbauküche im Einzelfall ist, hängt aber auch von anderen Preisfaktoren wie Größe, Modell oder dem Material der Küche ab. Günstig sind Küchen mit Kunststoff- oder Spanplatten; hochwertige Materialien wie Massivholz haben hingegen auch noch nach Jahren ihren Preis.

Kostenfaktoren für gebrauchte Einbauküchen:

  • Ausstattung der gebrauchten Einbauküche
  • integrierte Elektrogeräte
  • Küchenmarke/Hersteller
  • Größe der Küche
  • verwendete Materialien
  • Alter und Zustand

Letztlich bestimmt auch die Marke der Küche den Kaufpreis. Gebrauchte, einzeilige Einbauküchen sind in ihrer einfachsten Ausführung bereits ab 300 bis 400 Euro zu bekommen. Größere Gebrauchtküchen mit nur wenigen Gebrauchsspuren können allerdings auch bis zu 5.000 Euro kosten.

Zeitwert für gebrauchte Küchen ermitteln

Egal ob Sie eine Einbauküche kaufen oder verkaufen wollen - zur Preisermittlung für Gebrauchtküchen empfiehlt es sich immer den​​​​​​​ Zeitwert zu ermitteln. Der Zeitwert dient als Richtwert und berücksichtigt verschiedene Kriterien wie das Alter, der Zustand und Wiederbeschaffungswert einer Küche.

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Nicht vergessen: Zusatzkosten beim Gebrauchtkauf

Gebrauchte Einbauküchen sind zwar günstig, bergen aber einige Zusatzkosten. Sind die nachträglichen Mehrkosten zu hoch, ist der Kauf einer gebrauchten Küche nicht mehr lohnenswert und ein Neukauf doch die bessere Variante. Dabei sollten Sie vier zusätzliche Kostenpunkte beim Kauf einer gebrauchten Einbauküche ganz besonders berücksichtigen:

Abbau der alten Küche

Falls vorhanden, muss zunächst die alte Küche abgebaut werden. Je nach Zustand der gebrauchten Küche kann sie weiterverkauft oder nur noch entsorgt werden. In Abhängigkeit vom Bundesland fallen hierfür Zusatzkosten an.

Transport

Beim Gebrauchtkauf sind Sie meist eigenständig für den Transport verantwortlich. Es sei denn, Sie beauftragen ein professionelles Transportunternehmen. Diese garantieren einen sicheren Transport. Planen Sie hierfür jedoch mehrere Hundert Euro ein.

Montage

Die gebrauchte Einbauküche muss demontiert und am Zielort wieder aufgebaut werden. Für die Elektronik und die Verlegung von Leitungen wird oft professionelle Hilfe benötigt. Umzugsunternehmen mit darauf spezialisierten Mitarbeiter:innen kosten auch wieder einiges an Geld.

Modifizierungen

Wenn die gebrauchte Einbauküche nicht exakt in die neuen Räumlichkeiten passt oder einige Mängel aufweist, muss sie modifiziert und angepasst werden. Gegebenfalls müssen Sie dazu sogar Tischler:innen beauftragen. Gebrauchte Küchen können so schnell zur Kostenfalle werden.

Küche mit Esstisch
Idealerweise können Sie die gebrauchte Küche direkt vom Vormieter übernehmen.

Fazit Einbauküchen: Lohnt sich der Gebrauchtkauf?

Wer eine neue, hochwertige Küche kaufen möchte, der muss in der Regel mit Kosten im fünfstelligen Bereich rechnen. Wenn das eigene Budget nicht ausreicht oder eine schnelle Zwischenlösung hersoll, kann der Kauf einer gebrauchten Einbauküche eine gute Alternative sein. Gebrauchtküchen sind in unterschiedlichsten Varianten, Größen und Ausstattungen erhältlich. Sie bieten meist einen deutlichen Preisvorteil gegenüber neuen Küchenmodellen, sollten vor dem Kauf jedoch einer genauen Prüfung unterzogen werden.

Wer umzieht, kann bestenfalls die alte Einbauküche von Vormieter:in gleich übernehmen. Anderenfalls muss nach einer gebrauchten Einbauküche gesucht werden, die über die passenden Maße für die eigenen Räumlichkeiten verfügt - was sich jedoch oft als schwierig erweist. Eine nachträgliche Anpassung der Einbauküche kann kostspielig werden, zumal gebrauchte Küchen meist ohne Gewährleistung verkauft werden. Es gilt: Der Gebrauchtkauf einer Einbauküche kann sich unter Umständen lohnen, ist aber risikobehaftet.

Unser Tipp:

Bevor Sie eine Einbauküche gebraucht kaufen, vergleichen Sie mehrere Angebote von neuwertigen Küchen. Es kann sein, dass eine neue Küche gar nicht so teuer ist, wie Sie denken! Füllen Sie dafür einfach unseren Online-Fragebogen aus. Anhand Ihrer Wünsche und Kriterien empfehlen wir Ihnen unverbindlich und kostenlos* bis zu drei passende Einbauküchen-Anbieter:innen aus Ihrer Region. Diese erstellen maßgeschneiderte Angebote für Ihre Wunschküche. Am Ende entscheiden Sie, mit wem Sie Ihr Küchenprojekt umsetzen möchten.

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