Aroundhome Logo
Fachfirma finden
Ratgeber
Kamin Preise
Kostenlos Kaminangebote erhalten*

Nach der Erfassung Ihrer Wünsche verbinden wir Sie mit bis zu drei Fachpartnern.
*Der Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich. Wir finanzieren den Service über die Provision unserer Anbieter.

Alle Preise im Blick:

Was kostet ein Kamin?

Claudia Mühlbauer, Online-Redakteurin
Claudia Mühlbauer
25. Oktober 2022

Ein Kamin ist ein besonderes Element, um das Eigenheim aufzuwerten und den Wohnraum heimisch zu gestalten. Egal, ob Sie nur einen kleinen Kamin für die Optik oder einen wasserführenden Kamin für die Unterstützung der hauseigenen Heizungsanlage möchten: Wir zeigen Ihnen, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und wo Sie Einsparmöglichkeiten haben.

Kosten für einen Kamin

Für den Einbau eines Kamins durch eine Fachfirma sollten Sie mindestens 200 Euro einplanen. Wenn der Hersteller des Kamins auch den Einbau anbietet, können Sie hier meistens mit Rabatten rechnen. Ein Schornstein kostet insgesamt etwa 2.500 bis 4.000 Euro. Der Einbau eines nachgerüsteten Schornsteins ist sogar je nach Material und Arbeitsaufwand ab 1.000 Euro möglich. Die Abnahme durch den Schornsteinfeger beträgt zusätzlich ca. 50 bis 150 Euro. Die feuerfeste Unterlage bekommen Sie bereits für ca. 100 Euro.

Einmalige Kosten

Der Preis für den Kamin hängt stark mit seiner Größe und Leistungsfähigkeit zusammen. Die folgende Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht, wie hoch die Preise für einen Kamin ausfallen können:

Kaminart

Preise*

Gel-Kamin

ca. 80 - 450 Euro

Bio-Ethanol-Kamin

ca. 2.200 - 3.500 Euro

Kaminofen

ca. 2.000 - 3.000 Euro

Offener / Gemauerter Kamin

ca. 4.000 - 6.000 Euro

Kaminkassette für Heizkamin

ca. 1.000 - 2.000 Euro

Kachelkamin

ca. 4.000 - 6.000 Euro

Pelletkamin

ca. 1.500 - 3.500 Euro

Gaskamin

ca. 2.000 - 6.000 Euro

Elektrokamin

ca. 150 - 500 Euro

* Preise sind Richtwerte und dienen zur Orientierung.

Laufende Kosten

Ein Schornstein benötigt eine regelmäßige Reinigung durch den Schornsteinfeger. Die Reinigungs- und Wartungsarbeiten für Pelletkamine und wasserführende Kaminöfen übernimmt in der Regel die Fachfirma. Diese Kosten belaufen sich auf ca. 80 Euro jährlich.

Zusätzlich fallen regelmäßige Kosten für das Brennmaterial an. Hier können die Preise je nach Qualität sehr unterschiedlich ausfallen. So kostet Hartholz mit einer Restfeuchte von unter 20 Prozent manchmal doppelt so viel wie Weichholz, bietet aber eine sehr viel bessere Wärmeleistung.

Brennmaterial

Einheit

Preise*

Brennmaterial

Brenngel

Einheit

1 l

Preise*

ca. 3 - 7 Euro

Brennmaterial

Ethanol

Einheit

10 l

Preise*

ca. 15 - 25 Euro

Brennmaterial

Hartholz

Einheit

33 cm

Preise*

ca. 100 Euro

Brennmaterial

Weichholz

Einheit

33 cm

Preise*

ca. 70 Euro

Brennmaterial

Pellets (Klasse A1)

Einheit

15 kg

Preise*

ca. 4 - 5 Euro

*Hierbei handelt es sich um Richtwerte zur Orientierung.

Wie viel Sie von dem Brennmaterial tatsächlich verbrauchen, hängt von der kW-Leistung Ihres Kamins ab. Zum Beispiel entsprechen 15 Kilogramm Pellets einer Heizleistung von ca. 75 Kilowatt. Ein Kamin mit einer Leistung von fünf Kilowatt kann damit also bis zu 15 Stunden lang heizen. Sollte die Leistung des Kamins dagegen 15 Kilowatt betragen, ist bereits nach fünf Stunden Schluss.

Kamin mit Füßen und einer Tasse im Vordergrund
Fachfirmen für Kamine in Ihrer Region?
Wir finden die passenden Fachfirmen für Sie!

Kosten einsparen mit staatlichen Hilfsmitteln

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) können Sie Fördergelder für eine Holzheizung erhalten. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten Sie Zuschüsse bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten und können zusätzlich einen zinsgünstigen Ergänzungskredit für den Einbau des Kamins in Anspruch nehmen.

Kosten bei der Steuer absetzen

Der Einbau eines Kamins gilt als Modernisierung und kann bei der Steuererklärung als Handwerkerleistung angegeben werden. Dabei werden maximal 20 Prozent der Arbeitskosten für den Einbau steuerrechtlich berücksichtigt. Beachten Sie, dass Sie als Voraussetzung über eine Rechnung verfügen und diese per Überweisung beglichen haben müssen.