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Heizkörper-Thermostat einstellen: Was die Zahlen bedeuten

Redaktionsbild von der Autorin
Undine Tackmann
22. September 2020

Über das Heizungsthermostat lässt sich die Temperatur an Ihren Heizkörpern regulieren. Doch was bedeuten eigentlich die Zahlen und Symbole auf den Reglern? Wir erklären Ihnen, wie Sie das Thermostat richtig lesen und einstellen.

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Das bedeuten die Zahlen auf dem Thermostat der Heizung

Thermostate gibt es mittlerweile in unterschiedlichen Ausführungen: manuell oder programmierbar sowie als moderne Funk-, Wand oder Raumsysteme. Am bekanntesten sind sie jedoch als weiße Griffe direkt an den Heizkörpern.

Hat auch Ihre Heizung manuelle Thermostate, ist Ihnen sicherlich schon einmal aufgefallen, dass dort die Zahlen eins bis fünf kleine Abstufungsstriche und verschiedene Symbole zu sehen sind. Diese dienen als Orientierungshilfe, um die richtige Temperatur im Raum einzustellen. Das Prinzip dabei ist ganz einfach: Je höher die Zahl, desto wärmer wird es im Raum.

ARTIKEL: Alles über Aufbau und Funktion von Thermostaten

Jede Zahl auf dem Thermostat steht für eine fixe Temperatur:

Was bedeuten die Symbole auf dem Thermostat?

Neben Zahlen befinden sich auch noch die Symbole Sonne, Halbmond und Stern bzw. Schneeflocke auf dem Thermostat. Diese sollen Ihnen zusätzlich helfen, die richtige Einstellung zu finden:

Die richtige Einstellung

Um die gewünschte Temperatur einzustellen, drehen Sie den Thermostatkopf so lange, bis sich die Markierung unter dem schwarzen Pfeil oder Strich befindet. Die Striche zwischen den Ziffern sind Abstufungen und helfen, die korrekte Temperatur einzustellen. Dabei steht ein Strich für ein Grad Celsius. Die ideale Wohlfühltemperatur ist zwar subjektiv, dennoch gibt es für jeden Raum bestimmte Temperatur-Empfehlungen.

ARTIKEL: So heizen und lüften Sie Ihre Räume richtig

Grafik Einstellungen und Bedeutungen Thermostat

Reduzieren Sie die Temperatur um ein Grad, entspricht das einem ungefähren Energieersparnis von bis zu 6 Prozent.

Es gilt jedoch nicht: je höher die Zahl, desto schneller steigt die Raumtemperatur! Die Zahlen regulieren lediglich den Zeitraum der Wärmeabgabe, also wie lange warmes Wasser in den Heizkörper fließt, um die gewünschte Temperatur zu halten.

Wie schnell sich ein Raum erwärmt, ist unter anderem von

  • der Zimmergröße,
  • der Fenster- und Türisolierung,
  • der Ausgangstemperatur im Raum sowie
  • dem umstehenden Mobiliar abhängig.

Möchten Sie, dass sich ein Raum möglichst schnell aufheizt, achten Sie darauf, dass keine Möbelstücke oder Gardinen die Wärmeabgabe der Heizung verhindern und schließen Sie die Türen.

Elektronische Heizkörper-Thermostate

Immer beliebter werden digitale Thermostate, denn sie ermöglichen eine noch exaktere Einstellung der Raumtemperatur. Dank digitaler Anzeige können Sie aufs Grad genau einstellen, wie warm es im Raum sein soll. Moderne Geräte können sogar aus der Ferne per Smartphone oder Tablet gesteuert werden. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, besonders energieeffizient und kostensparend zu heizen.

ARTIKEL: Das kostet Sie ein Smart-Home-System

Digitales Heizungsthermostat an Heizung
Manche Heizungs-Termostate haben eine digitale Anzeige.

Sollten Sie Ihre Heizung überhaupt herunterregeln?

Ist die gewünschte Zieltemperatur erreicht, drosselt die Heizung automatisch die Wärmeerzeugung mithilfe des im Heizkörperthermostat verbauten Temperaturfühlers. Gegebenenfalls wird nur noch etwas nachgeheizt, um die Temperatur zu halten. Das heißt, selbst wenn Sie die Heizung nicht herunterregeln, verschwenden Sie keine Energie.

Sie haben das Gefühl, Ihre Heizung wird nicht mehr so richtig warm? Das kann eventuell an Verschmutzungen liegen, die sich im Innern des Heizkörpers festgesetzt haben. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Heizung ganz einfach selbst reinigen können.

Wenn die Raumtemperatur jedoch hoch, die Außentemperatur sehr niedrig und die Wärmedämmung schlecht ist, sollten Sie Ihre Heizung manuell regeln. Aufgrund der schlechten Dämmung entweicht überdurchschnittlich viel Wärme nach außen. Wenn die Heizung nicht die ganze Zeit auf Hochtouren heizen soll, um die gewünschte Raumtemperatur zu halten, kann hier ein Herunterregeln sinnvoll sein.

Auch nachts bevorzugen die meisten Menschen eine niedrigere Raumtemperatur als tagsüber. Ist am Zentralregler Ihres Heizkessels eine Nachtabsenkung eingestellt, müssen Sie nichts weiter tun. In diesem Fall regelt Ihre Heizung die Temperatur nachts herunter, unabhängig von der Einstellung des Heizkörperthermostats. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie die Temperatur manuell runterschalten.

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