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Die unsichtbare Heizung:

Die Sockelheizung als besonders platzsparende Alternative

Anika Wegner
Anika Wegner
26. August 2019

Die Sockelheizung besteht aus Heizflächen, die am Sockel der Wände angebracht werden. Besonders bei modernen Hauskonzepten kommt die Sockelheizung als platz- und energiesparende Heizungsvariante gerne zum Einsatz. Erfahren Sie alles über den Aufbau, die Arten sowie die Vor- und Nachteile von Sockelheizungen und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Aufbau und Funktionsweise einer Sockelheizung

Sockelheizungen haben einen großen Vorteil: Sie sind nicht sichtbar. Da sie am Sockel der Wand montiert wird, kann sie einfach durch die Fußleisten bedeckt werden und fügt sich so ideal in den Raum ein. Die Bauform einer Sockelheizung besteht aus Konvektoren und Heizstrahlern. Bei der Konvektoren-Bauweise kommen Heizplatten zum Einsatz, die um die verbauten Rohre platziert werden. Dadurch entsteht eine große Oberflächenstruktur, durch die Luft strömen kann. Ist die Sockelheizung nun in Betrieb, werden die Lamellen erwärmt und warme Luft steigt nach oben. Zeitgleich strömt von unten kältere Raumluft nach. Vor dem Konvektor ist eine weitere Heizplatte angebracht, die Strahlungswärme in den Raum leitet.

Kommen bei der Bauweise Heizstrahler zum Einsatz, geht die Wärme in Form von Strahlungen von Platten aus. Diese Art zu heizen wird von vielen Menschen als besonders angenehm und warm empfunden, da die Wärme ohne Umwege direkt ausgestrahlt wird. Die Montage einer Sockelheizung ist meist einfacher als bei anderen Heizarten. Die entsprechenden Heizleisten werden ganz simpel über dem Boden, am Sockel der Wand, montiert und je nach Art entweder an die Stromversorgung oder an die zentrale Heizanlage angeschlossen. Wie viel Meter einer Sockelheizung in einem Raum installiert werden müssen, damit dieser ausreichend geheizt werden kann, hängt vor allem von der Vorlauftemperatur ab. Umso heißer das Heizungswasser ist, desto schneller und effizienter kann ein Raum gewärmt werden. Damit sich die ausgestrahlte Wärme auch ideal entfalten kann, dürfen selbstverständlich keine Gegenstände oder Vorhänge die Fußleiste verdecken.

Sockelheizung
Eine Sockelheizung ist von einer normalen Fußleiste optisch kaum zu unterscheiden

Formen und Arten von Sockelheizungen

Grundsätzlich lässt sich die Sockelheizung in zwei verschiedene Arten unterteilen: Die elektrische Sockelheizung und die wasserführende Sockelheizung. Beide Arten haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Bevor Sie sich eine Sockelheizung in Ihr Haus oder Ihre Wohnung einbauen lassen, empfiehlt es sich, die beiden Arten gegeneinander abzuwiegen und so festzustellen, welche Sockelheizung die richtige für Sie ist.

Elektrische Sockelheizung

Die elektrische Sockelheizung erzeugt ihre Wärme durch die Nutzung der hauseigenen Energieversorgung. Die Montage einer elektrischen Sockelheizung ist deshalb vergleichsweise einfach, da Sie nur eine vorhandene Stromversorgung, sprich eine Steckdose, brauchen, damit die Sockelheizung mit ihren angebrachten Leitern Wärme erzeugt. Gerade für eine Nachrüstung ist die elektrische Variante der Sockelheizung also bestens geeignet. Doch die elektrische Sockelheizung hat nicht nur Vorteile! Im Vergleich zu anderen Heizarten, wie beispielsweise Gas oder Öl, ist Strom als Erzeuger von Heizenergie langfristig um ein Vielfaches kostenintensiver. Eine Möglichkeit, eine elektrische Sockelheizung wirtschaftlich sinnvoll zu installieren ist die Konzentration auf einzelne Räume und nicht das ganze Haus.

Wasserführende Sockelheizung

Die zweite Variante der Sockelheizung ist die wasserführende Sockelheizung. Im Gegensatz zu der elektrischen Variante ist diese Art an die zentrale Heizungsanlage gekoppelt. Es kommt also kein Strom, sondern ein energieeffizienter Energieträger zum Einsatz. Da der Aufbau der wasserführenden Sockelheizung aufwendiger ist, ist die Installation deutlich teurer. Außerdem muss eine Heizwasserzufuhr garantiert werden.

Eine Grundvoraussetzung für die Installation beider Varianten ist eine gute Isolierung des Gebäudes. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass zu viel Energie über die Wände entweichen kann. Oftmals ist die Montage einer Sockelheizung mit einer gleichzeitigen Sanierung des Gebäudes verbunden, sodass explizit auf eine gute Isolierung geachtet werden kann.

Vor- und Nachteile

Analog zu anderen Heizarten muss auch bei der Anschaffung einer Sockelheizung im Vorfeld überlegt werden, ob sich diese lohnt. Sowohl in wirtschaftlicher als auch in energieeffizienter Hinsicht muss abgewogen werden, inwiefern Sie von einer Sockelheizung profitieren.

Preise und Kosten

Bei der Berechnung der Kosten für die Sockelheizung muss zunächst zwischen dem Preis für die Anschaffung und den Kosten für den Heizbetrieb unterschieden werden. Der Anschaffungspreis variiert stark je nach regionalem Preisgefüge, Zustand des Gebäudes und dem Vorhandensein weiterer Wärmequellen. Demnach lässt sich der Preis für die Anschaffung einer Sockelheizung nur grob schätzen. Bei wasserführenden Sockelheizungen können Sie als Hauseigentümer mit 75 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche beziehungsweise 100 Euro pro laufenden Meter als Orientierung kalkulieren. Da die elektrische Variante etwas günstiger ist, kann hier mit 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter gerechnet werden.

Bei den laufenden Kosten unterscheiden sich wasserführende und elektrische Sockelheizungen enorm. Bei der wasserführenden Variante kommen Öl- und Gasheizungen zum Einsatz, deren Kosten im Schnitt mit sechs bis sieben Cent pro Kilowattstunde zu berechnen sind. Im Vergleich sind die 28 Cent pro Kilowattstunde beim Heizen mit Strom deutlich teurer. Nimmt man nun den typischen Verbrauch eines Einfamilienhauses, 20.000 Kilowattstunden, sind das 1.300 Euro für eine wasserführende, und 5.600 Euro für eine elektrische Sockelheizung im Jahr.

Unser Tipp:

Es wäre ratsam, eine elektrische Sockelheizung immer in Verbindung mit Solarthermie zu nutzen. So können die laufenden Kosten um ein Vielfaches reduziert werden.

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