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Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe?

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Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe liegt im Jahr bei durchschnittlich 36 kWh pro m² und die Heizkosten bei 9,20 Euro pro m². Damit sind sie ca. drei bis fünf Mal niedriger als die von fossilen Heizungen. Erfahren Sie, wie Sie den Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe berechnen, mit welchen Stromkosten Sie rechnen müssen und wie Sie diese senken können.

Lina Strauss, Online-Redakteurin
Lina Strauss
Aktualisiert am
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Durchschnittlicher Stromverbrauch von Wärmepumpen

Laut dem aktuellen Heizspiegel 2025 liegt der durchschnittliche Stromverbrauch von Wärmepumpen in Einfamilienhäusern bei 36 kWh pro m². Die Spanne reicht je nach energetischem Zustand des Hauses von unter 20 bis über 80 kWh pro m² im Jahr. Die Werte beziehen sich auf den Stromverbrauch für Raumwärme und Warmwasser.

Einstufung

Wärmepumpen-Stromverbrauch pro Jahr

Heizkosten pro Jahr

Niedrig

bis 20 kWh/m²

bis 5,10 €/m²

Mittel

21 - 36 kWh/m²

5,11 - 9,20 €/m²

Erhöht

37 - 82 kWh/m²

9,21 - 21,10 €/m²

Quelle: Heizspiegel 2025

Damit haben Wärmepumpen den niedrigsten Energieverbrauch im gesamten Heizspiegel. Andere Heizarten wie Holzpellets, Heizöl oder Erdgas haben einen drei- bis fünfmal höheren Energieverbrauch.

Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe pro Monat?

Der monatliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe pro Monat liegt im Winter bei etwa 2,4 bis 10 kWh pro m². Bei der Berechnung sollten Sie den Jahresverbrauch auf die Heizperiode (Oktober bis April) umlegen. Gleichmäßig auf alle Monate verteilt, liegt der monatliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei etwa 1,7 bis 6,8 kWh pro m².

Wie hoch ist der Wärmepumpen-Stromverbrauch pro Tag im Winter?

Im Winter, wenn Ihre Wärmepumpe am meisten arbeitet, liegt der tägliche Stromverbrauch bei etwa 0,1 bis 0,4 kWh pro m². Diese Werte basieren auf dem monatlichen Durchschnittsverbrauch während der Heizperiode.

Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche verbraucht die Wärmepumpe demnach täglich ca. 15 bis 60 kWh Strom in den Wintermonaten. Besonders kalte Tage mit Minustemperaturen können den Verbrauch punktuell erhöhen, während milde Wintertage den Durchschnitt senken. Eine Heizungsfachfirma kann genau ermitteln, wie hoch der Wärmepumpen-Stromverbrauch in Ihrem Haus wäre.

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Wie viel kWh Strom verbraucht eine Wärmepumpe pro Stunde?

Eine Wärmepumpe verbraucht im Winter im Durchschnitt über 24 Stunden verteilt etwa 0,004 bis 0,02 kWh pro m² und Stunde. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 150 m² entspricht dies einem durchschnittlichen Stundenverbrauch von 0,6 bis 2,5 kWh. Allerdings verläuft die tatsächliche Leistungsaufnahme nicht kontinuierlich. Vielmehr taktet die Wärmepumpe je nach Wärmebedarf und ist nur zeitweise in Betrieb.

Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe nach Quadratmetern?

  • Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei 100 m²: 2.000 bis 8.200 kWh/Jahr

  • Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei 120 m²: 2.400 bis 9.840 kWh/Jahr

  • Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei 130 m²: 2.600 bis 10.660 kWh/Jahr

  • Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei 180 m²: 3.600 bis 14.760 kWh/Jahr

Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe mit PV-Anlage?

Eine Photovoltaikanlage kann etwa ein Drittel des Stromverbrauchs Ihrer Wärmepumpe decken. Das bedeutet, dass Sie nur noch 13 bis 55 kWh/m² pro Jahr aus dem öffentlichen Stromnetz beziehen müssen. Die PV-Anlage übernimmt somit 7 bis 27 kWh/m² mit Solarstrom und reduziert Ihre Stromkosten entsprechend.

Im folgenden Video erklärt Dr. Richard Lucht, Energieexperte bei Thermondo, welche Vorteile der niedrige Stromverbrauch einer Wärmepumpe hat:

Wie kann man den Stromverbrauch einer Wärmepumpe berechnen?

Um den Stromverbrauch einer Wärmepumpe zu berechnen, brauchen Sie folgende Angaben:

  • Wärmebedarf Ihres Hauses in kWh (z. B. 20.000 kWh)

  • Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe (z. B. 4)

Die JAZ zeigt, wie effizient Ihre Wärmepumpe arbeitet. Sie gibt das Verhältnis zwischen erzeugter Wärme und eingesetztem Strom an. Eine JAZ von 4 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme erzeugt. Je höher die JAZ ist, desto sparsamer läuft die Wärmepumpe. Moderne Anlagen erreichen Werte zwischen 3 und 5.

Den jährlichen Stromverbrauch einer Wärmepumpe berechnen Sie mit folgender Formel:

Wärmebedarf Gebäude in kWh / Jahresarbeitszahl = Stromverbrauch der Wärmepumpe

Beispiel 1: Stromverbrauch einer Erdwärmepumpe in einem Einfamilienhaus mit 120 m²

Je nach Dämmstandard und Baujahr liegt der jährliche Stromverbrauch einer Erdwärmepumpe (JAZ 4) in einem 120 m² großen Haus zwischen ca. 450 kWh (Passivhaus) und 6.000 kWh (unsanierter Altbau).

Gebäudestandard nach Baujahr

Jährlicher Stromverbrauch* 120 m2

bis 1977

ca. 4.500 - 6.000 kWh

1977–2002

ca. 3.000 - 4.500 kWh

2002–2015

ca. 1.500 - 2.400 kWh

Neubau

ca. 1.200 - 1.500 kWh

Passivhaus

ca. 450 kWh

* Berechnungsgrundlage ist eine Erdwärmepumpe mit einer JAZ von 4.

Beispiel 2: Stromverbrauch einer Luftwärmepumpe in einem Einfamilienhaus mit 150 m²

In einem 150 m² großen Haus liegt der jährliche Stromverbrauch einer Luftwärmepumpe (JAZ 3) zwischen ca. 750 kWh (Passivhaus) und 10.000 kWh (unsanierter Altbau).

Gebäudestandard nach Baujahr

Jährlicher Stromverbrauch* 150 m2

bis 1977

ca. 7.500 - 10.000 kWh

1977–2002

ca. 5.000 - 7.500 kWh

2002–2015

ca. 2.500 - 4.000 kWh

Neubau

ca. 2.000 - 2.500 kWh

Passivhaus

ca. 750 kWh

* Berechnungsgrundlage ist eine Luftwärmepumpe mit einer JAZ von 3.

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Wovon hängt der Stromverbrauch einer Wärmepumpe ab?

Der tatsächliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Effizienz der Wärmepumpe

  • Größe und Isolierung des Hauses

  • Art der Heizkörper

  • Anzahl und Heizverhalten der Bewohner:innen

  • Außentemperatur

Effizienz der Wärmepumpe

Je effizienter eine Wärmepumpe arbeitet, desto niedriger ist der Stromverbrauch. Die wichtigste Kennzahl für die Effizienz ist die JAZ. Sie gibt Auskunft über den Wirkungsgrad Ihrer Wärmepumpe unter realen Bedingungen. Während Gas- oder Ölheizungen mit einem Wirkungsgrad von 80 bis 90 Prozent arbeiten, erreichen Wärmepumpen einen Wirkungsgrad von 300 bis 500 Prozent. Das bedeutet, dass eine Wärmepumpe für 1 kWh Heizenergie nur etwa 0,2 bis 0,5 kWh Strom benötigt.

Richtwerte für die JAZ je nach Wärmepumpen-Art:

Wärmepumpen-Art

JAZ

Luftwärmepumpe

etwa 2,5 bis 4

Erdwärmepumpe (Flächenkollektoren)

etwa 3,5 bis 4

Erdwärmepumpe (Erdsonde)

etwa 4 bis 4,5

Wasserwärmepumpe

etwa 4 bis 5

Die Effizienz einer Wärmepumpe hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Fachgerechte Installation: Eine fehlerfreie Montage und ein stabiles Wärmepumpen-Fundament sind Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb.

  • Optimaler Standort der Wärmepumpe: Der richtige Standort bietet Schutz vor Witterung, Luftströmen und Frostschäden und minimiert Wärmeverluste.

  • Einstellung der Heizkurve: Je niedriger die Vorlauftemperatur sein muss, desto weniger Strom wird verbraucht.

  • Dimensionierung: Die Wärmepumpe muss auf den Heizbedarf des Gebäudes ausgelegt sein, um Effizienzverluste zu vermeiden.

  • Technik und Kältemittel: Propan-Wärmepumpen sind beispielsweise effizienter als Modelle mit synthetischen Kältemitteln.

Graue Außeneinheit einer Wärmepumpe an der Ecke eines Wohngebäudes mit weißer Fassade im Winter
Bei Frost kann der Stromverbrauch einer Wärmepumpen durch die Abtaufunktion steigen.

Größe und Isolierung des Gebäudes

Je größer Ihr Haus ist, desto mehr Heizenergie wird benötigt, um alle Räume auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Eine gute Isolierung reduziert den Wärmeverlust nach außen und sorgt dafür, dass die Wärme im Winter besser im Gebäude gehalten wird. Durch die Wärmedämmung muss die Wärmepumpe weniger Energie aufwenden, um die Räume zu beheizen. Das senkt den Stromverbrauch der Wärmepumpe.

Heizkörper

Eine Wärmepumpe arbeitet besonders effizient und stromsparend in Kombination mit einer Flächenheizung. Fußboden- oder Wandheizung ermöglichen eine gleichmäßige Verteilung der Wärme bei niedrigen Vorlauftemperaturen. Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen können auch mit hohen Vorlauftemperaturen und mit konventionellen Heizkörpern arbeiten. Der Stromverbrauch ist dann jedoch höher, da sie mehr Energie aufwenden müssen.

Außentemperatur

Der Stromverbrauch von Luftwärmepumpen hängt besonders mit der Außentemperatur zusammen. Sinkt die Außentemperatur, muss die Wärmepumpe mehr Strom aufwenden, um genügend Wärme bereitzustellen, aber auch um das Außengerät und die Leitungen vor Vereisungen zu schützen. Erdwärmepumpen und Wasserwärmepumpen nutzen hingegen das Erdreich oder das Grundwasser, sodass niedrige Außentemperaturen kaum Einfluss haben.

Anzahl und Heizverhalten der Hausbewohner:innen

Je mehr Personen in einem Haus leben, desto mehr Räume muss die Wärmepumpe beheizen. Das erhöht den Stromverbrauch der Wärmepumpe. Das individuelle Heizverhalten spielt eine wichtige Rolle, um die Stromkosten zu senken. Wenn die Raumtemperaturen besonders hoch eingestellt oder bestimmte Räume dauerhaft beheizt werden, steigt der Energiebedarf deutlich an.

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Welche Stromkosten verursachen Wärmepumpen?

Laut Heizspiegel 2025 verursacht der Stromverbrauch einer Wärmepumpe folgende Kosten im Durchschnitt:

  • Einfamilienhaus: 9,20 Euro pro m² im Jahr.

  • Mehrfamilienhaus: 9,70 Euro pro m² im Jahr.

Die folgende Tabelle zeigt Beispiele für durchschnittliche Stromkosten mit einer Wärmepumpe:

Wohnfläche

Wärmepumpen-Stromkosten pro Jahr

100 m²

970 €

120 m²

1.164 €

130 m²

1.261 €

180 m²

1.746 €

Quelle: Heizspiegel 2025

Wie hoch die Kosten für Ihre Wärmepumpe sind, hängt unter anderem vom Stromtarif ab. Derzeit liegt der durchschnittliche Strompreis bei neu abgeschlossenen Verträgen bei 23 Cent pro kWh. Bestandskund:innen zahlen durchschnittlich 31,6 Cent pro kWh (Stand: 28.01.2026).

Viele Stromerzeuger bieten günstigere Wärmepumpen-Tarife an, oft in Kombination mit Ökostrom. Für deren Nutzung ist ein separater Stromzähler erforderlich. Zusätzlich sollten Sie einen Puffspeicher in Erwägung ziehen. Er gewährleistet die Energieversorgung auch in möglichen Sperrzeiten der Energieversorger. Denn Wärmepumpen dürfen bei hoher Netzbelastung vom Netz getrennt werden.

Wollen Sie sich unabhängiger von den Strompreisen der Energieversorger machen, können Sie mit einer Photovoltaikanlage Ihren eigenen Solarstrom produzieren, um die Wärmepumpe zu betreiben.

Stromkosten berechnen

Mit dieser Formel können Sie die jährlichen Stromkosten für Ihre Wärmepumpe berechnen:

(Gesamtwärmebedarf / JAZ) x Kosten pro kWh = Stromkosten

Beispiel: (20.000 kWh / 3,5) x 0,23 € = 1.533,34 €

Die Kosten für den Stromverbrauch einer Wärmepumpe mit einer JAZ von 3,5 betragen 1.533,34 € im Jahr, wenn der Haushalt einen Energieverbrauch von 20.000 Kilowattstunden hat.

Beispielrechnung für Stromkosten einer Wärmepumpe

Was kostet der Strom für eine Wärmepumpe in einem 100-Quadratmeter-Haus?

Die Stromkosten für eine Wärmepumpe in einem 100 m² großen Haus liegen je nach energetischem Zustand des Hauses zwischen 173 Euro in einem Passivhaus und 1.438 Euro in einem Altbau. Diese Werte ergeben sich bei einer Wärmepumpe mit einer JAZ von 4 und einem Strompreis von 23 Cent pro kWh.

Gebäudetyp

Stromverbrauch Wärmepumpe (JAZ 4)

Stromkosten* pro Jahr bei 100 m²

Passivhaus

750 kWh

173 €

Neubau mit guter Dämmung

1.575 kWh

362 €

Sanierter Altbau

2.875 kWh

661 €

Schlecht gedämmter Altbau

6.250 kWh

1.438 €

* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.

Was kostet der Stromverbrauch einer Wärmepumpe in einem 120-Quadratmeter-Haus?

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe in einem 120 m² großen Haus verursacht jährliche Kosten von 276 Euro bis 2.300 Euro – abhängig vom Dämmstandard des Gebäudes. Grundlage der Berechnung sind eine Wärmepumpe mit einer JAZ von 3 und ein Strompreis von 23 Cent pro kWh.

Gebäudetyp

Stromverbrauch Wärmepumpe (JAZ 3)

Stromkosten* pro Jahr bei 120 m²

Passivhaus

1.200 kWh

276 €

Neubau mit guter Dämmung

2.520 kWh

580 €

Sanierter Altbau

4.600 kWh

1.058 €

Schlecht gedämmter Altbau

10.000 kWh

2.300 €

* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.

Wie hoch sind die Stromkosten mit einer Wärmepumpe in einem 150-Quadratmeter-Haus?

Bei einem 150 m² großen Einfamilienhaus ergeben sich jährliche Wärmepumpen-Stromkosten zwischen 296 Euro im gut gedämmten Passivhaus und ca. 2.460 Euro im ungedämmten Altbau mit der schlechtesten Energieeffizienzklasse H.

Gebäudetyp

Stromverbrauch Wärmepumpe (JAZ 3,5)

Stromkosten* pro Jahr bei 150 m²

Passivhaus

1.286 kWh

296 €

Neubau mit guter Dämmung

2.679 kWh

616 €

Sanierter Altbau

4.929 kWh

1.134 €

Schlecht gedämmter Altbau

10.714 kWh

2.464 €

* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.

Welche Wärmepumpen-Kosten gibt es im Altbau?

Eine Wärmepumpe im Altbau verursacht Stromkosten von ca. 2.000 bis 3.000 Euro pro Jahr. Durch eine Sanierung können Sie die Stromkosten auf ca. 1.000 bis 1.500 Euro jährlich reduzieren. Eine energetische Sanierung vor oder parallel zur Wärmepumpen-Nachrüstung lohnt sich langfristig, da sie den Stromverbrauch und die laufenden Kosten erheblich senkt.

Außeneinheit einer Luftwärmepumpe vor einem Altbau.
Wärmepumpen heizen auch im Altbau effektiv, haben aber einen höheren Stromverbrauch als in gut gedämmten Neubauten.

Wärmepumpen-Stromkosten im Vergleich zu Öl und Gas

Die Wärmepumpe hat sowohl beim Energieverbrauch als auch bei den Heizkosten die niedrigsten Werte im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen. Wärmepumpen verbrauchen etwa 2,5- bis 3-mal weniger Energie als Gasheizungen und sogar 3- bis 5-mal weniger als Ölheizungen. Sie können Ihre Heizkosten also deutlich senken, wenn Sie Ihre Gas- oder Ölheizung auf eine Wärmepumpe umrüsten.

Heizsystem

Energieverbrauch pro Jahr

Heizkosten pro Jahr

Wärmepumpe

20 - 82 kWh/m²

5,10 - 21,10 €/m²

Gasheizung

62 - 207 kWh/m²

6,90 - 23,20 €/m²

Ölheizung

100 - 263 kWh/m²

9,90 - 26,10 €/m²

Quelle: Heizspiegel 2025

Tipps, um den Wärmepumpen-Stromverbrauch zu senken

  • Regelmäßige Wartung: Lassen Sie Komponenten wie Filter und Ventilatoren regelmäßig reinigen und den Heizbetrieb kontrollieren. So kann der Betrieb reibungslos laufen und der Stromverbrauch der Wärmepumpe bleibt niedrig.

  • Verbesserte Isolierung des Hauses: Eine gute Dämmung minimiert Wärmeverluste und reduziert den Energiebedarf der Wärmepumpe.

  • Flächenheizung: Fußbodenheizungen oder Wandheizungen benötigen niedrigere Vorlauftemperaturen, was den Stromverbrauch senkt.

  • Richtige Dimensionierung: Die Wärmepumpe muss zum Haus passen. Ist sie zu klein, muss sie länger laufen und benötigt damit auch mehr Strom.

  • Optimale Einstellungen: Die richtige Raumtemperatur kann den Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe deutlich reduzieren.

  • Nachhaltiges Heizverhalten: Der Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe lässt sich senken, indem Sie Ihre Heizung richtig einstellen und unnötig hohe Temperaturen vermeiden.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viel Strom verbraucht ein Einfamilienhaus im Jahr mit einer Wärmepumpe?

Laut dem aktuellen Heizspiegel 2025 liegt der durchschnittliche Stromverbrauch von Wärmepumpen in Einfamilienhäusern bei 36 kWh pro m² im Jahr. Die Spanne kann je nach Größe und energetischem Zustand des Hauses von unter 20 bis über 80 kWh pro m² im Jahr reichen.

Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe hat in einem Einfamilienhaus von 150 m² jährlich einen Stromverbrauch zwischen ca. 2.500 und 10.000 kWh. Die Jahresarbeitszahl liegt bei 2,5 bis 4. Der genaue Verbrauch hängt von der Gebäudedämmung, dem Nutzerverhalten und der Effizienz der Wärmepumpe ab.

Verbrauchen Wärmepumpen zu viel Strom?

Laut dem Heizspielgel 2025 verbrauchen Wärmepumpen ab einem Wert von 83 kWh pro m² und Jahr zu viel Strom. Müssen Sie im Jahr mehr als 21,11 Euro pro m² für Warmwasser und Raumwärme zahlen, ist der Verbrauch Ihrer Wärmepumpe zu hoch. In dem Fall sollten Sie sich von Energieexpert:innen beraten lassen und Effizienzmaßnahmen wie eine Gebäudedämmung in Betracht ziehen.

Welche Wärmepumpe verbraucht am wenigsten Strom?

Den niedrigsten Stromverbrauch haben Wärmepumpen mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 5. Solche Werte werden typischerweise von Wasser-Wasser- oder Erdwärmepumpen erreicht. Sie nutzen Grundwasser, Abwasser oder das Erdreich als Wärmequelle. Daher haben sie im Gegensatz zu Luftwärmepumpen kaum Effizienzverluste durch schwankende Außentemperaturen.

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