Die aktuelle Preisentwicklung von Photovoltaik
Die Kosten für Photovoltaik sinken kontinuierlich. Aufgrund neuer Technologien und Massenproduktion für Solarmodule und Stromspeicher wurden nicht nur die Kosten für PV-Anlagen in den letzten zehn Jahren um 40 Prozent gesenkt, sondern auch die Leistung stark verbessert. Parallel dazu steigen die Stromkosten jährlich, wodurch die Investition in eine eigene Solaranlage für Privatpersonen weiterhin attraktiv bleibt.
Mit Beginn 2026 sind die Preise für komplette PV‑Anlagen gegenüber 2025 um 4 % gesunken und liegen aktuell bei durchschnittlich 1.015 € pro kWp.
Die Modulpreise sind Anfang 2026 gegenüber 2025 um 9 % gefallen und betragen im Mittel etwa 0,10 € pro Wp (rund 100 € pro kWp).
Stromspeicher kosten Anfang 2026 rund 16 % weniger als 2025 und liegen im Schnitt bei etwa 325 € pro kWh Speicherkapazität.
Wechselrichterpreise liegen Anfang 2025 bei rund 81 € pro kWp, das sind 4,7 % weniger als 2024.
Aktuelle Preisentwicklung von Photovoltaik-Anlagen bis 2025
Seit der Markteinführung von Photovoltaik sind die Preise für eine Solaranlage kontinuierlich gesunken. So lag der Preis pro kWp im Jahr 2016 noch bei rund 1.700 Euro, Anfang 2026 liegt der Preis bei 1.015 Euro pro kWp. Somit sind die Kosten innerhalb von nur zehn Jahren um etwa 685 Euro bzw. 40 Prozent gesunken. Eine Investition in Photovoltaik lohnt sich also weiterhin.
Die Gründe für den starken Preisverfall in den Jahren 2024/2025:
Rekordhafte Modulimporte führten in Europa zu Lagerüberhängen und Abverkaufspreisen.
Gleichzeitig sanken die Polysiliziumpreise und die Produktionskosten, während sich die Frachtraten und Lieferketten normalisierten.
Für eine 10‑kWp‑Anlage zeigen die folgenden Werte, wie stark die Investitionskosten in den letzten Jahren gesunken sind. Anfang 2026 liegen die durchschnittlichen Anlagenkosten bei rund 10.150 Euro für 10 kWp. Trotz temporärer Preisspitzen 2021/2023 setzt sich der langfristige Abwärtstrend fort.
*Angaben sind Richtwerte zur Orientierung; Quelle: gruenes.haus (Stand: Januar 2026)
Preisentwicklung von Solarmodulen
Nachdem die Preise für Solarmodule 2022 kurzzeitig gestiegen waren, setzt sich im Jahr 2025 der Abwärtstrend der letzten Jahre fort. So kostete 2025 ein Mittelklasse-Solarmodul durchschnittlich etwa 10 Cent pro Wp, 2014 lagen die Kosten noch bei circa 55 Cent pro Wp. Der Preis sank in den 11 Jahren also um satte 82 Prozent.
Hinweis zur Kostenstruktur: Selbst bei stark sinkenden Preisen für Solarmodule bleiben die BOS (alle PV‑Anlagenteile außer der Module) - und Installationskosten (Unterkonstruktion, Verkabelung, Planung, Montage) preistreibend. Künftige Effizienzgewinne werden bei Solaranlagen für Einfamilienhäuser vor allem durch standardisierte Systeme und schnellere Montage erzielt.
Preisverlauf von Solarmodulen
Die folgende Tabelle zeigt die Preisentwicklung für Solarmodule einer 10-kWp-Anlage (Stand Januar 2026).
*Angaben sind Richtwerte zur Orientierung; Quelle: gruenes.haus, basierend auf pvxchange-Preisindex (Stand: Januar 2026)
Preisentwicklung von PV-Speichern
Aktuell zahlen Sie für einen Solarspeicher rund 325 Euro pro kWh Speicherkapazität, im Jahr 2016 lag der Preis noch bei 1.700 Euro pro kWh Speicherkapazität. Somit ist der Preis um rund 81 Prozent in den letzten 10 Jahren gesunken.
Für einen 10-kWh-Speicher zahlen Sie aktuell etwa 3.250 Euro, je nach Größe und Bedarf variieren die Preise. Die folgende Tabelle zeigt die Preisentwicklung für einen 10-kWh-Speicher (Stand Januar 2026).
Angaben sind Richtwerte zur Orientierung; Quelle: gruenes.haus (Stand: Januar 2026)
Preisentwicklung von Wechselrichtern und weiteren Komponenten
Die Kosten für einen Wechselrichter machen durchschnittlich zehn bis zwölf Prozent des Kaufpreises einer PV-Anlage aus. Doch auch hierfür sind die Preise in den letzten Jahren stark gesunken. Vor zehn Jahren kostete ein Wechselrichter noch circa 119 Euro pro kWp. Aktuell zahlen Sie für einen Wechselrichter etwa 81 Euro pro kWp.
Die folgende Tabelle zeigt die Preisentwicklung für den Wechselrichter einer 10-kWp-Anlage.
*Angaben sind Richtwerte zur Orientierung; Quellen: homeandsmart (Februar 2025), gruenes.haus (Januar 2026)
Prognose für 2026: Wie werden sich die Preise für Photovoltaik entwickeln?
In 2026 ist mit moderat sinkenden Anlagenpreisen zu rechnen. Während Module noch leicht günstiger werden könnten, liegt der zentrale Kostenschlüssel zunehmend bei Montage, Unterkonstruktion und Elektrik. Standardisierte Komponenten und schnellere Installationsprozesse sind daher entscheidend. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung anfällig für unvorhersehbare Faktoren wie geopolitische Ereignisse, Rohstoffpreis‑schwankungen oder handelspolitische Maßnahmen.
Solartrends für 2026
Produktionskosten: Effizientere Fertigung und günstigere Siliziumpreise stützen den Trend.
Marktangebot: Höhere Kapazitäten und Skaleneffekte (v. a. in Asien) halten Druck auf die Endpreise.
Untergrenze: Logistik, Qualitätsanforderungen und Mindestmargen begrenzen das weitere Sinken.
Größere Hebel: Einsparpotenzial verlagert sich von Modulen zu BOS/Installation (vorkonfektionierte Sets, optimierte Unterkonstruktionen).
Techniktrend: N‑Typ‑Module (TOPCon/HJT) erhöhen Wirkungsgrad und Flächenertrag; das senkt die relativen BOS‑Kosten pro kWp.
Unsicherheiten: Geopolitik, Rohstoffpreise und Handelspolitik können den Trend kurzfristig überlagern.
Welche Faktoren beeinflussen die Preisentwicklung für Photovoltaik?
Nachfrage: Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage für Photovoltaik wächst die Konkurrenz global und die Preise für Solaranlagen sinken weiterhin.
Steuervorteile für Photovoltaik: Die Abschaffung der Umsatzsteuer beim Kauf und die Einkommenssteuerbefreiung für eingespeisten Strom reduzieren die Investitions- und Betriebskosten.
Technologische Fortschritte: Verbesserungen in der Technologie führen zu günstigeren Herstellungskosten. Zudem drücken globale Kapazitätserweiterungen in der Produktion die Preise zusätzlich.
Häufig gestellte Fragen
Werden Solaranlagen 2026 günstiger?
Ja, die Preise für Photovoltaik sind im Jahr 2026 erneut gesunken. Aktuell zahlen Sie etwa 1.015 Euro pro kWp.
Werden Solarmodule im Jahr 2026 günstiger?
Ja, Solarmodule werden voraussichtlich auch im Jahr 2026 noch etwas günstiger werden. Der Preisrückgang fällt jedoch geringer aus, da die Kosten für Logistik, Qualität und Mindestmargen eine Untergrenze setzen.
Werden Photovoltaikanlagen 2026 günstiger?
Ja, der Preis für komplette Photovoltaikanlagen dürfte 2026 leicht sinken. Größere Einsparungen werden eher durch eine effizientere Montage und BOS-Komponenten als durch die Module selbst erzielt.
Werden PV-Module noch günstiger?
Ja, tendenziell schon. Im Jahr 2026 sind weitere leichte Preisrückgänge bei PV-Modulen wahrscheinlich. Der Spielraum ist jedoch begrenzt. Größere Effekte hängen von den Rohstoffpreisen, Zöllen und Lagerbeständen ab.
Werden PV-Speicher 2026 günstiger?
Ja, PV-Speicher werden voraussichtlich auch 2026 weiter günstiger werden, allerdings nicht mehr so stark wie 2024/2025. Der Preis hängt stark von den Zellkosten, der Nachfrage und eventuellen Förderprogrammen ab.
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