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Badbeleuchtung planen: Spots, Lichtfarbe & perfekte Beleuchtung im Badezimmer

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Die richtige Badbeleuchtung sorgt für eine Wohlfühlatmosphäre und dafür, dass man jederzeit genug sieht. Sie unterstützt die täglichen Routinen und macht das Bad zu einem angenehmen Ort. Dabei ist es wichtig, auf feuchtraumsichere Leuchten zu setzen, die auch bei hoher Luftfeuchtigkeit zuverlässig und sicher funktionieren.

Unsere Autorin Christina Tobias ist als Senior Editor Expertin für die Bereiche Küche und Heizung.
Christina Tobias
Aktualisiert am
Modernes Bad mit LED-Beleuchtung

Wie beleuchtet man ein Badezimmer richtig? Badbeleuchtung optimal planen

Eine gute Badbeleuchtung entsteht nicht zufällig, sondern durch durchdachte Planung. Wer von Anfang an Funktionen, Lichtarten und Sicherheitsaspekte berücksichtigt, schafft ein Badezimmer, das sowohl praktisch als auch gemütlich ist.

Schritt 1: Funktionen und Zonen im Badezimmer bestimmen

Bevor Leuchten ausgewählt oder Lichtfarben festgelegt werden, sollte klar sein, wie das Badezimmer genutzt wird und welche Bereiche welche Aufgaben erfüllen. Ein Bad besteht aus mehreren Zonen mit unterschiedlichen Anforderungen an die Beleuchtung.

Typische Funktionszonen im Badezimmer und passende Beleuchtung:

  • Waschtisch und Spiegel: Helles, gleichmäßiges und möglichst schattenfreies Licht ist hier entscheidend. Ideal sind vertikale Leuchten links und rechts vom Spiegel oder eine gleichmäßig ausgeleuchtete Spiegelbeleuchtung mit neutralweißem Licht.

  • Dusche: Eine gleichmäßige, blendfreie Deckenleuchte sorgt für Sicherheit. Wichtig ist eine für Feuchträume geeignete Leuchte mit ausreichender Schutzart.

  • Badewanne: Für diesen Bereich empfiehlt sich warmweißes, dimmbares Licht. Indirekte Beleuchtung oder Wand- und Deckenspots schaffen eine entspannte Atmosphäre.

  • WC-Bereich: Eine dezente, aber ausreichende Grundbeleuchtung sorgt für Orientierung und Komfort. Ergänzend kann ein kleines Orientierungslicht für die Nacht sinnvoll sein.

  • Stauraum und Schränke: Innen- oder Unterbauleuchten erleichtern die Übersicht. Automatisch schaltende Leuchten beim Öffnen der Schranktür erhöhen den Komfort.

Neben den räumlichen Zonen spielen auch die Nutzungsszenarien eine wichtige Rolle. Tätigkeiten wie Schminken oder Rasieren benötigen funktionales, helles Licht, während ein Relax-Bad von gedimmtem, warmem Licht profitiert. Für nächtliche Wege ins Bad empfiehlt sich ein sanftes Nacht- oder Orientierungslicht, das nicht blendet.

Schritt 2: Lichtarten kombinieren (Grund-, Zonen- und Akzentbeleuchtung)

Ein gut beleuchtetes Badezimmer setzt sich nicht aus einer einzelnen Leuchte zusammen, sondern aus dem Zusammenspiel verschiedener Lichtarten. Erst die Kombination aus Grund-, Zonen- und Akzentbeleuchtung sorgt für Funktionalität, Sicherheit und Atmosphäre.

Grundbeleuchtung

Die Grundbeleuchtung stellt die gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Badezimmers sicher. Meist übernehmen Deckenleuchten oder Einbauspots diese Aufgabe. Sie sollten hell genug sein, um Orientierung zu bieten, ohne zu blenden. Eine neutral- bis warmweiße Lichtfarbe eignet sich für den täglichen Gebrauch.

Zonenbeleuchtung

Die Zonenbeleuchtung ergänzt die Grundbeleuchtung gezielt dort, wo bestimmte Tätigkeiten stattfinden. Typische Beispiele sind die Spiegelbeleuchtung am Waschtisch, Leuchten im Duschbereich oder gezieltes Licht über dem WC. Sie sorgt für bessere Sicht, reduziert Schatten und erhöht den Komfort bei alltäglichen Routinen.

Akzentbeleuchtung

Akzentlicht setzt gestalterische Highlights und schafft Atmosphäre. Indirekte Beleuchtung unter Möbeln, hinter Spiegeln oder in Wandnischen verleiht dem Bad Tiefe und Wohnlichkeit. Besonders in Kombination mit dimmbaren Leuchten lässt sich so eine entspannte Lichtstimmung erzeugen.

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Schritt 3: Sicherheitsbereiche und Elektroplanung früh festlegen

Im Badezimmer gelten besondere Anforderungen an Sicherheit und Elektrik. Deshalb sollten Sicherheitsbereiche (Feuchtraumzonen) und die Elektroplanung bereits in einer frühen Planungsphase berücksichtigt werden – idealerweise noch vor dem Verlegen von Leitungen und dem Setzen von Anschlüssen.

Feuchtraumzonen

Das Badezimmer wird in verschiedene Bereiche eingeteilt, je nach Nähe zu Wasserquellen wie Dusche oder Badewanne. Je näher eine Leuchte oder ein elektrisches Bauteil am Wasser installiert wird, desto höher sind die Anforderungen an Schutz und Ausführung. Diese Zoneneinteilung dient vor allem als Orientierung, um geeignete Leuchten und Installationsorte zu wählen.

IP-Schutzarten beachten

Die Schutzart einer Leuchte gibt an, wie gut sie gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt ist.

  • Im Spritzwasserbereich (z. B. rund um Dusche oder Badewanne) werden Leuchten mit mindestens IP44 empfohlen.

  • In weniger exponierten Bereichen können geringere Schutzarten ausreichend sein. Grundsätzlich gilt: Je feuchter der Bereich, desto höher sollte die IP-Schutzart gewählt werden.

Elektroplanung frühzeitig durchdenken

Eine vorausschauende Planung der Elektrik erhöht Komfort und Flexibilität im Alltag. Dazu gehören:

  • getrennte Stromkreise für Grund-, Zonen- und Akzentbeleuchtung

  • Dimmer, um die Lichtstimmung flexibel anzupassen

  • Vorbereitung für Smart-Home-Funktionen, wie Szenensteuerung oder zeitabhängiges Licht

Schritt 4: Helligkeit und Anzahl der Leuchten berechnen

Damit das Badezimmer weder zu dunkel noch unangenehm hell wirkt, ist eine passende Helligkeit entscheidend. Als grober Richtwert gelten für Badezimmer circa 250 bis 300 Lumen pro Quadratmeter. Dieser Wert bezieht sich auf die gesamte Lichtmenge im Raum und dient als Orientierung für die Planung.

Die benötigte Gesamthelligkeit sollte auf mehrere Leuchten verteilt werden, anstatt sie mit einer einzigen starken Lichtquelle zu erzeugen. Mehrere Lichtpunkte sorgen für eine gleichmäßigere Ausleuchtung, reduzieren harte Schatten und wirken insgesamt angenehmer. Gleichzeitig lassen sich einzelne Bereiche gezielt betonen oder bei Bedarf separat schalten und dimmen.

Häufige Fehler bei der Badbeleuchtung

Die häufigsten Fehler lassen sich in drei Grundkategorien einteilen: zu wenig Licht, die falsche Lichtart am falschen Ort und mangelnde Sicherheit. Typische Fehler im Detail:

1. Planungsfehler

  • Nur eine zentrale Deckenleuchte: Spiegel, Dusche und Ecken bleiben dunkel; das Bad wirkt klein und ungemütlich

  • Keine separate Spiegelbeleuchtung: Rasieren oder Schminken erfolgt im Gegenlicht oder mit Schatten im Gesicht

  • Keine Zonen einplanen: Fehlende Trennung zwischen Allgemeinlicht (Raum), Funktionslicht (Spiegel/Dusche) und Stimmungslicht (Badewanne, Nischen)

2. Falsche Positionierung

  • Spots direkt über dem Kopf am Spiegel: erzeugen Schatten im Gesicht; besser seitlich oder ringförmig auf Gesichtshöhe

  • Blendende Strahler: Licht fällt direkt in die Augen oder reflektiert im Spiegel

  • Lichtquellen zu weit entfernt von Dusche/Wanne: wichtige Bereiche bleiben dunkel

3. Lichtfarbe und Helligkeit

  • Zu kaltes Licht (> 4000 K): Raum wirkt steril und ungemütlich

  • Zu warmes Licht (< 2700 K) am Spiegel: Farben werden verfälscht, Schminkergebnis ungenau

  • Schwache Leuchtmittel oder fehlende Dimmbarkeit: keine Flexibilität zwischen Arbeits- und Wohlfühllicht

4. Sicherheits- und Technikfehler

  • Leuchten ohne passenden IP-Schutz: Risiko in Spritzwasserbereichen (z. B. Dusche)

  • Billige oder ungeeignete Leuchtmittel: Flackern, schlechte Dimmbarkeit, Farbverfälschung

  • Zu viele separate Schalter: unpraktisch, statt sinnvoller Szenensteuerung („Spiegel“, „Dusche“, „Ambient“)

5. Gestaltung und Atmosphäre

  • Nur auf Funktion achten: fehlende indirekte oder dekorative Lichtquellen lassen das Bad „nackt“ wirken

  • Leuchtenstil nicht abgestimmt: trotz guter Technik entsteht ein unruhiges, zusammengewürfeltes Bild

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Wie viele Lumen benötige ich für ein Badezimmer?

Um die optimale LED-Badbeleuchtung zu finden, kommt der Lumenwert, der Lichtstrom, ins Spiel. Je höher dieser ist, desto heller ist der Lichtstrahl. Zählen Sie alle Lampen zusammen, kommen Sie auf den Gesamt-Lumenwert. Für das Bad sind Werte von 250 bis 300 Lumen pro Quadratmeter ideal. Ein 10 Quadratmeter großes Badezimmer benötigt somit eine Beleuchtung mit einer Lichtausbeute von 2.500 bis 3.000 Lumen.

Wie ordne ich Spots im Bad richtig an?

Spots sind ideal, um das Badezimmer gleichmäßig und funktional zu beleuchten. Richtig platziert vermeiden sie Schatten, Blendung und dunkle Ecken, schaffen aber gleichzeitig gezielt Akzente und Wohlfühlstimmung. Bei der Planung kommt es auf Anzahl, Abstand, Position und Zielbereiche an.

Wie viele Spots pro m² im Badezimmer?

Für ein typisches Bad gilt grob:

  • 1 LED-Spot pro m², wenn die Spots 400 bis 500 Lumen haben und als Hauptbeleuchtung dienen.

  • Die empfohlene Beleuchtungsstärke liegt bei 300 bis 500 Lumen pro m², abhängig von Raumgröße, Farben und Fliesenhelligkeit.

  • Dunkle oder stark geflieste Bäder benötigen eher 500 Lumen/m² oder engere Abstände.

  • Teilbereiche wie Dusche oder Spiegel sollten zusätzlich stärker beleuchtet werden.

  • In Nassbereichen ist mindestens IP65 vorgeschrieben.

Mit Badgröße, Deckenhöhe, Spot-Lumen und Aufteilung lässt sich die konkrete Anzahl und Position der Spots exakt planen.

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Optimale Anordnung von Spots im Bad

  • Abstand zu Wänden: Um harte Schatten zu vermeiden, sollten Spots nicht direkt an der Wand montiert werden. Ein Abstand von ca. 50 bis 70 cm ist empfehlenswert.

  • Abstand zueinander: Ein gleichmäßiger Abstand sorgt für ein homogenes Licht. In kleinen Bädern beträgt der Abstand meist 1 bis 1,5 m, in größeren Räumen richtet er sich nach dem Bedarf.

  • Ausrichtung: Spots, die leicht nach außen oder zur Wand gerichtet sind, vermeiden Blendung und harte Lichtkanten.

Spots über Dusche, Wanne & WC richtig platzieren

  • Dusche: Spritzwasserbereich beachten – IP44 oder höher verwenden. Spot mittig über der Duschfläche, nicht direkt über Kopf oder in einer Ecke.

  • Badewanne: Spot etwas versetzt platzieren, um Reflexionen auf Wasseroberflächen zu minimieren. Dimmbare Varianten für stimmungsvolles Licht sind ideal.

  • WC: Kleine Spotbeleuchtung reicht aus; Fokus auf indirekte oder gedimmte Beleuchtung, um blendfreies Licht zu erzeugen.

Welche Lichtfarbe fürs Badezimmer?

Für das Badezimmer empfiehlt sich eine Kombination aus neutralweißem und warmweißem Licht, um Funktionalität und Atmosphäre optimal zu verbinden. Unterschiedliche Bereiche haben dabei unterschiedliche Anforderungen:

  • Decken- und Grundbeleuchtung: Circa 4.000 K neutralweiß sorgen für eine gleichmäßige, natürliche Ausleuchtung und gute Farbwiedergabe.

  • Spiegel- und Waschtischleuchten: 4.000 bis 4.500 K neutralweiß ist ideal, damit Hauttöne und Farben klar erscheinen – praktisch für Rasur oder Make-up.

  • Wanne, Nischen oder Entspannungsbereiche: Warmweißes Licht zwischen 2.700 und 3.000 K schafft eine gemütliche, entspannende Atmosphäre. LED-Strips können dimmbar eingesetzt werden, um abends ein Spa-ähnliches Gefühl zu erzeugen.

  • Tageszeitabhängige Anpassung: Tagsüber neutralweiß, abends warmweiß und gedimmt – oft reichen diese zwei Lichtfarben, um ein hochwertiges, ruhiges Lichtkonzept umzusetzen.

Smarte und dimmbare Lösungen

Dimmbare Leuchten ermöglichen eine flexible Anpassung der Helligkeit an Tageszeit und Stimmung. Leuchten mit verstellbarer Farbtemperatur lassen sich von neutralweiß bis warmweiß umschalten. Dadurch kann die Beleuchtung sowohl funktional als auch gemütlich sein. Über Smart-Home-Systeme können Szenen für den Morgen, den Abend oder den Relax-Modus automatisch gesteuert werden. Dadurch wird das Bad noch komfortabler und lässt sich leicht an unterschiedliche Nutzungssituationen anpassen.

Welche Badbeleuchtung gibt es?

Unterschiedliche Lichtquellen wie Decken- sowie Wandleuchten und Spots einzusetzen, sorgt für eine harmonische und natürliche Ausleuchtung Ihres Badezimmers. Mit dimmbaren Varianten passen Sie die Lichtstärke im Handumdrehen an das Tageslicht und Ihre Stimmung an. Aber welche Gestaltungsmöglichkeiten für die Badbeleuchtung gibt es?

Wandleuchten

Wandleuchten spenden Licht von den Seiten. So vermeiden Sie irritierende Schlagschatten auf dem Spiegel. Sie lassen sich in allen Badbereichen anbringen, etwa neben und über dem Badezimmerspiegel oder über der Tür. Mit einem ansprechenden Design sind sie zudem schöne Hingucker.

Wandleuchte im Industrial-Look fürs Badezimmer
Wandleuchten können Ihrem Badezimmer einen einzigartigen Look verleihen.

Deckenleuchten

Die Deckenleuchte sollte groß genug sein, um alle Bereiche des Badezimmers zu erreichen. Dimmbare Modelle und Varianten mit Farbwechsel eignen sich optimal für eine effektvolle Beleuchtung. Ergänzen Sie die zentrale Leuchte idealerweise mit weiteren Elementen wie Wand- und Spiegelleuchten.

Duschbeleuchtung

Am Morgen kann das Licht nicht hell genug sein, am Abend bevorzugen Sie eine entspannende Beleuchtung? Eine sorgfältig geplante Duschbeleuchtung kann Ihnen beide Wünsche erfüllen, indem die in die Decke integrierten Spots dimmbar sind. Ein Farbwechsel von warm zu kalt macht die Duschbeleuchtung funktional. Denn kaltes Licht ähnelt dem Tageslicht und weckt auf, wohingegen warmes Licht entspannt und Gemütlichkeit ausstrahlt.

LED-Beleuchtung

LED-Leuchten benötigen wenig Energie, sind in verschiedenen Lichtfarben erhältlich und leuchten Räume auf Wunsch sehr hell aus. Zudem wird ihre Haltbarkeit durch häufiges Ein- und Ausschalten nicht beeinträchtigt. Moderne LEDs arbeiten 30.000 Stunden und mehr. Das entspricht bei einem Einsatz von rund drei Stunden am Tag einer Lebensdauer von bis zu 30 Jahren.

Badspiegel mit Beleuchtung

Der beleuchtete Badspiegel erhellt den Bereich über dem Waschbecken und vereint Form und Funktion. Die Leuchtmittel sind dabei idealerweise gleichmäßig um den Spiegel herum verteilt, um Schatten zu vermeiden. Links und rechts sowie möglichst im oberen Bereich des Spiegels sollte mindestens eine Lampe erstrahlen.

Ein beleuchteter Spiegel  hängt über dem Waschbecken in einem modernen Badezimmer, das mit Aroundhome geplant wurde
Badspiegel mit Beleuchtung eignen sich ideal für innen liegende Bäder.

Bodenbeleuchtung

Insbesondere in großzügigen Räumen sind Bodenleuchten eine effektvolle Möglichkeit, das Bad zu erhellen. Setzen Sie die indirekte Beleuchtung vor der Badewanne oder im Boden der Dusche ein und profitieren Sie von einem blendfreien Licht, das auf Knopfdruck eine harmonische Atmosphäre erzeugt.

Decken-Spots

Moderne Spots in der Decke lösen zunehmend die klassische Deckenleuchte ab. Sie können sie in zwei Varianten einbauen:

  • Integration in der Decke: besonders praktisch für kleine Räume mit niedrigen Decken

  • Aufgesetzte oder einstellbare Spots: ideal, wenn eine flexible Lichtausrichtung gewünscht wird. Schwenkbare Spots lassen sich gezielt auf Zonen wie Waschbecken, Spiegel oder Dusche ausrichten und kombinieren Grund- mit Zonenbeleuchtung.

Besonders vorteilhaft ist die Kombination mehrerer kleiner Spots: Sie vermeiden Schattenbildung, lassen sich dimmen und erzeugen ein modernes, gleichmäßiges Lichtbild. Außerdem können sie in Verbindung mit Akzent- oder indirekter Beleuchtung eingesetzt werden, um zusätzliche Tiefe und Atmosphäre im Badezimmer zu schaffen.

Vorschriften für die Bad-Beleuchtung und IP-Schutzklassen

In Nassräumen muss die Beleuchtung definierte Anforderungen erfüllen. Ob Ihre Wunschleuchte für den Einsatz im Bad infrage kommt und wenn ja, für welche Bereiche, bestimmt die IP-Schutzklasse. IP ist die Abkürzung für International Protection und beschreibt, welchen äußeren Einflüssen elektrische Geräte standhalten. Sie umfasst zwei Ziffern. Die erste steht für das Eindringen von Fremdkörpern, die zweite für das Eindringen von Feuchtigkeit. Für das Bad werden drei Schutzklassen berücksichtigt.

  • IP 44: Die Leuchten sind gegen das Eindringen von Fremdkörpern mit einem Durchmesser von mehr als 1 Millimeter sowie gegen Spritzwasser geschützt. Entsprechende Produkte eignen sich im Bad für die Wand- und Deckenmontage.

  • IP 65: Der Wert 6 besagt, dass die Leuchten staubdicht sind, die 5, dass sie Schutz gegen Strahlwasser bieten. Lichtlösungen mit IP65-Zertifizierung lassen sich in der Dusche einsetzen.

  • IP 67: Auch in dieser Klasse ist ein Staubschutz gewährleistet. Zudem bieten die Produkte Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Bodenleuchten in der Dusche oder eine Badewannenbeleuchtung müssen mindestens mit IP 67 ausgezeichnet sein.

Badezimmerbeleuchtung: Wann muss der Profi ran?

Die Installation von Leuchten in Nassbereichen sollte in vielen Fällen von einem Elektrofachunternehmen durchgeführt werden, insbesondere wenn:

  • Leitungen innerhalb der Dusche oder Badewanne verlegt werden müssen

  • IP65/IP67-Leuchten installiert werden, die feuchtigkeitsgeschützt angeschlossen werden müssen

  • Smart-Home- oder dimmbare Systeme in Feuchträumen integriert werden

So ist gewährleistet, dass Sicherheit, Normen und Schutzklassen eingehalten werden und das Badezimmer langfristig gefahrlos genutzt werden kann.

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Preise für die Badezimmerbeleuchtung

Einfache Lampen zur Badezimmerbeleuchtung sind bereits für weit unter 100 Euro erhältlich. Luxuriöse Lichtlösungen kosten bis zu 5.000 Euro und mehr. In der folgenden Tabelle finden Sie Preisbeispiele für gängige Lichtlösungen im Bad:

Lichtlösung

Günstige Leuchten

Mittelpreisige Leuchten

Luxus-Segment

Deckenspots

20 bis 40 Euro pro 5er-Set

40 bis 90 Euro pro 5er-Set

Ab 100 Euro aufwärts pro 5er-Set

Strahler

20 bis 45 Euro pro Strahler

50 bis 100 Euro pro Strahler

100 bis 500 Euro

Wandleuchten

15 bis 30 Euro

30 bis 100 Euro

100 bis 500 Euro

Badspiegel mit Beleuchtung

50 bis 100 Euro

100 bis 250 Euro

250 bis 500 Euro

Duschbeleuchtung

20 bis 60 Euro für LED-Einbaustrahler oder Lichtleisten

60 bis 150 Euro für LED-Duschköpfe

150 bis 800 Euro für komplexe LED-Beleuchtungen sowie LED-Duschwände

Bodenbeleuchtung

30 bis 70 Euro

70 bis 150 Euro

150 Euro bis 350 Euro

Preise für die Badbeleuchtung nach Raumgröße (ohne Einbau)

Kleines Bad (4–6 m²)

  • Basisbeleuchtung mit Deckenspots und Spiegellicht ca. 70 bis 200 Euro

  • Komfortlösung mit dimmbaren LED-Strips und hochwertigeren Leuchten ca. 200 bis 500 Euro.

Mittleres Bad (8–10 m²)

  • Standardlösung mit Spots, Spiegel- und Akzentlicht ca. 150 bis 600 Euro

  • komfortable Varianten mit Smart-Features und dimmbaren Leuchten ca. 600 bis 1.000 Euro .

Hinweis: Für exakte Angebote inklusive Montage sollte immer ein Fachbetrieb kontaktiert werden.

Badbeleuchtung professionell planen lassen

Die richtige Beleuchtung im Badezimmer ist entscheidend – nicht nur für die Funktionalität, sondern auch für Atmosphäre und Sicherheit. Gerade bei Spiegeln, Duschen oder Badewannen kann eine falsche Lichtverteilung Schatten werfen oder Blendung erzeugen. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, lässt die Badbeleuchtung professionell planen. Experten berücksichtigen dabei Raumgröße, Position von Spiegeln und sanitären Anlagen, die gewünschte Lichtstimmung sowie energieeffiziente Lösungen.

Wir von Aroundhome bieten Ihnen die Möglichkeit, Fachbetriebe in Ihrer Nähe zu finden, die individuelle Konzepte erstellen und die Umsetzung begleiten. So profitieren Sie von maßgeschneiderten, funktionalen und stilvollen Lösungen.

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Wir von Aroundhome unterstützen Sie dabei, Ihre Hausprojekte erfolgreich und stressfrei umzusetzen – durch individuelle Beratung und die Vermittlung passender Fachfirmen. Unser Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich, wir finanzieren uns über die Zusammenarbeit mit den Fachfirmen.

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Häufig gestellte Fragen

Warmweiß oder Kaltweiß im Bad – was ist besser?

Kaltweißes Licht (über ca. 5.000 Kelvin) ist im Badezimmer meist nicht ideal, da es sehr kühl und ungemütlich wirkt und Hauttöne unnatürlich erscheinen lässt. Am besten ist eine Kombination: Neutralweiß (ca. 4.000–4.500 K) für Decke und Spiegel sorgt für klare Sicht und natürliche Farben bei Rasur oder Make-up. Warmweißes Licht (2.700–3.000 K) eignet sich für die Wanne oder zur Hervorhebung bestimmter Bereiche und schafft abends eine entspannte Spa-Atmosphäre.

Was ist der aktuelle Trend bei der Badezimmerbeleuchtung?

Aktuell im Trend liegen mehrstufige Lichtkonzepte („Layered Lighting“) mit Grundlicht, funktionalem Spiegellicht und viel indirekter LED-Beleuchtung, die für eine sanfte Spa-Atmosphäre sorgt. Beliebt sind dimmbare, in den Spiegel integrierte LEDs mit einstellbarer Farbtemperatur sowie minimalistische, flache Leuchten in ruhigen Farben oder warmen Metalltönen. Insgesamt geht der Trend zu wohnlichem, warmem Licht, das oft smart steuerbar ist.

Reicht eine Lampe im Bad aus?

In den meisten Bädern reicht eine einzelne Lampe nicht aus, da verschiedene Lichtaufgaben zu erfüllen sind: Allgemeinlicht, Funktionslicht (Spiegel/Dusche) und Stimmungslicht (Badewanne/Nischen). Ein kombiniertes Konzept aus Deckenlicht, Spiegelbeleuchtung und optionalen LED-Akzenten sorgt für gute Sicht, eine natürliche Farbwiedergabe und eine gemütliche Atmosphäre.

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