Küchenfronten – Kosten und Materialien im Überblick
Für Küchenfronten werden die unterschiedlichsten Materialien und Farben verwendet. Wer seine Küche individuell gestalten will, kann hier seiner Fantasie freien Lauf lassen. Finden Sie jetzt heraus, was neue Fronten kosten und welches das passende Material für Ihre Küche ist.
Lohnt es sich, Küchenfronten auszutauschen?
Ja, der Austausch von Küchenfronten lohnt sich häufig, besonders bei einer noch funktionsfähigen Küche. So wird die Optik deutlich aufgefrischt, ohne dass die komplette Küche ersetzt werden muss. Das ist kosteneffizient und nachhaltig. Der Austausch ist ideal, wenn die Fronten beschädigt oder optisch veraltet sind, der Korpus und die Technik der Küche aber noch in gutem Zustand sind. Wenn Ihnen das Erscheinungsbild Ihrer alten Landhausküche also nicht mehr gefällt, können Sie diese kostengünstig modernisieren.
Was kosten neue Küchenfronten?
Grob liegen die Preise für neue Küchenfronten zwischen ca. 80 und 500 Euro pro Quadratmeter Frontfläche. Für eine typische Standardküche liegen die Gesamtkosten für die Küchenfronten meist zwischen 300 und 2.000 Euro (ohne Montage). Die Kosten einer neuen Küche hängen dabei stark von Küchen-Material, Qualität und Anzahl der Fronten ab.
Preise für Küchenfronten nach Material
* Preise sind Richtwerte und dienen zur Orientierung.
Was kostet der Austausch von Küchenfronten?
Die Preise zum Erneuern von Küchenfronten sind neben Material und Größe vor allem vom Arbeitsaufwand abhängig. Rechnen Sie hier mit Preisen zwischen 500 bis 2.000 Euro.
Ist Ihre Küche schon etwas älter, kann es sein, dass es dieses Modell nicht mehr gibt. In diesem Fall können Sie sich neue Fronten aussuchen oder die alten nachbauen lassen. Letztere Lösung ist jedoch ziemlich teuer.
Günstigere Alternativen zu neuen Fronten sind das Lackieren bzw. Neustreichen der vorhandenen Küchenfronten oder das Folieren. Das Lackieren ist deutlich günstiger als ein kompletter Neukauf, insbesondere, wenn eine professionelle Lackierung gewählt wird, da diese ein hochwertiges und langlebiges Ergebnis bietet. Das Folieren der bestehenden Fronten ist häufig die preiswerteste Lösung. Es bietet eine große Auswahl an Farben und Designs und ist meist kostengünstiger als neue Qualitätsfronten.
Materialien für Küchenfronten im Detail
Viele Jahre waren Spanplatten der mit Abstand meistgenutzte Werkstoff bei der Küchenherstellung. Als Grund- und Trägermaterial werden in den letzten Jahren neben Massivholz und Spanplatten aber vor allem auch sogenannte MDF- und HPL-Platten eingesetzt.
Grundmaterialien für Küchenfronten
MDF-Küchenfronten
Küchenfronten aus MDF-Platten, auch als mitteldichte Faserplatten bezeichnet, sind heute das gängigste Trägermaterial für Küchen jeder Art. MDF-Platten bestehen aus Spänen, Kunstharzen und mineralischen Stoffen, die zu Einschichtplatten gepresst werden. Das Rohmaterial wird im Anschluss lackiert und mit Folie oder anderen Beschichtungen überzogen. Anders als bei der Spanplatte sind bei diesem Material die Kanten sehr fein, da der Anteil an Poren sehr gering ist.
HPL-Küchenfronten
HPL-Platten sind sogenannte High-Pressure-Laminate-Platten. Diese werden unter sehr hohem Druck produziert und bestehen aus mehreren Schichten Papier mit Harzbeschichtung. Aufgrund der Verwendung hitzebeständiger Harze kann eine Küchenfront aus HPL Temperaturen bis zu 180° C verkraften. Die HPL-Platten können mit verschiedenen Dekoren oder Strukturen produziert werden und sind deshalb sehr vielfältig im Design.
Küchenfronten aus Spanplatten
Spanplatten zählten jahrelang als beliebtes Grundmaterial für Küchenfronten. Sie sind in der Herstellung etwas günstiger als MDF- oder HPL-Platten, allerdings auch weniger robust.
Küchenfronten aus Holz
Wenn Sie etwas mehr Geld in Ihre neue Küche investieren möchten, sind Fronten aus Massivholz eine edle und langlebige Lösung. Eine Küchenfront aus Holz ist robust und punktet mit einer einzigartigen Optik sowie Haptik.
Obermaterialien für Küchenfronten
Häufig ist das Obermaterial ausschlagend dafür, welche Fronten am Ende in Ihrer Küche landen. Denn die Optik der Küchenfronten sind das Aushängeschild jeder Küche und zum Großteil verantwortlich für Stil und Ambiente.
Eigenschaften der Materialien
Für moderne Küchen werden oft hochglänzende Oberflächen in kühlen Farben gewählt. Auch Edelstahl findet immer häufiger Verwendung. Matte Fronten und Holzfronten hingegen sind der Klassiker unter den Küchenfronten und schaffen ein gemütliches Wohnklima. Informieren Sie sich bei uns über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Materialien:
Kunststoff-Küchenfronten
Bei Kunststoff-Fronten werden auf das Grundmaterial spezielle Beschichtungen, Laminate oder Schichtstoffe aufgebracht. Es gibt verschiedene Arten von Kunststoff-Fronten, entscheidend dabei ist die Art der Beschichtung:
Melaminharz-Fronten: Kunststoff-Fronten mit einer Melaminharz-Beschichtung sind sehr
widerstandsfähig, pflegeleicht und daher besonders geeignet für beanspruchte Küchen. Das Material ist hoch abriebbeständig und chemikalienresistent. Ein weiterer Pluspunkt: Es entstehen keine Farbveränderungen unter Lichteinwirkung.
Folien-Fronten: Entscheidet man sich für Folienfronten, steht einem eine große Auswahl an Farben und Mustern zu Verfügung. Das Material ist sehr preiswert, es besteht jedoch die Gefahr, dass sich die Folie im Laufe der Zeit vom Trägermaterial löst. Die Folienbeschichtung ist zudem nicht besonders resistent gegen Kratzer oder Hitze.
Schichtstoff-Fronten: Schichtstoffauflagen bestehen in der Regel aus Phenolharz, Dekopapier sowie einer transparenten Deckschicht und sind sehr widerstandsfähig. Die Platten erlangen während des Produktionsverfahrens eine extreme Härte und sind damit robuster als andere Kunststofffronten.
Küchenfronten mit Lackbeschichtung
Bei Lackfronten wird das Trägermaterial mit einem Zwei-Komponentenlack lackiert, der aus einem Stamm- und dem passenden Härtungslack beseht.
Anschließend können durch unterschiedliche Schleif- oder Polierarbeiten verschiedene Verfahren angewandt werden. Entsprechend zeigt sich die Küche dann matt, hochglänzend oder in Mikro-Lack-Optik. Die Oberfächenhärte und Kratzfestigkeit der lackierten Küchenfronten entspricht der von Autolack. Damit sind diese Fronten sehr strapazierfähig und zusätzlich auch absolut dicht versiegelt. Die aufwendigere Produktion verursacht jedoch auch höhere Kosten.
Acryl-Küchenfronten
Acrylfronten sind eine beliebte und günstige Alternative zu Lackfronten. Die Elemente werden teilweise aus massiven Acrylplatten hergestellt oder aus beschichteten MDF- oder HPL-Trägerplatten. Bei Acrylfronten besteht eine hohe Gestaltungsvielfalt, da viele verschiedene Farben und Dekore umsetzbar sind.
Echt- oder Massivholzküchenfronten
Für Liebhaber von klassischen und rustikalen Landhausküchen fällt die Wahl meist auf Fronten aus Holz oder in Holzoptik. Das abwechslungsreiche Material kann aber ebenso in einer modernen Designer-Küche Verwendung finden. Die natürlichen Oberflächen aus Massiv- oder Furnierholz sind vielseitig einsetzbar. Sie vermitteln Wärme und Natürlichkeit. Die Versiegelung durch eine dünne Lackschicht macht sie robust und strapazierfähig.
Edelstahl-Küchenfronten
Edelstahl ist dank seiner vielen positiven Eigenschaften schon lange ein bevorzugtes Material für Spülbecken und Elektrogeräte. Die silbernen Küchenfronten kennt man meist nur aus Groß- oder Profiküchen. Immer häufiger werden Edelstahlküchen auch für Privatpersonen verbaut. Bei der Herstellung wird auf eine Trägerplatte ein dünnes Edelstahlblech aufgezogen.
Glas-Küchenfronten
Glasfronten sorgen für Klarheit und Transparenz in der Küche. Das Geschirr ist zwar sichtbar, aber gleichzeitig vor Küchenschmutz geschützt. Glas ist besonders gut geeignet für kleine Küchen, die dadurch großzügiger und heller wirken. Die glatten Oberflächen ermöglichen eine einfache Reinigung.
Doch es muss nicht immer die ganze Front aus Glas sein: Schon kleine Aussparungen oder Sichtfenster lockern das Gesamtbild auf. Die meisten Küchenhändler haben zu jeder Serie die passende Vitrine oder Hängeschränke mit Sichtfenstern.
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