Homelift: Modelle und Kosten des Senkrechtlifts für zu Hause
Ein Senkrechtlift, auch Homelift genannt, ermöglicht den barrierearmen Zugang zu verschiedenen Etagen. Er bietet insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität mehr Selbstständigkeit im eigenen Zuhause. Einen Homelift erhalten Sie mit oder ohne Schacht ab ca. 25.000 Euro. Erfahren Sie, wie ein Hauslift funktioniert, was er kostet und wie der Einbau gelingt.
Was ist ein Homelift (Senkrechtlift)?
Ein Homelift, auch Senkrechtlift oder Hauslift genannt, ist ein ist ein kompakter Personenaufzug für Wohngebäude, der ohne gemauerten Schacht und Maschinenraum auskommt. Er befördert Personen mit oder ohne Rollstuhl bis zu 20 Meter senkrecht.
Senkrechtlifte gibt es in verschiedenen Varianten:
als Innen- oder Außenlift
als Homelift im Einfamilienhaus mit einer offenen Plattform oder geschlossenen Kabine
als Hublift ohne Schacht mit einer Förderhöhe bis zu 3 m
als Rollstuhllift mit oder ohne Begleitperson
als Hauslift für schwere Lasten bis zu 500 kg
So ein Hausaufzug ist heute weit mehr als eine rein zweckmäßige Lösung, wie Swen Dreßen, unser Experte für Barrierefreiheit bei Aroundhome erklärt:
„Ein moderner Haus- oder Senkrechtlift ist heute weit mehr als eine reine Mobilitätshilfe – er kann zum architektonischen Highlight werden. Modelle mit gläsernem Schacht oder hochwertigen Materialien fügen sich elegant ins Zuhause ein, innen wie außen. Viele Kunden staunen, wie stilvoll und hochwertig Hauslifte wirken, ganz anders als die gewohnten klassischen Hilfsmittel im Alter. Die Qualität und Gestaltungsfreiheit haben zwar ihren Preis, bieten dafür aber Komfort und eine optische Aufwertung Ihres Hauses, die langfristig den Wert steigert.“
Homelift vs. Treppenlift: Unterschiede im Überblick
Ein Homelift befördert Personen direkt senkrecht zwischen den Etagen, während ein Treppenlift dem schrägen Verlauf der Treppe folgt. Er ist daher eine gute Alternative zum Treppenlift, wenn auf der Treppe zu wenig Platz ist oder mehrere Etagen überwunden werden sollen.
Homelift vs. Personenaufzug – wann reicht ein Hauslift?
Ein Hauslift reicht immer dann aus, wenn Sie wenige Etagen barrierefrei verbinden möchten und eine Fahrgeschwindigkeit von maximal 0,15 m/s genügt. Ein klassischer Personenaufzug ist hingegen die bessere Wahl für Mehrfamilienhäuser, in denen mehrere Etagen zügig überwunden werden sollen. Zudem bietet er den nötigen Platz und eine höhere Tragkraft für den Transport mehrerer Personen oder schwerer Lasten.
Checkliste: Für wen eignet sich ein Senkrechtlift?
Ein Senkrechtlift ist ideal, um Ihr Eigenheim barrierefrei zu gestalten, ohne die Treppe einzuschränken. Er lohnt sich besonders, wenn:
Sie einen Rollstuhl oder Gehhilfen nutzen.
Ihre Treppe zu schmal oder steil für einen Treppenlift ist.
Sie mehrere Etagen direkt miteinander verbinden möchten.
Sie regelmäßig Lasten (z. B. Einkäufe, Kinderwagen) transportieren.
Sie vorausschauend planen, um altersgerecht zu wohnen und den Hauswert zu steigern.
Wie funktioniert ein Senkrechtlift?
Ein Senkrechtlift funktioniert wie ein Mini-Aufzug mit einfacher Technik, der auf eine Geschwindigkeit von maximal 0,15 Metern pro Sekunde beschränkt ist. Per Knopfdruck wird eine Plattform oder Kabine gerufen, die eine Person im Rollstuhl und gegebenenfalls eine Begleitperson senkrecht in die gewünschte Etage befördert. Sie können einen Homelift mit normalem Haushaltsstrom betreiben.
Antriebsarten eines Hauslifts
Hydraulischer Antrieb: Ein Motor pumpt Öl in einen Zylinder, wodurch Druck entsteht und ein Kolben die Kabine hebt; beim Absenken fließt das Öl durch Ventile zurück, und die Kabine senkt sich durch ihr Eigengewicht. Der Antrieb befindet sich neben dem Schacht, meist im untersten Geschoss.
Spindelantrieb: Ein Motor bewegt eine Gewindespindel, die die Kabine je nach Drehrichtung hebt oder senkt. Der Antrieb sitzt platzsparend hinter der Kabine und bewegt sich mit.
Zahnstangenantrieb: Ein an der Kabine befestigter Motor greift mit einem Zahnrad in eine fest im Schacht montierte Zahnstange. Durch die Drehung des Zahnrads zieht sich die Kabine nach oben oder lässt sich nach unten ab.
Wie funktioniert ein Homelift ohne Schacht?
Ein Homelift ohne Schacht funktioniert über eine selbsttragende Konstruktion, die aus zwei senkrechten Führungsschienen besteht. Die Liftkabine gleitet mit einem integrierten Motor an den Schienen entlang in das nächste Stockwerk. Wird der Senkrechtlift ohne Schacht im Hausinneren eingebaut, kann ein Deckendurchbruch erforderlich sein. Da bei dieser Bauweise weder ein gemauerter Schacht noch ein separater Maschinenraum benötigt werden, ist der Lift sehr platzsparend und günstiger zu installieren.
Tragkraft des Homelifts: Wie viele Personen passen rein?
Die maximale Tragkraft eines schachtlosen Lifts liegt bei 150 bis 360 kg. Damit können ca. zwei bis vier Personen transportiert werden. Ein Homelift mit Schacht hat eine Tragfähigkeit bis zu 500 kg und kann bis zu fünf Personen oder auch einen schweren Elektrorollstuhl mit Begleitperson transportieren.
Sind Sie unsicher, ob ein Senkrechtlift die richtige Wahl für Sie ist und in Ihrem Zuhause eingebaut werden kann? Bei einem Vor-Ort-Termin prüft die Fachfirma für Treppenlifte vorab die baulichen Voraussetzungen und klärt alle wichtigen Fragen.
Senkrechtlift-Modelle im Vergleich
Es gibt zwei verschiedene Senkrechtliftmodelle: mit oder ohne Schacht. Ein Homelift ohne Schacht wird auch Hublift genannt. Er kann etwa 3 Meter, also eine Etage, überwinden. Ein Homelift mit Schacht kann bis zu 20 Meter, also bis zu 8 Etagen, hoch fahren.
Senkrechtlift ohne Schacht (Hublift)
Einsatzbereich: Ein Aufzug ohne Schacht kann im Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder Mehrfamilienhaus innen und außen installiert werden. Auch ein nachträglicher Einbau ist möglich.
Konstruktion: Eine Kabine oder Plattform fährt entlang zwei selbsttragender, stabiler Stützen.
Förderhöhe: Ein Hublift kann bis zu 3 Meter hoch fahren, was einer Etage entspricht.
Tragkraft: Je nach Modell liegt die maximale Tragkraft des schachtlosen Lifts bei 150 bis 360 kg.
Zugang: Ein stufenloser Zugang ist durch eine ausfahrbare Rampe oder eine ca. 5 bis 10 cm tiefe Grube auf der untersten Ebene möglich.
Senkrechtlift mit Schacht
Einsatzbereich: Senkrechtlifte mit Schacht eignen sich besonders als Außenlift oder für ein großzügiges Treppenhaus in Mehrfamilienhaus. Sie werden aber auch als Homelift im Einfamilienhaus immer beliebter, wenn z. B. eine Galerie für die Landestation vorhanden ist.
Konstruktion: Im Gegensatz zu einem Aufzug mit gemauertem Schacht besteht ein Senkrechtlift aus einem selbsttragenden Schacht mit Pfosten-Riegel-Konstruktion, die auch nachträglich eingebaut werden kann.
Förderhöhe: Im Außenbereich kann der Homelift bis zu 16 m hoch fahren, im Innenbereich ist eine Förderhöhe bis zu 20 m möglich. Das entspricht je nach Deckenhöhe 6 bis 8 Etagen.
Tragkraft: Ein Homelift mit Schacht hat eine Tragfähigkeit bis zu 500 kg und kann auch schwere Elektrorollstühle und eine Begleitperson transportieren.
Zugang: Der Zugang kann ebenerdig mit einer Rampe oder einer ca. 5 bis 10 cm tiefen Grube erfolgen. Die Türen lassen sich automatisch öffnen.
Homelift für innen vs. außen
Bei einem Homelift für den Innenbereich ist ein Deckendurchbruch oder ausreichend Platz an einer Galerie erforderlich. Ein Außenlift wird hingegen meistens nachträglich an die Fassade angebaut. Dafür werden häufig Wanddurchbrüche für die jeweiligen Etagenzugänge gemacht oder ein Balkon umgebaut. Werden tragende Bauteile verändert, ist beim Senkrechtlift innen und außen eine Baugenehmigung erforderlich.
Was kostet ein Homelift?
Die Kosten für einen Senkrechtlift ohne Schacht beginnen bei ca. 20.000 Euro für einen Stock.
Ein Senkrechtlift für innen hat einen Preis von mindestens 25.000 Euro.
Bei zwei bis drei Stockwerken kostet der Mini-Lift ca. 30.000 bis 50.000 Euro.
Bei größeren Modellen und mehreren Haltestationen kann der Homelift bis zu 80.000 Euro kosten.
Die Montagekosten sind im Angebot Ihres Treppenlift-Herstellers meistens inklusive.
Beispiele für Homelift-Kosten nach Modell und Etagen
Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele, was ein Senkrechtlift im Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus kosten kann.
* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.
Versteckte Kosten beim Homelift Einbau
Wenn Sie einen Homelift nachrüsten und durch die Decke müssen, können versteckte Kosten hinzukommen. Achten Sie darauf, dass alle Kosten im Angebot der Fachfirma enthalten sind.
* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.
Laufende Kosten für Hauslifte
Bei den laufenden Kosten für Hauslifte müssen Sie mit Wartungskosten von etwa 200 bis 300 Euro pro Jahr rechnen. Schließen Sie am besten direkt einen Wartungsvertrag mit Ihrer Fachfirma ab.
Die Stromkosten eines Senkrechtlifts sind hingegen gering. Bei durchschnittlicher Nutzung in einem Einfamilienhaus liegt der Stromverbrauch eines Homelifts bei ca. 85 kWh. Das macht pro Jahr ca. 20 Euro bei einem Strompreis von 24 Cent pro kWh.
Alternative zum Kauf: Homelift gebraucht kaufen oder mieten?
Der Kauf eines gebrauchten Senkrechtlifts kann die Anschaffungskosten senken. Gebrauchte Homelift sind bereits ab 8.500 Euro erhältlich. Allerdings kommen ca. 4.000 bis 20.000 Euro Einbaukosten für den Homelift hinzu. Ein Selbsteinbau ist nicht möglich. Achten Sie beim Gebrauchtkauf auf Folgendes:
Passgenaue Maße: Ein gebrauchter Lift muss exakt zu den baulichen Gegebenheiten Ihres Hauses passen. Vor allem die Deckenhöhe und der Deckendurchbruch müssen genau abgestimmt werden.
Garantie und Gewährleistung: Beim Kauf von Privatpersonen entfällt die Gewährleistung. Es empfiehlt sich daher, gebrauchte Modelle ausschließlich über zertifizierte Fachhändler zu erwerben, die das Gerät generalüberholen, prüfen und mit einer neuen Garantie ausstatten.
Ersatzteilversorgung: Vergewissern Sie sich vor dem Kauf, dass der Hersteller das Modell noch unterstützt und Ersatzteile für spätere Reparaturen langfristig verfügbar sind.
Förderfähigkeit: Auch für gebrauchte Lifte können Sie einen Pflegekassen-Zuschuss beantragen.
Einen Homelift zu mieten, ist in den meisten Fällen nicht möglich. Als Alternative bietet sich die Treppenlift-Miete an.
Förderungen und Zuschüsse für Senkrechtlifte
Zuschuss der Pflegeversicherung (bis 4.180 €)
Um die Kosten für den Senkrechtlift zu senken, können Sie für den Einbau einen Treppenlift-Zuschuss der Pflegeversicherung von bis zu 4.180 Euro pro pflegebedürftiger Person beantragen. Die Förderhöhe kann pro zuschussberechtiger Person steigen, auf bis zu 16.720 Euro, wenn in einem Haushalt vier Personen leben.
Voraussetzungen für den Pflegekassen-Zuschuss für den Homelift:
Sie haben einen Pflegegrad zwischen 1 und 5.
Der Homelift wird nachweislich benötigt, um Mobilitätseinschränkungen zu verbessern oder die Pflege zu Hause zu erleichtern.
Sie haben den Hauslift noch nicht gekauft und die Einbauarbeiten haben noch nicht begonnen.
KfW-Förderung für barrierefreien Umbau
Darüber hinaus können Sie attraktive Förderungen für Treppenlifte auch für Ihren Homelift nutzen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert z. B. den barrierefreien Um- und Neubau Ihres Hauses mit einem Kredit bis zu 50.000 Euro.
Regionale Förderprogramme und Sozialamt
Zusätzlich bieten viele Bundesländer und Kommunen eigene, regionale Förderprogramme für barrierefreies Wohnen an. Wenn alle anderen Kostenträger keinen Zuschuss gewähren, kann auch das Sozialamt bei der Deckung der Kosten für einen Homelift unterstützen.
Homelift als außergewöhnliche Belastung absetzen
Wenn Sie die Kosten für den Lift ganz oder teilweise selbst tragen, können Sie den Homelift wie einen Treppenlift steuerlich absetzen. Voraussetzung ist, dass der Hauslift medizinisch notwendig ist. Ist dies nicht möglich, lassen sich immerhin 20 Prozent der reinen Handwerker- und Montagekosten (bis zu 1.200 Euro im Jahr) steuerlich geltend machen.
Voraussetzungen und Einbau eines Homelifts
Bauliche Voraussetzungen und Platzbedarf
Ein kleiner Homelift benötigt eine recht geringe Aufstellfläche von mindestens 0,8 bis 2 m². Als bauliche Voraussetzung für einen Treppenlift für Rollstuhlfahrer ist der Aushub einer 5 bis 10 cm tiefen Grube oder die Installation einer automatisch ausklappenden Rampe erforderlich. Für den Betrieb genügt normaler 230 V Haushaltsstrom mit einer separaten Zuleitung.
Welche Maße hat ein Homelift?
Innenmaße eines Homelifts: Ohne Begleitperson sollte die Fläche innen mindestens 100 x 125 cm betragen, mit Begleitperson werden mindestens 110 x 140 cm empfohlen.
Grundfläche: Ein Homelift benötigt eine Aufstellfläche von mindestens 0,8 bis 2 m².
Türbreite: Die Tür sollte mindestens 90 cm breit sein.
Rangierfläche: Vor den Zufahrten muss eine Fläche von mindestens 100 x 140 cm frei bleiben, um mit einen Rollstuhl rangieren zu können.
Braucht man eine Baugenehmigung für einen Personenaufzug für zu Hause?
Ob eine Baugenehmigung nötig ist, hängt von den baulichen Maßnahmen und dem Montageort ab:
Im Innenbereich: Der Einbau ist genehmigungsfrei, wenn die Baustruktur unangetastet bleibt, z. B. bei der Montage an einer Galerie. Sobald ein Deckendurchbruch erforderlich ist oder tragende Wände verändert werden, benötigen Sie ein Statik-Gutachten und das Vorhaben kann genehmigungspflichtig sein.
Im Außenbereich: Ein an die Fassade angebauter Außenlift erfordert fast immer eine Baugenehmigung, da er das äußere Erscheinungsbild verändert. Außerdem müssen Sie die gesetzliche Abstandsflächen zum Nachbargrundstück einhalten.
Da die genauen Bestimmungen je nach Bundesland und Kommune variieren können, sollten Sie Ihr Vorhaben vorab immer kurz mit dem zuständigen örtlichen Bauamt absprechen.
Montagedauer und Ablauf
Montagedauer eine Etagen: Ein kompakter Homelift ohne Schacht, der lediglich eine Etage überwindet, ist oft schon in drei bis vier Stunden komplett montiert.
Montagedauer mehrere Etagen: Der Einbau eines Senkrechtlifts mit einem hohen Schacht bis zu 20 Metern nimmt etwa sieben bis zehn Tage in Anspruch.
Montage des Lifts: Für die Installation im Inneren des Hauses wird der Lift in modularen Einzelteilen geliefert und einfach durch die Haustür getragen. Wenn es sich um einen großen, vorgefertigten Außenschacht handelt, kann dieser als Ganzes mit einem Kran an die Fassade gesetzt werden.
ZÜS-Abnahme: Ab einer Förderhöhe von 3 m muss der Senkrechtlift von der zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) abgenommen werden.
Kann man einen Senkrechtlift nachträglich im Haus einbauen?
Ein Senkrechtlift lässt sich auch nachträglich im Haus einbauen, wenn die baulichen Gegebenheiten passen. Dabei sind vor allem folgende Punkte wichtig:
Deckendurchbruch: Um die Etagen zu verbinden, muss häufig ein Durchbruch durch die Zwischendecke geschaffen werden. Ob dies machbar ist, muss eine Fachfirma vorher prüfen.
Aufstellfläche: Der Lift benötigt eine eigene Grundfläche von ca. 1,5 bis 2 m².
Stufenloser Zugang: Damit man mit dem Rollstuhl ebenerdig hineinfahren kann, wird entweder eine 5 bis 10 cm tiefe Grube ausgehoben oder eine kleine Rampe angelegt.
Stromanschluss: Für den Betrieb reicht eine normale 230-Volt-Steckdose, es muss jedoch eine separate Zuleitung verlegt werden.
Kann man einen Homelift nachträglich außen ans Haus bauen?
Es ist möglich, einen Homelift auch nachträglich außen ans Haus zu bauen. Ein Außenlift ist eine gute Alternative, wenn im Haus zu wenig Platz vorhanden ist oder zu viele Umbaumaßnahmen notwendig wären.
Bis 3 Meter Förderhöhe können Sie einen Senkrechtlift mit oder ohne Schacht wählen. Ab 3 Meter kommt nur ein Schachtlift in Frage.
Der Zugang ins Haus erfolgt von außen durch die Außenwand. Eine Möglichkeit ist, bereits vorhandene Fensteröffnungen oder Balkontüren anzupassen, anstatt einen neuen Durchbruch zu schaffen. Die Optik des Aufzugs lässt sich an die Fassade anpassen.
Fazit: Lohnt sich ein Senkrechtlift?
Ein Senkrechtlift lohnt sich für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, da er den Alltag zu Hause sehr erleichtert. Der Personenlift für zu Hause kommt als platzsparender Hublift ohne Schacht oder als komfortabler Homelift mit Schacht für viele Wohnsituationen infrage. Die Kosten beginnen bei etwa 20.000 Euro, können aber durch Förderungen wie Pflegekassenzuschüsse oder Förderkredite gesenkt werden. Für die Planung, den Einbau und die Wartung empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einer regionalen Fachfirma.
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Häufig gestellte Fragen
Wo kann ich einen Senkrechtlift installieren?
Sie können einen Senkrechtlift innen oder außen am Haus installieren. Mit einem selbsttragenden Schacht benötigt der Lift lediglich Haltepunkte wie eine Galerie oder einen Balkon. Alternativ kann er auch direkt an der Wand montiert werden.
Wie viel Platz benötigt ein Homelift?
Ein Homelift benötigt eine Grundfläche von mindestens 1,5 bis 2 m². Die Kabine sollte innen mindestens 100 x 125 cm groß sein, mit Begleitperson mindestens 110 x 140 cm. Vor dem Lift sollte zusätzlich eine Rangierfläche von etwa 100 x 140 cm frei bleiben.
Wie viel kostet ein Lift im Einfamilienhaus
Ein Personenaufzug für zu Hause kostet zwischen 20.000 und 50.000 Euro für ein Einfamilienhaus. Die Kosten können zum Beispiel durch Zuschüsse der Pflegeversicherung oder Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau gesenkt werden.
Welcher Lift ist fürs Einfamilienhaus geeignet?
Für ein Einfamilienhaus eignen sich sowohl Senkrechtlift mit Schacht als auch ein Hublift ohne Schacht. Die Wahl hängt von der gewünschten Förderhöhe, dem Bedarf an Tragkraft und den baulichen Voraussetzungen ab. Beide Varianten sind als Innen- und Außenlift für Einfamilienhäuser verfügbar.
Was passiert bei Stromausfall im Homelift?
Bei einem Stromausfall springt bei modernen Homeliften ein integrierter Notstromakku ein. Er ermöglicht es, die Kabine sicher in das nächstgelegene Stockwerk zu fahren, damit Sie den Lift problemlos verlassen können.
Wie laut ist ein Homelift mit Hydraulikantrieb?
Ein Homelift mit Hydraulikantrieb ist ca. 40 bis 45 Dezibel laut. Das entspricht in etwa dem leisen Summen eines modernen Kühlschranks oder gedämpftem Flüstern.
Kann man einen Homelift bei Auszug wieder ausbauen?
Ja, ein Homelift lässt sich bei einem Auszug wieder komplett ausbauen. Der Lift selbst wird von einer Fachfirma modular demontiert und kann verkauft und an anderer Stelle wiederverwendet werden. Im Haus muss der Deckendurchbruch wieder geschlossen werden. Im Mietshaus müssen Mieter:innen diese Kosten beim Aufzug selbst übernehmen.