Fassadenanstrich: Das erwartet Sie beim Termin vor Ort
Sie haben bereits von Aroundhome den Kontakt zu einer Fachfirma für Ihren Fassadenanstrich erhalten und jetzt steht der erste Beratungstermin an? Oder Sie interessieren sich generell dafür, wie der Beratungstermin abläuft? Wir verraten Ihnen, wie der Termin mit dem Malerbetrieb ablaufen kann und wie Sie sich auf den Termin vorbereiten können.
Schutz, Farbe, Werterhalt der Fassade: warum sich der Fachtermin lohnt
Ein Fassadenanstrich ist mehr als reine Kosmetik: Er schützt das Mauerwerk vor Feuchtigkeit, Frost und Algen und sorgt gleichzeitig für eine gepflegte Optik. Beim Termin prüft der Malerbetrieb, wie Ihre Fassade aktuell beschaffen ist und welche Materialien sinnvoll sind, um sie langfristig zu erhalten.
Das passiert typischerweise beim ersten Begutachtungs- und Beratungstermin für Ihre Fassade:
Prüfung der Oberfläche: Putzfestigkeit, Risse, Feuchtigkeitsflecken oder Algenbewuchs.
Material‑Beratung: Welche Farbe und Grundierung passen zum Fassadenuntergrund?
Abstimmung des Witterungsschutzes: Je nach Lage (Südseite, Schattenlage) wird der Aufbau angepasst.
Farb‑Ideen: Erste Vorschläge für Farbtöne, Glanzgrade und Kombinationen.
Zeitfenster abstimmen: Fachleute achten auf Wetterlage – ideal für den Fassadenanstrich sind Termine zwischen Frühling und Herbst bei 10–25 °C, trockenem Untergrund und mit Windschutz.
Kosteneinschätzung: Erste Orientierung, wie viel Aufwand und Material nötig sind.
Wenn Sie noch kurze Angaben zum letzten Fassadenanstrich haben, beispielsweise das Jahr oder die Marke der Farbe, halten Sie diese Infos für die Fachfirma bereit. Es kann dem Betrieb dabei helfen, Haltbarkeit und Schichtaufbau besser einzuschätzen.
Was der Malerbetrieb sich beim Beratungstermin für den Fassadenanstrich anschaut
Damit der neue Anstrich der Fassade nicht nur schön aussieht, sondern auch gut haftet und witterungsbeständig bleibt, nimmt sich der Malerbetrieb oder Fassaden-Experte die Zeit, die Fassade gründlich zu prüfen. Dabei wird geprüft, warum Risse oder Verfärbungen in der Fassade aufgetreten sind und wie sich künftige Schäden vermeiden lassen.
Was die Fachfirma beim Fassadentermin analysiert:
Zustand des Putzes: Gibt es Risse, Abplatzungen oder feuchte Stellen?
Art des Untergrunds: Kalk- oder Zement-Putz und Fassadendämmung – je nach Beschaffenheit ist eine andere Farbe nötig.
Witterungsseite: Süd‑ oder Nordseite, Schatten, Wind oder Baumnähe bestimmen Haltbarkeit und Algenanfälligkeit.
Materialprüfung: Haft‑ und Saugtests zeigen, ob eine Grundierung notwendig ist.
Aufmaß der Fläche: Grundlage für die Angebotserstellung und den Materialbedarf.
Optional bei Altbau: Prüfung alter Farbschichten auf Schadstoffe oder Asbest.
Machen Sie sich vorher Gedanken, ob Sie neben dem Anstrich vielleicht auch kleine Putzreparaturen oder eine Dämm‑Nachbesserung wünschen; diese Arbeiten kann der Maler oder die Malerin gleich mitplanen.
Typische Fehler, die eine gute Beratung für den Fassadenanstrich vermeidet
Viele Probleme bei Fassadenanstrichen entstehen nicht durch die falsche Farbe, sondern durch eine fehlerhafte Einschätzung des Untergrunds oder fehlende Vorbereitung. Eine fundierte Beratung vor Ort verhindert, dass Material und Putz später nicht zusammenpassen oder der Anstrich schon nach wenigen Jahren nachgebessert werden muss.
Mögliche Fehler, die durch eine Vor-Ort-Beratung durch Maler:innen vermieden werden können:
Falscher Farbtyp: Wird eine Farbe verwendet, die nicht mit dem Putz harmoniert, beispielsweise etwa Dispersionsfarbe auf mineralischem Kalkputz, kann sie nicht richtig haften. Nach kurzer Zeit bilden sich Blasen oder ganze Farbflächen lösen sich ab.
Keine Grundierung bei stark saugendem Putz: Wenn die Oberfläche zu viel Farbe aufsaugt, trocknet sie ungleichmäßig ab. So entstehen matte Flecken und der Anstrich verliert an Deckkraft. Eine Grundierung gleicht die Saugfähigkeit aus und sorgt für gleichmäßiges Ergebnis.
Zu dunkle Farbtöne auf Wärmedämmverbundsystem (WDVS): Dunkle Farben nehmen viel Wärme auf. Auf gedämmten Fassaden führt das oft zu Spannungsrissen, weil sich die Oberfläche stärker ausdehnt als das Material darunter.
Fehlender Algen‑ oder Pilzschutz: In schattigen oder feuchten Lagen bilden sich schnell grüne Beläge. Zusatzstoffe im Anstrich oder spezielle Silikonharzsysteme verhindern, dass sich Algen oder Pilze festsetzen.
Überstrichene Fugen oder Bewegungsanschlüsse: Werden Dehnfugen einfach überstrichen, kann sich der Anstrich bei Temperaturwechseln nicht mitbewegen. So kann die Farbe reißen und Feuchtigkeit eindringen.
Diese Fragen können Sie bei der Fassadenberatung stellen
Ein Beratungstermin ist keine reine Begutachtung, sondern ein gemeinsames Gespräch über Ihre Wünsche, Prioritäten und die langfristige Haltbarkeit des Anstrichs. Je gezielter Sie fragen, desto genauer kann die Fachfirma Farbe, Material und Arbeitsweise auf Ihre Fassade abstimmen. Viele Hausbesitzer:innen nutzen den Termin auch, um mehr über moderne Beschichtungssysteme, Nachhaltigkeit oder Pflege zu erfahren.
Typische und sinnvolle Fragen für den Beratungstermin mit dem Malerbetrieb sind:
Welche Farbe ist für meinen Fassadentyp und Untergrund am haltbarsten?
Müssen Risse oder Putzabschnitte vorher ausgebessert werden?
Wie wirkt sich der neue Anstrich auf die Dämmung oder Diffusion aus?
Ist mein Wunschfarbton unbedenklich auf WDVS‑Systemen?
Wie lange dauert die Ausführung und wie lange muss die Farbe trocknen?
Gibt es ökologische oder mineralische Alternativen zu Standardfarben?
So erkennen Sie seriöse Fachbetriebe für Fassadenanstriche
Schon beim ersten Vor‑Ort‑Termin zeigt sich, ob der Maler‑ oder Fassadenbetrieb nur oberflächlich kalkuliert oder wirklich versteht, wie Ihre Fassade aufgebaut ist und welchen Schutz sie braucht. Professionelle Betriebe sehen den Anstrich als Schutzsystem für die Bausubstanz. Deshalb nehmen sie sich Zeit für Prüfung, Beratung und verständliche Erläuterung jedes Arbeitsschrittes.
Seriöse Fachfirmen:
Analysieren den Untergrund gründlich, inklusive Feuchtigkeits‑, Haftungs‑ und Festigkeitstests. So lässt sich erkennen, ob alte Farbschichten tragfähig sind oder entfernt werden müssen.
Empfehlen den passenden Schichtaufbau – etwa Grundierung, Zwischenanstrich, Deckanstrich – abgestimmt auf Putztyp und Klima.
Beraten zu Farbsystemen und Witterungsschutz: Silikonharzfarben bei hoher Feuchtigkeit, Silikatfarben bei Altbauten, Dispersionsfarben bei festen Untergründen.
Erklären verständlich, welche Materialien warum gewählt werden, und geben Hinweise zur Reinigung und Nachpflege.
Dokumentieren den Zustand der Fassade mit Fotos oder Prüfnotizen – damit Sie wissen, was instand gesetzt, saniert oder gestrichen wird.
Erstellen detaillierte, nachvollziehbare Angebote, in denen Arbeits‑, Material‑ und Gerüstkosten getrennt ausgewiesen sind.
Vorsicht ist geboten, wenn Anbieter:
Pauschalpreise ohne Besichtigung nennen oder nur nach Fotos kalkulieren,
Billigfarben ohne Herstellerangabe oder Angaben zu Verarbeitung und Haltbarkeit,
unrealistisch lange Haltbarkeiten versprechen, ohne Witterungsanalyse zu machen,
keine Fragen zu Untergrund, Dämmung, Lage oder Trocknungszeit stellen
Nach dem Termin: Von der Einschätzung bis zum fertigen Anstrich
Nach dem Besuch der von Aroundhome vermittelten Fachfirma, wird ein konkretes Angebot für den Fassadenanstrich erstellt. Darin enthalten sind die geplanten Arbeitsschritte, der empfohlene Farbaufbau und eine realistische Kostenschätzung des Fassadenanstrichs. Wenn Sie dem Angebot zustimmen, wird der Termin für den Beginn des Fassadenanstrichs abgestimmt. Wenn dieser steht, beginnen die Arbeiten: Risse oder Putzflächen werden zuerst ausgebessert, bevor grundiert und in zwei Schichten gestrichen wird. Während der Arbeiten prüft der Maler- oder Fassadenbetrieb regelmäßig Deckkraft, Farbgleichmäßigkeit und Trockenzeit.
Abschließend erfolgt gemeinsam mit Ihnen eine kontrollierte Abnahme. Dabei können Sie direkt sehen, wie der neue Anstrich im Tageslicht wirkt. Anschließend erhalten Sie eine kurze Pflege‑ und Reinigungsempfehlung, damit Ihre Fassade möglichst lange schön bleibt.
Fazit: Eine gute Vorbereitung für einen gelungenen Fassadenanstrich
Mit der richtigen Vorbereitung nutzen Sie Ihren Beratungstermin optimal: Sie sparen Nachfragen, vermeiden Missverständnisse und helfen der Fachfirma für den Fassadenanstrich, ein passendes Angebot zu erstellen. Die Vor‑Ort‑Beratung ist der wichtigste Schritt, um Ästhetik und Schutz der Fassade zu verbinden, damit Ihr Haus nicht nur frisch gestrichen aussieht, sondern für viele Jahre gegen Wind und Wetter gewappnet ist.
Wir von Aroundhome unterstützen Sie dabei, Ihre Hausprojekte erfolgreich und stressfrei umzusetzen – durch individuelle Beratung und die Vermittlung passender Fachfirmen. Unser Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich, wir finanzieren uns über die Zusammenarbeit mit den Fachfirmen.
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