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Heizungsbauer in Hamburg - Jetzt kostenlos finden

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Hohe Nachfrage: 13Anfragen für Heizung in den letzten 24 Stunden
  • 500.000+ Aufträge

    pro Jahr erfolgreich an Fachfirmen vermittelt

  • 17 Jahre

    Markterfahrung in verschiedensten Branchen

  • 40+ Services

    und Dienstleistungen rund ums Eigenheim

Heizungsbauer in Hamburg und Umgebung

Platzhalter-Logo für SolarEnergieWerke GmbH
SolarEnergieWerke GmbH
22851 Norderstedt
4,29 / 5 (8 Bewertungen)
Heizung
Solaranlagen
Relevante Bewertung

Alles sehr gut und professionell gelaufen - aufgrund der besonderen baulichen Situation hier im Hause (Dachinstallation) können wir den Entscheidungsprozess bislang nicht abschließen...

Logo von Elektrolösungen Deutschland GmbH
Elektrolösungen Deutschland GmbH
21641 Apensen
4,24 / 5 (43 Bewertungen)
Heizung
Solaranlagen

Kombi-Fokus mit Meisterbetrieb:PV, Speicher & Wallbox vom zertifizierten Elektro-Meisterbetrieb - wir machen Deine Energie unabhängig & günstig

Relevante Bewertung

Angebot steht noch aus

Logo von Pangea GmbH
Pangea GmbH
48163 Münster
4,16 / 5 (27 Bewertungen)
Dachdecker
Heizung
Solaranlagen

Wir sind PANGEA aus deiner Nachbarschaft und bringen endlich Tempo und Herz ins Handwerk! Während andere Betriebe Dich warten lassen, stehen bei uns alle Gewerke unter einem Dach. Keine endlosen Telefonate, keine Suche nach dem nächsten Handwerker, keine Unsicherheit mehr. Du bekommst einen Partner, der alles macht – von der ersten Idee bis zur letzten Schraube. Denn dein Haus verdient nur die besten Handwerker. Mit unserem PANGEA Fahrplan schauen wir uns das ganze Haus an. So passt am Ende alles zusammen und keine falsche Planung mehr! Ob alles auf einmal oder Schritt für Schritt: Du gibst den Takt vor. Wir sind da. Immer. Wie können wir Dein Zuhause zu dem Ort machen, an dem Du Dich jeden Tag noch wohler fühlst?

Relevante Bewertung

Beratungstermin abgesagt danach keine Rückmeldung mehr bekommen.

Logo von Aira Home Germany GmbH
Aira Home Germany GmbH
10245 Berlin
3,92 / 5 (386 Bewertungen)
Heizung

„Angefangen vom ersten Analysegespräch und kostenlosen Hausbesuch zur Bedarfsanalyse, über unseren Förderservice, bis hin zur Installation und Inbetriebnahme: Mithilfe von Aira können Hauseigentümer:innen sorglos auf umweltfreundliche Heizsysteme umsteigen - und das Innerhalb von nur wenigen Wochen nach Auftragsbestätigung.   Mit dem Aira All-Inclusive-Plan erhältst du eine 15-jährige Komfort-Garantie (inkl. Produkt- und Leistungsgarantie), die Aira App mit der von überall und jederzeit die Wärmepumpe gesteuert werden kann (Aira Intelligence lernt deine persönlichen Routinen) sowie eine smarte und moderne Wärmepumpe im skandinavischen Design, welche dein Haus aufwertet. Du kannst die Kosten sinnvoll auf monatliche Raten verteilen, wenn gewünscht. Aira Kund:innen können sich also von Tag 1 entspannt zurücklehnen.“  

Relevante Bewertung

Besuchstermin musste von Aira zwei Stunden vorher verschoben werden.

Logo von Lucht LHZ Elektroheizung GmbH & Co KG
Lucht LHZ Elektroheizung GmbH & Co KG
09217 Burgstädt
3,92 / 5 (293 Bewertungen)
Elektroheizung
Heizung

LUCHT LHZ ist das innovative Unternehmen im Bereich zukunftsorientierter, emissionsfreier und zuverlässiger Elektro-Raumwärmetechnologie „Made in Germany“. Unsere Produkte erfüllen alle nationalen und internationalen Bedingungen moderner Heizungsanlagen. Die einfache Kopplungsmöglichkeit mit Strom aus  erneuerbarer Energie, sowie unsere Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung sichern, dass unsere Top-Produkte ganz vorn sind. Das dürfen unsere Kunden weltweit erwarten. Seit 30 Jahren. Heute & Morgen. Jeden Tag. Die Firma Lucht LHZ Elektroheizung GmbH & Co. KG ist ein 1987 in Friedberg gegründetes, mittelständiges Familienunternehmen. Die Fertigung und der Vertrieb von elektrisch betriebenen Heizsystemen erfolgt seit 1995 in Hartmannsdorf/Burgstädt. Die LHZ Firmengruppe beliefert mehr als 140 Fachhändler in über 32 Ländern. Zum Produktportfolio zählen u.a. Flächen-Speicherheizungen, Designheizungen, Badheizkörper, Wandkonvektoren und Infrarotheizungen. Die Fertigung unserer Produkte erfolgt an unseren Standorten Hartmannsdorf und Burgstädt. Videos zur Firma und den Produkten finden Sie unter https://www.youtube.com/channel/UCKaJIpwxYn83zLd0_jTapvQ

Relevante Bewertung

Hat keine Nachtspeicherheizung im Angebot

Logo von heimWatt GmbH
heimWatt GmbH
21376 Salzhausen
3,91 / 5 (31 Bewertungen)
Heizung
Solaranlagen

Wer effizient und günstig heizen möchte, der benötigt eine Wärmepumpe und günstigen Strom. Denn: eine Wärmepumpe wird mit bis zu 70 % vom Staat gefördert. Und günstigen Strom gibt es, dank Photovoltaik, Energiemanagement und dynamischen Stromtarifen inzwischen ab 15 Cent pro kWh. „Es hat ein neues Zeitalter der Energieversorgung für Einfamilienhäuser begonnen. Wer bei Heizung und Strom nicht handelt, der zahlt drauf – jeden Monat. Bis zu 1.200 Euro Ersparnis im Jahr können wir bei den laufenden Kosten mit unserem Energiemanager smartY erzielen“, sagt Malte Twesten. Er ist Geschäftsführer der heimWatt GmbH, einem der größten und innovativsten Handwerksbetriebe für Wärmepumpen, Photovoltaik und Energiemanagement in Norddeutschland. Energiesysteme müssen heute intelligent vernetzt und effizient installiert. Das Handwerk ist bei uns digital und das können die kleinen Betriebe kaum mitgehen. Wir haben zudem extra Musteranlagen nachgebaut, an denen wir unsere Mitarbeiter schulen, worauf es ankommt, damit sie es den Kunden perfekt erklären können", so Twesten. Ebenso gibt es diese Musteranlagen bei heimWatt für Photovoltaik und das Energiemanagement. "Das ist das starke Trio, welches die meisten Kunden bei uns erwerben. „Dieses Paket bieten nur wenige an und wenn sind es große, unpersönliche Unternehmen oder Stromkonzerne. Wir sind aber nahbar und erreichbar", so Twesten. Und wir arbeiten mit den Herstellern Hand in Hand. Das sichert Qualität und Service für unsere Kunden“, freut sich Twesten. Wer effiziente Strompreise und höchste Qualität möchte, der kommt an heimWatt im Norden von Deutschland also nicht vorbei.

Relevante Bewertung

Termin erst nächste Woche

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Das sollten Sie bei einer neuen Heizung in Hamburg wissen

Hamburg stellt seine Wärmeversorgung Schritt für Schritt auf klimafreundliche Lösungen um. Für Hauseigentümer:innen bedeutet das: Bevor Sie eine Heizung erneuern oder neu einbauen, lohnt sich ein Blick in die kommunale Wärmeplanung und das Wärmeportal Hamburg. In den interaktiven Karten ist für jedes Quartier ausgewiesen, ob die Stadt langfristig Fernwärme- bzw. Quartiersnetze ausbauen möchte oder eher dezentrale Heizsysteme wie Wärmepumpen empfiehlt.

Liegt Ihr Einfamilienhaus in einem vorgesehenen Fernwärme‐ oder Prüfgebiet, sollten Sie bei der nächsten Modernisierung prüfen, ob ein späterer Netzanschluss realistisch ist. In solchen Lagen kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, eine Übergangslösung zu wählen und den endgültigen Umstieg mit dem Ausbau des Netzes zu verknüpfen. In anderen Bereichen weist die städtische Wärmepumpen‐Potenzialkarte ein hohes Potenzial für Luft‐, Erd‐ oder Wasser‐Wärmepumpen aus. Diese Karte liefert eine gute erste Einschätzung, ersetzt aber keine Vor‐Ort‐Prüfung von Dämmstandard, Heizflächen, Platz für ein Außengerät sowie den wasserrechtlichen Rahmen für Erdsonden oder Grundwassernutzung.

Wer noch eine Ölheizung mit Tank betreibt, muss in Hamburg zusätzlich zu den bundesweiten Vorgaben nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und AwSV besondere Anzeige‐ und Prüfpflichten beachten. Die Errichtung oder wesentliche Änderung von Heizölverbraucheranlagen ist der Stadt anzuzeigen; je nach Umfang fallen dafür etwa 75 bis 1.500 Euro Gebühren an. Bei Nachrüstung oder Stilllegung verlangt die Behörde einen fachgerechten Nachweis über Entleerung, Reinigung und Bodenschutz. Solche Arbeiten müssen von zugelassenen Fachbetrieben durchgeführt und dokumentiert werden, um Grundwasser und Boden dauerhaft zu schützen.

Welche Kosten entstehen für eine Heizung in Hamburg?

Die Investition in eine neue Heizung in Hamburg hängt stark von der gewählten Technik, dem Zustand des Hauses und eventuellen Erd‐, Anschluss‐ oder Entsorgungsarbeiten ab. Zur groben Orientierung können Sie sich an bundesweiten Durchschnittswerten für Einfamilienhäuser orientieren (Anschaffung inklusive Einbau, Stand: April 2026):

Heizsystem

Typische Gesamtkosten (Richtwert)

Gasheizung inkl. Einbau

10.000–21.000 €

Ölheizung inkl. Einbau

11.000–23.000 €

Wärmepumpe inkl. Einbau

19.000–50.000 €

Pelletheizung inkl. Einbau

18.000–29.000 €

Fernwärmeanschluss (Hausübergabe)

6.000–19.000 €

Für den Austausch einer bestehenden Gasheizung zeigen reale Projektdaten aus Hamburg Gesamtpreise von rund 5.630 bis 12.682 Euro, bei einem Durchschnitt von etwa 8.626 Euro. Darin sind in der Regel das neue Gerät, der Einbau und die Inbetriebnahme enthalten. Heizungsbauer:innen in Hamburg berechnen für ihre Arbeitszeit meist zwischen 50 und 90 Euro pro Stunde.

Zusätzliche Kosten entstehen vor allem dann, wenn über den reinen Kesseltausch hinaus weitere Maßnahmen nötig sind, zum Beispiel:

  • Schornsteinsanierung oder Abgassystem‐Anpassung bei Gas‐ und Ölheizungen,

  • neue oder vergrößerte Heizflächen für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe,

  • Entsorgung und Stilllegung eines Öltanks inklusive Reinigung und Nachweis gegenüber der Behörde,

  • Erschließungskosten für Sole‐ oder Wasser‐Wärmepumpen, etwa für Bohrungen oder Brunnen.

Für einen einfachen Kesseltausch ohne umfangreiche Nebenarbeiten dauert die Montage im Einfamilienhaus in der Regel nur wenige Tage; bei Erdarbeiten oder größeren Umbauten steigen sowohl Bauzeit als auch Kosten.

Förderprogramme für Ihre Heizung in Hamburg

Für Hamburger Hauseigentümer:innen lohnt sich ein genauer Blick auf die verfügbaren Zuschüsse. Besonders Wärmepumpen können durch die Kombination aus Bundes‐ und Landesförderung deutlich günstiger werden.

  • IFB Hamburg „Erneuerbare Wärme“
    Das Landesprogramm der Investitions‐ und Förderbank Hamburg (IFB) unterstützt elektrisch betriebene Wärmepumpen mit einem Zuschuss von 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Für Einfamilienhäuser und einzelne Wohneinheiten sind bis zu 9.000 Euro möglich, die Mindestfördersumme beträgt 1.000 Euro. Gefördert werden neben der Wärmepumpe selbst unter anderem:

    • große Wärmespeicher,

    • Erschließung der Wärmequelle (z. B. Bohrungen),

    • Maßnahmen an der Wärmeverteilung im Gebäude,

    • Fachplanung und Baubegleitung,

    • Demontage und Entsorgung der Altanlage.

    Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme über das IFB‐Onlineportal gestellt werden. In vielen Fällen lässt sich der IFB‐Zuschuss mit der Bundesförderung kombinieren, sodass insgesamt rund die Hälfte der Investitionskosten abgedeckt werden kann.

  • Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
    Auf Bundesebene wird der Einbau einer Wärmepumpe in der Regel über die KfW mit 30 Prozent Zuschuss auf die förderfähigen Kosten unterstützt. Ergänzend fördert das BAFA Einzelmaßnahmen wie Heizungsoptimierung mit 15 Prozent Basisförderung plus 5 Prozent iSFP‐Bonus, wenn ein individueller Sanierungsfahrplan vorliegt. Hinzu kommen weitere mögliche Boni (z. B. Klima‐, Effizienz‐ oder Einkommensbonus), sodass im Einzelfall Förderquoten von bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten – zumeist bis 30.000 Euro je Wohneinheit – erreichbar sind.

    Wichtig für die Praxis:

    • Der Förderantrag muss vor Vertragsabschluss mit dem Heizungsbauer gestellt werden.

    • Die geplante Wärmepumpe muss auf der BAFA‐Liste förderfähiger Geräte stehen.

    • Ausführende Betriebe müssen ihre Arbeiten mit einer Fachunternehmererklärung bestätigen, die später auch für die Abrechnung der Fördermittel benötigt wird.

Welche Vorschriften gelten für Heizungen in Hamburg?

In Hamburg greifen bundesweite und landesspezifische Regeln ineinander. Sie bestimmen, welche Heiztechnik langfristig eingesetzt werden darf und welche Nachweise Hauseigentümer:innen erbringen müssen.

Gilt die 65‐Prozent‐Regel des Gebäudeenergiegesetzes?
Ja. Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) sollen neue Heizungen ab dem 30.06.2026 grundsätzlich so ausgelegt sein, dass sie mindestens 65 Prozent der benötigten Wärme aus erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme bereitstellen – soweit keine Übergangs‐ oder Ausnahmeregel greift. Hamburg richtet seine Energieberatung und auch die kommunale Wärmeplanung auf dieses Ziel aus, etwa indem in geeigneten Gebieten gezielt Wärmepumpen oder Wärmenetze empfohlen werden.

Welche Vorgaben macht das Hamburgische Klimaschutzgesetz?
Zusätzlich sieht das Hamburgische Klimaschutzgesetz für viele Bestandsgebäude vor, dass beim Heizungstausch mindestens 15 Prozent des jährlichen Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien stammen müssen. Dieser Anteil lässt sich zum Beispiel über eine Wärmepumpe, Solarthermie, den Einsatz bestimmter Biobrennstoffe oder eine Kombination mehrerer Maßnahmen erreichen. Die konkrete Ausgestaltung sollten Sie mit einer Energieberater:in oder Ihrem Fachbetrieb abstimmen.

Müssen Sie den Anteil erneuerbarer Energien melden?
Ja, in vielen Fällen. Für Gebäude, die vor dem 1. Januar 2009 errichtet wurden und deren Heizung nach dem 30. Juni 2021 ersetzt oder neu installiert wurde, besteht eine Meldepflicht gegenüber der Stadt Hamburg. Innerhalb von 18 Monaten nach Inbetriebnahme müssen Sie über ein städtisches Online‐Formular angeben, wie hoch der erneuerbare Anteil Ihrer neuen Heizung ist. Grundlage ist eine Installationsbescheinigung einer sachkundigen Organisation; bei Biobrennstoffen werden zusätzlich oft Brennstoffnachweise verlangt.

Wann sind Genehmigungen für Wärmepumpen nötig?

  • Luft‐Wasser‐Wärmepumpen gelten in Hamburg meist als verfahrensfrei, müssen aber Lärm‐ und Abstandsanforderungen einhalten. Das Außengerät ist so zu positionieren, dass Nachbar:innen nicht übermäßig durch Schall belastet werden.

  • Erdsonden‐ und Wasser‐Wasser‐Wärmepumpen nutzen das Grundwasser oder den Untergrund und benötigen deshalb eine wasserrechtliche Erlaubnis der Umweltbehörde (BUKEA). In vielen Wasserschutzgebieten sind solche Anlagen in der Regel ausgeschlossen oder nur mit strengen Auflagen möglich. Für Bohrungen sind zertifizierte Fachfirmen vorgeschrieben, und nach der Fertigstellung müssen Prüf- und Messprotokolle eingereicht werden.

Wer ist Ansprechpartner für Anschlüsse und Prüfungen?
Für Strom‐ und Gas‐Hausanschlüsse ist in Hamburg die Hamburger Energienetze GmbH als Verteilnetzbetreiber zuständig. Dort wird geprüft, ob die gewünschte Anschlussleistung – etwa für eine leistungsstarke Wärmepumpe – zur Verfügung steht. Bei klassischen Kesseln bleibt außerdem die Bezirksschornsteinfeger:in wichtige Ansprechpartner:in, etwa für Abnahme, Schornsteinfragen und wiederkehrende Prüfungen.

Ablauf einer Heizungsmodernisierung in Hamburg

  1. Einordnung über die kommunale Wärmeplanung
    Zunächst prüfen Sie im Wärmeportal Hamburg, ob Ihr Gebäude langfristig in einem Fernwärme‐ bzw. Quartiersnetzgebiet liegt oder ob dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen bevorzugt werden. Diese Information hilft, Investitionen so zu planen, dass sie zu den städtischen Ausbauplänen passen.

  2. Bestandsaufnahme und fachliche Erstberatung
    Eine Energieberater:in oder ein Heizungsfachbetrieb nimmt Gebäudehülle, bestehende Heizung, Verteilungssystem (Heizkörper oder Flächenheizung) und die Warmwasserversorgung auf. Auf dieser Basis wird die erforderliche Heizlast berechnet und geprüft, ob z. B. eine Wärmepumpe im Bestand effizient betrieben werden kann.

  3. Fördermöglichkeiten prüfen und Anträge vorbereiten
    Steht die Zieltechnik fest, vergleichen Sie Angebote und klären, ob IFB‐Zuschuss und BEG‐Förderung genutzt werden können. Wichtig ist, dass die Anträge bei KfW/BAFA und IFB vor Vertragsunterzeichnung mit dem Fachbetrieb gestellt werden. Viele Hamburger Heizungsbauer:innen unterstützen bei der Zusammenstellung der nötigen Unterlagen wie Kostenvoranschlägen, technischen Daten und JAZ‐Berechnung.

  4. Netzanschluss und Genehmigungen klären
    Für stromintensive Wärmepumpen beantragt Ihr Fachbetrieb in der Regel die Netzverträglichkeitsprüfung beim Verteilnetzbetreiber. Müssen Erdsonden gebohrt oder Grundwasser genutzt werden, wird zusätzlich eine wasserrechtliche Erlaubnis bei der Umweltbehörde eingeholt. In Einzelfällen kann auch eine Abstimmung mit der örtlichen Bauaufsicht oder dem Denkmalschutz nötig sein.

  5. Angebote vergleichen und Auftrag vergeben
    Auf Basis mehrerer Angebote wählen Sie eine Lösung mit klar beschriebenem Leistungsumfang. Achten Sie darauf, dass Positionen wie:

    • Demontage und Entsorgung der Altanlage (ggf. inklusive Öltank),

    • hydraulischer Abgleich,

    • Einregulierung und Einweisung,

    • notwendige Nebenarbeiten an Schornstein, Verteilung oder Elektrik
      transparent aufgeführt sind. So lassen sich die Gesamtkosten realistisch vergleichen.

  6. Installation und Bauablauf
    Der eigentliche Tausch eines Kessels in einem Einfamilienhaus nimmt im Regelfall drei bis fünf Werktage in Anspruch. Müssen Bohrungen für eine Sole‐ oder Wasser‐Wärmepumpe durchgeführt oder umfangreiche Leitungsarbeiten erledigt werden, verlängert sich die Bauzeit entsprechend. Während der Arbeiten wird die alte Anlage entleert, fachgerecht entsorgt und die neue Technik installiert, angeschlossen und hydraulisch abgeglichen.

  7. Inbetriebnahme, Dokumentation und Meldungen
    Nach der Inbetriebnahme übergibt der Fachbetrieb Mess‐ und Prüfprotokolle, Bedienungsanleitungen sowie eine Installationsbescheinigung, die Sie sowohl für Förderstellen als auch für die Hamburger Meldepflicht zum erneuerbaren Wärmeanteil benötigen. Innerhalb der gesetzlichen Fristen reichen Sie die erforderlichen Unterlagen bei Fördergebern und der Stadt ein und bewahren sie langfristig auf – so sind Sie auch bei späteren Nachfragen von Behörden oder Netzbetreiber:innen auf der sicheren Seite.

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