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Teich anlegen lassen – Kosten, Genehmigung & Planung

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Gartenteiche mit einem Volumen von bis zu 100 m³ und einer Tiefe von maximal 1,50 m sind in der Regel genehmigungsfrei. Die Kosten reichen von 500 Euro für einen kleinen Zierteich bis zu über 50.000 Euro für einen großen Schwimmteich. Entscheidend für Preis und Aufwand sind Teichart, Größe, Technik und Bodenbeschaffenheit. Erfahren Sie mehr über die rechtlichen Vorgaben, Kostenfaktoren und worauf Sie beim Anlegen eines Teiches achten sollten.

Unsere Autorin Undine Tackmann  ist Senior Editor bei Aroundhome und Expertin auf dem Gebiet Energieeffizienz und für Solaranlagen
Undine Tackmann
Teich im Garten mit Pflanzen drumherum
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Warum einen Teich im Garten anlegen?

Ein Teich ist ein funktionierendes Ökosystem und wichtiger Teil des Gartens. Er bietet Lebensraum für nützliche Tiere wie Libellen und Frösche, die Schädlinge auf natürliche Weise regulieren. Zudem verbessert er das Mikroklima, kühlt an heißen Tagen und steigert den Wert des Grundstücks.

Vorteile eines Gartenteichs

  • Lebensraum: Schafft ein wertvolles Biotop für Amphibien, Libellen, Wasserkäfer und Schnecken

  • Biodiversität: Fördert die Artenvielfalt im gesamten Garten

  • Wertsteigerung: Erhöht den Wert des Grundstücks

  • Wasserquelle: Dient als lebenswichtige Tränke und Badestelle für Vögel und Kleintiere

  • Schädlingsbekämpfung: Libellenlarven und Molche fressen Mückenlarven

  • Entspannung: Wirkt beruhigend und meditativ auf Körper und Geist

  • Blickfang: Wertet den Garten optisch auf und schafft einen natürlichen Mittelpunkt

  • Mikroklima: Verbessert die Luftfeuchtigkeit und sorgt für Abkühlung im Sommer

  • Pflegeleicht: Benötigt bei naturnaher Gestaltung wenig Technik und Wartung

Unterschiedliche Teicharten

  • Naturteich: Ein naturnahes Biotop, das heimischen Tieren und Pflanzen Lebensraum bietet und wenig Technik erfordert, optimal für naturnahe Gärten.

  • Zierteich: Dient vor allem der Dekoration und setzt auf Ästhetik, oft in geometrischen Formen gestaltet, gut geeignet für Zier- oder Steingärten.

  • Pflanzenteich: Wasserpflanzen wie Seerosen stehen im Mittelpunkt und bestimmen das Erscheinungsbild.

  • Fischteich: Für Zierfische wie Goldfische konzipiert, mit guter Filterung und ausreichender Tiefe zur Überwinterung.

  • Koiteich: Speziell für anspruchsvolle Koi-Karpfen ausgelegt, erfordert große Tiefe, viel Wasservolumen und leistungsstarke Technik.

  • Schwimmteich: Eine natürliche Bade-Alternative zum Pool, kombiniert Schwimmbereich mit biologischer Regenerationszone, oft in großen Gärten zu finden.

  • Miniteich: Ideal für kleine Gärten, Terrassen oder Balkone, oft in Kübeln, Fässern oder Wannen angelegt.

  • Hochteich: Über dem Boden aufgebaut, spart Erdaushub und eignet sich besonders für Terrassen oder gepflasterte Flächen.

Moderner Schwimmteich mit Treppe
Schwimmteiche können auch so angelegt werden, dass sie einem Pool ähneln.
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Wie viel kostet es, einen Gartenteich anlegen zu lassen?

Die Kosten für einen professionell angelegten Gartenteich liegen zwischen 500 und 50.000 Euro, je nach Größe und Ausstattung. Ein kleiner Zierteich mit 5 m² kostet etwa 600 bis 2.000 Euro, ein mittelgroßer Fischteich mit 10 bis 20 m² zwischen 2.000 und 5.500 Euro. Schwimmteiche starten bei rund 10.000 Euro und können bei gehobener Ausstattung 50.000 Euro und mehr erreichen.

Kostenfaktoren im Überblick

  • Teichgröße und -tiefe: Pro Quadratmeter Wasserfläche ist mit 80 bis 600 Euro zu rechnen. Je größer und tiefer der Teich, desto höher die Kosten für Aushub und Material.

  • Teichart: Ein Folienteich ist mit 100 - 300 Euro/m² am günstigsten, Fertigbecken liegen bei 120 - 300 €/m², Schwimmteiche bei 200 - 600 Euro/m².

  • Materialkosten: Teichfolie und Vlies kosten etwa 30 - 50 Euro/m², Fertigbecken je nach Größe 150 - 500 Euro, Pflanzen und Uferbepflanzung 100- 500 Euro.

  • Technik: Pumpen, Filter und UV-Klärer kosten etwa 200 - 1.500 Euro; bei Koiteichen oder Schwimmteichen auch deutlich mehr etwa 2.000 - 10.000 Euro.

  • Arbeitskosten: Fachbetriebe berechnen 30 - 70 Euro pro Stunde. Der Aushub kostet etwa 40 - 130 Euro/m², die Installation von Folie und Technik weitere 25 - 40 Euro/m².

Beispiel-Kosten für verschiedene Teicharten

Teichart

Größe

Kosten*

Miniteich

ca. 1 m²

80 - 150 €

Kleiner Folienteich

3 - 5 m²

500 - 1.500 €

Fertigteich (Kunststoffwanne)

3 - 5 m²

500 - 1.000 €

Zierteich

10 - 15 m²

1.500 - 3.500 €

Fischteich

10 - 20 m²

2.500 - 5.000 €

Koiteich

15 - 30 m²

6.000 - 15.000 €

Naturteich

15 - 25 m²

3.000 - 7.000 €

Schwimmteich

30 - 50 m²

10.000 - 20.000 €

Schwimmteich (groß)

80 - 100 m²

25.000 - 50.000 €

* Die Angaben sind Richtwerte inklusive Material, Technik und Bepflanzung. Die tatsächlichen Kosten hängen von Bodenbeschaffenheit, gewählter Ausstattung und regionalen Preisunterschieden ab.

Für eine realistische Kalkulation der Kosten für Ihren Garten und einen Teich empfiehlt es sich, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.

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Laufende Kosten für Pflege und Wartung eines Gartenteichs

Die jährlichen Betriebskosten eines Gartenteichs liegen zwischen 200 und 3.500 Euro, je nach Größe und Ausstattung. Naturnahe Teiche ohne aufwendige Technik verursachen deutlich geringere Kosten als Koiteiche oder Schwimmteiche mit Filteranlagen.

Kostenposten

Kosten pro Jahr*

Strom (Pumpe, Filter, UV-Klärer

bis zu 1.200 €

Wasser (Verdunstung, Nachfüllen)

50 – 300 €

Fischfutter

bis zu 1.200 €

Wassertests und Algenmittel

30 – 200 €

Kleinmaterial (Ersatzteile, Pflegemittel)

50 – 300 €

Professionelle Teichpflege (optional)

500 – 1.000 €

* Kosten sind Richtwerte zur Orientierung.

Wann ist eine Baugenehmigung für einen Teich nötig?

Teiche im privaten Hausgarten mit einem Wasservolumen bis etwa 100 m³ und einer Tiefe unter 1,50 m sind genehmigungsfrei.

Beim Gartenbau wird Baugenehmigung für einen Teich erforderlich bei über 100 m³ Volumen oder einer Grundfläche über 100 m², in Thüringen und Schleswig-Holstein bereits ab 30 m² Grundfläche. Auch die Lage in Natur- oder Wasserschutzgebieten sowie die Nutzung von Grundwasser erfordern eine Genehmigung oder wasserrechtliche Erlaubnis. Die genauen Vorgaben regelt die jeweilige Landesbauordnung.

Terrasse mit Sitzecke und Gartenteich
Die meisten Gartenteiche können ohne Genehmigung angelegt werden.

Regelungen und Genehmigungen für Teiche im Garten nach Bundesländern

Die Regelungen für Gartenteiche variieren je nach Bundesland in den jeweiligen Landesbauordnungen. Als grobe Orientierung gilt bundesweit, dass Teiche mit einem Volumen von bis zu 100 m³ in Hausgärten in der Regel genehmigungsfrei sind. Kleinere Teiche bis 7 m³ Volumen sind überall unkritisch. Bei Überschreitung von Volumen-, Flächen- oder Tiefengrenzen oder in Schutzgebieten wird hingegen eine Baugenehmigung benötigt.

Bundesland

Genehmigungsfreie Grenzen

Baden-Württemberg

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen. Stege am Teich sind nicht erlaubt.

Bayern

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen.

Berlin

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen als Nebenanlage zu einem Wohngebäude.

Brandenburg

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen als Nebenanlage zu einem Wohngebäude.

Bremen

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen.

Hamburg

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen. Teiche in Kleingartenanlagen sind nicht erlaubt. Stege sind zulässig.

Hessen

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen. Maximale Tiefe von 1,50 m. Stege am Teich sind nicht erlaubt.

Mecklenburg-Vorpommern

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen.

Niedersachsen

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen. Stege am Teich sind erlaubt.

Nordrhein-Westfalen

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen. Stege sind erlaubt.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Saarland

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen. Stege am Teich sind erlaubt.

Sachsen

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen. Stege am Teich sind nicht erlaubt.

Sachsen-Anhalt

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen.

Schleswig-Holstein

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen. Teiche ab 30 m² Wasserfläche können genehmigungspflichtig sein.

Thüringen

Genehmigungsfrei bis 100 m³ Volumen. Abgrabungen ab 2 m Tiefe und 30 m² Grundfläche sind genehmigungspflichtig.

Sind Teichanlagen genehmigungs- oder anzeigepflichtig?

Kleine Gartenteiche im privaten Hausgarten sind weder genehmigungs- noch anzeigepflichtig. Das gilt, solange sie ein Volumen von etwa 100 m³ nicht überschreiten, keine Verbindung zu natürlichen Gewässern oder Grundwasser haben und außerhalb von Schutzgebieten liegen.

Eine Genehmigungspflicht entsteht bei größeren Teichanlagen, erheblicher Tiefe oder bei Lage im Außenbereich. Besteht ein direkter Anschluss an ein Gewässer oder soll Grundwasser genutzt werden, ist zusätzlich eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich.

Ist ein Schwimmteich im Garten genehmigungspflichtig?

Schwimmteiche in privaten Hausgärten mit einem Volumen von bis zu 100 m³ und einer Tiefe von maximal 1,50 m sind in der Regel genehmigungsfrei.

Eine Genehmigung ist häufig erforderlich bei einer Wasserfläche ab ca. 30–100 m², einer Tiefe ab 1,50 Meter oder wenn Zu- oder Abläufe zu Gewässern vorhanden sind. Das Gleiche gilt für Standorte in Schutzgebieten.

Wie groß darf ein Teich sein ohne Baugenehmigung?

In den meisten Bundesländern sind Gartenteiche bis etwa 100 m³ Wasservolumen und einer Tiefe von maximal 1,50 m genehmigungsfrei. Das entspricht beispielsweise einem Teich von etwa 10 x 5 Metern bei einer durchschnittlichen Tiefe von einem Meter. Überschreitet der Teich diese Werte, liegt außerhalb Ihrer Grundstücksgrenze oder in einem Schutzgebiet, wird in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich.

Ab wann gilt ein Teich als bauliche Anlage?

Ein Teich gilt im Baurecht bereits dann als bauliche Anlage, wenn er künstlich angelegt und dauerhaft genutzt wird. Entscheidend sind dabei Erdarbeiten, der Einsatz von Teichfolie oder Fertigbecken sowie bauliche Elemente wie Randbefestigungen, Stege oder Filtertechnik.

Die Einstufung als bauliche Anlage bedeutet jedoch nicht automatisch eine Genehmigungspflicht. Viele Landesbauordnungen stellen kleinere Gartenteiche bis etwa 100 m³ Volumen und 1,50 m Tiefe von der Genehmigung frei.

Kleiner Teich mit Pflanzen und Steinen
Kleine Teiche sind genehmigungsfrei und unkompliziert angelegt.

Welche Kriterien sind für eine Genehmigungspflicht beim Anlegen eines Teichs im Garten relevant?

Für die Genehmigungspflicht eines Gartenteichs sind vor allem Größe, Tiefe, Standort und Nutzungsart entscheidend. Werden bestimmte Schwellenwerte überschritten, ist eine Baugenehmigung oder wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich.

  • Größe (Wasserfläche und Volumen): Teiche bis etwa 100 m³ Volumen sind meist genehmigungsfrei; je nach Bundesland kann bereits ab 30–100 m² Wasserfläche eine Genehmigung erforderlich sein.

  • Tiefe des Teiches: Ab einer Tiefe von 1,50 bis 2,00 m greifen in vielen Bundesländern Genehmigungspflichten.

  • Lage und Nähe zu Gewässern: Im Außenbereich, in Schutzgebieten oder bei Verbindung zu Grundwasser und natürlichen Gewässern ist eine Genehmigung meist erforderlich.

  • Nutzungsart: Schwimmteiche und Anlagen zur Fischzucht unterliegen oft strengeren Auflagen als reine Zierteiche.

  • Grenzabstände: Zur Grundstücksgrenze müssen in der Regel 2,5 bis 3 m Abstand eingehalten werden.

Beachten Sie: Ob ein Gartenteich genehmigungspflichtig ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Die konkreten Grenzwerte variieren je nach Landesbauordnung und örtlichem Bebauungsplan. Fachfirmen helfen Ihnen, einen Teich ordnungsgemäß anzulegen.

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Genehmigungsverfahren - Unterlagen und Ablauf

Wenn ein Gartenteich die genehmigungsfreien Grenzwerte überschreitet, ist ein Antrag beim zuständigen Bauamt erforderlich. Bei wasserrechtlicher Relevanz, beispielsweise bei Grundwasserkontakt oder Zu- und Abläufen, muss zusätzlich die untere Wasserbehörde einbezogen werden.

Ablauf des Verfahrens

  • Voranfrage stellen: Formlose Anfrage beim Bauamt mit Angaben zu Maßen, Volumen, Nutzung und Standort – oft kostenlos und innerhalb weniger Wochen beantwortet.

  • Antrag einreichen: Bei Genehmigungspflicht wird der vollständige Bauantrag mit allen Unterlagen eingereicht.

  • Prüfung durch Behörden: Das Bauamt prüft die Unterlagen, holt ggf. Stellungnahmen von Wasser- oder Naturschutzbehörden ein und führt eine Nachbaranhörung durch.

  • Genehmigung erhalten: Bei positiver Prüfung ergeht die schriftliche Baugenehmigung, ggf. mit Auflagen.

Erforderliche Unterlagen

  • Ausgefülltes Antragsformular des Bauamts

  • Lageplan (Maßstab 1:250 oder 1:500) mit eingezeichnetem Teich

  • Grundriss und Schnittzeichnungen mit Maßen, Tiefe und Grenzabständen

  • Baubeschreibung (Volumen, Material, Nutzungsart, Technik)

  • Katasterauszug des Grundstücks

  • Ggf. Statiknachweis bei Tiefe über 1,50 m

  • Ggf. Nachbarzustimmung bei geringen Grenzabständen

  • Bei wasserrechtlicher Relevanz: Bodengutachten und Entwässerungskonzept

Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 4 bis 12 Wochen, die Kosten liegen je nach Umfang bei etwa 50 bis 500 Euro.

Teich anlegen lassen – Profi oder Eigenleistung?

Während ein Miniteich noch gut in Eigenregie angelegt werden kann, empfiehlt sich bei größeren Projekten, wie beispielsweise Koi- oder Schwimmteichen, die Beauftragung eines Fachbetriebs. Erfahrene Teichbauer:innen verfügen nicht nur über das nötige Know-how, sondern sorgen auch für eine langlebige und funktionale Anlage.

Vorteile der Beauftragung eines Fachbetriebs

  • Fachgerechte Planung und Ausführung: Profis berücksichtigen Standort, Tiefenzonen, Filtertechnik und Bepflanzung von Anfang an.

  • Zeit- und Arbeitsersparnis: Aushub, Folienverlegen und Technikinstallation werden zügig und professionell erledigt.

  • Garantie und Qualitätssicherung: Fachbetriebe bieten Gewährleistung auf ihre Arbeit und stehen auch nach dem Bau beratend zur Seite.

Was ist im Preis typischerweise enthalten?

  • Beratung und Planung

  • Aushubarbeiten und Entsorgung des Erdreichs

  • Material (Folie, Vlies, ggf. Fertigbecken)

  • Installation von Filter- und Pumpentechnik

  • Bepflanzung und Gestaltung der Uferzone

Tipps zur Auswahl des richtigen Anbieters

Bei der Suche nach einem geeigneten Teichbauer lohnt es sich, mehrere Angebote einzuholen und diese sorgfältig zu vergleichen. Achten Sie auf Referenzprojekte und Kundenbewertungen, um die Qualität der Arbeit einschätzen zu können. Ein seriöser Fachbetrieb bietet vorab eine ausführliche Beratung vor Ort an und erstellt ein detailliertes, transparentes Angebot. Fragen Sie gezielt nach Erfahrung mit Ihrer gewünschten Teichart, ob Naturteich, Koiteich oder Schwimmteich, und klären Sie, welche Leistungen im Preis enthalten sind.

Mit Aroundhome finden Sie bis zu drei regionale Fachfirmen für Garten- und Landschaftsbau. Vergleichen Sie mehrere Firmen und verwirklichen Sie Ihr Gartenprojekt mit dem passenden Partner.

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Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert der Teichbau?

Die Bauzeit eines Gartenteichs hängt stark von dessen Größe und Komplexität ab. Ein kleiner Fertigteich lässt sich in zwei bis drei Tagen anlegen, während ein mittlerer Folienteich etwa eine bis zwei Wochen benötigt. Für größere Schwimmteiche sollten Sie mit einer Bauzeit von zwei bis sechs Wochen rechnen.

Hinzu kommt die Einlaufphase: Bis sich das biologische Gleichgewicht stabilisiert hat und die Pflanzen angewachsen sind, vergehen weitere sechs bis zwölf Wochen. Fische sollten daher frühestens nach zwölf Wochen eingesetzt werden.

Wann ist die beste Zeit, um einen Teich anzulegen?

Die beste Zeit für den Teichbau ist das Frühjahr von März bis Mai, da die Pflanzen schnell anwachsen und sich das Ökosystem über den Sommer stabilisieren kann. Alternativ eignet sich auch der Herbst, da es noch warm genug ist und die Temperaturen für die Verlegung der Folie ideal sind. Der Teich sollte jedoch spätestens sechs Wochen vor dem ersten Frost fertiggestellt sein, damit sich das biologische Gleichgewicht noch entwickeln kann.

Wie viele Pflanzen benötige ich pro m² Teichoberfläche?

Für die Teichoberfläche rechnen Sie grob mit 1–3 Pflanzen pro m², sodass am Ende etwa 50–70% der Wasserfläche begrünt sind.

Entscheidend sind die Zonen:

  • Im Tiefwasser genügt wenig z. B. 1 Seerose auf 2–10 m²)

  • Im Flachwasser sind 3–5 Pflanzen pro m² sinnvoll z. B. Wasseriris

  • Am Ufer 5–10 Pflanzen pro m² z. B. Sumpfdotterblume.

Was können Sie tun, wenn Ihr Teich Wasser verliert?

Wenn der Gartenteich Wasser verliert, sollte zunächst die Ursache ermittelt werden. Häufige Gründe sind Verdunstung an heißen Tagen, der Kapillareffekt durch Erde oder Pflanzen am Uferrand, undichte Stellen an Pumpe oder Filteranlage sowie Löcher in der Teichfolie. Kleine Schäden in der Folie lassen sich mit Spezialkleber und Flicken selbst reparieren. Für eine dauerhafte Lösung, insbesondere bei größeren Lecks oder unklarer Ursache, empfiehlt sich die Beauftragung eines Fachbetriebs.

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