Zum Hauptinhalt
Erfolgreiche Projekte, echte Geschichten

So haben Kundinnen und Kunden ihre Projekte erfolgreich mit Aroundhome umgesetzt.

Erfahrungsberichte entdecken
Sie sind Handwerker oder Makler und auf Kundensuche?
Jetzt Partner werden
Auf der Suche nach der passenden Fachfirma für Ihr Hausprojekt?
Jetzt Fachfirmen finden
Logo von Aroundhome mit der Tagline "Denn es ist Ihr Zuhause." Aroundhome Logo

Heizspiegel zeigt klare Gewinner und teure Verlierer bei den Heizkosten

Lesezeit: 2 min Claudia Mühlbauer

Haushalte in Nordrhein-Westfalen, die mit erneuerbaren Energien heizen, sparen laut aktuellem Heizspiegel spürbar. Ein fossiler Brennstoff ist besonders teuer.

Zwei weiße Luftwärmepumpen vor modernem Wohnhaus mit Holzfassade

Eigenheimbesitzer:innen in Nordrhein-Westfalen haben 2024 für den Betrieb fossiler Heizsysteme deutlich mehr gezahlt als mit einer Wärmepumpe. Bei Ölheizungen lagen die Heizkosten im Schnitt 945 Euro über denen vergleichbarer Haushalte mit Wärmepumpe. Bei Gasheizungen fielen Mehrkosten von 505 Euro an. Das zeigt der neue Heizspiegel für NRW, der erstmals von co2online gemeinsam mit dem Öko-Zentrum NRW veröffentlicht wurde.

Klare Kostenunterschiede im Einfamilienhaus

Für ein typisches Einfamilienhaus mit 130 m² Wohnfläche ergaben sich laut Heizspiegel folgende Werte für das Jahr 2024:

Heizsystem

Jahresverbrauch

Heizkosten pro Jahr

Ölheizung

22.000 kWh (2.200 l)

2.130 Euro

Fernwärme

12.200 kWh

1.975 Euro

Gasheizung

15.100 kWh

1.690 Euro

Wärmepumpe

4.700 kWh Strom

1.185 Euro

Pelletheizung

18.200 kWh (3.600 kg)

1.130 Euro

Damit verursachte die Ölheizung mit deutlichem Abstand die höchsten jährlichen Kosten unter den betrachteten Systemen, gefolgt von Fernwärme und Gas. Wesentlich günstiger schnitten Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien ab: Pelletheizungen sowie Wärmepumpen lagen am unteren Ende der Kostenskala.

Fossile Heizsysteme unter zunehmendem Preisdruck

Die Kostenunterschiede zwischen fossilen und erneuerbaren Heizsystemen könnten in den kommenden Jahren weiter wachsen. Treiber sind unter anderem steigende CO₂-Preise und höhere Netzentgelte. Zusätzlich wirken sich geopolitische Entwicklungen, wie aktuell die angespannte Lage im Nahen Osten, auf die Preise konventioneller Brennstoffe aus.

Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien sind dagegen weniger direkt an internationale Öl- und Gaspreise gekoppelt, was ihre Anfälligkeit für Preisschocks im Vergleich zu anderen Heizsystemen reduziert. Zwar sind die Betriebskosten von Wärmepumpen weiterhin vom Strommarkt abhängig, doch in Kombination mit Photovoltaik lassen sich oftmals deutliche Einsparungen erzielen. Pelletpreise wiederum sind vor allem saisonal getrieben und können je nach Region stark variieren. In der Vergangenheit fielen Preisanstiege hier jedoch häufig weniger stark aus als bei anderen Brennstoffen.

Ofen mit Holzpellets
Heizungsmodernisierung geplant?
Finden Sie die passende Fachfirma für Ihre neue Heizung!
Jetzt Heizungsbauer in Ihrer Nähe finden und direkt anfragen!