Förderboom bei der KfW: Diese Programme sind jetzt besonders gefragt
Bei privaten Haushalten bleibt die Nachfrage nach Energieeffizienz und erneuerbaren Energien hoch. Die Förderzusagen liegen deutlich über dem Vorjahresniveau.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist mit einem kräftigen Plus ins Jahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal sagte die Förderbank Finanzierungen in Höhe von 24,1 Milliarden Euro zu. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Anstieg um etwa 36 Prozent. Allein auf die inländische Förderung entfielen 17,1 Milliarden Euro.
Die hohe Nachfrage nach Förderprogrammen deutet darauf hin, dass Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz weiterhin im Fokus stehen. Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW, erklärte dazu: „Unternehmen und private Kunden investieren selbst in einem fordernden wirtschaftlichen Umfeld zukunftsgerichtet.“ Das sei ein positives Signal für nachhaltiges Wachstum.
Hohe Nachfrage nach klimafreundlichem Neubau und BEG
Die Programme für private Kund:innen legten deutlich zu. Das Neuzusagevolumen erreichte im ersten Quartal 7,9 Milliarden Euro und lag damit klar über dem Vorjahreswert von 5,9 Milliarden Euro. Im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien wurden Förderzusagen in Höhe von 6,0 Milliarden Euro vergeben.
Einen großen Anteil daran hatte das Programm „Klimafreundlicher Neubau“, das auf 2,5 Milliarden Euro anwuchs. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren es noch 0,9 Milliarden Euro. Hintergrund ist unter anderem die Wiedereinführung des Energieeffizienzstandards 55.
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) einschließlich Heizungsförderung blieb mit 3,0 Milliarden Euro weiterhin auf hohem Niveau und übertraf den Vorjahreswert leicht.