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Neue Förderung: Wer jetzt Zuschüsse fürs Laden von E-Autos erhält

Lesezeit: 2 min Claudia Mühlbauer

Der Staat fördert Ladesäulen an Mehrfamilienhäusern. Auch ohne Eigenheim soll das Laden von E-Autos einfacher werden.

Ladesäule mit angeschlossenem Ladestecker und E-Auto im Hintergrund

Seit dem 15. April 2026 läuft ein neues Förderprogramm, das den Ausbau von Lademöglichkeiten für Elektroautos an Mehrfamilienhäusern vorantreiben soll. Die Bundesregierung stellt dafür insgesamt 500 Millionen Euro bereit. Ziel ist es, das Laden auch für Menschen ohne eigenes Haus deutlich zu erleichtern. Das Potenzial ist enorm: In Deutschland gibt es in Mehrparteienhäusern rund 20 Millionen Wohnungen mit etwa 9 Millionen Stellplätzen – viele davon bislang ohne Ladeinfrastruktur.

Bis zu 2.000 Euro Zuschuss pro Ladepunkt

Gefördert werden sowohl die Anschaffung als auch die Installation privater Ladepunkte wie Wallboxen. Daneben können auch Netzanschlüsse, technische Komponenten sowie notwendige bauliche Maßnahmen bezuschusst werden. Die Förderhöhe ist dabei gestaffelt:

  • bis zu 1.300 Euro ohne Wallbox

  • bis zu 1.500 Euro mit Wallbox

  • bis zu 2.000 Euro bei Ladepunkten mit bidirektionaler Ladefunktion

Die maximale Ladeleistung pro Ladepunkt darf 22 kW betragen.

Eigentümer:innen können bis zum 10. November 2026 einen Förderantrag stellen. In Wohnungseigentümergemeinschaften ist ein Mehrheitsbeschluss erforderlich. Zudem muss ein eigener Stellplatz, etwa in einer Tiefgarage, vorhanden sein.

Kritik an strengen Vorgaben für Mehrfamilienhäuser

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt das Programm grundsätzlich, sieht jedoch die Vorgaben kritisch. Vor allem die Mindestanzahl an zu elektrifizierenden Stellplätzen könnte dazu führen, dass kleinere Mehrfamilienhäuser von der Förderung ausgeschlossen werden. Denn gefördert wird nur, wenn mindestens 6 Stellplätze oder 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze elektrifiziert werden.

Gregor Kolbe, Referent im Team Mobilität und Ressourcenschutz beim vzbv, sieht darin ein Problem für kleinere Mehrfamilienhäuser. Da diese häufig weniger als 6 Stellplätze haben, würden sie von der Förderung ausgeschlossen bleiben. In größeren Wohnanlagen sei es dagegen schwierig, genügend Zustimmung unter den Eigentümer:innen zu erreichen. Niedrigere Mindestanforderungen wären daher sinnvoller gewesen.

Der Verband der Immobilienverwalter bewertet das Programm weniger kritisch und sieht darin eine Möglichkeit, schnell viele neue Ladepunkte zu schaffen. Geschäftsführer Martin Kaßler weist darauf hin, dass auch Mieter:innen den Wunsch nach einer Ladesäule beim Vermieter anmelden können. Voraussetzung ist hier ebenfalls das Vorhandensein eines Stellplatzes, doch ob die Lademöglichkeit später von Mieter:innen oder Eigentümer:innen genutzt wird, spiele keine Rolle.


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