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Balkonkraftwerke vor der Preiswende? Was jetzt auf Käufer zukommt

Lesezeit: 2 min Claudia Mühlbauer

Wegen gestrichener Exportvergünstigungen für Solarmodule könnten Balkonkraftwerke bald teurer werden. Noch sind die Preise aber vergleichsweise niedrig.

Solarmodule eines Balkonkraftwerks an einem Wohnhaus

Zum 1. April 2026 hat die chinesische Regierung Steuervergünstigungen für Photovoltaik-Exporte gestrichen. Die Rückerstattung der Mehrwertsteuer für Wafer, Solarzellen und fertige Solarmodule hatte dazu beigetragen, Solarmodule international besonders günstig anbieten zu können.

Welche genauen Auswirkungen der Wegfall der Exportvergünstigungen auf die Preise von Solarprodukten in Deutschland haben wird, ist derzeit noch nicht vollständig absehbar. Allerdings berichten Branchenbeobachter:innen bereits seit Anfang 2026 von steigenden Modulpreisen.

Für Batteriespeicher sieht die Situation etwas anders aus: Mit Wirkung zum 1. April wurde der Mehrwertsteuer‑Exportrabatt von 9 auf 6 Prozent reduziert, die vollständige Abschaffung soll aber erst im Januar 2027 erfolgen.

Schrittweise Entwicklung der Preisdynamik

Ein Großteil der Kosten von Balkonkraftwerken entfällt auf die Solarmodule, die häufig aus China stammen. Dementsprechend dürfte der Wegfall der Mehrwertsteuer-Rückerstattung zu steigenden Kosten bei den Mini-Solaranlagen führen.

Wie stark und wie schnell die Preise steigen, hängt dabei von mehreren Faktoren ab. Händler könnten zunächst auf bestehende Lagerbestände zurückgreifen und die Preise dadurch erst einmal stabil halten. Erst bei neu eingekaufter Ware, die bereits teurer ist, würde sich der Anstieg für Kund:innen dann bemerkbar machen.

In den vergangenen Jahren hatten Überkapazitäten aus China zwar für sinkende Preise gesorgt, doch Hersteller konkurrieren auch in der aktuellen Situation weiter um Marktanteile. Expert:innen gehen davon aus, dass sich die Preise bis Ende des Jahres schrittweise auf etwa 10 bis 12 Cent/Wp erhöhen. Von plötzlichen Preissprüngen ist dagegen nicht auszugehen. Perspektivisch könnten sich die Preise von Balkonkraftwerken und Solaranlagen mit Speichern im kommenden Jahr aber ebenfalls noch einmal erhöhen.

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